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19.09.2012:

UNECE-Konferenz: Hundstorfer: Moderne Alternspolitik anerkennt ältere Menschen als gleichberechtigte Partner

Zukunftsherausforderungen des Alterns im Mittelpunkt des Expertenpanels

Im Rahmen der derzeit in Wien laufenden UNECE-Konferenz "Eine Gesellschaft für alle Lebensalter - Förderung der Lebensqualität und des aktiven Alterns" haben sich ExpertInnen aus den 56 Mitgliedsstaaten mit den zentralen Zukunftsherausforderungen des aktiven Alterns beschäftigt. In seiner Begrüßungsansprache plädierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer für eine multilaterale Zusammenarbeit der Staaten, um gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen einer langlebigen Gesellschaft zu finden. "Alternspolitik ist heute keine reine Fürsorgepolitik mehr, sondern muss umfassender angelegt werden. Eine moderne Alternspolitik anerkennt ältere Menschen als gleichberechtigte Partner. Ältere Menschen stehen heute in der Mitte der Gesellschaft. Die große Herausforderung in einer langlebigen Gesellschaft besteht darin, sowohl den "alten" Menschen von heute, als auch den "alten" Menschen von morgen soziale Sicherheit gewährleisten zu können. So müssen sich auch die mittleren und jüngeren Generationen darauf verlassen können, im Alter eine angemessene beitragsfinanzierte Pension beziehen zu können", sagte Hundstorfer vor den Delegierten in der Aula der Akademie der Wissenschaften in Wien.****

"Vor diesem Hintergrund ist es daher auch notwendig, dass die Einkommen der Beschäftigten hoch genug sind, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Das bedeutet auch, dass eine Gesundheitsversorgung und Pflege für alle, heute und in Zukunft gewährleistet bleiben muss. Kein Staat kann die Herausforderungen allein lösen. Wesentlich ist, dass wir bereit sind, miteinander zu sprechen, unser Wissen zu teilen und unsere Anstrengungen in Richtung einer gerechten Gesellschaft für alle gemeinsam fortzusetzen", führte Hundstorfer aus.

Der Sozialminister verwies in seiner Rede auch auf die positive Ausgangslage in den meisten UNECE-Staaten. "Die soziale Absicherung, die Fortschritte in der Medizin, Bildung, ein verstärkt gesundheitsbewusstes Leben sowie ein gutes Sozialsystem für alle sind die großen Errungenschaften unserer Zeit, die es immer mehr Menschen möglich machen, mit guter Gesundheit und abgesichert alt zu werden. In den meisten UNECE-Staaten leben immer mehr Menschen immer länger. Die Zahl der älteren Menschen als auch ihr Anteil in der Gesellschaft steigt teils rapide. Die Lebenserwartung hat sich in den letzten hundert Jahren nahezu verdoppelt", erläuterte Hundstorfer.

"Die gewonnenen Jahre fordern uns heraus nicht nur heraus, sondern bieten große Chancen. Alter ist heute nicht länger nur Ruhestand, sondern Alter ist eine eigenständige Lebensphase", so der Sozialminister.

Ein zentraler Diskussionspunkt des heutigen Konferenztages war die Frage, wie Menschen länger gesund in der Arbeitswelt verbleiben können. Sozialminister Hundstorfer plädierte in diesem Zusammenhang für eine gesundheitsfördernde und alternsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt, sowie neue Arbeitszeitmodelle. In dieser Hinsicht sei sowohl bei den Beschäftigten als auch bei den Arbeitgebern ein Mentalitätswandel notwendig, erklärte Hundstorfer, der auch das österreichische best practice Modell "Fit2work" vorstellte, in dessen Mittelpunkt die Erhaltung bzw. die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit steht.

Hundstorfer strich in seiner Rede weiters auch die gemeinsame Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor und betonte die Bedeutung der Förderung eines intergenerationellen Dialogs.

Abgeschlossen wird die 3 tägige UNECE-Konferenz morgen Donnerstag mit einem Ministertreffen in dessen Rahmen die "Wiener Ministererklärung 2012 - Ein Gesellschaft für alle Lebensalter: Förderung der Lebensqualität und des aktiven Alterns" verabschiedet werden soll. 35 MinisterInnen und StaatssekretärInnen aus den UNECE-Mitgliedsstaaten werden dazu erwartet.

Aktuelle Fotos von der UNECE-Konferenz werden laufend unter www.bmask.gv.at im Pressebereich zum Download bereitgestellt. (schluss)

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) 
   Mag. Norbert Schnurrer, Pressesprecher des Sozialministers
   Tel.: (01) 71100-2246
   www.bmask.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/46/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0059 2012-09-19/10:10


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