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20.09.2012:

UNECE-Konferenz: Hundstorfer: "Wiener Ministererklärung 2012" Meilenstein einer neuen Generationenpolitik

Mit der Verabschiedung der "Wiener Ministererklärung 2012 - Eine Gesellschaft für alle Lebensalter: Förderung der Lebensqualität und des aktiven Alterns" durch die 56 UNECE-Mitgliedsstaaten endet heute die 3-tägige UNECE- Konferenz in Wien. "In der politischen Deklaration bekennen sich die Regierungen der UNECE Mitgliedsstaaten dazu, Maßnahmen zu setzen, um die Chancen des demografischen Wandels voll zu nutzen. Es wird zum Ausdruck gebracht, dass ältere Menschen ein Recht auf ein erfülltes Leben haben, das von Gesundheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden und der aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geprägt ist", erläutert Sozialminister Rudolf Hundstorfer den Kern der Deklaration. "Nach dem 1. Weltaktionsplan zum Altern, der 1982 in Wien beschlossen worden ist und der Madrider Beschlüsse von 2002 ist diese Deklaration ein weiterer Meilenstein im internationalen Bestreben einer Neubewertung des Alterns und einer auf der Höhe der Anforderungen der Zeit stehenden Generationenpolitik", so Hundstorfer.****

Basierend auf 35 einzelnen Maßnahmen fordert die "Wiener Ministererklärung 2012" auf internationaler Ebene sehr konkrete Schritte zur weiteren Umsetzung des "Weltaktionsplans zum Altern" in der UNECE-Region 2012 - 2017 und damit zur nachhaltigen Gestaltung der Politik für und mit Seniorinnen und Senioren sowie zur Solidarität zwischen den Generationen.

Zu den zukünftigen Herausforderungen zählen die nach wie vor existierenden Vorurteile gegenüber älteren Menschen und ihre Diskriminierung, die auch die Gleichheit und Gegenseitigkeit zwischen den Generationen einschränken. Zugleich ist eine Bereitschaft erkennbar, sich diesen Themen zu stellen. Um ein aktives und gesundes Altern zu fördern, müssen die Prävention und Gesundheitsförderung ausgebaut werden und politische Maßnahmen im Gesundheits- und Wohlfahrtsbereich ältere Menschen stärker berücksichtigen.

Aktiv Altern bedeutet auch einen längeren Verbleib im Arbeitsleben. Es muss daher die Arbeitswelt reif gemacht werden für die wachsende Zahl an älteren Menschen. Das erfordert ein Umdenken bei den ArbeitgeberInnen sowie ArbeitnehmerInnen und ein intergenerationelles Arbeitsmanagement in den Betrieben. Gesunde und sichere Arbeitsbedingungen verbunden mit betrieblicher Gesundheitsförderung sollen die Arbeitsfähigkeit für die gesamte Berufslaufbahn bewahren.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen für die Jugend und für ältere Menschen sollen einander ergänzen und die höchstmögliche Integration aller Generationen in den Arbeitsmarkt sicherstellen. So kann auch die Finanzierung der sozialen Sicherheitssysteme am besten gewährleistet werden.

Zur Förderung der Teilhabe der älteren wie auch der jüngeren Menschen ist der lebenslange, niederschwellige Zugang zu Information und Bildung erforderlich. Würde, Gesundheit und Unabhängigkeit sind die Grundbedingungen für aktives Altern. Der Schutz der Würde und der Grundrechte der älteren Menschen ist sicher zu stellen.

Aktives Altern heißt auch, Ausbau der Angebote für die wachsende Nachfrage nach Langzeitpflege und -betreuung sowie der Unterstützung von pflegenden Angehörigen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

Die Stärkung der Solidarität zwischen den Generationen erfordert die Entwicklung und Umsetzung sozial verantwortlicher, finanziell sicherer und nachhaltiger Strategien zur Sicherung der Bedürfnisse und Potenziale der heutigen und zukünftigen Generationen. Alterspolitische Maßnahmen und ihre Umsetzung sind noch mehr von allen wichtigen Akteuren der Gesellschaft als gemeinsame Verantwortung anzusehen.

" Die politisch Verantwortlichen aus den 56 UNECE-Mitgliedsstaaten haben hier in Wien bei dieser Konferenz mit ihrem Einsatz dafür gesorgt, dass die vor 30 Jahren begonnene, vor 10 Jahren in der "Regionalen Umsetzungsstrategie" zusammengeführte Arbeit an einer globalen, vor allem aber konzertierten Strategie, zur Handlungsleitlinie für viele nationale Politiken wurde. Sie haben so zur Verbesserung der Lebensqualität zahlloser älterer Menschen beigetragen. Ich befürworte, dass wir alle unsere Arbeit weiterführen. Es bleibt noch genug zu tun.", so Sozialminister Rudolf Hundstorfer abschließend.

****SPERRFRIST: 17.00 Uhr - frei für die Abendausgaben der Tageszeitungen****

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Arbeit,Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
   Abteilung Kommunikation und Service (AKS)
   Tel.: 01-71100-2199
   mailto:kommunikation@bmask.gv.at
   www.bmask.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/46/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

* Bitte S P E R R F R I S T beachten *

OTS0158 2012-09-20/12:00


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