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Allgemeine Fragen

Allgemeine Informationen

Alle Personen, die in Österreich wohnen, können sich in Österreich kostenlos gegen COVID-19 impfen lassen. Das gilt auch für Personen ohne österreichische Sozialversicherungsnummer. Die Organisation und Durchführung der Corona-Schutzimpfung erfolgen durch die Bundesländer.

FAQ Allgemeine Informationen

Die Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung ist über die Anmeldeplattformen der jeweiligen Bundesländer möglich: Corona-Schutzimpfung - Jetzt anmelden!

Nutzen Sie auch die zahlreichen Impfmöglichkeiten ohne Anmeldung in Ihrem Bundesland.

(20.05.2022, 12:00)

(03.05.2022, 15:00)

Derzeit ja. Während der COVID-19-Pandemie ist eine Impfung bei Berücksichtigung der Einlassungsfahrlässigkeit durch alle Ärzt:innen mit Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung und unabhängig von deren Fachrichtung, möglich. Dies beschränkt sich nicht nur auf die Corona-Schutzimpfung, sondern betrifft auch andere Impfungen wie etwa gegen Masern-Mumps-Röteln, Diphtherie-Tetanus-Polio-Pertussis, etc.

(20.05.2022, 12:00)

Personen mit einem intakten Immunsystem (immunkompetente Personen) ab 5 Jahren  werden drei Impfungen empfohlen.

Die vierte Impfung erfolgt nach individueller Beratung und Aufklärung durch die Ärztin oder den Arzt und ist derzeit eine off-label-Anwendung. Allen Personen ab 80 Jahren wird eine 4. Impfung empfohlen. Die 4. Impfung ist ab 6 Monaten nach der 3. Impfung möglich.

Personen mit schwerer Immunschwäche bzw. stark immunsupprimierte Personen sollen nach ihren individuellen Bedürfnissen und nach ärztlicher Absprache versorgt werden.

Risikopersonen und Personen von 65 bis 79 Jahren können nach individueller ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung eine 4. Impfung ab 6 Monaten bekommen. Frühestens ab 4 Monaten nach der 3. Impfung

Für gesunde, immunkompetente Personen unter 65 Jahren wird eine 4. Impfung derzeit nicht empfohlen. Das gilt auch für immunkompetentes Gesundheitspersonal. Trotzdem kann auf persönlichen Wunsch eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) frühestens ab 4 Monaten – besser aber erst ab 6 Monaten – nach Abschluss der Grundimmunisierung (3. Impfung) verabreicht werden. Personen mit Impfwunsch sollte eine Auffrischungsimpfung (4.Impfung) nicht vorenthalten werden. Individuell kann eine Verringerung des Intervalls zwischen den Impfungen notwendig sein, beispielsweise bei Personen mit stark geschwächtem Immunsystem. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin beraten! Eine allgemeine Empfehlung für eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) ist nach aktuellem Wissensstand erst vor den voraussichtlichen nächsten Infektionswellen im Spätsommer/ Herbst 2022 zu erwarten.

(20.05.2022, 12:00)

Bei der derzeit vorherrschenden Omikron-Variante ist eine Grundimmunisierung (3 Impfungen) für einen optimalen Schutz gegen schwere Verläufe von COVID-19 besonders wichtig. Nach derzeitigem Wissensstand sind immunkompetente Personen mit der 3. Impfung ausreichend vor schweren Verläufen geschützt.

Eine zusätzliche 4. Impfung wird derzeit nur folgenden Personengruppen empfohlen:

  • Personen ab 80 Jahren
  • schwerwiegend immungeschwächten bzw. stark immunsupprimierten Personen
  • Risikopersonen (siehe Tabelle 3 in den Anwendungsempfehlungen des NIG)
  • Personen von 65 bis 79 Jahren nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung

Wissenschaftliche Studien lassen darauf schließen, dass geimpfte Personen bei der Omikron-Variante ebenso wie bei der Delta-Variante kürzer und weniger ansteckend sind als ungeimpfte Personen und die Impfung gleichzeitig einen gewissen Schutz vor Übertragung bietet. Jedoch ist dieser nicht so stark wie die Schutzwirkung gegen schwere Krankheitsverläufe.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Bereich Fachinformationen in den "COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums".

(20.05.2022, 12:00)

Für die dritte Impfung werden derzeit mRNA-Impfstoffe empfohlen. Dabei soll grundsätzlich der gleiche Impfstoff wie für die vorhergehenden Impfungen eingesetzt werden (man spricht von einem „homologen Impfschema“).

Die derzeit verfügbaren mRNA-Impfstoffe sind Comirnaty von BionTech/Pfizer und Spikevax von Moderna. Spikevax von Moderna wird erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen, kann aber gemäß der Zulassung auf ausdrücklichen Wunsch auch bei Personen <30 Jahren verabreicht werden.

Die Verwendung eines anderen Impfstoffes als die vorhergehenden Impfungen („heterologes Impfschema“) für die dritte Dosis ist eine off-label Anwendung. Studiendaten zu heterologen Impfschemata zeigen teils eine sehr gute Immunantwort. Ein heterologes Impfschema kann beispielsweise nach vorigen schweren Nebenwirkungen, aus logistischen Gründen und anderen individuellen Gründen gerechtfertigt sein. In diesem Fall erfolgt eine diesbezüglicher Aufklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Die zu impfende Person muss daraufhin ihre Zustimmung geben.

(20.05.2022, 12:00)

Nach der Impfung soll man sich drei Tage körperlich schonen und  eine Woche auf Sport verzichten. An der Einstichstelle können für einige Tage Schmerzen auftreten. Wenn innerhalb von drei Wochen nach der Impfung Erschöpfung, Müdigkeit oder Fieber auftreten, soll man körperliche Anstrengung und Leistungssport vermeiden. Bei Atemnot oder Brustschmerzen wird ärztliche Beratung dringend empfohlen.

(20.05.2022, 12:00)

Ja. COVID-19-Impfstoffe sind wie Totimpfstoffe einzuordnen. Die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Lebend- oder Totimpfstoffen (inkl. Influenza-Impfstoffen) ist möglich und sinnvoll. Bei gleichzeitiger Verabreichung werden unterschiedliche Körperstellen gewählt (z.B.: eine Impfung in den rechten Oberarm und die andere Impfung in den linken Oberarm).

Die Ansprechstellen in den Bundesländern sind unter www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/impfen zu finden.

(20.05.2022, 12:00)

Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Infektion haben dieses Risiko oft sowohl bei Influenza als auch bei COVID-19. Das sind vor allem Personen höheren Alters und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Neben den Risikopersonen selbst werden die Impfungen auch ihrem nahen Umfeld dringend empfohlen. Zum nahen Umfeld zählen beispielweise Personen im selben Haushalt oder Betreuungspersonal.

(20.05.2022, 12:00)

Ja. Die Impfung gegen COVID-19 wird grundsätzlich ab ca. 4 Wochen nach Infektion bzw. Genesung (PCR-bestätigt) empfohlen. Eine Genesung ersetzt die Schutzimpfung nicht, sondern verschiebt nur den Beginn der Grundimmunisierung. Insgesamt werden allen genesenen Personen ab 5 Jahren 3 Impfungen zum Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen.

Genaue Empfehlungen für die Intervalle lassen sich impfstoffabhängig der Anwendungsempfehlung (PDF, 519 KB) (Tabelle 4, Grundimmunisierung) entnehmen.

(20.05.2022, 12:00)

Für immunkompetente Personen unter 65 Jahren, die bereits zwei WHO-EUL-Impfungen erhalten haben, gilt:

  • Sie sollen im Mindestabstand von einem Monat eine Impfung mit einem EU-weit zugelassenen mRNA-Impfstoff erhalten.
  • Ab 4 Monaten soll eine weitere Impfung erfolgen.

Für Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen bzw. Risiken für einen schweren Verlauf von COVID-19 gelten die allgemeinen Impfempfehlungen für eine Grundimmunisierung mit drei Impfungen (Abstand zur Vorimpfung mind. 1 Monat).

(20.05.2022, 12:00)

Impfung spezieller Personengruppen

Die beste persönliche Vorgehensweise in Bezug auf die Corona-Schutzimpfung soll immer in Absprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Risiko-Nutzen-Einschätzung festgelegt werden.

Insbesondere bei Impfungen von Personen mit Grunderkrankungen muss eine individuelle Einzelfallentscheidung getroffen werden.

Bitte wenden Sie sich also vor Ihrem Impftermin an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, um Vor- oder Grunderkrankungen, Medikamenteneinnahmen, eventuelle Risikofaktoren und sonstige medizinische Fragestellungen zu besprechen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Sie auch beraten, in welchen  äußerst seltenen Fällen eine Corona-Schutzimpfung nicht empfohlen ist.

FAQ Impfung spezieller Personengruppen

Ja. Die Corona-Schutzimpfung ist für schwangere Personen ab dem 2. Trimester empfohlen. In der Schwangerschaft besteht bei COVID-19 ein erhöhtes Risiko, einer intensivmedizinischen Behandlung und eine invasive Beatmung zu benötigen. Außerdem ist das Risiko einer Frühgeburt erhöht.

Impfungen gegen COVID-19 sollen abhängig von allfälligen Vor-Impfungen ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel vorgenommen werden, bevorzugt mit dem Impfstoff Comirnaty.

(20.05.2022, 12:00)

Nein. Ein routinemäßiger Schwangerschaftstest vor einer Impfung ist nicht notwendig. Im Falle einer rund um eine Impfung eingetretenen Schwangerschaft ergibt sich daraus jedenfalls keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Schwangerschaft ist auch nicht als Risikoschwangerschaft einzustufen.

(20.05.2022, 12:00)

Ja. Während der Stillzeit sind Impfungen gegen COVID-19 abhängig von möglichen Vorimpfungen empfohlen. Es gibt keine Hinweise, dass mRNA-Impfstoffe oder deren Bestandteile in die Muttermilch übertreten und sich daraus irgendein theoretisches Risiko ableiten ließe. Dies ist auch bei Vektorimpfstoffen nicht zu erwarten. Von der Mutter gebildete SARS-CoV-2-Antikörper konnten bereits in der Muttermilch nachgewiesen werden, die auch einen positiven Effekt auf den Schutz des Kindes haben können. Es sollte daher im zeitlichen Kontext mit der Impfung auch nicht abgestillt werden.

(20.05.2022, 12:00)

Bei bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, kann und soll man sich gegen COVID-19 impfen lassen. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Falls verfügbar, sollen daher Allergie-Pässe zum Impftermin mitgebracht werden, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. Allergiker:innen sollen nach der Corona-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock (Anaphylaxie) aufgetreten ist, ist dies der Ärztin bzw. dem Arzt vor der Corona-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

Wenn eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe des Impfstoffes besteht, darf die jeweilige Corona-Schutzimpfung nicht verabreicht werden. Zur eindeutigen Abklärung wenden Sie sich jedenfalls an Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihren behandelnden Arzt.

(20.05.2022, 12:00)

Personen, die an einem akuten Infekt erkrankt sind, sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund sind.

(20.05.2022, 12:00)

Es gibt Gesundheitszustände und chronische Erkrankungen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 besteht (z.B. starkes Übergewicht, bestimmte Herz-, Lungen und Nierenerkrankungen, Diabetes etc.). Gerade für Personen mit gesundheitlichen Risiken ist die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig. Bitte besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob für Sie ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 besteht und wann für Sie persönlich der beste Impftermin ist.

(20.05.2022, 12:00)

Für Kinder unter 5 Jahren sind derzeit keine Impfstoffe gegen COVID-19 von den europäischen Behörden zugelassen. Seitens des Nationalen Impfgremiums wird derzeit keine Impfung gegen COVID-19 in dieser Altersgruppe empfohlen.

Wenn eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe des Impfstoffes besteht, darf der jeweilige Impfstoff nicht verabreicht werden. Zur eindeutigen Abklärung wenden Sie sich jedenfalls an Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihren behandelnden Arzt.

Darüber hinaus kann ein vorübergehendes oder dauerhaftes Aufschieben von Impfungen erforderlich sein. Hier handelt es sich um ärztliche Einzelfall-Beurteilungen, welche persönlich mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden müssen.

Das nationale Impfgremium (NIG) hat als informative Hilfestellung die Fachinformation „COVID-19-Impfungen: Wann aus medizinischen Gründen vorübergehend nicht geimpft werden soll“ erstellt. Diese finden Sie im Bereich Corona-Schutzimpfung---Fachinformationen.

(20.05.2022, 12:00)

Ja. Auch Personen, die an „Long COVID“ leiden, können und sollen die Impfungen entsprechend den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums erhalten.

(20.05.2022, 12:00)

Bei schwerwiegend immungeschwächten bzw. stark immunsupprimierten Personen können beide mRNA-Impfstoffe für alle zugelassenen Altersgruppen eingesetzt werden. Bei schwerwiegend immungeschwächten bzw. stark immunsupprimierten Personen, bei denen ein erhöhtes Infektions-/Erkrankungsrisiko und ein hohes Risiko für schwere Verläufe von COVID-19 besteht (z.B. Erkrankung, die mit einer vorrübergehenden, therapeutisch induzierten oder dauerhaften und relevanten Immunsuppression einhergeht wie Transplantierte, Personen unter Biologika-Therapie und onkologische und hämatologische Patientinnen und Patienten), wird eine Grundimmunisierung mit 4 Impfungen empfohlen (3+1-Schema). Nach diesem Schema wird die 3. Impfung bereits 28 Tage nach der zweiten Impfung verabreicht.  

Nach der 3. Impfung soll – im Gegensatz zu nicht immungeschwächten Personen – eine Antikörperkontrolle (neutralisierende Antikörper) frühestens 4 Wochen nach der 3. Impfung durchgeführt werden, um festzustellen, ob die Impfungen eine Immunantwort ausgelöst haben. Darauf basierend legt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt das für Sie beste weitere Vorgehen fest.

(20.05.2022, 12:00)

Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Nach der Corona-Schutzimpfung treten oft zu erwartende Reaktionen auf, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen.

Details finden Sie in der jeweiligen Gebrauchsinformation bzw. fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Nach Impfungen mit mRNA-Impfstoffen wurden sehr häufig an der Einstichstelle Schmerzen, Rötung und Schwellung beobachtet. Darüber hinaus kann es sehr häufig zu Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gelenksschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber kommen. Sehr häufig bedeutet, dass mehr als 1 von 10 geimpften Personen betroffen sind. Bei mRNA-Impfstoffen treten Impfreaktionen vermehrt nach der 2. Impfung auf. Nach der 3. Impfung mit mRNA-Impfstoffen sind die Impfreaktionen und Nebenwirkungen ähnlich wie nach der 2. Impfung.

Fälle von Myokarditis und Perikarditis wurden in sehr seltenen Fällen hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung mit den COVID-19 mRNA-Impfstoffen Comirnaty und Spikevax beobachtet, und zwar häufiger nach der zweiten Impfung und bei jüngeren Männern. Auf Grund von internationalen Sicherheitsberichten zu einem erhöhten Auftreten von Myokarditis und Perikarditis vorwiegend bei jüngeren Personen werden Impfungen mit Spikevax derzeit vorsichtshalber erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen (Ausnahme: Personen mit beeinträchtigtem Immunsystem wie z.B. Immunsupprimierte).

Sicherheitsdaten zu den Vektorimpfstoffen zeigen ebenfalls ein sehr gutes Sicherheitsprofil. Die meisten Nebenwirkungen waren leicht bis moderat und gingen binnen weniger Tage nach Impfung vollständig zurück. Impfreaktionen nach Impfung mit Vektorimpfstoffen waren lokal u.a. Schmerzen an der Einstichstelle. Systemisch wurden vorwiegend Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Unwohlsein, erhöhte Temperatur und Fieber, Schüttelfrost, Gelenks- bzw. Gliederschmerzen und Übelkeit beobachtet. Die Reaktionen nach Impfung mit Vaxzevria von AstraZeneca traten häufiger nach der 1. Impfung auf. Zu Thrombosen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung siehe unten. In Zusammenhang mit Vektorimpfstoffen wurde sehr selten in den ersten Tagen nach der Impfung über das Auftreten eines Kapillarlecksyndroms („capillary-leak-syndrome“, CLS) berichtet. Wenn ein CLS in der Vorgeschichte aufgetreten ist, soll der Impfstoff AstraZeneca nicht verabreicht werden. Ebenso wurde sehr selten ein Auftreten eines Guillain-Barré-Syndroms nach der Impfung beobachtet.

Vermutete Nebenwirkungen sollen unter https://www.basg.gv.at oder 0800 555 621 gemeldet werden.

Bei der Impfaufklärung zur COVID-19-Schutzimpfung werden Sie auf möglicherweise auftretende Impfreaktionen und Nebenwirkungen, aber auch den möglichen Einsatz von Medikamenten, hingewiesen. Paracetamol kann (unter Berücksichtigung allgemeiner Kontraindikationen) nach der Impfung eingenommen werden. Dies führt zur Abschwächung von auftretenden Impfreaktionen. Für die genaue Art der Verabreichung informieren Sie sich am besten bei Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt. Bei entsprechender Einnahme ist davon auszugehen, dass dabei die Wirkung der Impfung nicht beeinträchtigt wird.

Nach der Impfung wird drei Tage körperliche Schonung empfohlen, sowie der Verzicht auf Sport für eine Woche. Bei Erschöpfung, Müdigkeit oder Fieber innerhalb von 3 Wochen nach der Impfung sollen körperliche Anstrengung und Leistungssport vermieden werden. Bei Atemnot oder Brustschmerzen wird dringend empfohlen, ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

FAQ Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Für derartige Gesundheitsschädigungen gibt es das Impfschadengesetz. Hier leistet der Bund Entschädigung für Schäden, die durch empfohlene Impfungen verursacht wurden. Die Regelung umfasst dabei jene Impfungen, die nach der Verordnung über empfohlene Impfungen zur Abwehr einer Gefahr für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung im Interesse deren Gesundheit empfohlen sind. Die Corona-Schutzimpfung wurde in dieser Verordnung ergänzt.

(20.05.2022, 12:00)

Paracetamol kann (unter Berücksichtigung allgemeiner Kontraindikationen) etwa 6 Stunden nach der Impfung eingenommen werden. Dies führt zur Abschwächung von auftretenden Impfreaktionen. Für die genaue Art der Verabreichung informieren Sie sich bei Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt. Bei der entsprechenden Einnahme ist davon auszugehen, dass dabei die Wirkung der Impfung nicht beeinträchtigt wird.

Nach der Impfung wird drei Tage körperliche Schonung empfohlen, sowie Sportkarenz für eine Woche. Bei Erschöpfung, Müdigkeit oder Fieber innerhalb von 3 Wochen nach der Impfung sollen körperliche Anstrengung und Leistungssport vermieden werden. Bei Atemnot oder Brustschmerzen soll ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Bitte beobachten Sie wie auch nach anderen Impfungen oder der Einnahme von Medikamenten Ihren Gesundheitszustand.  Bei Nebenwirkungen, die mehr als 3 Tage nach erfolgter Impfung anhalten oder neu auftreten (z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch oder Gliedmaßen, Beinschwellungen, kleine Blutflecken unter der Haut), sollten Sie umgehend eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und von Ihrer Impfung berichten, damit eine weitere ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel)/Thrombopenie (Verminderung von Blutplättchen) veranlasst werden kann.

Vermutete Nebenwirkungen sollen unter: https://www.basg.gv.at oder 0800 555 621 gemeldet werden.

(20.05.2022, 12:00)

Wirksamkeit

Die Corona-Schutzimpfung ist der derzeit nachhaltigste Schutz vor einer Erkrankung an COVID-19 und schweren COVID-19-Krankheitsverläufen, die im schlimmsten Fall tödlich ausgehen können. Die Wirksamkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Einerseits von der Virusvariante und andererseits von individuellen Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen, Anzahl der schon vorher erhaltenen Corona-Schutzimpfungen, Abstand zur letzten Impfung, möglichen Infektionen mit dem Coronavirus etc.

FAQ Wirksamkeit

Die Corona-Schutzimpfung kann eine symptomatische Infektion mit SARS-CoV-2 nicht immer verhindern. Aber bereits nach zwei Corona-Schutzimpfungen ist eine Schutzwirkung insbesondere gegen schwere Verläufe von COVID-19 gegeben, die durch die dritte Impfung noch verbessert wird. Personen mit funktionierendem Immunsystem, die drei Impfungen erhalten haben, weisen einen besseren Schutz gegenüber schweren COVID-19-Krankheitsverläufen auf, verglichen mit Personen die nur 2 Mal geimpft wurden.

(20.05.2022, 12:00)

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigem Wissensstand jedenfalls einen Individualschutz. Vor allem nach 3 erhaltenen Impfungen ist ein sehr guter Schutz gegen schwere Erkrankungsverläufe und Tod gegeben. Die Impfung schützt bis zu einem gewissen Grad auch vor Ansteckung und Übertragung des Virus. Die Impfung ist die beste Möglichkeit, sich selbst vor schwerer Erkrankung zu schützen.

(20.05.2022, 12:00)

Empfehlungen zur Corona-Schutzimpfung

Was ist das Nationale Impfgremium?

Alle Impfempfehlungen für Österreich werden in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalen Impfgremium erstellt. Das ist eine Kommission laut §8 Bundesministeriengesetz zur fachlichen Beratung des Gesundheitsministers.

Das Nationale Impfgremium gibt Empfehlungen an den Gesundheitsminister zu Impfungen in Österreich ab. Es setzt sich aus Expertinnen und Experten zusammen, die jeweils einen oder mehrere der folgenden fachlichen Bereiche abdecken: Allgemeinmedizin, Arzneimittelzulassung, Epidemiologie, Immunologie, Infektiologie, Mikrobiologie, öffentliche Gesundheit, Pädiatrie, Pharmakovigilanz, Präventivmedizin, Public Health, Reise-/Tropenmedizin, schulärztlicher Dienst, Vakzinologie, Virologie, sowie Bedienstete der Impfabteilung des BMSGPK und Vertreter der Landessanitätsdirektionen.

Die Mitglieder des Nationalen Impfgremiums üben ihre Tätigkeit persönlich, unabhängig und unentgeltlich aus. Alle Mitglieder des Nationalen Impfgremiums geben regelmäßig eine Erklärung zu Interessenskonflikten (=Conflict of Interests) ab, keines der Mitglieder des Impfgremiums hat relevante Interessenskonflikte.

Es wurde die Arbeitsgruppe Safety Board im Nationalen Impfgremium nominiert. Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit außergewöhnlichen Impfreaktionen/Nebenwirkungen, bei denen ein kausaler Zusammenhang mit der Impfung im Raum steht.

Weitere Informationen über das Nationale Impfgremium finden Sie im Bereich Gesundheit auf der Seite "Nationales Impfgremium".

Derzeit in Österreich zugelassene und verfügbare COVID-19-Impfstoffe (Stand 24.1.2022)

Vektor-Impfstoffe:

  • Vaxzevria von Astra Zeneca
  • Jcovden von Janssen-Cilag

mRNA-Impfstoffe:

  • Comirnaty von BioNTech/Pfizer
  • Spikevax von Moderna

proteinbasierte Impfstoffe:

  • Nuvaxovid von Novavax
    Im Dezember 2021 wurde der Impfstoff Nuvaxovid (NVX-CoV2373) der Firma Novavax EU-weit für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Nuvaxovid wird in einem 2-Dosen-Schema verabreicht.

Empfehlungen im Zusammenhang mit weiteren Corona-Schutzimpfungen

Die 3. Impfung ist ab 6 Monaten nach der 2. Impfung empfohlen.

Das Intervall zwischen 2. und 3. Impfung kann fallweise ab 4 Monaten nach der 2. Impfung unterschritten werden:

  • auf Wunsch
  • bei medizinischer Indikation
  • bei epidemiologischen Anlässen (z.B. Reisen in Hochinzidenz-Gebiete)

Personen unter 30 Jahren sollen dabei ausschließlich Comirnaty von BioNTech/Pfizer erhalten. Personen ab 30 Jahren können sowohl Spikevax von Moderna als auch Comirnaty von BioNTech/Pfizer erhalten.

(20.05.2022, 12:00)

Personen, die mit Jcovden einmalig geimpft wurden, sollen eine weitere Impfung im Mindestabstand von 28 Tagen erhalten (off-label). Dabei soll vorzugsweise Comirnaty von BioNTech/Pfizer verwendet werden.Ab einem Alter von 30 Jahren ist auch Spikevax von Moderna möglich.. Es kann jedoch auch erneut Jcovden eingesetzt werden, wobei ein Abstand von mindestens 2 Monaten zur Erstimpfung empfohlen wird.

Ab 6 Monaten nach der 2. Impfung wird eine 3. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen.

Das Intervall zwischen 2. und 3. Impfung kann fallweise ab 4 Monaten nach der 2. Impfung unterschritten werden:

  • auf Wunsch
  • bei medizinischer Indikation
  • bei epidemiologischen Anlässen (z.B. Reisen in Hochinzidenz-Gebiete)

Personen unter 30 Jahren sollen dabei ausschließlich Comirnaty von BioNTech/Pfizer erhalten. Personen ab 30 Jahren können sowohl Spikevax von Moderna als auch Comirnaty von BioNTech/Pfizer erhalten.

(20.05.2022, 12:00)

Vorzugsweise sollen die Impfungen immer mit dem gleichen Impfstoff erfolgen (homologes Impfschema). Jedoch gilt zu beachten, dass der Impfstoff Spikevax von Moderna erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen ist.

Nach der 1. Impfung ist eine weitere Impfung nach 21 Tagen empfohlen. Ist diese noch nicht erfolgt, soll sie ehestmöglich nachgeholt werden. Sind mehr als 6 Monate zwischen 1. und 2. Impfung vergangen, so ist die 2. Impfung als 1. Impfung anzusehen und das Impfschema soll erneut begonnen werden.

Die 3. Impfung ist ab 6 Monaten nach der 2. Impfung empfohlen.

Das Intervall zwischen 2. und 3. Impfung kann fallweise ab 4 Monaten nach der 2. Impfung unterschritten werden:

  • auf Wunsch
  • bei medizinischer Indikation
  • bei epidemiologischen Anlässen (z.B. Reisen in Hochinzidenz-Gebiete)

Für die 3. Impfung werden mRNA-Impfstoffen empfohlen. Auch hier gilt zu beachten, dass der Impfstoff Spikevax von Moderna erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen ist.

(20.05.2022, 12:00)

Vorzugsweise sollen die Impfungen immer mit dem gleichen Impfstoff erfolgen (homologes Impfschema). Jedoch gilt zu beachten, dass der Impfstoff Spikevax von Moderna erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen ist.

Nach der 1. Impfung ist eine weitere Dosis nach 28 Tagen empfohlen. Ist diese noch nicht erfolgt, so soll sie ehestmöglich nachgeholt werden. Sind mehr als 6 Monate zwischen 1. und 2. Impfung vergangen, so ist die 2. Impfung als 1. Impfung anzusehen und das Impfschema soll erneut begonnen werden.

Ab 6 Monaten nach der 2. Impfung wird eine 3. Impfung empfohlen.

Das Intervall zwischen 2. und 3. Impfung kann fallweise ab 4 Monaten nach der 2. Impfung unterschritten werden:

  • auf Wunsch
  • bei medizinischer Indikation
  • bei epidemiologischen Anlässen (z.B. Reisen in Hochinzidenz-Gebiete)

Für die 3. Impfung werden mRNA-Impfstoffen empfohlen. Auch hier gilt zu beachten, dass der Impfstoff Spikevax von Moderna erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen wird.

(20.05.2022, 12:00)

Ist nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 noch keine Impfung erfolgt, wird diese grundsätzlich ab ca. 4 Wochen nach Infektion (PCR) oder Erkrankung (nach Genesung) empfohlen.

Allen genesenen Personen ab 5 Jahren werden zum Abschluss der Grundimmunisierung insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Die PCR-bestätigte Infektion verschiebt lediglich den empfohlenen Zeitpunkt der ersten bzw. nächsten Impfung.

Personen, die nach Vorliegen neutralisierender Antikörper nur einmal geimpft wurden bzw. bei denen die PCR-bestätigte Infektion länger als 6 Monate vor der Impfung erfolgte, sollen umgehend eine weitere Impfung erhalten, um bestmöglich gegen die zirkulierenden Virusvarianten geschützt zu sein. Das gilt auch für Personen, bei denen der Zeitpunkt der Infektion zum Zeitpunkt der Impfung gar nicht bekannt war. Insgesamt sollen alle Personen ab 5 Jahren 3 Impfungen erhalten.

(20.05.2022, 12:00)

Allen genesenen Personen ab 5 Jahren werden zum Abschluss der Grundimmunisierung insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Die PCR-bestätigte Infektion verschiebt lediglich den empfohlenen Zeitpunkt der nächsten Impfung. Erfolgte eine Infektion vor Verabreichung von Impfungen, wird die erste Impfung ab 4 Wochen nach der Infektion bzw. Genesung empfohlen.

(20.05.2022, 12:00)

Allen genesenen Personen ab 5 Jahren werden zum Abschluss der Grundimmunisierung insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Die PCR-bestätigte Infektion verschiebt lediglich den empfohlenen Zeitpunkt der nächsten Impfung. Wenn es im Intervall zwischen 1. und 2. Impfung zu einer SARS-CoV-2-Infektion (PCR-Test) kam, soll ab 4 Wochen nach Genesung die 2. Impfung erfolgen. Die 3. Impfung soll ab 6 Monaten nach der 2. Impfung erfolgen.

(20.05.2022, 12:00)

Allen genesenen Personen ab 5 Jahren werden zum Abschluss der Grundimmunisierung insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Kommt es nach 21 Tagen oder mehr nach den ersten beiden Impfungen zu einer PCR-bestätigten Infektion mit SARS-CoV-2, wird eine 3. Impfung ab 180 Tagen nach Genesung empfohlen. Im Einzelfall können diese Empfehlungen abweichen und daher ist eine ärztliche Beratung jedenfalls empfohlen, vor allem bei Risikopersonen oder chronisch kranken Menschen.

(20.05.2022, 12:00)

Info Hotline

Bei Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe können Sie sich an die Expert:innen der Infoline Coronavirus (erreichbar von Montag bis Sonntag, jeweils von 0 bis 24 Uhr) unter der Telefonnummer 0800 555 621 wenden.