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Allgemeine Fragen

Allgemeine Informationen

Alle Personen, die in Österreich wohnhaft sind, können auch in Österreich kostenlos eine Corona-Schutzimpfung in Anspruch nehmen und sich somit gegen COVID-19 impfen lassen. Das gilt auch für Personen ohne österreichische Sozialversicherungsnummer. Der nationale COVID-19-Impfplan regelt, in welcher Reihenfolge alle impfwilligen Personen in Österreich geimpft werden. Die Organisation sowie die Durchführung der Impfungen erfolgt durch die Bundesländer. Die Corona-Schutzimpfung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung in 17 Sprachen: Österreichischer Integrations Fonds

Video zur Corona-Schutzimpfung: Häufige aktuelle Fragen
Dr.in Maria Paulke-Korinek, Leiterin der Abteilung Impfwesen im Gesundheitsministerium und Mitglied des Nationalen Impfgremiums, beantwortet Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung.

Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zur Impfung: Argumente, warum die Impfung wichtig ist sowie nützliche Hinweise, die es vor bzw. nach der Impfung zu beachten gilt.

Umsetzung für: Senior*innen, Pädagog*innen, Familien

FAQ

Der nationale COVID-19-Impfplan regelt, in welcher Reihenfolge Personen in Österreich eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Dieser COVID-19-Impfplan wurde vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz basierend auf den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums festgelegt. Er verläuft in drei Phasen. Berücksichtigt wurden hierbei in Anbetracht der vorhandenen Impfstoffe zuerst vulnerable Personengruppen, also Personen mit einem erhöhten Risiko von schweren COVID-19-Krankheitsverläufen oder Personen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Der COVID-19-Impfplan ist die verbindliche Leitlinie für alle impfenden Stellen in Österreich.

Oberste Priorität ist, die verfügbaren Impfstoffe bestmöglich einzusetzen und jede vorhandene Impfdosis auch zu verimpfen. Ein Verwurf von Impfstoff ist in jedem Fall zu vermeiden.

Den aktuellen COVID-19-Impfplan finden Sie auf der Seite zur Durchführung und Organisation.

Für die konkrete Umsetzung des COVID-19-Impfplans sind die Bundesländer zuständig. Sie regeln die konkrete Planung, Organisation und Durchführung der Corona-Schutzimpfungen.

(12.07.2021, 13:00)

Seit Mai 2021 läuft in Österreich die Phase 3 des Impfplans. Auch jetzt sollen natürlich noch Personen aus Phase 1 und 2 geimpft werden, sofern sie noch nicht geimpft sind, zB. weil sie dies früher nicht wollten. Dies bedeutet, dass derzeit jedenfalls abgestuft nach Alter und Risiko und unter bestmöglicher Nutzung der vorhandenen Ressourcen die Bevölkerung breitflächig geimpft wird. Innerhalb der priorisierten Gruppen können bestimmte Personen früher geimpft werden, wenn die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, die aktuelle Empfehlung des Nationalen Impfgremiums oder die epidemiologische Lage im jeweiligen Gebiet dies nötig machen.

Aufgrund der komplexen Lagerungsbedingungen der Impfstoffe und Mehrdosenbehältnissen kann es bei der Organisation und Logistik ebenfalls vorkommen, dass von der Vorgabe des COVID-19-Impfplans geringfügig abgewichen wird.

Gegebenenfalls übrige Impfdosen sollen schnellstmöglich verimpft werden, auch wenn dies in Einzelfällen bedeutet, dass Impfstoffe an Personen verimpft werden, die nicht in die zum jeweiligen Zeitpunkt zu impfende Zielgruppe fallen.

Einige Bundesländer haben aufgrund von ausreichend vorhandenem Impfstoff bereits begonnen, Impfungen für alle Personen über 12 Jahren anzubieten, die an einer Impfung interessiert sind. Diese Vorgehensweise wird auf die anderen Bundesländer ausgeweitet, sobald genügend Impfstoff vorhanden ist.

(12.07.2021, 13:00)

Die Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung erfolgt über die Anmeldeplattformen der jeweiligen Bundesländer: Corona-Schutzimpfung - Jetzt anmelden!

(07.05.2021, 08:00)

Bitte bringen Sie folgende Dokumente zum vereinbarten Impftermin mit:

(07.05.2021, 08:00)

  • Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner sowie Fachärztinnen und Fachärzte,
  • Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner sowie Schulärztinnen und Schulärzte,
  • Turnusärztinnen und Turnusärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnen und Ärzten,
  • pensionierte Ärztinnen und Ärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnen und Ärzten,
  • ausländische Ärztinnen und Ärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnen und Ärzten,
  • Medizinstudentinnen und Medizinstudenten unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht (z.B. in einer Impfstraße im Auftrag der Landessanitätsdirektion),
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger nach schriftlicher ärztlicher Anordnung,
  • Rettungs- bzw. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter nach entsprechender Schulung, auf ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht.

Alle impfberechtigten Personen dürfen den Impfstoff unter den allgemein geltenden und gewohnten Voraussetzungen vorbereiten, wobei eine Vorbereitung auch durch entsprechendes pharmazeutisches Personal erfolgen kann.

Die berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung der Corona-Schutzimpfung sind im „Erlass zur berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung von COVID-19-Impfungen“ vom 03.12.2020 geregelt (der allerdings noch nicht die Impfberechtigung der Rettungs- bzw. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter beinhaltet). Dieser Erlass ist auf der Seite "Rechtliches" verfügbar.

(18.06.2021, 14:00)

Der Impfstoff Comirnaty des Herstellers BioNTech/Pfizer wird laut Fachinformation mit zwei Teilimpfungen im Abstand von 21 Tagen mit einem möglichen Intervall von (19 bis 42 Tagen) verabreicht.

Der Impfstoff Spikevax des Herstellers Moderna wird laut Fachinformation mit zwei Teilimpfungen im Abstand von 28 Tagen mit einem möglichen Intervall von 21 bis 42 Tagen verabreicht.

Der Impfstoff Vaxzevria des Herstellers AstraZeneca wird in zwei Teilimpfungen verabreicht, das Nationale Impfgremium empfiehlt auf Grund der derzeitigen Situation in Zusammenhang mit der Delta-Variante einen Abstand von vier bis acht Wochen zwischen den Impfdosen.

Der Impfstoff COVID-19 Vaccine Janssen des Herstellers Johnson&Johnson (Janssen) wird als einmalige Impfung verabreicht.

(12.07.2021, 13:00)

Die Schutzdauer nach einer Corona-Schutzimpfung ist zum aktuellen Zeitpunkt noch zu keinem zugelassenen Impfstoff abschließend bekannt, es ist jedoch nach der derzeitigen Datenlage von einem Schutz von mindestens 9 Monaten (gerechnet ab der 2. Dosis bzw. im Falle des Impfstoffes von Johnson&Johnson (Janssen) nach der 1. Dosis / Einmaldosis) auszugehen. Daher ist auch noch nicht bekannt, wann bzw. ob Auffrischungen notwendig sind. Entsprechende Empfehlungen werden basierend auf den Ergebnissen von weiteren Studien getroffen.

(12.07.2021, 13:00)

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen einen  sogenannten Individualschutz. Auf persönlicher Ebene bedeutet die Impfung, dass das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben, minimiert wird. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese deutlich milder und Komplikationen und Todesfälle werden vermieden.

Zudem weisen die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen darauf hin, dass geimpfte Personen eine geringere Viruslast und eine deutlich reduzierte Virusausscheidung aufweisen und somit weniger ansteckend sind als nicht geimpfte Personen.

Weitere Details können Sie im Bereich Fachinformationen in den "COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums" nachlesen.

(12.07.2021, 13:00)

Ab dem 22. Tag nach der 1. Dosis ist bei allen verfügbaren Impfstoffen mit Beginn einer gewissen Schutzwirkung zu rechnen. Dieses Zeitintervall kann aber im Einzelfall abweichen. Um einen vollständigen Impfschutz zu erhalten, ist es wichtig, alle Impfungen im empfohlenen Intervall zu verabreichen.

Eine zweite Teilimpfung des jeweiligen Impfstoffes muss dabei in Abhängigkeit von Impfstoff und Fachinformation erfolgen, um eine vollständige und dauerhafte Schutzwirkung zu gewährleisten. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese deutlich milder und es werden Komplikationen und Todesfälle weitestgehend vermieden.

(12.07.2021, 13:00)

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigem Wissensstand jedenfalls einen Individualschutz. Es mehren sich zudem die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, dass geimpfte Personen durch eine geringere Viruslast auch eine reduzierte Virusausscheidung aufweisen und daher weniger ansteckend sind als nicht geimpfte Personen. Dieser Effekt ist noch nicht letztgültig bestimmbar (quantifizierbar) und dürfte auch vom Impfstoff sowie von der infizierenden SARS-CoV-2 Variante abhängig sein.

Demgegenüber steht, dass Personen, die eine symptomatische SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sich ebenfalls erneut anstecken können, aber auch hier davon ausgegangen wird, dass sie bei der Krankheitsübertragung keine wesentliche Rolle spielen. Dies wurde im Rahmen des Kontaktpersonenmanagements im Falle eines Kontakts mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person entsprechend berücksichtigt. Sollten geimpfte Personen engen Kontakt zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person haben, können diese (ab dem 22. Tag nach der 1. Dosis bis 6 Monate nach der 2. Dosis) als Kontaktperson der Kategorie II gelten.

Die jeweils geltenden Schutzmaßnahmen, wie z.B. das verpflichtende Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz, Abstands- und Hygieneregelungen müssen so lange eingehalten werden, bis ausreichend viele Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben.

(12.07.2021, 13:00)

Impfung spezieller Personengruppen

Die Entscheidung über die Inanspruchnahme einer Corona-Schutzimpfung sollte immer in Absprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Risiko- und Erkrankungssituation getroffen werden.

Insbesondere bei Impfungen von Personen mit Grunderkrankungen muss eine individuelle Einzelfallentscheidung getroffen werden.

Bitte wenden Sie sich also vor Ihrem Impftermin an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, um Themenbereiche wie Vor- oder Grunderkrankungen, Medikamenteneinnahmen, eventuelle Risikofaktoren und sonstige medizinische Fragestellungen zu besprechen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Sie auch darüber beraten, in welchen sehr seltenen Fällen sich eine Corona-Schutzimpfung nicht zu empfehlen ist.

FAQ

Personen mit bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaub, können und sollen gegen COVID-19 geimpft werden. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Allergie-Pässe sind daher zum Impftermin mitzubringen, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. Allergikerinnen und Allergiker sind dazu angehalten, nach der Corona-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht zu warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock (Anaphylaxie) aufgetreten ist, ist dies der Ärztin bzw. dem Arzt vor der Corona-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

(07.05.2021, 08:00)

Bisher konnten in den Erfahrungen mit der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen bei Schwangeren ausnahmslos keine Auffälligkeiten erkannt werden.

Insbesondere zu mRNA-Impfstoffen wurden mittlerweile Daten publiziert, weshalb bei der Impfung von Schwangeren mRNA-Impfstoffe zu bevorzugen sind. Schwangere haben ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19. Nach einer sorgfältigen individuellen Nutzen-Risiko-Evaluierung kann demnach die Impfung gegen COVID-19 mit einem mRNA-Impfstoff bei Schwangeren vorgenommen werden.

Bei der Nutzen-Risiko-Evaluierung wird auf die jeweils aktuelle Version der Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe verwiesen.

Es handelt sich dabei um eine off label-Anwendung, auf die in dokumentierter Form hingewiesen werden sollte. Ein Verschieben der Impfung in das 2. oder 3. Schwangerschaftsdrittel als Vorsichtsmaßnahme ist angezeigt, um theoretischen Bedenken zu entgegnen.

Ein routinemäßiger Schwangerschaftstest ist vor einer Impfung nicht notwendig. Im Falle einer rund um eine Impfung eingetretenen Schwangerschaft ergibt sich daraus keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Schwangerschaft ist auch nicht als Risikoschwangerschaft einzustufen.

(12.07.2021, 13:00)

Personen, die an einem akuten Infekt erkrankt sind, sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund und genesen sind.

(07.05.2021, 08:00)

Entsprechend der ursprünglichen Einschätzung nach einer Infektion mit bisher zirkulierenden Varianten war von einem Schutz für 6-8 Monate auszugehen. Auf Grund der aktuellen epidemiologischen Situation mit zunehmendem Anteil der Delta- und möglicher neuer, infektiöserer Varianten wird die Empfehlung wie folgt angepasst: Nach labordiagnostisch gesicherter SARS-CoV-2-Infektion (Nachweis mittels PCR-Test) ist eine Impfung ab ca. 4 Wochen nach Infektion oder Erkrankung empfohlen (nach Genesung), um auch einen derzeit bestmöglichen Schutz gegen die Delta-Variante zu sichern.
Bei Personen, bei denen eine Infektion durch PCR oder neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 gesichert wurde (Neutralisationstests/entsprechende NT-Korrelate), ist eine einmalige Impfung ausreichend (off label), auch wenn die Infektion länger als 8 Monate zurückliegt. Dies entspricht immunologisch gesehen einer Boosterung. Entsprechende Studien zeigen, dass diese Personen nur eine Impfung benötigen, um vergleichbaren Schutz wie nicht-infizierte, regulär geimpfte Personen nach regulärem Impfschema zu erlangen.


Unabhängig von der medizinischen/immunologischen Einschätzung können im internationalen Reiseverkehr 2 Dosen zur Einreise vorgeschrieben sein. In solchen Fällen kann bzw. soll eine 2. Dosis aus formalen Gründen gegeben werden, was auch der Zulassung entspricht und darf nicht vorenthalten werden. Bei einer zweimaligen Impfung kann eine erhöhte Rate an Impfreaktionen bei Genesenen nicht ausgeschlossen werden.


Kommt es im Intervall zwischen der 1. Dosis und der 2. Dosis zu einer Labor-bestätigten SARS-CoV-2-Infektion (PCR-Test), so soll die 2. Dosis nach derzeitigem Wissensstand für 6-8 Monate aufgeschoben werden (off-label).

(07.07.2021, 08:30)

Die Corona-Schutzimpfung verringert jedenfalls das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben. Zudem kann man annehmen, dass die Impfung zu einer geringeren Viruslast führt und geimpfte Personen daher weniger ansteckend sind.

Da jedoch aus medizinischen Gründen ein gewisser Anteil an Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen nicht geimpft werden kann, ist während der gegenwärtigen Pandemie auch zum Schutz dieser Personen die weitere Aufrechterhaltung gewisser Test- und Hygienemaßnahmen erforderlich, um eine unkontrollierte Ausbreitung von Infektionen mit SARS-CoV-2 der nicht geimpften Bewohnerinnen und Bewohnern zu vermeiden.

Bis zum Vorliegen weiterer Erkenntnisse müssen daher die jeweils geltenden Testprogramme und Hygienemaßnahmen aufrechterhalten werden.

(18.06.2021, 14:00)

Impfungen für Kinder und Jugendliche

FAQ

Der Impfstoff Comirnaty der Firma Pfizer/BioNTech wurde nach Prüfung auf Wirksamkeit und Sicherheit für die Verwendung bei Kindern ab dem vollendeten 12. Lebensjahr Ende Mai 2021 von den europäischen Behörden zugelassen.

Die Studie für die Zulassung des Impfstoffes bei Kindern ab 12 Jahren hat gezeigt, dass die Verwendung von Comirnaty in der Prävention von symptomatischen, im Labor bestätigten COVID-19-Erkrankungen bei Personen im Alter von 12-15 Jahren sicher und hoch effektiv ist.

In Österreich wird die Impfung in der Altersgruppe der 12-15-Jährigen gemäß der Priorisierungsliste des Nationalen Impfgremiums empfohlen. Die Impfung wird in Österreich in der Altersgruppe der 12-15-Jährigen gemäß der Priorisierungsliste des NIG empfohlen. Das bedeutet, dass etwa Hochrisikokinder sofort geimpft werden können und sollten, weil sie ja ein hohes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ohne Hochrisikofaktoren sollen dann geimpft werden, wenn die erwachsenen Personen die entsprechenden Impfangebote hatten.

(12.07.2021, 13:00)

Die zugelassenen COVID-19 Impfstoffe bieten nach derzeitigem Wissensstand einen Individualschutz. Durch eine hohe Impf-Beteiligung in der Bevölkerung wird die Krankheitslast deutlich reduziert, schwere Fälle und Todesfälle können vermieden werden und das Gesundheitssystem wird entlastet. Nach einer Impfung ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter andere im Freundes- oder Familienkreis ansteckt, deutlich vermindert. Dadurch werden (noch) Ungeimpfte und Personen die nach einer Impfung keine Immunantwort bilden, vor einer COVID-19-Erkrankung geschützt.

Kinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu Erwachsenen zwar selten schwer an COVID-19, dennoch sind schwere Krankheitsverläufe wie ein Multisystem-Inflammationssyndrom, welches oft eine Behandlung auf der Intensivstation erfordert, auch in Österreich mit einer Häufigkeit von 1:500-1:1000 infizierten Kindern und Jugendlichen beschrieben worden, welches oft eine Behandlung auf der Intensivstation erfordert. Zudem mehren sich die Hinweise, dass auch Kinder und Jugendliche nach milden und asymptomatischen Verläufen langfristig unter den Folgen einer COVID-19 Erkrankung („Long-COVID“) leiden können. Eine Impfung schützt vor Erkrankung und möglichen schweren Krankheitsfolgen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass Kinder nicht nur selbst erkranken können, sondern auch zum allgemeinen Infektionsgeschehen beitragen.

Die COVID-19 Vaxzevria von AstraZeneca, Spikevax von Moderna und COVID-19 Vaccine Janssen sind derzeit für Personen unter 18 Jahren nicht zugelassen.

(12.07.2021, 13:00)

Ja.  Die Studie für die Zulassung des Impfstoffes bei Kindern ab 12 Jahren hat gezeigt, dass die Verwendung von Comirnaty in der Prävention von symptomatischen, im Labor bestätigten COVID-19 bei Personen im Alter von 12-15 Jahren sicher und hoch effektiv ist.

Wie bei Erwachsenen können auch bei Personen dieser Altersgruppe nach einer COVID-19-Impfung zu erwartende Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff auftreten, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder enden. Die lokalen und systemischen Reaktionen bei 12 bis 15-Jährigen waren ähnlich denen, die bei Personen im Alter von ≥16 Jahren berichtet wurden: An der Einstichstelle (meist am Oberarm) können Rötungen, Schwellungen, eine Erwärmung der Haut oder Schmerzen auftreten. Außerdem können allgemeine Beschwerden wie Kopfschmerzen, Mattigkeit, Fieber etc. auftreten. All diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, welche zu einer Schutzwirkung führt. Die beschriebenen Reaktionen sind jedoch deutlich harmloser, als die Beschwerden und möglichen Folgeschäden der Erkrankung, die durch die Impfung verhindert werden können!Sollten nach Impfung Abgeschlagenheit oder Fieber bis 3 Wochen nach Impfung auftreten, so soll körperliche Belastung vermieden werden.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel hat nach der Prüfung des Zulassungsantrages festgestellt, dass der Nutzen der Impfung gegenüber dem Risiko auch in dieser Altersgruppe überwiegt.

Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung werden bei Kindern und Erwachsenen weiter nicht nur im Rahmen des europäischen Pharmakovigilanzsystems, sondern auch weltweit genau beobachtet. Der Impfstoff wurde in dieser Altersgruppe in den USA und Kanada bis Ende Juni schon mehrere Millionen Mal angewendet, auch in dieser breiten Anwendung gibt es bisher keine Hinweise auf Sicherheitsbedenken.

Die Impfung wird daher in Österreich in der Altersgruppe der 12-15-Jährigen gemäß der Priorisierungsliste des Nationalen Impfgremiums empfohlen.

(12.07.2021, 13:00)

Eine Impfung schützt vor einer Erkrankung und möglichen schweren Krankheitsfolgen. Ein weiterer Faktor ist, dass durch Impfung einschränkende Maßnahmen reduziert bzw. vermieden werden können. Schulbesuch und Präsenzunterricht können wieder ungestörter stattfinden. Mit der Impfung wird auch die Teilnahme an Sport- oder Schulveranstaltungen wieder möglich, Hobbies und Freizeitangebote sind nutzbar. Die soziale Isolation durch Lockdowns wird vermieden.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass Kinder nicht nur selbst erkranken können, sondern auch zum allgemeinen Infektionsgeschehen beitragen.

(18.06.2021, 14:00)

Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr – also im 15. Lebensjahr bzw. ab 14 Jahren – dürfen Kinder, die die erforderliche Entscheidungsfähigkeit besitzen, selbst in die Durchführung einer Impfung einwilligen. Auch wenn ein Elternteil in dieser Situation eine Impfung ablehnen würde, kann sich die mündige minderjährige Person selbst für die Durchführung einer Impfung entscheiden. Auch ist eine Begleitung durch eine erziehungsberechtigte Person nicht erforderlich.

(18.06.2021, 14:00)

Bei unmündigen Minderjährigen – also Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bzw. bis zum Alter von 13 Jahren – ist die Einwilligung eines Elternteils oder der Person, die mit der Pflege und Erziehung betraut ist, einzuholen.

(18.06.2021, 14:00)

Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Nach der Corona-Schutzimpfung können zu erwartende Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff spürbar sein, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder enden. Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Diese Reaktionen sind jedoch harmloser als die möglichen Symptome und Folgeschäden der Erkrankung, die durch die Impfung verhindert werden können!

Wenn es in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Schutzimpfung zu einem gesundheitlich relevanten Ereignis bzw. einer dauerhaften Gesundheitsschädigung kommt, kann ein Antrag auf Zuerkennung eines Impfschadens gestellt werden. Aus einer Anerkennung ergeben sich Sozialleistungen in Form von Einmalzahlungen oder Rentenzahlungen.

Bitte beobachten Sie, wie auch nach anderen Impfungen oder der Einnahme von Medikamenten Ihren Gesundheitszustand. Sollten Sie Nebenwirkungen aufweisen, die länger als drei Tage nach der Impfung anhalten oder neu auftreten (z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch, Armen oder Beinen, Beinschwellungen, kleine Blutflecken unter der Haut), so kontaktieren Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, die bzw. der eine ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel) bzw. Thrombopenie (Verminderung von Blutplättchen) durchführen soll.

Wichtige Untersuchungen bei neu aufgetretenen Symptomen sind:

  • Blutbild mit Bestimmung der Thrombozytenzahl,
  • Blutausstrich,
  • D-Dimere und
  • im Anlassfall eine weiterführende bildgebende Diagnostik (z.B. cMRT, Ultraschall, CT Thorax/Abdomen).

Für die weitere ärztliche Vorgangsweise finden Sie Informationen im jeweils aktuellen Statement der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung.

FAQ

Ja. Nach der Corona-Schutzimpfung treten oft bekannte Reaktionen auf, die aber gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen. An der Einstichstelle können sehr häufig Schmerzen, Rötung und Schwellung auftreten. Darüber hinaus kann es sehr häufig zu Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gelenksschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber kommen. Sehr häufig bedeutet, dass mehr als eine von zehn geimpften Personen betroffen sind.

Die für Sie verantwortliche Ärztin bzw. der Arzt (oder auch Sie selbst) können vermutete Nebenwirkungen unter nebenwirkung.basg.gv.at melden. Weitere Informationen zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen sind unter www.basg.gv.at/marktbeobachtung/meldewesen/nebenwirkungen verfügbar.

(07.05.2021, 08:00)

Für derartige Gesundheitsschädigungen gibt es das Impfschadengesetz. Hier hat der Bund für Schäden, die durch empfohlene Impfungen verursacht worden sind, Entschädigung zu leisten. Die Regelung umfasst dabei jene Impfungen, die nach der Verordnung über empfohlene Impfungen zur Abwehr einer Gefahr für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung im Interesse der Volksgesundheit empfohlen sind. Die Corona-Schutzimpfung wurde in dieser Verordnung ergänzt.

(18.06.2021, 14:00)

Wirksamkeit

Die Corona-Schutzimpfung ist der derzeit wirksamste Schutz vor einer Erkrankung an COVID-19 und schweren COVID-19-Krankheitsverläufen, die im schlimmsten Fall tödlich ausgehen können. Es ist zu erwarten, dass in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung auch Todesfälle auftreten, die jedoch nichts mit der zuvor verabreichten Corona-Schutzimpfung zu tun haben. Vor allem bei der Impfung von älteren Personen oder Angehörigen der Hochrisikogruppen, die generell ein höheres Sterberisiko haben, ist es möglich, dass ein Sterbefall zufällig kurz nach der Corona-Schutzimpfung eintritt, ohne dass ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung besteht. Dies erfordert eine genaue Prüfung im Einzelfall, bevor voreilige Schlüsse über die Wirkung der Impfstoffe gezogen werden.

FAQ

Ja. Jeder zugelassene Impfstoff ist wirksam, umfangreich getestet und zur Verhinderung von schweren Verläufen und Todesfällen gut geeignet. In der Diskussion um "Prozentzahlen des Schutzes" sollte bedacht werden: Es gibt keine Impfung, die einen hundertprozentigen Schutz gewährleistet.

(07.05.2021, 08:00)

Durch eine vollständige Corona-Schutzimpfung ist das Risiko minimiert, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben. Die Corona-Schutzimpfung bietet derzeit den wirksamsten Schutz vor Erkrankung. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer Infektion mit SARS-CoV-2 und zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese deutlich milder und es werden Komplikationen und Todesfälle weitestgehend vermieden.

(07.05.2021, 08:00)

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigem Wissensstand jedenfalls einen Individualschutz. Es mehren sich zudem die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, dass geimpfte Personen durch eine geringere Viruslast auch eine reduzierte Virusausscheidung aufweisen und somit weniger ansteckend sind, als nicht geimpfte Personen. Wie stark dieser Effekt ist, wird derzeit noch untersucht und dürfte auch vom Impfstoff sowie von der infizierenden SARS-CoV-2 Variante abhängig sein.

Daher müssen Schutzmaßnahmen, wie das verpflichtende Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz sowie Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden bis ausreichend viele Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben und entsprechende Erkenntnisse vorliegen.

(12.07.2021, 13:00)