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Allgemeine Fragen

Allgemeine Informationen

Alle Personen, die in Österreich wohnhaft sind, können auch in Österreich kostenlos eine Corona-Schutzimpfung in Anspruch nehmen und sich somit gegen COVID-19 impfen lassen. Das gilt auch für Personen ohne österreichische Sozialversicherungsnummer. Die Organisation sowie die Durchführung der Impfungen erfolgt durch die Bundesländer. Die Corona-Schutzimpfung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung in 17 Sprachen:Österreichischer Integrations Fonds

Video zur Corona-Schutzimpfung: Häufige aktuelle Fragen
Dr.in Maria Paulke-Korinek, Leiterin der Abteilung Impfwesen im Gesundheitsministerium und Mitglied des Nationalen Impfgremiums, beantwortet Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung.

Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zur Impfung: Argumente, warum die Impfung wichtig ist sowie nützliche Hinweise, die es vor bzw. nach der Impfung zu beachten gilt.

FAQ Allgemeine Informationen

Die Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung erfolgt über die Anmeldeplattformen der jeweiligen Bundesländer: Corona-Schutzimpfung - Jetzt anmelden!

(07.05.2021, 08:00)

Bitte bringen Sie folgende Dokumente zum vereinbarten Impftermin mit:

(07.05.2021, 08:00)

  • Allgemeinmediziner:innen sowie Fachärztinnen bzw. Fachärzte,
  • Arbeitsmediziner:innen sowie Schulärztinnen bzw. Schulärzte,
  • Turnusärztinnen bzw. Turnusärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnen bzw. Ärzten,
  • pensionierte Ärztinnen bzw. Ärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnenbzw. Ärzten,
  • ausländische Ärztinnen bzw. Ärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnen und Ärzten,
  • Medizinstudentinnen bzw. Medizinstudenten unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht (z.B. in einer Impfstraße im Auftrag der Landessanitätsdirektion),
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger:innen nach schriftlicher ärztlicher Anordnung,
  • Rettungs- bzw. Notfallsanitäter:innen nach entsprechender Schulung, auf ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht.

Alle impfberechtigten Personen dürfen den Impfstoff unter den allgemein geltenden und gewohnten Voraussetzungen vorbereiten, wobei eine Vorbereitung auch durch entsprechendes pharmazeutisches Personal erfolgen kann.

Die berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung der Corona-Schutzimpfung sind im „Erlass zur berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung von COVID-19-Impfungen“ vom 03.12.2020 geregelt (der allerdings noch nicht die Impfberechtigung der Rettungs- bzw. Notfallsanitäter:innen). Dieser Erlass ist auf der Seite "Rechtliches" verfügbar.

(11.06.2021, 08:00)

Für eine erste Impfserie sind 2 Dosen erforderlich, danach kann man in der Regel von einem ersten Schutz für eine gewisse Zeit ausgehen.

Eine weitere Dosis (3. Dosis) wird in einem Zeitraum von frühestens 6 bis spätestens 12 Monaten nach der 2. Dosis empfohlen. Wann diese 3. Dosis genau erfolgen sollte, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie Alter, Gesundheitszustand, Impfstoff….  

Nach 3 Dosen gilt die Grundimmunisierung als abgeschlossen und man geht derzeit von einer Schutzdauer von 9-12 Monaten aus.

(15.10.2021,12:00)

Die Schutzdauer nach einer Corona-Schutzimpfung ist zum aktuellen Zeitpunkt noch zu keinem zugelassenen Impfstoff abschließend bekannt. Nachfolgende Empfehlungen können sich basierend auf den Ergebnissen von weiteren Studien und bei Auftreten von neuen Virusvarianten ändern.

Angesichts der neuen epidemiologischen Situation durch die Delta-Variante wird empfohlen:

1. Personen, die mit COVID-19-Vaccine Janssen einmalig geimpft wurden, sollen eine weitere Dosis im Mindestabstand von 28 Tagen erhalten (off-label), dabei soll vorzugsweise ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, kann jedoch auch erneut COVID-19-Vaccine Janssen verwendet werden.

2. Folgenden Risikogruppen wird eine weitere Dosis in einem Zeitraum von frühestens 6 bis spätestens 9 Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie empfohlen (off-label):

  • Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen
  • Personen ab 65 Jahren 
  • Personen, welche 2 Dosen Vaxzevria erhalten haben
  • Personen (ab 12 Jahren unabhängig vom Alter) mit bestimmten Vorerkrankungen und Risiko

3. Folgenden Personen kann ab 6 Monaten und soll ab 9-12 Monaten eine weitere Dosis angeboten werden (off-label):

  • Personal in Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen
  • Personal im Gesundheitsbereich
  • Personal in der mobilen Pflege, Betreuung, Krankenpflege und 24-h-Pflege sowie pflegende Angehörige
  • Personal in pädagogischen Einrichtungen (Kinderbetreuung, Schule, Universität, etc.)

4. Allen anderen Personen ab 16 Jahren soll nach 9-12 Monaten eine weitere Impfung angeboten werden (off-label).

5. Genesene, die eine Impfung erhalten haben, sollen wie mit 2 Dosen geimpfte Personen angesehen werden und genauso wie unter 2., 3. und 4. angeführt behandelt werden. Wenn genesene Personen bereits 2 Impfungen erhalten haben (Genesen und danach 2 Dosen), ist derzeit bis auf weiteres keine weitere Impfung gegen COVID-19 notwendig.

6. Impfdurchbrüche (symptomatische SARS-CoV-2 Infektion) oder Infektion nach erster Impfserie: derzeit keine weitere Impfung empfohlen. Bei Risikopersonen/chronisch kranken Personen kann eine Antikörpertestung frühestens 1 Monat nach Genesung durchgeführt werden.

Aus immunologischen Überlegungen und Erfahrungen mit anderen Impfstoffen kann nach der weiteren Dosis (impfstoffabhängig 2. bzw. 3. Dosis) mit einer Schutzdauer von mindestens 9-12 Monaten gerechnet werden.

(15.10.2021,12:00)

 

 

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen einen sogenannten Individualschutz. Auf persönlicher Ebene bedeutet die Impfung, dass das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben, minimiert wird. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese deutlich milder und Komplikationen und Todesfälle werden weitgehend vermieden.

Zudem weisen die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen darauf hin, dass geimpfte Personen eine geringere Viruslast und eine deutlich reduzierte Virusausscheidung aufweisen und somit weniger ansteckend sind als nicht geimpfte Personen.

Weitere Details können Sie im Bereich Fachinformationen in den "COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums" nachlesen.

(15.10.2021,12:00)

Die Herstellerangaben unterscheiden sich hier etwas. Durchschnittlich und basierend auf Daten aus Österreich kann bei gesunden Personen rund 14 Tage nach der 2. Dosis von einer Schutzwirkung gegen COVID-19 ausgegangen werden. Um einen langanhaltenden Impfschutz aufzubauen, ist eine 3. Dosis nach 6-12 Monaten notwendig.

(15.10.201, 12:00)

 

Auf individueller Ebene bedeutet die Impfung, dass das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben, minimiert wird. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese im Normalfall deutlich milder und werden Komplikationen und Todesfälle weitgehend vermieden. Auf gesellschaftlicher Ebene führt die Impfung zu einer Verminderung der Transmission und damit zu einer Eindämmung des Infektionsgeschehens in der Bevölkerung. Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Masken müssen dennoch so lange aufrechterhalten werden, bis ausreichend viele Menschen geimpft sind.

(15.10.2021, 12:00)

Ja.

Daten aus Österreich zeigen, dass die Schutzrate vor Infektionen bei zweifach geimpften Personen deutlich höher ist als bei Personen, die nur einmal geimpft wurden. Das war schon für 1 Dosis von Vaxzevria (AstraZeneca), Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) bekannt, gilt aber auch für den als 1-Dosis-Schema zugelassenen Impfstoff COVID19-Vaccine Janssen von Janssen. Daher empfiehlt das Nationale Impfgremium, dass auch Personen, die mit COVID-19-Vaccine Janssen einmalig geimpft wurden, zeitnah eine weitere Impfdosis erhalten sollen.

Die zweite Impfung wird mit einem mRNA-Impfstoff (von Moderna oder BioNTech/Pfizer) empfohlen und soll zeitnah, frühestens aber 28 Tage nach der Erstimpfung mit COVID-19-Vaccine Janssen, erfolgen. Auf Wunsch kann die zweite Impfung auch mit COVID-19-Vaccine Janssen durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine Off-Label-Anwendung, die möglich ist und von guter Aufklärung und Dokumentation begleitet werden sollte.

(15.10.2021,13:00)

Ja.

COVID-19-Impfstoffe sind wie Totimpfstoffe einzuordnen. Die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Lebend- oder Totimpfstoffen (inkl. Influenza-Impfstoffen) ist möglich und sinnvoll. Allerdings sollte dafür eine andere Impfstelle gewählt werden. (zBsp.: eine Impfung in den rechten Oberarm und die andere Impfung in den linken Oberarm)

Jene Gruppen, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben, sind bei Influenza und COVID-19 sehr ähnlich: insbesondere Personen höheren Alters und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Neben den betroffenen Personen selbst ist eine Impfung für deren Kontaktpersonen (beispielweise Personen im selben Haushalt oder Betreuungspersonal) dringend empfohlen, um Ansteckungen zu vermeiden.

Neben dem individuellen Schutz vor einer möglichen gleichzeitigen Erkrankung trägt das Erreichen hoher Influenza-Durchimpfungsraten dazu bei, die Anzahl schwerer Influenza-Krankheitsverläufe und notwendiger Krankenhausaufnahme zu verringern. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Die Influenza-Impfung ist teils an Impfstellen (z.B. Gesundheitsämter, Impf-Ambulanzen, etc.), teils im niedergelassenen Bereich (z.B. bei Hausärztin/Hausarzt, Kinderärztin/Kinderarzt, etc.), und teils auch mit Rezept direkt in Apotheken erhältlich sowie bei ausgewählten Impfaktionen beispielsweise über Ihre Arbeitgeber:innen .

Die Ansprechstellen in den Bundesländern sind unter www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/impfen zu finden.

(15.10.2021,13:00)

Ja.

Bei Personen, bei denen eine Infektion durch PCR oder neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 gesichert wurde (Neutralisationstests/entsprechende NT-Korrelate), ist eine Dosis der Corona-Schutzimpfung ausreichend. Es handelt sich dabei um eine Off-Label-Anwendung, die möglich ist und von guter Aufklärung und Dokumentation begleitet werden sollte.

Entsprechende Studien zeigen, dass genesene Personen nur eine Impfung benötigen, um einen vergleichbaren Schutz wie nicht-infizierte, regulär geimpfte Personen zu erlangen.

Unabhängig von der medizinischen Empfehlung können im internationalen Reiseverkehr 2 Dosen zur Einreise vorgeschrieben sein. In solchen Fällen kann bzw. soll eine 2. Dosis aus formalen Gründen gegeben werden, was auch der Zulassung entspricht. Bei einer zweimaligen Impfung kann eine erhöhte Rate an Impfreaktionen bei Genesenen nicht ausgeschlossen werden.

(15.10.2021,13:00)

Für die Herbst- und Wintermonate wird eine deutliche Zunahme an SARS-CoV-2-Infektionen erwartet. Die derzeit verfügbare Evidenz sowie Daten aus Israel, England und den USA lassen darauf schließen, dass bei Personen höheren Alters und bei Personen mit bestimmten Vorerkrankungen/Immunsuppression die Schutzwirkung gegen die Delta-Variante nicht in allen Fällen 9 Monate lang in vollem Ausmaß gegeben ist. Gleichzeitig zeigen Daten aus Israel und England, dass durch Drittimpfungen Infektionen, Impfdurchbrüche und damit assoziierte Krankenhausaufenthalte reduziert werden können. Angesichts der neuen epidemiologischen Situation durch die Delta-Variante wird daher folgendes Vorgehen mit einer weiteren Dosis von COVID-19 Impfstoffen empfohlen:

1.       Personen, die mit COVID-19-Vaccine Janssen einmalig geimpft wurden, sollen eine weitere Dosis im Mindestabstand von 28 Tagen erhalten (off-label), dabei soll vorzugsweise ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, kann jedoch auch erneut COVID-19-Vaccine Janssen verwendet werden.

2.       Folgenden Risikogruppen wird eine weitere Dosis in einem Zeitraum von frühestens 6 bis spätestens 9 Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie empfohlen (off-label):

·         Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen

·         Personen ab 65 Jahren 

·         Personen, welche 2 Dosen Vaxzevria erhalten haben

·         Personen (ab 12 Jahren unabhängig vom Alter) mit bestimmten Vorerkrankungen und Risiko

3.       Folgenden Personen kann ab 6 Monaten und soll ab 9-12 Monaten eine weitere Dosis angeboten werden (off-label):

·          Personal in Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen

·          Personal im Gesundheitsbereich

·          Personal in der mobilen Pflege, Betreuung, Krankenpflege und 24-h-Pflege sowie pflegende Angehörige

·          Personal in pädagogischen Einrichtungen (Kinderbetreuung, Schule, Universität, etc.)

4.       Allen anderen Personen ab 16 Jahren soll nach 9-12 Monaten eine weitere Impfung angeboten werden (off-label).

5.       Genesene, die eine Impfung erhalten haben, sollen wie mit 2 Dosen geimpfte Personen angesehen werden und genauso wie unter 2., 3. und 4. angeführt behandelt werden. Wenn genesene Personen bereits 2 Impfungen erhalten haben (Genesen und danach 2 Dosen), ist derzeit bis auf weiteres keine weitere Impfung gegen COVID-19 notwendig.

6.       Impfdurchbrüche (symptomatische SARS-CoV-2 Infektion) oder Infektion nach erster Impfserie: derzeit keine weitere Impfung empfohlen. Bei Risikopersonen/chronisch kranken Personen kann eine Antikörpertestung frühestens 1 Monat nach Genesung durchgeführt werden.

(15.10.2021,13:00)

Epidemiologische Daten nicht nur aus Österreich, sondern auch aus anderen Ländern zeigen, dass das Infektionsgeschehen derzeit im Steigen begriffen ist und für die Herbstmonate eine deutliche Zunahme an SARS-CoV-2-Infektionen erwartet wird. Gleichzeitig zeigen die Daten aus Israel und England, dass durch eine weitere Impfdosis Infektionen, Impfdurchbrüche und damit assoziierte Krankenhausaufenthalte reduziert werden können.

Allen Personen über 16 Jahren sowohl im Gesundheitsbereich, als auch in pädagogischen Einrichtungen kann ab 6 Monaten und soll nach 9 bis spätestens 12 Monaten eine weitere Dosis angeboten werden.

(15.10.2021,13:00)

Bis zur Verfügbarkeit weiterer Daten soll dabei derzeit bevorzugt Comirnaty von BioNTech/Pfizer verwendet werden, das bereits über eine Zulassung der europäischen Arzneimittelbehörde verfügt. Bei Personen die mit unterschiedlichen Impfstoffen geimpft worden sind, soll derzeit ebenfalls als 3. Impfung Comirnaty von BioNTech/Pfizer verwendet werden.

(15.10.2021,13:00)

Comirnaty von BioNTech/Pfizer wird laut Fachinformation in 2 Dosen in einem Intervall von 21 Tagen mit einem möglichen Intervall von 19-42 Tagen verabreicht, der Impfstoff ist hierfür ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. Laut Fachinformation kann außerdem für folgende Personengruppen eine dritte Dosis verabreicht werden:

•         Ab 18 Jahren - frühestens 6 Monate nach Erhalt der 2.Dosis

•         Bei stark immunsupprimierten Personen ab 12 Jahren– frühestens 28 Tage nach Erhalt der 2. Dosis

Personen, die eine erste Dosis mit Comirnaty erhalten haben, sollen auch für alle weiteren Dosen Comirnaty erhalten. Die Austauschbarkeit von Comirnaty mit anderen COVID-19-Impfstoffen zur Vervollständigung der primären Impfserie oder der Auffrischungsdosis (dritte Dosis) ist nicht erwiesen. Personen, die 1 Dosis Comirnaty erhalten haben, sollten Comirnaty für die zweite Dosis zum Abschluss der primären Impfserie erhalten sowie für alle weiteren Dosen.

Spikevax von Moderna wird laut Fachinformation in 2 Dosen in einem Intervall von 28 Tagen mit einem möglichen Intervall von 21-42 Tagen verabreicht. Der Impfstoff ist ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. Personen, die eine erste Dosis mit Spikevax erhalten haben, sollen eine zweite Dosis mit Spikevax erhalten, um die Impfserie abzuschließen. Laut Fachinformation können außerdem Personen ab 12 Jahren bei stark immunsupprimierten Personen frühestens 28 Tage nach Erhalt der 2. Dosis eine weitere Dosis Spikevax erhalten.

Der Impfstoff „Vaxzevria“ des Herstellers AstraZeneca wird in zwei Teilimpfungen verabreicht, das Nationale Impfgremium empfiehlt auf Grund der derzeitigen Situation in Zusammenhang mit der Delta-Variante einen Abstand von vier bis acht Wochen zwischen den Impfdosen. Eine weitere Dosis (3. Dosis) wird in einem Zeitraum von frühestens 6 bis spätestens 9 Monate nach Erhalt der 2. Dosis empfohlen..

Der Impfstoff COVID-19 Vaccine Janssen des Herstellers Janssen wurde initial als einmalige Impfung verabreicht. Auf Grund von neuen Daten in Zusammenhang mit der Delta-Variante ist mittlerweile auch hier eine weitere Dosis empfohlen:  Die zweite Impfung wird mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna oder BioNTech/Pfizer) empfohlen und soll zeitnah, frühestens aber 28 Tage nach der Erstimpfung mit COVID-19-Vaccine Janssen, erfolgen. Auf Wunsch kann die zweite Impfung auch mit COVID-19-Vaccine Janssen durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine Off-Label-Anwendung, die möglich ist und von guter Aufklärung und Dokumentation begleitet werden soll.

(15.10.2021,13:00)

Wann der Großteil der Bevölkerung eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben wird, hängt wesentlich davon ab, wie viele Menschen sich in Österreich impfen lassen wollen. Ziel ist es, dass jede Person, für die die Impfung empfohlen ist, geimpft werden kann. Durch eine hohe Impfbeteiligung in der Bevölkerung wird die Krankheitslast deutlich reduziert, schwere Fälle und Todesfälle können vermieden werden und das Gesundheitssystem wird entlastet.

(19.08.2021, 08:00)

Impfung spezieller Personengruppen

Die Entscheidung über die Inanspruchnahme einer Corona-Schutzimpfung sollte immer in Absprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Risiko- und Erkrankungssituation getroffen werden.

Insbesondere bei Impfungen von Personen mit Grunderkrankungen muss eine individuelle Einzelfallentscheidung getroffen werden.

Bitte wenden Sie sich also vor Ihrem Impftermin an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, um Themenbereiche wie Vor- oder Grunderkrankungen, Medikamenteneinnahmen, eventuelle Risikofaktoren und sonstige medizinische Fragestellungen zu besprechen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Sie auch darüber beraten, in welchen sehr seltenen Fällen sich eine Corona-Schutzimpfung nicht zu empfehlen ist.

FAQ Impfung spezieller Personengruppen

Personen mit bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaub, können und sollen gegen COVID-19 geimpft werden. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Allergie-Pässe sind daher zum Impftermin mitzubringen, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. Allergiker:innen sind dazu angehalten, nach der Corona-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht zu warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock (Anaphylaxie) aufgetreten ist, ist dies der Ärztin bzw. dem Arzt vor der Corona-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

(15.10.2021, 12:00)

In der Schwangerschaft besteht bei COVID-19 ein erhöhtes Risiko, intensivpflichtig zu werden, für die Notwendigkeit einer invasiven Beatmung (Intubation), ein erhöhtes Risiko, an eine ECMO angeschlossen zu werden und das Risiko einer Frühgeburt.

Alle bisher vorliegenden Daten aus großen Registerstudien zeigen keine nachteiligen Effekte oder Auffälligkeiten bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen bei Schwangeren. Demnach soll die Impfung gegen COVID-19 im 2. oder 3. Trimenon vorgenommen werden. Insbesondere zu mRNA-Impfstoffen wurden mittlerweile Daten publiziert, weshalb bei der Impfung von Schwangeren mRNA-Impfstoffe zu bevorzugen sind. Hier soll bevorzugt Comirnaty verwendet werden, weil hier die umfangreichsten Daten vorliegen, es kann jedoch auch Spikevax verwendet werden. Es handelt sich bei der Impfung in der Schwangerschaft noch um eine off-label-Anwendung, auf die dokumentierter Maßen hingewiesen werden sollte. Ein routinemäßiger Schwangerschaftstest ist vor einer Impfung nicht notwendig. Im Falle einer rund um eine Impfung eingetretenen Schwangerschaft ergibt sich daraus keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Schwangerschaft ist auch nicht als Risikoschwangerschaft einzustufen.

(15.10.2021, 15:00)

Personen, die an einem akuten Infekt erkrankt sind, sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund und genesen sind.

(07.05.2021, 08:00)

Die Corona-Schutzimpfung verringert jedenfalls das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben. Zudem kann man annehmen, dass die Impfung zu einer geringeren Viruslast führt und geimpfte Personen daher weniger ansteckend sind.

Da jedoch aus medizinischen Gründen ein gewisser Anteil an Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen nicht geimpft werden kann, ist während der gegenwärtigen Pandemie auch zum Schutz dieser Personen die weitere Aufrechterhaltung gewisser Test- und Hygienemaßnahmen erforderlich, um eine unkontrollierte Ausbreitung von Infektionen mit SARS-CoV-2 der nicht geimpften Bewohnerinnen und Bewohnern zu vermeiden.

Bis zum Vorliegen weiterer Erkenntnisse müssen daher die jeweils geltenden Testprogramme und Hygienemaßnahmen aufrechterhalten werden.

(18.06.2021, 14:00)

Bei folgenden Erkrankungen besteht das Risiko bei einer COVID-19-Erkrankung einen schweren Verlauf zu haben. Daher wird eine weitere Dosis bereits 6 Monate nach der 2. Dosis empfohlen:

          Trisomie 21

          Personen mit Demenz, intellektuellen oder körperlichen Behinderungen in und außerhalb von Betreuungseinrichtungen, Personen mit körperlichen Behinderungen mit erhöhtem Risiko für schweren COVID-19-Verlauf

          Adipositas (BMI ≥30)

          Funktionelle oder strukturelle Lungenerkrankungen, die eine dauerhafte tägliche medikamentöse Therapie benötigen wie z.B. COPD, Asthma bronchiale, Mukoviszidose etc.“

          Funktionelle oder strukturelle Herzerkrankungen, die eine dauerhafte tägliche medikamentöse Therapie benötigen wie z.B. Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie, etc.

          Krebserkrankung

          Immundefizienz oder Erkrankung, die mit einer dauerhaften und relevanten Immunsuppression behandelt werden muss wie z.B. mit Cyclosporin, Tacrolimus, Mycophenolat, Azathioprin, Methotrexat, Tyrosinkinaseinhibitoren, laufender Biologikatherapie (bei nicht onkologischer Diagnose) oder Knochenmarkstransplantation innerhalb der letzten 2 Jahre

          Organtransplantation innerhalb des letzten Jahres oder geplante Organtransplantation (auf Warteliste gelistet) oder bei Graft vs Host Disease;

          HIV-Infektion

          Chronische Nierenerkrankungen mit Einschränkung der Nierenfunktion

          Chron. Lebererkrankungen mit Einschränkung der Leberfunktion

          Diabetes mellitus

          Zerebrovaskuläre Erkrankungen/Apoplex und andere chronische neurologische Erkrankungen

          Chronische entzündliche Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und rheumatische Erkrankungen

          Psychiatrische Erkrankungen (z.B. bipolare Störung, Schizophrenie undschwere Depression)

          Sonstige Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen, die einen ebenso schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 wie bei den hier gelisteten Krankheitsbildern annehmen lassen

(15.10.2021,13:00)

Für Kinder unter 12 Jahren sind COVID-19 Impfungen derzeit weder zugelassen noch empfohlen.

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder sonstige Bestandteile des Impfstoffes stellen eine Gegenanzeige dar. Personen, die schon einmal ein Kapillarlecksyndrom (Capillary Leak Syndrom, CLS) hatten, dürfen nicht mit Vektorimpfstoffen geimpft werden. Personen, bei denen nach der Impfung mit Vaxzevria das Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) aufgetreten ist, dürfen nicht mit Vaxzevria geimpft werden.

Weitere Details sind der jeweils aktuellen Version der Fachinformation zu entnehmen.

Darüber hinaus gibt es Zustandsbilder, die ein vorübergehendes oder dauerhaftes Aufschieben von Impfungen erforderlich machen können. Hier handelt es sich letztendlich um ärztliche Einzelfall-Evaluierungen, welche persönlich mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden müssen.

(15.10.2021,13:00)

Tierexperimentelle Studien und die bisherigen Erfahrungen beim Menschen lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf die Reproduktion, embryonale/fötale Entwicklung, Schwangerschaft, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen. Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verändern nicht das Erbgut und haben keine Auswirkung auf die Fertilität. Es gibt also keine Hinweise, dass COVID-19- Impfstoffe die Fruchtbarkeit bei Männern oder Frauen beeinträchtigen. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung ausdrücklich empfohlen. Es ist kein Intervall vor der Empfängnis einzuhalten.

(15.10.2021,13:00)

Auch für die Stillzeit gilt die Empfehlung, dass sich Personen die nicht gegen COVID-19 geimpft sind, impfen lassen. Es gibt keine Hinweise, dass mRNA-Impfstoffe oder Bestandteile desselben in die Muttermilch übertreten und sich daraus irgendein theoretisches Risiko ableiten ließe (off-label). Dies ist auch bei Vektorimpfstoffen nicht zu erwarten (off-label). Im Gegenteil wurde gezeigt, dass SARS-CoV2-Antikörper in der Muttermilch nachgewiesen werden können, die einen positiven Effekt auf den Schutz des Kindes haben können. Es sollte daher im zeitlichen Kontext mit der Impfung auch nicht abgestillt werden.

(15.10.2021,13:00)

Impfungen für Kinder und Jugendliche

FAQ Impfungen für Kinder und Jugendliche

Die Impfstoffe Comirnaty der Firma Pfizer/BioNTech und Spikevax von Moderna wurden nach Prüfung auf Wirksamkeit und Sicherheit Ende Mai 2021 bzw. am 23. Juli 2021 für die Verwendung bei Kindern ab dem vollendeten 12. Lebensjahr von den europäischen Behörden zugelassen, dabei werden dieselben Impfstoffe in derselben Dosierung wie für Personen höherer Altersgruppen eingesetzt.

Für Kinder unter 12 Jahren sind COVID-19-Impfstoffe derzeit weder zugelassen noch empfohlen.

Die Impfstoffe Vaxzevria von AstraZenecaund COVID-19 Vaccine Janssen sind derzeit für Personen unter 18 Jahren nicht zugelassen.

(02.08.2021;10:00)

Kinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu Erwachsenen zwar selten schwer an COVID-19, dennoch sind schwere Krankheitsverläufe wie ein Multisystem-Inflammationssyndrom (Hyperinflammationssyndrom) auch in Österreich mit einer Häufigkeit von 1:500-1:1000 infizierten Kindern und Jugendlichen beschrieben worden, das jedenfalls zu einer Krankenhausaufnahme führt, oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation erfordert. Zudem mehren sich Hinweise, dass auch Kinder und Jugendliche nach milden und asymptomatischen Verläufen langfristig unter den Folgen einer COVID-19 Erkrankung („Long COVID“) leiden können. Ein weiterer Faktor ist, dass durch Impfung einschränkende Maßnahmen vermieden werden können.  

(12.07.2021, 08:00)

Ja. Sicherheit und Wirksamkeit der Impfungen werden bei Kindern und Erwachsenen weiter nicht nur im Rahmen des europäischen Pharmakovigilanzsystems, sondern auch weltweit genau beobachtet. Comirnaty und Spikevax wurden in der Altersgruppe der 12-15-Jährigen in den USA und Kanada bereits mehrere Millionen Mal angewendet und es gibt bis dato keine Hinweise auf Sicherheitsbedenken.

(02.08.2021, 10:00)

Eine Impfung schützt vor einer Erkrankung und möglichen schweren Krankheitsfolgen. Ein weiterer Faktor ist, dass durch Impfung einschränkende Maßnahmen reduziert bzw. vermieden werden können. Schulbesuch und Präsenzunterricht können wieder ungestörter stattfinden. Mit der Impfung wird auch die Teilnahme an Sport- oder Schulveranstaltungen wieder möglich, Hobbies und Freizeitangebote sind nutzbar. Die soziale Isolation durch Lockdowns wird vermieden.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass Kinder nicht nur selbst erkranken können, sondern auch zum allgemeinen Infektionsgeschehen beitragen.

(18.06.2021, 14:00)

Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr – also im 15. Lebensjahr bzw. ab 14 Jahren – dürfen Kinder, die die erforderliche Entscheidungsfähigkeit besitzen, selbst in die Durchführung einer Impfung einwilligen. Auch wenn ein Elternteil in dieser Situation eine Impfung ablehnen würde, kann sich die mündige minderjährige Person selbst für die Durchführung einer Impfung entscheiden. Auch ist eine Begleitung durch eine erziehungsberechtigte Person nicht erforderlich.

(18.06.2021, 14:00)

Bei unmündigen Minderjährigen – also Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bzw. bis zum Alter von 13 Jahren – ist die Einwilligung eines Elternteils oder der Person, die mit der Pflege und Erziehung betraut ist, einzuholen.

(18.06.2021, 14:00)

Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Nach der Corona-Schutzimpfung können zu erwartende Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff spürbar sein, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder enden. Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Diese Reaktionen sind jedoch harmloser als die möglichen Symptome und Folgeschäden der Erkrankung, die durch die Impfung verhindert werden können!

Wenn es in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Schutzimpfung zu einem gesundheitlich relevanten Ereignis bzw. einer dauerhaften Gesundheitsschädigung kommt, kann ein Antrag auf Zuerkennung eines Impfschadens gestellt werden. Aus einer Anerkennung ergeben sich Sozialleistungen in Form von Einmalzahlungen oder Rentenzahlungen.

Bitte beobachten Sie, wie auch nach anderen Impfungen oder der Einnahme von Medikamenten Ihren Gesundheitszustand. Innerhalb von 3 Tagen nach der Impfung wird körperliche Schonung empfohlen, Leistungssport sollte vermieden werden. Sollten Sie Nebenwirkungen aufweisen, die länger als drei Tage nach der Impfung anhalten oder neu auftreten (z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch, Armen oder Beinen, Beinschwellungen, Herzklopfen (kräftiger, möglicherweise unregelmäßiger Herzschlag), kleine Blutflecken unter der Haut), so kontaktieren Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt. Bei entsprechender Symptomatik soll eine ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel) bzw. Thrombopenie (Verminderung von Blutplättchen) durchgeführt werden.

Wichtige Untersuchungen bei neu aufgetretenen Symptomen einer Thromboembolie bzw. Thrombose sind:

  • Blutbild mit Bestimmung der Thrombozytenzahl,
  • Blutausstrich,
  • D-Dimere und
  • im Anlassfall eine weiterführende bildgebende Diagnostik (z.B. cMRT, Ultraschall, CT Thorax/Abdomen).

Für die weitere ärztliche Vorgangsweise finden Sie Informationen im jeweils aktuellen Statement der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung.

(02.08.2021;10:00)

FAQ Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Ja. Nach der Corona-Schutzimpfung treten oft bekannte Reaktionen auf, die aber gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen. An der Einstichstelle können sehr häufig Schmerzen, Rötung und Schwellung auftreten. Darüber hinaus kann es sehr häufig zu Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gelenksschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber kommen. Sehr häufig bedeutet, dass mehr als eine von zehn geimpften Personen betroffen sind.

Die für Sie verantwortliche Ärztin bzw. der Arzt (oder auch Sie selbst) können vermutete Nebenwirkungen unter nebenwirkung.basg.gv.at melden. Weitere Informationen zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen sind unter www.basg.gv.at/marktbeobachtung/meldewesen/nebenwirkungen verfügbar.

(02.08.2021;10:00)

Für derartige Gesundheitsschädigungen gibt es das Impfschadengesetz. Hier hat der Bund für Schäden, die durch empfohlene Impfungen verursacht worden sind, Entschädigung zu leisten. Die Regelung umfasst dabei jene Impfungen, die nach der Verordnung über empfohlene Impfungen zur Abwehr einer Gefahr für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung im Interesse der Volksgesundheit empfohlen sind. Die Corona-Schutzimpfung wurde in dieser Verordnung ergänzt.

(18.06.2021, 14:00)

Bereits bei der Impfaufklärung zur COVID-19-Impfung sollte auf die möglicherweise etwas stärker auftretenden Impfreaktionen deutlich hingewiesen werden, ebenso auf den möglichen Einsatz einer prophylaktischen Einnahme von Paracetamol (unter Berücksichtigung allgemeiner Kontraindikationen) etwa 6 Stunden nach der Impfung und gegebenenfalls einer Fortführung der Gabe 6-stündlich für 24-48 Stunden. Dies führt zur Abschwächung von auftretenden Impfreaktionen. Es ist davon auszugehen, dass dabei die Wirkung der Impfung nicht beeinträchtigt wird.

Innerhalb von 3 Tagen nach der Impfung wird körperliche Schonung empfohlen, Leistungssport sollte in dieser Zeit vermieden werden.

Bei Erschöpfung, Müdigkeit oder Fieber innerhalb von 3 Wochen nach der Impfung soll körperliche Anstrengung und Leistungssport vermieden werden.

Bitte beobachten Sie, wie auch nach anderen Impfungen oder der Einnahme von Medikamenten Ihren Gesundheitszustand. Innerhalb von 3 Tagen nach der Impfung wird körperliche Schonung empfohlen, Leistungssport sollte vermieden werden. Sollten Sie Nebenwirkungen aufweisen, die länger als drei Tage nach der Impfung anhalten oder neu auftreten (z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch, Armen oder Beinen, Beinschwellungen, Herzklopfen (kräftiger, möglicherweise unregelmäßiger Herzschlag), kleine Blutflecken unter der Haut), so kontaktieren Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt. Bei entsprechender Symptomatik soll eine ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel) bzw. Thrombopenie (Verminderung von Blutplättchen) durchgeführt werden.

Wichtige Untersuchungen bei neu aufgetretenen Symptomen einer Thromboembolie bzw. Thrombose sind:

  • Blutbild mit Bestimmung der Thrombozytenzahl,
  • Blutausstrich,
  • D-Dimere und
  • im Anlassfall eine weiterführende bildgebende Diagnostik (z.B. cMRT, Ultraschall, CT Thorax/Abdomen).

Für die weitere ärztliche Vorgangsweise finden Sie Informationen im jeweils aktuellen Statement der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung.

Für Gesundheitsberufe besteht in Österreich eine gesetzliche Meldepflicht für vermutete Nebenwirkungen

(02.08.2021,10:00)

Wirksamkeit

Die Corona-Schutzimpfung ist der derzeit wirksamste Schutz vor einer Erkrankung an COVID-19 und schweren COVID-19-Krankheitsverläufen, die im schlimmsten Fall tödlich ausgehen können. Es ist zu erwarten, dass in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung auch Todesfälle auftreten, die jedoch nichts mit der zuvor verabreichten Corona-Schutzimpfung zu tun haben. Vor allem bei der Impfung von älteren Personen oder Angehörigen der Hochrisikogruppen, die generell ein höheres Sterberisiko haben, ist es möglich, dass ein Sterbefall zufällig kurz nach der Corona-Schutzimpfung eintritt, ohne dass ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung besteht. Dies erfordert eine genaue Prüfung im Einzelfall, bevor voreilige Schlüsse über die Wirkung der Impfstoffe gezogen werden.

FAQ Wirksamkeit

Ja. Jeder zugelassene Impfstoff ist wirksam, umfangreich getestet und zur Verhinderung von schweren Verläufen und Todesfällen gut geeignet. In der Diskussion um "Prozentzahlen des Schutzes" sollte bedacht werden: Es gibt keine Impfung, die einen hundertprozentigen Schutz gewährleistet.

(07.05.2021, 08:00)

Durch eine vollständige Corona-Schutzimpfung ist das Risiko minimiert, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben. Die Corona-Schutzimpfung bietet derzeit den wirksamsten Schutz vor Erkrankung. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer Infektion mit SARS-CoV-2 und zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese deutlich milder und es werden Komplikationen und Todesfälle weitestgehend vermieden.

(07.05.2021, 08:00)

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigem Wissensstand jedenfalls einen Individualschutz. Es mehren sich zudem die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, dass geimpfte Personen durch eine geringere Viruslast auch eine reduzierte Virusausscheidung aufweisen und somit weniger ansteckend sind, als nicht geimpfte Personen. Wie stark dieser Effekt ist, wird derzeit noch untersucht und dürfte auch vom Impfstoff sowie von der infizierenden SARS-CoV-2 Variante abhängig sein.

Daher müssen Schutzmaßnahmen, wie das verpflichtende Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz sowie Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden bis ausreichend viele Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben und entsprechende Erkenntnisse vorliegen.

(12.07.2021, 13:00)