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Corona-Schutzimpfung – Häufig gestellte Fragen - Allgemeine Fragen

Wir weisen darauf hin, dass die FAQ zur Corona-Schutzimpfung dem Stand des jeweiligen Zeitstempels entspricht und Aktualisierungen sowie Änderungen laufend auf Grund der Abhängigkeit von zahlreichen externen Parametern und der Komplexität des Prozesses erfolgen.

Tipp

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus finden Sie unter Coronavirus – Häufig gestellte Fragen.

Allgemeine Informationen und häufig gestellte Fragen zum Thema Impfungen finden Sie im Gesundheitsbereich auf unserer Website.

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Für alle Menschen in Österreich, die die Corona-Schutzimpfung in Anspruch nehmen wollen, wird der Impfstoff kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Republik kauft die Impfstoffe zentral an und verteilt sie über die Bundesländer an jene Stellen, welche die Impfungen durchführen.

(16.02.2021, 09:00)

Zum vereinbarten Impftermin sind nachstehende Dokumente mitzubringen:

  • Ihre Sozialversicherungsnummer (E-Card)
  • Ihren Impfpass (falls vorhanden)
  • Ihren Allergiepass (falls vorhanden)
  • Optional: „Aufklärungs- und Dokumentationsbogen Schutzimpfung COVID-19“

Zu finden unter: Corona-Schutzimpfung – Durchführung und Organisation

(26.02.2021, 12:00)

Die Europäische Kommission hat am 21. Dezember dem ersten Impfstoff die Marktzulassung erteilt, die ersten Corona-Schutzimpfungen in Österreich fanden am 27.12.2020 statt. Mit der bedingten Zulassung des ersten COVID-19-Impfstoffes namens Comirnaty der Pharmaunternehmen Pfizer/BioNTech in der Europäischen Union vom 21.12.2020 stand in Österreich nach einer ersten Lieferung am 26. Dezember insgesamt 9.750 Impfdosen zur Verfügung. Seit Jänner 2020 werden wöchentlich größere Mengen an Impfstoffen unterschiedlicher Hersteller nach Österreich geliefert und verimpft.

(16.02.2021, 09:00)

Ja. Die Corona-Schutzimpfung steht allen Menschen in Österreich, die sich impfen lassen wollen, kostenfrei zur Verfügung.

(16.02.2021, 09:00)

Ja. Die Bundesregierung und andere Regierungsvertreter und -vertreterinnen haben immer wieder unterstrichen, dass es keine allgemeine Impfpflicht geben wird. Die Regierung setzt auf Freiwilligkeit und Aufklärung. Jede Person, die sich impfen lassen möchte, wird sich impfen lassen können. Weil anfangs nicht genug Impfstoffe zur Verfügung stehen, um alle gleichzeitig impfen zu können, werden zu Beginn die Personen geimpft, die das höchste Risiko haben. Danach können schrittweise alle anderen geimpft werden.

(16.02.2021, 09:00)

Wenn es in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung zu einem gesundheitlich relevanten Ereignis kommt, kann ein Antrag auf Zuerkennung eines Impfschadens gestellt werden. Über diesen Antrag erfolgt ein Verwaltungsverfahren beim Sozialministeriumservice. Im Rahmen des Verfahrens werden Sachverständigengutachten eingeholt und es gibt ein Parteiengehör. Die rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen nach dem Impfschadengesetz sehen dabei im Vergleich zu zivilgerichtlichen Verfahren eine Beweiserleichterung vor, es muss kein Beweis der Kausalität zwischen Impfung und Gesundheitsschädigung vorliegen. Zudem ist ein kostenloses Verfahren mit Rechtszug vom Sozialministeriumservice zum Bundesverwaltungsgericht sowie dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichthof möglich. Anerkannt wird ein Impfschaden dann, wenn das Verfahren ergeben hat, dass ein wahrscheinlicher Zusammenhang mit der Impfung gegeben ist. Um zu beurteilen, ob die verabreichte Impfung wesentliche Bedingung für den nunmehrigen Gesundheitszustand bildet, wird das Vorliegen eines klaren zeitlichen Zusammenhangs, das Fehlen einer anderen (wahrscheinlicheren) Erklärungsmöglichkeit der aufgetretenen Symptomatik und die Ähnlichkeit des angeführten Schadens der Impfung mit Komplikationen der Infektion mit dem Erreger, vor dem die Impfung schützen soll, geprüft. Aus einer Anerkennung ergeben sich Sozialleistungen in Form von Einmalzahlungen oder Rentenzahlungen.

(01.01.2021, 13:30)

Für derartige Gesundheitsschädigungen gibt es das Impfschadengesetz. Hier hat der Bund für Schäden Entschädigung zu leisten, die durch Impfungen verursacht worden sind, die nach der Verordnung über empfohlene Impfungen zur Abwehr einer Gefahr für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung im Interesse der Volksgesundheit empfohlen sind. Die Corona-Schutzimpfung wurde in dieser Verordnung ergänzt.

Wenn es in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung zu einem gesundheitlich relevanten Ereignis kommt, kann ein Antrag auf Zuerkennung eines Impfschadens gestellt werden. Über diesen Antrag erfolgt ein Verwaltungsverfahren beim Sozialministeriumservice. Im Rahmen des Verfahrens werden Sachverständigengutachten eingeholt und es gibt ein Parteiengehör. Die rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen nach dem Impfschadengesetz sehen dabei im Vergleich zu zivilgerichtlichen Verfahren eine Beweiserleichterung vor, es muss kein Beweis der Kausalität zwischen Impfung und Gesundheitsschädigung vorliegen. Zudem ist ein kostenloses Verfahren mit Rechtszug vom Sozialministeriumservice zum Bundesverwaltungsgericht sowie dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichthof möglich. Anerkannt wird ein Impfschaden dann, wenn das Verfahren ergeben hat, dass ein wahrscheinlicher Zusammenhang mit der Impfung gegeben ist. Um zu beurteilen, ob die verabreichte Impfung wesentliche Bedingung für den nunmehrigen Gesundheitszustand bildet, wird das Vorliegen eines klaren zeitlichen Zusammenhangs, das Fehlen einer anderen (wahrscheinlicheren) Erklärungsmöglichkeit der aufgetretenen Symptomatik und die Ähnlichkeit des angeführten Schadens der Impfung mit Komplikationen der Infektion mit dem Erreger, vor dem die Impfung schützen soll, geprüft. Aus einer Anerkennung ergeben sich Sozialleistungen in Form von Einmalzahlungen oder Rentenzahlungen.

(01.01.2021, 13:30)

Zur Durchführung einer Corona-Schutzimpfung sind alle Ärztinnen und Ärzte, unabhängig ihres Sonderfaches oder ihrer Ausbildung zur Ärztin/zum Arzt für Allgemeinmedizin, berechtigt. Das gilt daher auch für Arbeitsmedizinerinnen/Arbeitsmediziner und Schulärztinnen/Schulärzte. Darüber hinaus dürfen Turnusärztinnen/Turnusärzte, pensionierte Ärztinnen/Ärzte und ausländische Ärztinnen/Ärzte in Zusammenarbeit mit zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Ärztinnen/Ärzten Corona-Schutzimpfungen verabreichen. Medizinstudierenden ist dies in einem strukturierten Setting (z.B. eine Impfstraße im Auftrag der Landessanitätsdirektion) unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht ebenfalls erlaubt. Zudem dürfen diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen nach schriftlicher ärztlicher Anordnung Corona-Schutzimpfungen verabreichen. In diesem Zusammenhang sind noch Rettungs- bzw. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter zu erwähnen, für die eigens eine gesetzliche Grundlage geschaffen wurde. Mit dieser Gesetzesänderung ist diese Berufsgruppe nach entsprechender Schulung berechtigt, auf ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht Corona-Schutzimpfungen zu verabreichen. Alle Impfberechtigten dürfen zudem die Impfung unter den jeweils geltenden Voraussetzungen vorbereiten, wobei eine Vorbereitung darüber hinaus durch entsprechendes pharmazeutisches Personal erfolgen kann.

Die berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung von Corona-Schutzimpfungen sind im „Erlass zur berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung von COVID-19-Impfungen“ vom 03.12.2020 abgebildet und unter https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Rechtliches.html verfügbar.

(21.12.2020, 16:30)

Solche Personen können sich trotzdem, sobald sie gemäß dem COVID-19 Impfplan für eine Impfung in Frage kommen, im jeweiligen Bundesland in den jeweiligen Impfstellen impfen lassen.

(16.02.2021, 09:00)

Abhängig von der weiteren Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen COVID-19 im Verlauf des Februars und März 2021 und den Eigenschaften der Impfstoffe werden alle medizinischen Hochrisikogruppen entweder von ihren jeweils behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Ambulatorien oder anderen Impfstellen zu einer Impfung eingeladen werden oder sich über die Anmeldeplattformen der Bundesländer für die Corona-Schutzimpfung direkt anmelden. Wann welche Risikogruppen für Impfungen vorgesehen sind, ist dem aktuellen COVID-19 Impfplan sowie den Anmeldeplattformen der Bundesländer zu entnehmen.

(16.02.2021, 09:00)

Die Impfung bietet nach derzeitigem Wissensstand einen Individualschutz. Auf persönlicher Ebene bedeutet die Impfung, dass das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben, minimiert wird. Durch die Impfung bekommt man einen individuellen Krankheitsschutz und muss sich nicht sorgen, zu erkranken. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese deutlich milder und werden Komplikationen und Todesfälle vermieden.

Zudem kann man annehmen, dass die Impfung zu einer geringeren Viruslast führt und geimpfte Personen darum weniger ansteckend sind. Abgeleitet von präklinischen Daten nimmt man an, dass es auch durch COVID-19-Impfungen zu einer geringeren Virusübertragung kommt. Es mehren sich auch die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen in der Praxis, dass es zu einer Verminderung der Virusübertragung in geimpften Personen kommt. Klassifizierung des Kontaktpersonenmanagements.

Dieser Effekt ist noch nicht messbar und abhängig vom Impfstoff und von der infizierenden SARS-CoV-2- Variante. Demgegenüber steht, dass Personen, die eine symptomatische SARS-CoV2-Infektion durchgemacht haben, sich ebenfalls erneut anstecken können (dies könnte für SARS-CoV2-Virusvarianten zutreffen). In der Verbreitung des Virus scheinen diese Personen jedoch keine wesentliche Rolle zu spielen. Daher sind Personen die gemäß der gültigen Empfehlungen mit einer Corona-Schutzimpfung geimpft wurden und Personen, die in den letzten sechs Monaten eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, in Bezug auf ihre Wertigkeit zur Verbreitung, gleichzustellen. Dies wurde auch in die Klassifizierung des Kontaktpersonenmanagements aufgenommen.

Schutzmaßnahmen wie beispielsweise das Tragen von Masken müssen so lange aufrechterhalten werden, bis ausreichend viele Menschen geimpft sind. Ziel ist es, dass jede Person geimpft wird, für die die Impfung empfohlen ist. Durch eine hohe Impf-Beteiligung in der Bevölkerung wird die Krankheitslast deutlich reduziert, schwere Fälle und Todesfälle können vermieden werden und das Gesundheitssystem wird entlastet. (30.03.2021,12:00)

Weitere Details können Sie in den COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums nachlesen.

Die Impfung bietet nach derzeitigem Wissensstand einen Individualschutz. Auf individueller Ebene bedeutet die Impfung, dass das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben, minimiert wird.

Zudem kann man annehmen, dass die Impfung zu einer geringeren Viruslast führt und geimpfte Personen darum weniger ansteckend sind. Abgeleitet von präklinischen Daten nimmt man an, dass es auch durch COVID-19-Impfungen zu einer geringeren Virusübertragung kommt. Es mehren sich auch die Daten aus der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen in der Praxis, dass es zu einer Verminderung der Virusübertragung in geimpften Personen kommt.

Da jedoch aus medizinischen Gründen ein gewisser Anteil an BewohnerInnen in einem Alten- und Pflegeheim nicht geimpft werden kann, ist in der Pandemiesituation auch zum Schutze dieser Personen die weitere Aufrechterhaltung gewisser Test- und Hygienemaßnahmen erforderlich, um eine unbemerkte Ausbreitung und Infektion der ungeimpften BewohnerInnen zu vermeiden.

Bis zum Vorliegen zusätzlicher Daten müssen daher die bestehenden Testprogramme und Hygienemaßnahmen aufrechterhalten werden. (30.03.2021,12:00)

Nein. Die Bundesregierung und andere Regierungsvertreterinnen und -vertreter haben immer wieder unterstrichen, dass es keine allgemeine Impfpflicht gegen COVID-19 geben wird. Wer allerdings im Pflege- oder Gesundheitsbereich arbeitet weiß, dass in diesen Einrichtungen ein sehr hohes Risiko besteht, an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben. Wir sind daher zuversichtlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die moralische Pflicht erkennen, dieses kostenlose Angebot anzunehmen. Die Betreiberinnen und Betreiber von Gesundheitseinrichtungen sind jedenfalls rechtlich verpflichtet, in ihren Einrichtungen durch die Bewerbung der Impfung wesentlich dazu beizutragen, das Risiko, an einer COVID-19-Infektion schwer zu erkranken oder sogar zu sterben, zu vermindern.

(16.02.2021, 09:00)

Es wird keine generelle Impfpflicht gegen COVID-19 geben und derzeit auch keine Voraussetzung der Impfung für eine Berufsausübungsberechtigung. Primär dient die Corona-Schutzimpfung dem eigenen Schutz. Die Regierung setzt auf Freiwilligkeit und Aufklärung und auch darauf, dass es für jede und jeden im persönlichen Interesse ist, sich impfen zu lassen, vor allem dann wenn die Person in einem exponierten Bereich wie dem Gesundheitswesen arbeitet. Rechtlich gesehen besteht die Voraussetzung, dass eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber einen gewissen Impfstatuts seiner Angestellten einfordern kann wie dies etwa in Zusammenhang mit Masern in zahlreichen Krankenhäusern bereits praktiziert wird. Aktuell kann noch nicht sicher gesagt werden, ob die Corona-Schutzimpfung auch die Übertragung von SARS-CoV-2 verhindert. Deshalb kann zu aktuellem Zeitpunkt über eine mögliche verpflichtende Impfung für eine Berufsausübungsberechtigung noch nicht entschieden werden.

(16.02.2021, 09:00)