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Beschaffung der Impfstoffe

Beschaffung

Die Beschaffung von Impfstoffen in der Europäischen Union wurde durch den Ausbau der Produktionskapazitäten deutlich beschleunigt. Inzwischen gibt es 4 zugelassene Impfstoffe für alle 27 EU-Mitgliedstaaten. Die EU-Kommission hat ein breites Portfolio mit 2,6 Milliarden Impfdosen für die europäische Bevölkerung gesichert, davon 1,8 Milliarden von den bereits zugelassenen Impfstoffen.

FAQ

Im Rahmen des gemeinsamen Beschaffungsprozesses haben sich die 27 Mitgliedsländer der EU gemeinsam mit der Europäischen Kommission verpflichtet, nicht jeweils getrennt, sondern gemeinsam und mit den Herstellern von vielversprechenden Impfstoffen Vorkaufverträge abzuschließen. Damit werden Liefermengen reserviert. Innerhalb der EU werden diese jeweils nach Bevölkerungsanteil aufgeteilt, wobei Österreich einen Bevölkerungsanteil von ca. 2 Prozent im Vergleich zu der Gesamtbevölkerung der EU hat.

(11.06.2021, 08:00)

Impfstoffverträge und Transparenz

Ein Vorkaufvertrag (Advanced Purchase Agreement, APA) kommt dann zustande, wenn beide Seiten die Vertragsarbeit abgeschlossen haben. Die finalisierten Vertragsbestandteile werden in der Steuerungsgruppe besprochen und beschlossen. Der Abschluss eines Vorkaufvertrags erfordert die Zustimmung der Europäischen Kommission, die diesen im Namen der Mitgliedstaaten unterzeichnet. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind dann für den Kauf der Impfstoffe verantwortlich, sobald diese verfügbar sind.

FAQ

Der Vorteil der gemeinsamen europäischen Vorgehensweise liegt darin, dass das Risiko, mit den Herstellern Vorkaufverträge abzuschließen und sich an den Forschungs- und Produktionskosten zu beteiligen, die Europäische Union trägt und nicht jeder einzelne Mitgliedsstaat. Ein enormer administrativer Vorteil besteht zudem darin, dass Österreich nicht allein mit potenziellen Herstellern verhandeln muss. Die Marktmacht aller EU-Staaten gemeinsam ist hinsichtlich Preis und rechtlicher Vertragsbedingungen größer als die von Österreich alleine.

(07.05.2021, 08:00)

Impfstoffe, die über das europäische Beschaffungsverfahren angeschafft wurden, werden über die österreichische Bundesregierung zentral angekauft und anschließend auf die Impfstellen in den Bundesländern nach deren jeweiligem Bedarf verteilt. Sie können daher nicht privat im Internet bestellt werden. Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) warnt sogar vor solchen Angeboten, da es häufig um betrügerische Angebote handelt, bei denen weder Sicherheit noch Wirksamkeit gewährleistet ist.

Für Impfstoffe, die nicht in der EU/Österreich zugelassen sind, muss um eine Einfuhr-Bewilligung angesucht werden. Weiters ist für eingesetzte Impfstoffe, die in der EU nicht zugelassen sind, kein Anspruch auf Entschädigung laut Impfschadengesetz gegeben. Die ausführende Ärztin bzw. der ausführende Arzt haftet für die Verimpfung von nicht zugelassenen Impfstoffen in Österreich.

(11.06.2021, 08:00)