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Medizinische Fachfragen

Medizinische Fachfragen

FAQ Medizinische Fachfragen

Ja. In groß angelegten Zulassungsstudien wurden sowohl Personen, die auf Grund einer durchgemachten Infektion bereits vorhandene Antikörpern gegen SARS-CoV-2 hatten als auch Studienteilnehmer:innen ohne Antikörper eingeschlossen. Das vorherige Vorhanden- bzw. Nichtvorhandensein von Antikörpern machte keinen Unterschied bezüglich Effektivität oder Sicherheit der Impfung.

Für ungeimpfte Personen mit Nachweis neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 ist die Impfung gegen COVID-19 ausdrücklich empfohlen.

(20.05.2022, 12:00)

Eine Antikörpertestung vor einer Corona-Schutzimpfung ist weder sinnvoll noch empfohlen, sie hat keine Konsequenz für eine Impfung. Es ist nicht bekannt, welche Antikörperhöhe notwendig ist, damit ein sicherer Schutz gegen das Coronavirus gegeben ist. Die maßgeblich zum Schutz beitragende zelluläre Immunität ist so auch nicht messbar. Von der routinemäßigen Bestimmung von Antikörpern zur Impferfolgskontrolle wird daher bei Personen ohne eingeschränktem Immunsystem abgeraten.

(20.05.2022, 12:00)

Antikörperbestimmungen zur Bestätigung eines durch die Impfung induzierten Schutzes erscheinen derzeit nicht zielführend. Nach wie vor ist für COVID-19-Impfungen kein Schutzkorrelat etabliert und auch die maßgeblich zum Schutz beitragende zelluläre Immunität ist mit einfachen Methoden nicht messbar. Von der routinemäßigen Bestimmung von Antikörpern zur Impferfolgskontrolle wird daher bei immunologisch kompetenten Personen abgeraten.

In Einzelfällen (z.B. bei unklarer immunologischer Reaktionsfähigkeit auf eine Impfung) kann (frühestens) 4 Wochen nach der Impfung eine Antikörperbestimmung mit einem validierten Antikörpertest (Neutralisationstest (NT) oder NT-Korrelate) durchgeführt werden, die eine Hilfestellung bei der Interpretation des Impferfolges gibt, dies sollte in genauer Absprache mit der behandelten Ärztin oder dem behandelnden Arzt erfolgen.

(29.11.2021, 10:00)

Mögliche Wechselwirkungen der Corona-Schutzimpfung

Alle fünf zugelassenen COVID-19-Impfstoffe sind inaktivierte Impfstoffe bzw. wie solche zu beurteilen. Darum gelten zunächst die Grundregeln für die Verwendung von inaktivierten Impfstoffen bei den jeweiligen Personengruppen und Medikationen. Auch bei den zugelassenen Vektorimpfstoffen kann sich das Trägervirus nicht vermehren. Darum sind die Eigenschaften solcher Impfstoffe bei immunsupprimierten oder chronisch kranken Personen vergleichbar mit inaktivierten Vakzinen zu bewerten, d.h. es geht von ihnen auch bei Immunsuppression keine Gefahr, wie sie z.B. bei Lebendimpfstoffen möglich wäre, für die geimpfte Person aus. Obwohl es sich um DNA-Trägerviren handelt, ist ein Einbau in das menschliche Genom mit Sicherheit auszuschließen, da die Virus-DNA nur extrachromosomal abgelesen wird.

Antimikrobielle Therapie (Antibiotika), Verabreichung niedriger Dosen von Kortikosteroiden oder lokale Anwendung steroidhaltiger Präparate (unbehandelte Injektionsstelle wählen) sind keine Kontraindikationen für eine Impfung gegen COVID-19.

Prinzipiell gilt, dass eine immunmodulierende Therapie nicht zugunsten einer Impfung unterbrochen werden sollte. Im Falle eines therapeutischen Fensters sollte dieses unter Befolgung der Regeln für die jeweilige Medikation genutzt werden.

Bitte besprechen Sie Details mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

FAQ Mögliche Wechselwirkungen der Corona-Schutzimpfung

Nach 2 Impfungen ist von einer ersten Schutzwirkung auszugehen, die nach 6 Monaten (ggf. ab 4 Monaten) durch eine weitere Impfung ergänzt werden soll. Der Impfschutz ist jedoch nicht sofort mit der Impfung gegeben, muss erst aufgebaut werden und ist nicht bei 100% der geimpften Personen gegeben. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese in der Regel deutlich milder und es werden Komplikationen und Todesfälle vermieden.

Generell wurden in den Zulassungsstudien der derzeit in Österreich verfügbaren Impfstoffe eine Schutzwirkung gegen schwere Erkrankungen an COVID-19 gezeigt. Ein Ausbleiben dieser Schutzwirkung, ein sogenannter Impfdurchbruch, kann in Ausnahmefällen bei allen Impfstoffen vorkommen. Details zu Impfdurchbrüchen unter https://www.ages.at

Im Falle vermuteter Nebenwirkungen oder Impfdurchbrüche soll eine Meldung erfolgen unter: https://www.basg.gv.at  oder 0800 555 621.

Insbesondere bei Personen mit schwerwiegenden Erkrankungen kann es selten vorkommen, dass auf Grund der schweren Beeinträchtigung des Immunsystems kein Impfschutz gebildet werden kann. Für Hochrisikopersonen mit Immunsuppression empfiehlt das Nationale Impfgremium eine 3. Impfung schon ab 28 Tagen nach der 2. Impfung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin um die bestmögliche Vorgehensweise für Sie festzulegen.

(20.05.2022, 12:00)

Es ist unwahrscheinlich, dass die Impfung gegen COVID-19 zu positiven Ergebnissen von Antigentests führt. Das liegt daran, dass die meisten Antigenschnelltests ein anderes Virus-Antigen nachweisen, welches nur durch die Infektion, nicht aber im Falle von Protein-Impfstoffen durch die Impfung in den Körper gelangt bzw. im Falle von mRNA- und Vektorimpfstoffen nach Impfung vom Körper selbst produziert wird. Darüber hinaus, wird die Impfung in den Oberarm verabreicht, die Abstriche für oben genannte Tests aber im Nasen-Rachen-Raum durchgeführt. Auch wenn der Test das Impfantigen nachweist, ist es unwahrscheinlich, dass in den Zellen des oberen Respirationstrakts durch die Impfung eine ausreichend große Menge des Antigens ankommt.

Falls kurz nach einer Impfung ein positives Testresultat vorliegt, ist eher davon auszugehen, dass eine wirkliche Infektion vorliegt. Diese kann einerseits schon vor der Impfung bestanden haben, oder auch kurz nach der Impfung erfolgt sein. Die Impfung entfaltet nämlich nicht direkt mit dem Impfstich ihre volle Wirkung, sondern benötigt einige Zeit zum Aufbau eines Schutzes. Ein positiver Antigentest nach Impfung sollte jedenfalls durch eine PCR-Testung überprüft werden.

Durch eine COVID-19-Impfung kommt es nicht zu falsch-positiven Testergebnissen von PCR- oder Antigen-Tests.

(28.01.2021, 09:00)