Der Gebrauch von Cookies erlaubt es uns, Ihnen die optimale Nutzung dieser Website anzubieten. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Corona-Schutzimpfung – Häufig gestellte Fragen - Verteilung

Wir weisen darauf hin, dass die FAQ zur Corona-Schutzimpfung dem Stand des jeweiligen Zeitstempels entspricht und Aktualisierungen sowie Änderungen laufend auf Grund der Abhängigkeit von zahlreichen externen Parametern und der Komplexität des Prozesses erfolgen.

Tipp

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus finden Sie unter Coronavirus – Häufig gestellte Fragen.

Allgemeine Informationen und häufig gestellte Fragen zum Thema Impfungen finden Sie im Gesundheitsbereich auf unserer Website.

Sie können auf dieser Seite nach bestimmten Wörtern suchen, um die für Ihre Frage passende FAQ rasch und unkompliziert zu finden. Hierzu drücken Sie auf Ihrer Tastatur "Strg" bzw. "Befehlstaste" und "F" und geben den gewünschten Begriff anschließend in den Eingabebereich ein.

Am 17. Juni 2020 hat die Europäische Kommission die europäische Impfstoffstrategie verabschiedet, um die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, sicheren, wirksamen und erschwinglichen Impfstoffen zu sichern. Dabei vereinbart die Europäischen Kommission im Auftrag der Mitgliedsstaaten Vorkaufverträge („Advanced Purchase Agreements“) mit Impfstoffherstellern, welche den Mitgliedsstaaten das Recht einräumen, eine bestimmte Anzahl von Impfstoffdosen zu einem bestimmten Preis zu erwerben, sobald diese zur Verfügung stehen. Innerhalb der EU werden die reservierten Liefermengen jeweils nach Bevölkerungsanteil aufgeteilt, so dass Österreich ca. 2 Prozent der zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen, zustehen. Mit der bedingten Zulassung des ersten COVID-19-Impfstoffes von Pfizer/BioNTech konnte Österreich rund 10.000 Impfdosen einer ersten europaweiten Auslieferung in Anspruch nehmen. Im Laufe von 2021 werden in Österreich ausreichend viele Impfstoffe zu Verfügung stehen, um damit alle Menschen in Österreich, die sich freiwillig impfen lassen wollen, auch impfen zu können. Hier muss jedoch auch das Anwendungsgebiet vorhandener Impfstoffe berücksichtigt werden, vermutlich wird man nicht alle Impfstoffe in allen Personengruppen verwenden können.

(01.01.2021, 13:30)

Die verschiedenen Impfstoffe gegen COVID-19 werden von der Republik zentral eingekauft und innerhalb von Österreich verteilt. Die Verteilung erfolgt entsprechend der jeweils verfügbaren Liefermengen. Im Allgemeinen soll die Impfung dorthin kommen, wo Menschen arbeiten, leben oder sich aufhalten. Damit wird ein niederschwelliger Zugang geschaffen. Sofern dies die Impfstoffeigenschaften zulassen, wird in einem ersten Schritt dort geimpft, wo das größte persönliche und systemische Risiko besteht, also bei Personen, die ein persönliches Risiko haben, einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden oder an einer COVID-19-Infektion zu sterben besteht. Im Vorbereitungsprozess liefen daher intensive Vorbereitungsarbeiten und Planungen aller notwendigen organisatorisch-logistischen Maßnahmen, die eine effiziente Umsetzung einer Impfung ermöglichen. Dabei muss sichergestellt werden, dass entsprechende Impfstoffe ordnungsgemäß gelagert, transportiert, abgegeben und verabreicht werden können. Zudem ist es nötig, Möglichkeiten zur systematischen und zeitnahen Dokumentation der Impfungen zu etablieren. Um hohe Durchimpfungsraten zu erreichen, müssen Impfungen niederschwellig angeboten werden. Einen Schwerpunkt werden daher Impfungen in speziellen „Settings“, beispielsweise am Arbeitsplatz, darstellen: „Wir bringen die Corona-Schutzimpfung zu den Menschen und nicht umgekehrt, die Menschen zur Corona-Schutzimpfung.“

(16.02.2021, 09:00)

Die Europäische Union hat am 21.12.2020 dem ersten COVID-19-Impfstoff der Pharmaunternehmen Pfizer und BioNTech eine bedingte Zulassung erteilt. Damit wurde mit der europaweiten Impfkampagne begonnen und an alle 27 europäischen Mitgliedsstaaten ein Anteil der ersten verfügbaren Menge an Impfdosen ausgeliefert.

(01.01.2021, 13:30)

Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, jeder und jedem, die/der sich impfen lassen möchte, einen umfassend geprüften, sicheren, effektiven und zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 zur Verfügung zu stellen. Dies wird auch in der Impfstoffbeschaffung entsprechend berücksichtigt. Die Reihenfolge der Impfungen ist durch den COVID-19 Impfplan festgelegt.

(16.02.2021, 09:00)

Aufgrund anfangs limitierter Verfügbarkeiten des Impfstoffes ist geplant, sofern dies die Impfstoffeigenschaften zulassen, die Impfungen dort durchzuführen, wo das größte persönliche und systemische Risiko besteht. Das betrifft vor allem jene Personen, die ein persönliches Risiko haben, einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden oder an einer COVID-19-Infektion zu sterben sowie das Personal des Gesundheits- und Pflegebereichs. In Abhängigkeit von den Impfstoffeigenschaften und der epidemiologischen Situation wurde im Nationalen Impfgremium eine medizinisch-fachliche Empfehlung zur Priorisierung erarbeitet. Diese Empfehlung gibt basierend auf fachlichen Überlegungen eine Reihung zu impfender Personengruppen vor. Sie ist zu finden unter Fachinformationen.

Unter Bedachtnahme dieser Empfehlung wurde der COVID-19 Impfplan entwickelt, welcher inklusive logistischer Überlegungen die Impfreihenfolge festlegt.

(16.02.2021, 09:00)

Anfangs wird nicht ausreichend Impfstoff für alle Personen verfügbar sein. Die Impfung der österreichischen Bevölkerung im Rahmen der COVID-19-Impfstrategie erfolgt daher gemäß dem COVID-19 Impfplan auf Grundlage einer Empfehlung des Nationalen Impfgremiums zur Priorisierung. Das Ziel der Priorisierung ist sicherzustellen, dass unter Berücksichtigung eingeschränkter Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen COVID-19 die Rate der Neuinfektionen dauerhaft reduziert wird, schwere Krankheitsverläufe sowie Todesfälle vermieden werden und das Gesundheitssystem entlastet wird. Ebenso sollen mithilfe der Priorisierung die verfügbaren Impfstoffe möglichst gerecht sowie medizinisch sinnvoll und ethisch vertretbar eingesetzt werden. Allen Empfehlungen voran geht die gesellschaftliche Verpflichtung, zuerst jene zu schützen, die ein höheres Risiko einer COVID-19-Infektion haben, dass sie auch nur schwer selbst beeinflussen können.

(16.02.2021, 09:00)