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Kinder und Jugendliche

3 Gründe für die Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche

Für Kinder ab 5 Jahren und Jugendliche wird in Österreich derzeit Comirnaty von BioNTech/Pfizer empfohlen. Es konnte gezeigt werden, dass der Impfstoffe schon bei Kindern ab 5 Jahren sowie Jugendlichen sicher und wirksam ist. Impfreaktionen waren vor allem mild und von kurzer Dauer. Diese sind nach einer Impfung durchaus zu erwarten und sind Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Mit der Zulassung hat die europäische Arzneimittelbehörde ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Anwendung von Comirnaty bei Kindern ab 5 Jahren bestätigt. Auch nach der Zulassung erfolgt eine kontinuierliche Beobachtung von Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe – nicht nur im Rahmen des europäischen Pharmakovigilanzsystems, sondern auch weltweit.

(22.12.2021, 08:00)

Kinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu Erwachsenen zwar selten schwer an COVID-19, dennoch sind auch bei Kindern und Jugendlichen in Österreich Todesfälle und schwere Krankheitsverläufe durch COVID-19-Pneumonie oder Hyperinflammationssyndrom beobachtet worden, welche zu einer Krankenhausaufnahme führen können und oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation erfordern. Die Impfung schützt!

Wie häufig Langzeitfolgen nach COVID-19 bei Kindern genau auftreten, wird in unterschiedlichen Untersuchungen sehr variierend beschrieben. Eindeutig ist jedenfalls, dass Kinder auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden können. Die Beschwerden sind vielfältig und reichen von Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkter Belastbarkeit bis hin zu Atembeschwerden, Geruchs- und Geschmacksstörungen sowie Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. Es ist aktuell nicht abschätzbar, wie lange diese Spätfolgen der Erkrankung andauern und wie gut dies behandelt werden kann.

(22.12.2021, 08:00)

Eine Impfung schützt vor einer Erkrankung und möglichen schweren Krankheitsverläufen sowie Langzeitfolgen. Ein weiterer Faktor ist, dass durch Impfungen einschränkende Maßnahmen weitgehend vermieden werden können. Schulbesuch und Präsenzunterricht können wieder ungestörter stattfinden. Mit der Impfung wird auch die Teilnahme an Sport- oder Schulveranstaltungen wieder einfacher möglich, Hobbies und Freizeitangebote sind nutzbar. Die soziale Isolation durch Lockdowns kann vermieden werden.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass Kinder nicht nur selbst erkranken können, sondern auch zum allgemeinen Infektionsgeschehen beitragen.

(22.12.2021, 08:00)

Allgemeine Informationen

Der mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer ist für Kinder ab 5 Jahren zugelassen.

Sie schützen vor

  • Ansteckung mit dem Coronavirus (und damit Quarantäne)
  • Der Erkrankung COVID-19,
  • Spätfolgen (z.B. Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen), die auch nach milden oder asymptomatischen Verläufen auftreten können sowie vor
  • Ansteckung von Personen im Umfeld, die nicht geimpft werden können (z.B. jüngere Geschwister), oder bei denen die Impfung wegen schweren Vorerkrankungen nicht wirkt.

Die Entscheidung zur Corona-Schutzimpfung sollte immer in Absprache mit der behandelnden (Kinder-)Ärztin bzw. dem behandelnden (Kinder-) Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Situation getroffen werden.

FAQ Allgemeine Informationen zur Impfung von Kindern und Jugendlichen

Die Impfung wird seitens des Nationalen Impfgremiums für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren allgemein empfohlen. Für diese Altersgruppe gibt es Impfstoffe, für die eine EU-weite Zulassung vorliegt.

(21.12.2021, 12:00)

Für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren wird die Impfung mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer empfohlen. Für einen ersten Impfschutz sind 2 Impfungen im Abstand von 21 Tagen notwendig (19-42 Tage möglich).

(21.12.2021, 12:00)

Der derzeit für Kinder und Jugendliche empfohlene Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer ist ein mRNA-Impfstoff. Wie auch alle anderen Impfstoffe regen mRNA-Impfungen das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern an. Bei mRNA-Impfstoffen wird den menschlichen Körperzellen ein Bauplan (in Form der sogenannten „messenger RNA“) für Virusproteine zur Verfügung gestellt. Diese Information wird direkt in den Zellen ausgelesen und das codierte Protein produziert. Im Fall von Comirnaty von BioNTech/Pfizer handelt es sich dabei um das Spike-Protein von SARS-CoV-2. Dieses ist ein für die Zelle unerwünschtes, fremdes Protein und wird daher an die Zelloberfläche transportiert und dort mithilfe bestimmter Immunkomplexproteine präsentiert.

Dieser Prozess wird von speziellen Immunzellen erkannt und regt in der Folge das Immunsystem dazu an, Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu produzieren und spezifische, gegen Teile dieses fremden Proteins gerichtete T-Zellen zu generieren, die vor einer Erkrankung schützen. Die mRNA wird nach kurzer Zeit von den Zellen wieder abgebaut. Sie wird nicht in die menschliche DNA (den Träger der Erbinformation) eingebaut und hat keinen Einfluss auf die Erbinformation, weder in Körperzellen noch in Fortpflanzungszellen. Nach dem Abbau der mRNA findet auch keine weitere Produktion des Virusproteins statt.

(21.12.2021, 12:00)

Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus infizieren, erkranken, andere anstecken oder von Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung betroffen sein. In Zulassungsstudien konnte gezeigt werden, dass der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer bei Kindern ab 5 Jahren eine ebenso gute Immunantwort wie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auslöst. Auch in dieser Altersgruppe wurde eine hohe Wirksamkeit gegen symptomatische, im Labor bestätigte COVID-19 Erkrankungen beobachtet. Daher wird die Impfung für Kinder ab 5 Jahren allgemein empfohlen. In Ausnahmefällen kann es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft dann aber in der Regel deutlich milder und Komplikationen und Todesfälle können vermieden werden. Kinderärztinnen und -ärzte stehen für Beratungen zur Verfügung. Geben Sie auch Kindern die Möglichkeit beim Impfgespräch selbst Fragen zu stellen.

(21.12.2021, 12:00)

Für Kinder ab 5 Jahren und Jugendliche wird in Österreich derzeit Comirnaty von BioNTech/Pfizer empfohlen. Es konnte gezeigt werden, dass der Impfstoffe schon bei Kindern ab 5 Jahren sowie Jugendlichen sicher und wirksam ist. Impfreaktionen waren vor allem mild und von kurzer Dauer. Diese sind nach einer Impfung durchaus zu erwarten und sind Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Mit der Zulassung hat die europäische Arzneimittelbehörde ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Anwendung von Comirnaty bei Kindern ab 5 Jahren bestätigt. Auch nach der Zulassung erfolgt eine kontinuierliche Beobachtung von Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe – nicht nur im Rahmen des europäischen Pharmakovigilanzsystems, sondern auch weltweit.

(22.12.2021, 08:00)

Nach der Corona-Schutzimpfung können auch bei Kindern zu erwartende Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff spürbar sein, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder enden. Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Umgekehrt bedeutet das Ausbleiben einer Impfreaktion nicht, dass man auf die Impfung nicht angesprochen hat. Impfreaktionen sind jedoch harmloser als die möglichen Beschwerden und Spätfolgen einer COVID-19-Erkrankung, welche durch die Impfung verhindert werden kann!

(21.12.2021, 12:00)

Informationen zur Impfung und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter https://www.oesterreich-impft.at/.

(21.12.2021, 12:00)

Die bei der Impfung von Kindern von 5-11 Jahren verabreichte Impfstoffmenge beträgt ein Drittel der Erwachsenendosis (10 Mikrogramm statt 30 Mikrogramm).

(21.12.2021, 12:00)

Es liegt eine Zulassung für die spezielle Kinderformulierung des Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer vor für die Altersgruppe der 5- bis 11-Jährigen vor und diese soll bevorzugt verwendet werden. Eine „Off-label“ Anwendung besteht dann, wenn bei Kindern in diesem Alter ein Drittel des Impfstoffes verwendet wird, der für Personen ab 18 Jahren zugelassen ist (ein Drittel des Erwachsenenimpfstoffes enthält dieselbe Menge, die eine volle Dosis des Kinderimpfstoffes enthält). Die Verwendung des Erwachsenenimpfstoffes für Kinder in dieser Altersgruppe ist zulässig, wenn kein Kinderimpfstoff verfügbar ist.

(21.12.2021, 12:00)

Für einen ersten Impfschutz benötigen Kinder – wie auch Erwachsene – 2 Impfungen. Diese sollen bestenfalls im Abstand von 21 Tagen verabreicht werden, wobei ein Intervall von 19-42 Tagen aus medizinischer Sicht möglich ist.

(21.12.2021, 12:00)

Das Nationale Impfgremium empfiehlt allen genesenen Personen, die noch keine Corona-Schutzimpfung erhalten haben, die Verabreichung einer Impfung ab 4 Wochen nach Genesung. Die Durchführung eines Antikörpertests ist nicht sinnvoll, da bisher nicht klar ist, ab welchem Antikörperwert von einer Schutzwirkung besteht. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise auf Sicherheitsbedenken bezüglich der Impfung von Genesenen und dies wird ausdrücklich empfohlen.

(21.12.2021, 12:00)

Die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Lebend- oder Totimpfstoffen (inkl. Influenza-Impfstoffen) ist möglich, wobei unterschiedliche Injektionsstellen gewählt werden sollen (z.B. linker und rechter Arm).

(21.12.2021, 12:00)

Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus anstecken, erkranken und die Infektion an andere weitergeben. Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Die Corona-Schutzimpfung schützt Ihr Kind und das Umfeld Ihres Kindes. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin bzw. Ihrem Kinderarzt darüber!

(21.12.2021, 12:00)

Wie auch bei Erwachsenen können und sollen Kinder mit bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, gegen COVID-19 geimpft werden. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Falls verfügbar, sollen darum Allergie-Pässe zum Impftermin mitgebracht werden, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. Allergiker:innen sind dazu angehalten, nach der Corona-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht zu warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock (Anaphylaxie) aufgetreten ist, ist dies der Ärztin bzw. dem Arzt vor der Corona-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

Wenn eine Allergie gegen Inhaltsstoffe des Impfstoffes besteht, darf die Corona-Schutzimpfung nicht verabreicht werden.

(21.12.2021, 12:00)

Leichte Impfreaktionen wie Fieber oder Schmerzen an der Injektionsstelle sind nach einer Impfung durchaus zu erwarten und bedeuten nicht, dass Ihr Kind die Impfung nicht verträgt. Diese Reaktionen klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab und sind prinzipiell kein Grund, sich gegen eine zweite Impfung zu entscheiden. Prinzipiell sollte fragliche vermutete Nebenwirkungen mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden, es besteht für vermuteten Nebenwirkungen eine gesetzliche Meldepflicht für Gesundheitsberufe.

(21.12.2021, 12:00)

Kinder, die an einem akuten Infekt erkrankt sind oder Fieber haben, sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund und genesen sind. Bitte besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wann der beste Zeitpunkt für Ihr Kind für eine Impfung ist.

(21.12.2021, 12:00)

Bis COVID-19-Impfstoffe für Kinder bis zum Alter von 4 Jahren und jünger zugelassen und verfügbar sind, sind für Kinder dieser Altersgruppe weiter nicht-pharmakologische Schutzmaßnahmen zu treffen. Bis Impfstoffe für Kinder mit erhöhtem Krankheitsrisiko zur Verfügung stehen, muss auch dem Schutz des Umfelds besonders hohe Wichtigkeit und Vorrang hinsichtlich einer COVID-19-Impfung eingeräumt werden.

(21.12.2021, 12:00)

Nach der Impfung werden drei Tage körperliche Schonung und eine Woche Sportkarenz empfohlen.

(21.12.2021, 12:00)

Ja. Die Corona-Schutzimpfung schützt indirekt bis zu einem gewissen Grad auch Personen im Umfeld Ihres Kindes vor Ansteckung, die nicht geimpft werden können (z.B. jüngere Geschwister) oder bei denen die Impfung wegen schweren Vorerkrankungen weniger gut wirkt.

(21.12.2021, 12:00)

Derzeit ist eine 3. Impfung für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren noch nicht allgemein empfohlen. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ist die 3. Impfung ab 6 Monate nach der 2. Impfung empfohlen.

(21.12.2021, 12:00)

Nach der Corona-Schutzimpfung können auch bei Kindern zu erwartende Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff spürbar sein, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder enden. Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Umgekehrt bedeutet das Ausbleiben einer Impfreaktion nicht, dass man auf die Impfung nicht angesprochen hat. Impfreaktionen sind jedoch harmloser als die möglichen Beschwerden und Spätfolgen von COVID-19, die durch die Impfung verhindert werden können! Auch Nebenwirkungen sind möglich, diese sind der Gebrauchsinformation des Impfstoffes zu entnehmen.

(21.12.2021, 12:00)

Grundsätzlich müssen vermutete Impfnebenwirkungen von der für Sie verantwortlichen Ärztin bzw. dem für Sie verantwortlichen Arzt unter an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen gemeldet werden. Auch Sie selbst können eine Meldung vornehmen unter https://www.basg.gv.at oder 0800 555 621.

Dabei soll aber zwischen einer zu erwartenden Impfreaktion und einer Impfnebenwirkung unterschieden werden:

  • Unter einer Impfreaktion versteht man harmlose Beschwerden, die im Rahmen der Immunantwort auf eine Impfung prinzipiell auftreten können. Üblicherweise geschieht dies bereits kurz nach der Impfung (meist am selben Tag oder tags darauf) und dauert 1-2 Tage. Dies können Lokalreaktionen wie Brennen, Schmerzen, Verhärtung und Rötung an der Einstichstelle oder Allgemeinreaktionen wie (leichtes) Fieber, Abgeschlagenheit, grippeartige Beschwerden, Kopf-, Gelenks- und Gliederschmerzen u.a. sein.
  • Kommt es zu schädlichen und unerwarteten Reaktionen auf die Impfung, so spricht man von einer Impfnebenwirkung. Diese soll jedenfall gemeldet werden.

Weitere Informationen zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen sind unter www.basg.gv.at/marktbeobachtung/meldewesen/nebenwirkungen verfügbar.

(21.12.2021, 12:00)

Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr – also im 15. Lebensjahr bzw. ab 14 Jahren – dürfen Kinder, die die erforderliche Entscheidungsfähigkeit besitzen, selbst in die Durchführung einer Impfung einwilligen. Auch wenn ein Elternteil in dieser Situation eine Impfung ablehnen würde, kann sich die mündige minderjährige Person selbst für die Durchführung einer Impfung entscheiden. Auch ist eine Begleitung durch eine erziehungsberechtigte Person nicht erforderlich.

(21.12.2021, 12:00)

Bei unmündigen Minderjährigen – also Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bzw. bis zum Alter von 13 Jahren – ist die Einwilligung eines Elternteils oder der Person, die mit der Pflege und Erziehung betraut ist, einzuholen.

(21.12.2021, 12:00)

COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen

FAQ COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu Erwachsenen zwar selten schwer an COVID-19, dennoch sind schwere Krankheitsverläufe wie ein Multisystem-Inflammationssyndrom (Hyperinflammationssyndrom) auch in Österreich beobachtet worden, das jedenfalls zu einer Krankenhausaufnahme führt, oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation erfordert. Zudem können Kinder und Jugendliche auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden.

(21.12.2021, 12:00)

Die genaue Häufigkeit des Auftretens von Langzeitfolgen bzw. der Umfang der Beschwerden ist noch nicht abschließend geklärt. Eindeutig ist jedenfalls, dass Kinder auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden können. Die Beschwerden sind vielfältig und reichen von Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkter Belastbarkeit bis hin zu Atembeschwerden, Geruchs- und Geschmacksstörungen sowie Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. Es ist aktuell nicht abschätzbar, wie lange diese Spätfolgen der Erkrankung andauern und wie gut dies behandelt werden kann.

(21.12.2021, 12:00)

Nein, auch Kinder können sich mit SARS-CoV-2 infizieren. In der momentanen epidemiologischen Situation ist es für ungeschützte Personen nur eine Frage der Zeit, wann sie sich anstecken. Im Vergleich zu Erwachsenen erkranken sie zwar selten schwer an COVID-19, dennoch sind schwere Krankheitsverläufe wie ein Multisystem-Inflammationssyndrom auch in Österreich bei Kindern und Jugendlichen mit bestätigter Infektion beobachtet worden. Dieses führt jedenfalls zu einer Krankenhausaufnahme und erfordert oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation. Zudem können Kinder auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden.

(21.12.2021, 12:00)

Für den Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer liegt eine EU-weite Zulassung für Kinder von 5 bis 11 Jahren vor. Das Nationale Impfgremium hat sich ausdrücklich für die Impfung in dieser Altersgruppe ausgesprochen, insbesondere für Kinder mit Risikofaktoren sowie Kinder mit engen Kontakten zu Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19. Es sind noch nicht ausreichend wissenschaftliche Daten verfügbar, um valide Aussagen hinsichtlich der Omikron-Variante treffen zu können, man kann jedenfalls davon ausgehen, dass geimpfte Personen im Vorteil sind. Ein Abwarten ist daher nicht sinnvoll!

(21.12.2021, 12:00)

Natürlich ist ein gutes Immunsystem in jeder Hinsicht von Vorteil, jedoch keine Garantie nicht zu erkranken. Erkrankungen an COVID-19 betreffen nicht nur ältere Personen oder Menschen mit Immunschwäche, sondern treten auch bei jungen, vorab gesunden Leuten und Kindern auf. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass Langzeitfolgen einer Infektion mit SARS-CoV-2 auch bei symptomlosen oder milden Verläufen auftreten können.

(21.12.2021, 12:00)

Die Impfungen sind auch bei vorab genesenen Personen sicher in der Anwendung und seitens des Nationalen Impfgremiums empfohlen. In US-amerikanische Studie wurde gezeigt, dass genesene gegenüber geimpften Personen ein mehr als 2-fach erhöhtes Risiko einer erneuten Erkrankung haben. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass weitere Virusvarianten auftreten. Es ist unklar, ob und in welchem Ausmaß die durch Infektion mit einer anderen Virusvariante hervorgerufene Immunität vor neu auftretenden Varianten schützt. Die Impfung von Genesenen wird nicht nur in Österreich, sondern auch von international seitens vieler Behörden wie den CDC oder dem ECDC empfohlen. Eine Erkrankung geht darüber hinaus mit dem Risiko für schwere Verläufe, Komplikationen oder Langzeitfolgen einher. Die Impfung ist der sicherste Weg, eine Schutzwirkung aufzubauen!

(21.12.2021, 12:00)

Gerüchte und Fakten

FAQ Gerüchte und Fakten

Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Impfungen gegen COVID-19 Autismus verursachen. Auch bei anderen Impfungen gibt es bis heute keinen Nachweis, der diese Befürchtung belegen würde. Seinen Ursprung hat dieses Gerücht in einer gegen Ende der 1990er-Jahre durchgeführten Studie eines britischen Arztes namens Andrew Wakefield. Dieser stellte damals die Behauptung auf, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung zur Begünstigung der Entstehung von Autismus führen könnte. Jedoch hatte diese Studie mit nur 12 Kindern eine sehr geringe Teilnehmer:innenzahl. In keiner der größeren Studien, die daraufhin zur Überprüfung dieser Hypothese durchgeführt wurden, konnte diese Behauptung bestätigt werden. Später wurde bekannt, dass Wakefield vorab bezahlt worden war, um einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus zu finden.

Die Sicherheit von zugelassenen Impfstoffen wird im Rahmen der Pharmakovigilanz kontinuierlich überprüft. Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) erfasst alle Meldungen über Nebenwirkungen von Impfstoffen in Österreich und überwacht somit laufend deren Nutzen-Risiko-Verhältnis. Das BASG publiziert die Meldungen über vermutete Nebenwirkungen nach COVID-19-Impfungen laufen auf seiner Webseite: https://www.basg.gv.at/ueber-uns/covid-19-impfungen

(21.12.2021, 12:00)

Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verändern nicht das Erbgut und haben keine Auswirkung auf die Fertilität. Es gibt keine Hinweise, dass COVID-19- Impfstoffe die Fruchtbarkeit bei Mädchen, Buben, Männern oder Frauen beeinträchtigen. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung sogar ausdrücklich empfohlen. Es ist kein Intervall vor der Empfängnis einzuhalten.

(21.12.2021, 12:00)

Auch bei Kindern und Jugendlichen kann es – zwar selten aber doch – zu schweren COVID-19-Krankheitsverläufen kommen. Im Vergleich zu Erwachsenen geschieht dies zwar seltener, dennoch sind schwere Krankheitsverläufe wie ein Multisystem-Inflammationssyndrom (Hyperinflammationssyndrom) bei Kindern und Jugendlichen auch in Österreich beobachtet worden. Dieses führt jedenfalls zu einer Krankenhausaufnahme und erfordert oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation. Besonders Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf. Zudem können Kinder und Jugendliche auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden.

(21.12.2021, 12:00)

Die Impfung löst NICHT die Krankheiten aus, vor der sie schützen soll. Die verfügbaren Impfstoffe enthalten nur Informationen für die Körperzellen zur Produktion eines kleinen Teils des Coronavirus SARS-CoV-2, der nicht zu einer Erkrankung führt. Der Impfschutz ist jedoch nicht sofort mit der Impfung gegeben, sondern das Immunsystem benötigt dafür etwas Zeit. Daher kann es vorkommen, dass auch kurz nach einer Impfung eine COVID-19-Erkrankung auftritt, die aber auch unabhängig von der Impfung aufgetreten wäre. Für einen initialen Impfschutz ist eine komplette (2-teilige) Impfserie erforderlich. Leider bietet aber keine Impfung eine 100-prozentige Schutzwirkung. In Ausnahmefällen kann es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft dann aber in der Regel deutlich milder und Komplikationen und Todesfälle können vermieden werden.

(21.12.2021, 12:00)

Das ist falsch. Impfstoffe schwächen das Immunsystem nicht, ganz im Gegenteil! Impfstoffe regen das Immunsystem an, einen Schutz gegen mögliche Erkrankungen aufzubauen.

(21.12.2021, 12:00)