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Medikamente: Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhnag mit COVID-19-Medikamenten

COVID-19-Medikamente

FAQ COVID-19-Medikamente

Ja. Eingesetzt werden sie bei Risikopatientinnen und -patienten, die mittels molekularbiologischem Test (z.B. PCR-Test) positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Die Behandlung muss so rasch wie möglich nach der Infektion erfolgen, um die beste Wirksamkeit gewährleisten zu können. Die Verabreichung erfolgt vor einer Behandlung im Krankenhaus, mit dem Ziel eine Hospitalisierung zu verhindern. Es ist daher besonders wichtig, die Arzneimittel zu einem Zeitpunkt einzunehmen, wenn noch keine oder nur milde Symptome erkennbar sind, damit ein schwerer Verlauf verhindert werden kann. Sobald die Person bereits im Spital behandelt werden muss, ist die Wirksamkeit der Arzneimittel nicht mehr vollumfänglich gegeben.

(24.03.2022, 10:00)

Die Arzneimittel „Regkirona“, „Xevudy“ und „Paxlovid“ erhielten seitens der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) bereits eine Zulassung. Die Medikamente „Lagevrio“ und „Evusheld“, deren Anwendung von der EMA und dem österreichischen Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) bereits vorab ermöglicht wurden, werden in Kürze ebenfalls zugelassen werden. Alle der oben genannten COVID-19-Medikamente wurden schon nach Österreich geliefert und werden bereits verabreicht.

(24.03.2022, 10:00)

Die COVID-19-Medikamte „Regkirona“, „Xevudy“, „Paxlovid“ und „Lagevrio“ stellen eine wirksame Zusatzmaßnahme für impfbare Risikopatientinnen und -patienten dar. Sie sind aber keine Alternative zur Corona-Schutzimpfung. Die Medikamente können – bei positiver molekularbiologischer Testung (z.B. PCR-Test) und möglichst frühzeitiger Einnahme, sofern noch keine oder nur milde Symptome vorliegen – Patientinnen und Patienten vor einem Krankenhausaufenthalt bewahren.

Das Medikament „Evusheld“ ist eine Kombination aus zwei langwirksamen Antikörpern, die für Menschen, die nicht geimpft werden können oder deren Immunsystem nicht auf eine Impfung angesprochen hat, Schutz vor einer Infektion und schwerer Erkrankung bieten soll. Dieses Arzneimittel ist nur in sehr limitierten Mengen vorhanden und kann daher nur für den genannten Personenkreis, für den die breit verfügbaren Impfungen nicht geeignet sind, verwendet werden.

Wichtiger Hinweis: Die Corona-Schutzimpfung bietet nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren COVID-19-Verlauf.

(24.03.2022, 10:00)

Die Behandlung ist ausschließlich für Risikopatientinnen und -patienten vorgesehen. Die Therapie mit einem COVID-19-Medikament ist insbesondere für folgende Menschen empfohlen:

  • Personen im erhöhten Alter,
  • Personen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes),
  • Personen mit Übergewicht und
  • Personen mit Erkrankungen bzw. die Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen.

Im Einzelfall ist es eine ärztliche Entscheidung, ob eine Person der Risikogruppe angehört. Bei Fragen können Sie sich daher an die Ärztin bzw. den Arzt Ihres Vertrauens wenden.

(24.03.2022, 10:00)

Die Bundesländer haben verschiedene Wege entwickelt, wie die betroffenen Personen erfahren, dass eine Behandlung für sie in Frage kommt. Grundsätzlich werden Personen, die ein positives molekularbiologische Testergebnis (z.B. PCR-Test) erhalten haben, aktiv von der Behörde kontaktiert und deren Risikofaktoren erhoben. Alternativ bekommen betroffene Personen Informationsmaterialien (im Internet oder per SMS) zu den Therapieoptionen und können bei Behandlungswunsch direkt beraten werden. Jeder weitere Schritt wird von der jeweiligen Stelle übernommen. Die genaue Umsetzung liegt in der Zuständigkeit der Bundesländer.

(24.03.2022, 10:00)

Jede auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person bekommt sofort eine digitale Information in Form einer SMS oder E-Mail bezüglich der Therapiemöglichkeiten mit COVID-19 Medikamenten.

Die Entscheidung, ob eine Behandlung im konkreten Fall notwendig ist und mit welchem Produkt die Behandlung erfolgt, wird von Ärztinnen und Ärzten getroffen. Abhängig vom Bundesland in dem sich die Person aufhält erfolgt die Therapie mit einem der verfügbaren Arzneimittel (Regkirona, Xevudy, Lagevrio oder Paxlovid) je nach ärztlichem Ermessen im ambulanten Bereich (z.B. Tagesklink) bzw. in speziellen Einrichtungen der Länder oder als orale Medikation. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten von ihren Haus- bzw. Fachärztinnen und -ärzten nach einem eingehenden Gespräch und Feststellung des Behandlungsbedarfes ein Rezept für „Paxlovid“ erhalten. Dieses kann anschließend in öffentlichen Apotheken bezogen werden.

Im Folgenden finden Sie Verlinkungen zu weiteren Details in den jeweiligen Bundesländern:

(29.04.2022, 13:00)

Ja. Die Arzneimittel wurden durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz beschafft und die medizinischen Leistungen, die für die Verabreichung notwendig sind, seitens der Sozialversicherung abgegolten. Für die Patientinnen und Patienten entstehen für die Behandlung keine Kosten.

(24.03.2022, 10:00)

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat die Beschaffung von COVID-19-Medikamenten getätigt, um möglichst rasch große Mengen an Arzneimitteln für die Versorgung von COVID-19-Patientinnen und Patienten in Österreich bereitstellen zu können. Es wurden bereits mehrere bilaterale Verträge zwischen Unternehmen und dem Bundesministerium zum Kauf von mehreren hunderttausend Therapiezyklen abgeschlossen.

(24.03.2022, 10:00)

„Regkirona“ (Wirkstoff: Regdanvimab) und „Xevudy“ (Wirkstoff: Sotrovimab) sind sogenannte monoklonale Antikörper, die an das Virus binden und dessen Eindringen in die menschliche Zelle verhindern sollen.

„Paxlovid“ (Wirkstoff: Nirmatrelvir/Ritonavir) beeinflusst die Vermehrung des Virus (genauer die Funktion eines Enzyms, welches das Virus zur Replikation benötigt).

Bei „Lagevrio“ (Wirkstoff: Molnupiravir) wird ein Abbauprodukt des Wirkstoffs während der Vermehrung des Virus als fehlerhafter Baustein in die Erbinformation (RNA) des Virus eingebaut. Das führt dazu, dass sich das Virus nicht weiter vermehren kann.

„Evusheld“ (Wirkstoff: Tixagevimab/Cilgavimab) ist eine Kombination aus zwei langwirksamen monoklonalen Antikörpern, die an das Virus binden und dessen Eindringen in die Zelle verhindern.

(24.03.2022, 10:00)

Die derzeit eingesetzten Medikamente werden entweder als Infusion („Regkirona“ und „Xevudy“) oder in Tablettenform („Lagevrio“ und „Paxlovid“) verabreicht. „Evusheld“ wird als Injektion in den Muskel verabreicht.

(24.03.2022, 10:00)

Generell kann es, wie bei allen Arzneimitteln, zu einer allergischen Reaktion bis hin zur Anaphylaxie kommen (überschießende Reaktionen des körpereigenen Immunsystems auf eine fremde Substanz). Einen Überblick über die einzelnen Nebenwirkungen, die im Allgemeinen sehr selten auftreten, finden Sie unterhalb:

Lagevrio“: Durchfall, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, seltener Erbrechen, Ausschlag und Juckreiz

Paxlovid“: Geschmacksstörung, Durchfall, Kopfschmerzen, Erbrechen

Xevudy“: Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Hautausschlag, Schwierigkeiten beim Atmen), infusionsbedingte Reaktionen (Fieber, Schwierigkeiten beim Atmen, Schüttelfrost, Übelkeit, Herzbeschwerden usw.), allergische Reaktionen

Regkirona“: Infusionsbedingte Reaktion (Fieber, Juckreiz, Bluthochdruckepisoden, Schwierigkeiten beim Atmen)

Evusheld“: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Husten

(24.03.2022, 10:00)