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Gerüchte und Fakten

Gerüchte und Fakten

Im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung gibt es ein erhöhtes Informationsbedürfnis. Leider sind jedoch auch viele Falschinformationen im Umlauf, die sich schnell verbreiten. Falschmeldungen über die Corona-Pandemie, Erkrankungsverläufe und das Virus an sich können verunsichern. Um dem entgegenzuwirken und aufzuklären, finden Sie nachfolgend Antworten auf die häufigsten Gerüchte im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung.

Sichere Quellen zur Corona-Schutzimpfung

Damit Sie sich umfangreich über COVID-19 und die Corona-Schutzimpfung informieren können, finden Sie hier eine Übersicht an fachlichen und verlässlichen Quellen:

FAQ Gerüchte und Fakten

Es gibt keine Hinweise, dass COVID-19-Impfstoffe die Fruchtbarkeit bei Männern oder Frauen beeinträchtigen. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung ausdrücklich empfohlen. Es ist kein Intervall vor der Empfängnis einzuhalten.

(29.11.2021, 10:00)

Fakt ist: Nein, diese Information ist falsch und basiert auf einer Verschwörungstheorie.

Wie jeder andere Impfstoff wird auch ein neuer Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, intensiv geprüft. Die verschiedenen Impfstoff-Kandidaten durchlaufen jeweils streng kontrollierte Prozesse. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen können. Auch in Österreich gibt es mehrere heimische Unternehmen, die sich an der Entwicklung oder Forschung zu Impfstoffkandidaten oder Bestandteilen davon beteiligen. Das gemeinsame Ziel all dieser und weiterer Aktivitäten ist es, die Pandemie so bald wie möglich in den Griff zu bekommen.

(25.02.2022, 16:00)

Fakt ist: Nein. Bei der Entwicklung der Impfstoffe werden alle Sicherheits- und Wissenschaftsstandards eingehalten und keine radioaktiven Stoffe verwendet.

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Wie jeder andere Impfstoff wird auch ein neuer Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, intensiv geprüft. Die verschiedenen Impfstoff-Kandidaten durchlaufen jeweils streng kontrollierte Prozesse. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen können. Nur wenn sich dabei eine positive Nutzen-Risiko-Relation zeigt, erhält der Impfstoff eine Marktzulassung.

Auch nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle der Sicherheit zum Erfassen von möglichen Nebenwirkungen. Auch die Wirksamkeit wird kontinuierlich überprüft. Somit erfolgt eine laufende weitere Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Im Fall von Impfstoffen und auch für COVID-19-Impfstoffe erfolgt zunächst eine bedingte Zulassung, die jederzeit aufgehoben oder ausgesetzt werden kann, sollten sich bei der Anwendung Probleme bei Produktion, Sicherheit oder Wirksamkeit ergeben.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt ist: Es gibt gesundheitliche Ereignisse, wie etwa Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen oder sogar Tod, die in jeder Bevölkerung auftreten, auch ohne Impfungen.

So muss man davon ausgehen, dass es, wenn eine große Anzahl von Personen geimpft wird, auch bei geimpften Personen zu derartigen gesundheitlichen Ereignissen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung kommt. Diese müssen aber nicht in ursächlichem Zusammenhang mit der zuvor verabreichten Impfung stehen.

Beispiel: Basierend auf der Hintergrundinzidenz (= erwartbare Anzahl der Todesfälle über 80-Jähriger: 3.5 pro 1000 Personen pro Woche) ist mit einem Todesfall bei einer von 290 Personen dieser Altersgruppe innerhalb einer Woche, unabhängig von einer Impfung, zu rechnen. So ist der Erwartungswert der Zahl der Todesfälle eine Woche nach Impfung bei Risikopersonen im Alter von 80 Jahren und älter 3,5 pro 1.000.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt ist: Nein. Die verfügbaren Impfstoffe enthalten kein lebendiges Coronavirus, weshalb es durch den Impfstoff zu keiner Ansteckung kommen kann.

Der Impfschutz ist nicht sofort mit der Impfung gegeben.

Für einen initialen Impfschutz sind zwei Impfungen erforderlich. Ab 6 Monaten nach der 2. Impfung (ggf. auch ab 4 Monaten) soll zudem eine 3. Impfung erfolgen. Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind 3 Impfungen nötig. Leider bietet aber kein Impfstoff eine 100-prozentige Schutzwirkung. Deshalb kann es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft in der Regel deutlich milder. Komplikationen und Todesfälle können vermieden werden.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt ist: Die vorhandenen Impfstoffe sind sicher.

Impfstoffe werden nur zugelassen und eingesetzt, wenn Sicherheit und Wirksamkeit in streng kontrollierten Studien bestätigt wurden. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ist eine unabhängige Behörde und für die Prüfung der Impfstoffe zuständig. Die EMA beurteilt Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfung für unterschiedliche Altersgruppen. Auch nach der Zulassung wird das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfstoffe laufend überwacht. Gegebenenfalls werden Fach- und Gebrauchsinformation der Impfstoffe aktualisiert, wenn die Behörde neue Daten zu Sicherheit, Wirksamkeit oder Anwendungsmöglichkeiten von Impfstoffen geprüft hat und diese freigibt.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt ist: Richtig. Nur die Corona-Schutzimpfung bietet einen Schutz vor COVID-19.

Impfstoffe gegen Pneumokokken oder die Impfung gegen die „echte“ Grippe (Influenza) bieten keinen Schutz gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2. Dieses Virus ist neu und anders, sodass eigene Impfstoffe zum Schutz vor COVID-19 bzw. SARS-CoV-2 entwickelt wurden und auch weiterhin entwickelt werden. Obwohl die genannten Impfstoffe gegen COVID-19 nicht wirksam sind, kommt Impfungen, die andere Atemwegserkrankungen und ihre Folgen verhindern, während der COVID-19-Pandemie besondere Bedeutung zu. Die Impfungen gegen beispielsweise Pneumokokken, Pertussis (Keuchhusten) und Influenza („echte“ Grippe) sind daher gemäß den Vorgaben des Impfplans Österreich dringend empfohlen, um Ihre Gesundheit zu schützen.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt ist: Mit der Corona-Schutzimpfung ist man selbst geschützt.

Die Corona-Schutzimpfung bietet nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen einen sogenannten Individualschutz. Auf persönlicher Ebene wird das Risiko minimiert, schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben. Kommt es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, verläuft diese deutlich milder. Komplikationen und Todesfälle werden weitgehend vermieden.

Die Impfung schützt bis zu einem gewissen Grad auch vor Ansteckung und Übertragung des Virus. Die individuelle Impfung ist die beste Möglichkeit, selbst vor schwerer Erkrankung geschützt zu sein.

Weitere Details können Sie im Bereich Fachinformationen in den "COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums" nachlesen.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt: Nein, bei Impfungen sind bisher keine Folgen bekannt, die erst Jahre nach der Impfung auftreten.

Um möglichst alle eventuellen Langzeitnebenwirkungen erfassen zu können, müsste man sehr große Studien über viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte durchführen. In dieser Zeit würde jedoch ein wirksames Medikament der Allgemeinheit vorenthalten werden, was zu Schäden der öffentlichen Gesundheit bis hin zum Tod führen kann. Man legt daher zur Erfassung möglicher Langzeitnebenwirkungen großes Augenmerk auf Informationen aus den vorgelegten Studien. Der Beobachtungszeitraum dieser Studien reicht aus, um die häufigsten Nebenwirkungen festzustellen, da diese meist in den ersten zwei Monaten nach der Impfung auftreten. Verdächtige Symptome werden identifiziert und engmaschig überwacht; eine regelmäßige und in kürzeren Zeitabständen als üblich erforderliche Berichtspflicht des Zulassungsinhabers an die Behörden ist eine von vielen möglichen Maßnahmen. Darüber hinaus werden Impfstoffe auch nach Zulassung laufend hinsichtlich ihrer Sicherheit überwacht.

Es gibt gesundheitliche Ereignisse, wie etwa Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen und Todesfälle, welche in jeder Bevölkerung in einer gewissen Häufigkeit auftreten, auch ohne Impfungen. So muss man davon ausgehen, dass es, wenn eine große Anzahl von Personen geimpft wird, auch bei geimpften Personen zu derartigen gesundheitlichen Ereignissen in zeitlichem Zusammenhang kommt, ohne dass diese jedoch in ursächlichem Zusammenhang mit einer zuvor verabreichten Impfung stehen.

Für Gesundheitsberufe (z.B. Ärzt:innen, Apotheker:innen) besteht eine gesetzliche Meldepflicht für vermutete Nebenwirkungen sowie das Ausbleiben der erwünschten Wirkung eines Arzneimittels, was im Falle von COVID-19-Impfstoffen sogenannte Impfdurchbrüche sind (Details unter: Nebenwirkungsmeldung human - BASG). Auch Patient:innen sowie deren Angehörige können vermutete Nebenwirkungen melden unter https://www.basg.gv.at oder 0800 555 621.

(25.07.2022, 15:00)

Fakt: Das ist falsch. Alle in Europa zugelassenen Impfstoffe werden erst nach sehr ausführlicher Überprüfung der Impfstoff-Sicherheit auf den Markt gebracht.

Die Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen verläuft aufgrund der Pandemie in beschleunigter Form. Normalerweise laufen Zulassungsstudien nacheinander ab. Um Zeit zu sparen, werden derzeit jedoch zahlreiche Studien parallel durchgeführt. Gleichzeitig können die Impfstoffhersteller bereits vor der Einreichung zur Zulassung laufend Daten von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) analysieren und bewerten lassen, man bezeichnet dies als „Rolling Review"-Prozess. Das nachfolgende, eigentliche Zulassungsverfahren kann dadurch zeitlich stark verkürzt ablaufen, da wesentliche Teile der Studiendaten bereits im Detail begutachtet wurden. Die Anforderungen an den Impfstoff bezüglich Qualität und Sicherheit bleiben jedoch dadurch unverändert. Alle COVID-19-Impfstoffe werden in umfangreichen Studien mit mehreren zehntausenden Proband:innen auf Sicherheit und Wirksamkeit getestet. Auch nach der Zulassung der Impfstoffe erfolgt weiterhin eine kontinuierliche Überwachung auftretender Nebenwirkungen und eine darauf basierende Nutzen-Risiko-Abwägung.

(25.07.2022, 15:00)