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Corona-Schutzimpfung Hier finden Sie Informationen zur Corona-Schutzimpfung, den Impfstoffen sowie Links zu weiterführenden Informationen.

#GemeinsamGeimpft

Informationen zur Kampagne #GemeinsamGeimpft, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie Kontaktdaten zu Beratungs- und Hilfsangeboten finden Sie unter www.gemeinsamgeimpft.at.

Allgemeine Informationen

Alle Personen, die in Österreich wohnen, können sich in Österreich kostenlos gegen COVID-19 impfen lassen. Das gilt auch für Personen ohne österreichische Sozialversicherungsnummer. Die Organisation und Durchführung der Corona-Schutzimpfung erfolgen durch die Bundesländer.

Die Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung ist über die Anmeldeplattformen der jeweiligen Bundesländer möglich: https://gemeinsamgeimpft.at/#impfen

Akut erkrankte Personen (z.B. grippaler Infekt) sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund sind.

Vor und nach (planbaren) Operationen soll ein Mindestabstand von 14 Tagen zur Impfung eingehalten werden.

Die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Lebend- oder Totimpfstoffen (inkl. Influenza-Impfstoffen) ist möglich, wobei unterschiedliche Injektionsstellen gewählt werden sollen (z.B. linker und rechter Arm).

Nach der COVID-19-Impfung werden drei Tage körperliche Schonung sowie Sportkarenz für eine Woche empfohlen. Bei Erschöpfung, Müdigkeit oder Fieber innerhalb von 3 Wochen nach einer Impfung sollen körperliche Anstrengung und Leistungssport vermieden werden. Bei Atemnot oder Brustschmerzen muss umgehend ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Vermutete Nebenwirkungen sollen gemeldet werden: Website des BASG oder 0800 555 621.

Impfstoffe und Empfehlungen

In Österreich werden ausschließlich EU-weit zugelassene Impfstoffe gegen COVID-19 empfohlen und über das Impfprogramm angeboten. Je nach Personengruppe (Alter, Risikopersonen, etc.) gibt es verschiedene Impfempfehlungen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, um den für Sie am besten passenden Impfstoff auszuwählen.

Mit Anfang November 2022 sind unter anderem folgende monovalente Impfstoffe in Österreich zugelassen (Auflistung nach Zulassungsdatum):

  • Comirnaty von BioNTech/Pfizer (mRNA-Impfstoff)
  • Spikevax von Moderna (mRNA-Impfstoff)
  • Jcovden von Janssen-Cilag (Vektor-Impfstoff)
  • COVID-19-Impfstoff (inaktiviert, adjuvantiert) Valneva von Valneva (Ganzvirus-Impfstoff)

Mittlerweile sind auch folgende bivalente Impfstoffe für Personen ab 12 Jahren zugelassen und in Österreich verfügbar.

  • Comirnaty Original/Omicron BA.1
  • Spikevax Bivalent Original/Omicron BA.1
  • Comirnaty Original/Omicron BA.4-5

Es handelt sich dabei um angepasste Versionen der ursprünglichen Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna), die zusätzlich entweder gegen Omikron BA.1 oder gegen Omikron BA.4/BA.5 gerichtet sind.

Alle Impfempfehlungen für Österreich werden in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalen Impfgremium erstellt. Die Anwendungsempfehlungen für die Corona-Schutzimpfung sind im Bereich Fachinformationen abrufbar. Weitere Informationen über das Nationale Impfgremium finden Sie im Bereich Gesundheit auf der Seite "Nationales Impfgremium".

Grundimmunisierung: Erste Impfserie und 3. Impfung

Für eine erste Impfserie werden für Personen ab dem vollendeten 5. Lebensjahr – unabhängig vom verabreichten Impfstoff – mindestens zwei Impfungen empfohlen (Schwerwiegend immungeschwächte Personen erhalten bei der ersten Impfserie mindestens 3 Impfungen).

Die Impfung zum Abschluss der Grundimmunisierung – in der Regel die 3. Impfung - ist für Personen ab dem vollendeten 5. Lebensjahr ab 6 Monate nach der 2. Dosis empfohlen. Dieser längere Abstand ist notwendig, damit sich ein optimaler Impfschutz ausbilden kann. Ab dem Alter von 60 Jahren und bei Risikopersonen ist die 3. Impfung bereits ab 4-6 Monate nach der vorangehenden Impfung empfohlen.

Für die 3. Impfung zum Abschluss der Grundimmunisierung werden vorzugsweise mRNA-Impfstoffe empfohlen, hier besteht sowohl für monovalente als auch bivalente mRNA-Impfstoffe eine Zulassung.

Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 allgemein empfohlen. Entsprechend der Zulassung kann auch gesunden Kindern ab dem vollendeten 6.  Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr ohne erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 unter Berücksichtigung der persönlichen Situation sowie des individuellen Umfelds (z.B. Gemeinschaftseinrichtungen) eine Impfung angeboten werden.

Für die Altersgruppe vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr ist ein 3-Dosen Schema empfohlen. Dabei soll die 2. Dosis 21 Tage nach der 1. Dosis verabreicht werden. Die 3. Dosis soll anschließend frühestens 8 Wochen nach der 2. Dosis verabreicht werden.

Auffrischungsimpfungen

Für die Auffrischungsimpfung (4. Impfung) kann derselbe oder ein anderer Impfstoff eingesetzt werden, als für die Grundimmunisierung (3 Impfungen) angewandt wurde. Vorzugsweise werden bivalente mRNA-Impfstoffe empfohlen, weil für diese eine Zulassung ab der 3. Impfung seitens der Europäischen Behörden vorliegt. Es können aber auch monovalente Impfstoffe eingesetzt werden (off-label).

Auffrischungsimpfungen können bei Personen ab 12 Jahren durchgeführt werden und sind jeder Person empfohlen, die sich schützen will (ab 6 Monate nach der letzten Dosis). Insbesondere angeraten ist die 4. Impfung:

  • Personen ab einem Alter von 60 Jahren
  • Personen mit dem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (inkl. Schwangere)
  • Personen mit einem erhöhten Expositionsrisiko (Gesundheitspersonal, Personen in Langzeitpflege- oder Betreuungseinrichtungen etc.)

Bei diesen Personengruppen erfolgt die Auffrischungsimpfung ab 4 Monate nach der 3. Impfung.

Risikopersonen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr und Personen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr können ab 4 Monate nach der 4. Impfung eine weitere Auffrischungsimpfung (5. Impfung) erhalten. Bei Risikopersonen zwischen 12 und 17 Jahren kann diese weitere Auffrischungsimpfung ab 6 Monate Abstand nach der 4. Impfung bzw. nach individueller Prüfung erfolgen.

Prinzipiell „zählt“ eine Infektion nur dann, wenn diese mittels PCR-Test bzw. molekularbiologisch bestätigt wurde.

Unerkannte, asymptomatische Infektionen bzw. nicht abgeklärte/laborbestätigte leichte Infektionen können ignoriert werden, die Impfungen werden entsprechend dem vorgesehenen Schema empfohlen.

Eine Impfung trotz durchgemachter Infektion schadet nicht, kann aber bei Unterschreiten des empfohlenen Intervalls in der Boosterantwort eingeschränkt sein und in Einzelfällen zu vermehrten Impfreaktionen führen.

Infektion vor der ersten Impfung oder im Intervall zwischen 1. und 2. Impfung:

  • Impfung ab ca. 4 Wochen nach abgelaufener Infektion (negativer PCR-Test) bzw. Genesung.

Infektion nach 2 oder mehr Impfungen:

  • Asymptomatische Infektion:
    • Impfung weiter entsprechend dem vorgesehenen Impfschema, die Impfung kann jedoch in Abhängigkeit vom epidemiologischen Geschehen auch bis zu 6 Monate aufgeschoben werden, sofern ein Virusvariantenwechsel nicht einen deutlichen Immunitätsverlust erwarten lässt.
  • Symptomatische Infektion:
    • Impfung kann bei Personen unter 60 Jahren bis zu 6 Monate aufgeschoben werden.
    • Insbesondere bei Personen ab 60 Jahren und Risikopersonen (altersunabhängig) kann die Impfung nach abgelaufener Infektion (negativer PCR-Test) bzw. Genesung jedoch auch vor Erreichen der 6 Monate erfolgen.

Personen, die mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft wurden, benötigen ebenso wie Personen, die mit in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft wurden, weitere Impfungen gegen COVID-19. Bitte besprechen Sie Ihren persönlichen Fall und das für Sie beste Vorgehen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Spezielle Personengruppen

Die beste persönliche Vorgehensweise in Bezug auf die Corona-Schutzimpfung soll immer in Absprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen gesundheitlichen Situation festgelegt werden. Insbesondere bei Impfungen von Personen mit Grunderkrankungen kann eine Einzelfallentscheidung notwendig sein.

Bitte wenden Sie sich also vor Ihrem Impftermin an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, um Vor- oder Grunderkrankungen, Medikamenteneinnahmen, eventuelle Risikofaktoren und sonstige medizinische Fragestellungen zu besprechen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Sie auch beraten, in welchen äußerst seltenen Fällen eine Corona-Schutzimpfung nicht empfohlen ist.

Das Nationale Impfgremium (NIG) hat als informative Hilfestellung die Fachinformation "COVID-19-Impfungen: Wann aus medizinischen Gründen vorübergehend nicht geimpft werden soll" erstellt. Diese finden Sie im Bereich Fachinformationen.

Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft besteht bei einer Corona-Erkrankung ein erhöhtes Risiko, eine intensivmedizinische Behandlung und eine invasive Beatmung zu benötigen. Außerdem ist das Risiko einer Frühgeburt erhöht.

Die COVID-19-Impfung soll im 2. oder 3. Trimenon in Abhängigkeit vom Impfstatus mit einem mRNA-Impfstoff vorgenommen werden. Für Auffrischungsimpfungen sollten vorzugsweise bivalente Impfstoffe verwendet werden, für die eine entsprechende Zulassung vorliegt. Ein routinemäßiger Schwangerschaftstest vor einer Impfung ist nicht notwendig. Im Falle einer rund um eine Impfung eingetretenen Schwangerschaft ergibt sich daraus jedenfalls keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Schwangerschaft ist auch nicht als Risikoschwangerschaft einzustufen. Ist während der Schwangerschaft keine COVID-19-Impfung erfolgt, obwohl nach dem vorgesehenen Impfschema eine Impfung fällig gewesen wäre, so sollte diese ehestmöglich im Wochenbett bzw. in der Stillzeit nachgeholt werden.

Es gibt keine Hinweise, dass mRNA-Impfstoffe oder deren Bestandteile in die Muttermilch übertreten und sich daraus irgendein Risiko ableiten ließe. Dies ist auch bei Vektorimpfstoffen nicht zu erwarten.

Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr

Derzeit ist in Österreich für die Altersgruppe vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr die spezielle Kleinkinder-Formulierung Comirnaty empfohlen.

Dabei kommt ein 3-Dosen-Schema mit je 3 Mikrogramm pro Dosis zur Anwendung:  

  • 2. Dosis 21 Tage nach der 1. Dosis
  • 3. Dosis frühestens 8 Wochen nach der 2. Dosis.

Der empfohlene Zeitpunkt für weitere Impfungen ist in dieser Altersgruppe derzeit noch nicht bekannt.

Kinder ab dem vollendeten 5. Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene

Für Kinder von 5 bis 11 Jahren gibt es ebenfalls eine spezielle Kinder-Formulierung des Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer. In dieser Altersgruppe wird die 3. Impfung ab 6 Monaten nach der 2. Impfung zum Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen. Diese 3. Impfung – und damit der Abschluss der Grundimmunisierung – ist in der kalten Jahreszeit besonders wichtig.

Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf – daher ist eine Corona-Schutzimpfung ebenfalls besonders wichtig.

Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr:

Derzeit ist in Österreich für die Altersgruppe vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 5. Lebensjahr die spezielle Kinder-Formulierung Comirnaty 3 Mikrogramm/Dosis empfohlen. Diese sollte auch verwendet werden, weil der Einsatz von anderen Formulierungen von Comirnaty zu einer Über- oder Unterdosierung führen kann.

Kinder ab dem vollendeten 5. Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene:

Für die 3. Impfung ab dem vollendeten 5. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist der monovalente Impfstoff Comirnaty 10 Mikrogramm zugelassen und empfohlen.

Die Erwachsenen-Formulierung des monovalenten Impfstoffs Comirnaty kann als Off-Label-Anwendung bei Kindern verwendet werden, wenn die Kinder-Formulierung des Impfstoffs nicht verfügbar ist und darüber entsprechend aufgeklärt wurde. Dabei wird für Kinder von 5-11 Jahren ein Drittel des Impfstoffs verwendet, der für Personen ab 18 Jahren zugelassen ist (ein Drittel des Erwachsenenimpfstoffs enthält dieselbe Menge mRNA, die eine volle Dosis des Kinderimpfstoffs enthält).

Vorerkrankungen, Immunschwäche und Immunsuppression

Es gibt Gesundheitszustände und chronische Erkrankungen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 besteht (z.B. starkes Übergewicht, bestimmte Herz-, Lungen und Nierenerkrankungen, Diabetes etc.). Gerade für Personen mit gesundheitlichen Risiken ist die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig.

Bei schwerwiegend immungeschwächten bzw. stark immunsupprimierten Personen können beide mRNA-Impfstoffe für alle zugelassenen Altersgruppen eingesetzt werden. Bei schwerwiegend immungeschwächten bzw. stark immunsupprimierten Personen, bei denen ein erhöhtes Infektions-/Erkrankungsrisiko und ein hohes Risiko für schwere Verläufe von COVID-19 besteht (z.B. bei vorrübergehender, therapeutisch induzierter oder dauerhafter und relevanter Immunsuppression beispielsweise nach Transplantationen, Personen unter Biologika-Therapie und onkologische und hämatologische Patientinnen bzw. Patienten), wird eine Grundimmunisierung mit 4 Impfungen empfohlen (3+1-Schema). Die 2. Impfung erfolgt 21 Tage nach der 1. Impfung, die 3. Impfung frühestens 28 Tage nach der 2. Impfung und die 4. Impfung erfolgt ab 4 Monate nach der 3. Impfung. Es wird – im Gegensatz zu immunkompetenten Personen – eine Antikörperkontrolle (neutralisierende Antikörper) frühestens 4 Wochen nach der 3. Impfung (!) empfohlen, um feststellen zu können, ob die ersten Impfungen die gewünschte Immunantwort ausgelöst haben. Weitere Impfungen sind in Abhängigkeit von den individuellen Erfordernissen notwendig, die mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt werden sollten.

Allergiker:innen

Bei bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, kann und soll man sich gegen COVID-19 impfen lassen. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Falls verfügbar, sollen daher Allergie-Pässe zum Impftermin mitgebracht werden, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. Allergiker:innen sollen nach der Corona-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock (Anaphylaxie) aufgetreten ist, ist dies der Ärztin oder dem Arzt vor der Corona-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

Wenn eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe des Impfstoffs besteht, darf die jeweilige Corona-Schutzimpfung nicht verabreicht werden.

Wirksamkeit, Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Auch geimpfte Personen können sich anstecken und das Virus übertragen. Die Impfung schützt geimpfte Personen vor schweren Krankheitsverläufen. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann durch eine Impfung zwar nur teils vermieden werden, allerdings verläuft eine COVID-19-Erkrankung bei geimpften Personen deutlich milder – Komplikationen und Todesfälle werden weitestgehend vermieden.

Die Wirksamkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Unter anderem von der Virusvariante aber auch von individuellen Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen, Anzahl der schon vorher erhaltenen Corona-Schutzimpfungen, Abstand zur letzten Impfung, möglichen Infektionen mit dem Coronavirus etc.

Nach der Corona-Schutzimpfung treten oft zu erwartende Reaktionen auf, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen. Diese zu erwartenden Reaktionen können sich je nach Impfstoff unterscheiden. Details finden Sie in der jeweiligen Gebrauchsinformation bzw. fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Vermutete Nebenwirkungen sollen über die Website des BASG oder 0800 555 621 gemeldet werden. Berichte zu den gemeldeten vermuteten Nebenwirkungen in Österreich nach Corona-Schutzimpfungen sind abrufbar auf der Website des Bundesamts für Gesundheit unter: Meldung nach COVID-19 Impfung - BASG

Für Gesundheitsschädigungen wie Impfschäden gibt es das Impfschadengesetz. Hier leistet der Bund Entschädigung für Schäden, die durch empfohlene Impfungen verursacht wurden. Die Regelung umfasst dabei jene Impfungen, die nach der Verordnung über empfohlene Impfungen zur Abwehr einer Gefahr für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung im Interesse deren Gesundheit empfohlen sind. Die Corona-Schutzimpfung wurde in dieser Verordnung ergänzt.

Weiterführende Informationen

Damit Sie sich umfangreich über COVID-19 und die Corona-Schutzimpfung informieren können, finden Sie hier eine Übersicht an fachlich verlässlichen Quellen: