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Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen

Ein Überblick über wichtige Regelungen.

Verschiedene Arten von COVID-19-Testmethoden
 

PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Infektion.
Der Test beurteilt den IST-Zustand, kann also innerhalb weniger Tage unterschiedliche Ergebnisse bringen.
Für PCR-Tests werden Proben entweder tief im Rachen oder im Nasenraum genommen.

Antikörpertests überprüfen das Vorhandensein von Antikörpern gegen ein Virus im Blut.
Dabei gibt es grundsätzlich 2 Methoden:

  • Blutabnahme durch Gesundheitspersonal und Durchführung des Tests auf Testmaschinen in einem Labor ('ELISA-Tests')
  • Tests, die selbst vorgenommen werden können, z.B. durch Bluttropfen aus der Fingerkuppe ('Selbsttest', 'Schnelltest')

Die Herausforderung bei Antikörpertests liegt darin, dass der Test genau die richtigen Antikörper (nämlich zu COVID-19 passend) im Blut finden muss. Labore und Unternehmen arbeiten weltweit daran, verlässliche Antikörpertests zu entwickeln und wissenschaftlich zu validieren.

Die Ergebnisse von Antikörpertests sollten unbedingt mit einer Ärztin bzw. einem Arzt besprochen werden, da für die richtige Interpretation medizinisches Fachwissen erforderlich ist.

Besonderer Schutz von Risikogruppen

In den vergangenen Wochen wurden von Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen. Dazu zählen beispielsweise – je nach Tätigkeit – die Möglichkeiten für Homeoffice, die Arbeitsplatzumgestaltung zur Wahrung eines Sicherheitsabstandes, errichtete Barrieren wie Plexiglaswände oder die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung.
Bei Fragen zu Risikogruppen (beispielsweise Attest, Freistellung, Home-Office) wenden Sie sich bitte an den Dachverband der Sozialversicherungen, telefonisch unter der Hotline 050 124 2020, oder per E-Mail an covid19.risikoattest@sozialversicherung.at.
Weitere Informationen finden Sie auch unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.

Mund-Nasen-Schutz

Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Ebenso ist in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie bei Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Die Pflicht zum Tragen eines MNS gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Vorrichtung nicht zugemutet werden kann

Einschränkungen an Schulen, Hochschulen und Universitäten

An Schulen ist der Unterricht seit 16.3. ausgesetzt. Schulen der Primarstufe und Sekundarstufe I (Volksschulen, NMS, AHS-Unterstufe, Sonderschulen) stehen nur mehr für jene Schülerinnen und Schüler offen, deren Eltern außer Haus erwerbstätig sein müssen und deren Kinder zuhause nicht betreut sind, oder für jene Schülerinnen und Schüler, deren Eltern aus anderen persönlichen Gründen die Betreuung zu Hause nicht bewerkstelligen können.

Universitäten und Hochschulen haben den Lehrbetrieb auf virtuelle Lehre / distance learning / home learning umgestellt. Sofern keine Universität oder Hochschule gemäß Epidemiegesetz – seitens der Gesundheitsbehörde oder auf Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde durch die Hochschule selbst – geschlossen wurde, soll der allgemeine Forschungsbetrieb aufrecht erhalten bleiben.

Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finden Sie aktuelle Informationen zur Situation an Schulen und Universitäten.

Einschränkungen an Kindergärten

Kinder, deren Eltern dringenden beruflichen Tätigkeiten nachgehen müssen und für die keine andere Betreuungsmöglichkeit gefunden werden kann, werden weiter in den Kindergärten betreut.

Einschränkungen bei Besuchen im Krankenhaus

Angehörige von Personen, die sich in einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus befinden, werden ersucht, von Krankenbesuchen abzusehen oder diese auf ein Minimum zu beschränken. Auch hier empfiehlt sich telefonischer Kontakt.

Einschränkungen beim Reisen

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus‘ wurden Binnengrenzkontrollen eingeführt. Eine Einreise nach Österreich ist nur noch an bestimmten Grenzübergängen erlaubt und mit bestimmten Voraussetzungen (z.B. ärztliches Zeugnis) verbunden. Auf der Website des Bundesministeriums für Inneres finden Sie aktuelle Informationen zu Grenzkontrollmaßnahmen an Österreichs Grenzen.

Aktuelle Maßnahmen ab 1. Mai im Überblick

Mit der COVID-19-Lockerungsverordnung wird ein Meter Abstand gegenüber Personen an öffentlichen Orten weiter festgelegt. Ausgenommen von dieser Abstandsregel sind Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben. In geschlossenen Räumen öffentlicher Orte ist zudem ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch in Geschäften ist der 1-Meter-Abstand und das Tragen MNS normiert. Pro Kunde muss eine Fläche von 10 m² zur Verfügung stehen (ausgenommen sind ganz kleine Geschäfte). In Massenbeförderungsmitteln kann vom Mindestabstand von einem Meter abgewichen werden, sofern nicht anders möglich.

  • Betreten öffentlicher Orte: 1 m Abstand ggü. anderen (Ausnahme selber Haushalt), MNS in geschlossenen Räumen öffentlicher Orte und im öffentlichen Verkehr
  • Betriebsstätten: 1-Meter Mindestabstand, MNS, 10 m² pro Kunde
  • Einkaufszentren: 10 m² pro Kunde im gesamten EKZ
  • Dienstleistungen: Weniger als 1 m Abstand, wenn Eigenart der Dienstleistung dies verlangt, aber andere Schutzmaßnahmen
  • Fahrgemeinschaften: max. 2 Personen pro Sitzreihe inkl. Lenker + MNS
  • Ausbildungseinrichtungen: Nur geöffnet bei Gesundheits- Pflege- Sozial- und Rechtsberufen sowie Vorbereitungen auf Abschlussprüfungen, Fahrschule
  • Beherbergungsbetriebe: zu touristischen Zwecken untersagt (Eine Öffnung  ist ab 29.5. in Aussicht genommen)
  • Sportstätten: untersagt. Ausnahmen: Spitzensport, Kaderspieler, Freiluftbereich/Breitensport
  • Sonstige Einrichtungen: Museen, Bibliotheken, Freizeitbetriebe, wie z.B. Bäder, Vergnügungsparks, Tanzschulen, Theater… untersagt.
  • Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind untersagt. Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Kongresse. Gilt u.a. nicht für Veranstaltungen im privaten Wohnbereich, für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr 98/1953
  • MNS und 1-Meter-Abstand: Bei diesen Verpflichtungen gibt es u.a. Ausnahmen aus gesundheitlichen Gründen sowie für Kinder und für Menschen mit Behinderungen

Mehr Informationen

Weitere Informationen zu den Maßnahmen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.