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Coronavirus: Aktuelle Maßnahmen Von den Regelungen zur Einreise nach Österreich bis zu Informationen zur Impfpflicht: Hier finden Sie alles Wichtige zu den aktuellen Maßnahmen.

Geplante Maßnahmen ab 01. Juni 2022

COVID-19-Impfpflicht

  • Für weitere 3 Monate ausgesetzt
  • Gründe
    • Aktuelle epidemiologische Lage
    • Hohe Immunität in der Bevölkerung
    • Niedrige Infektionszahlen
    • Sich entspannende Lage in den Krankenhäusern

Maskenpflicht

  • Für 3 Monate keine Maskenpflicht
    • Im lebensnotwendigen Handel
    • In öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Maskenpflicht bleibt aufrecht in vulnerablen Settings
    • Krankenhäuser
    • Altenheime
    • Pflegeheime
    • Gesundheitsdienstleistungen
  • Wiedereinführung bei steigenden Fallzahlen möglich
  • Wiedereinführung ab Herbst wahrscheinlich

Neue Regelungen ab dem 16. April 2022

Durch die Entspannung der epidemiologischen Lage können mit dem 16. April einige Schutzmaßnahmen gelockert werden. Die 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung tritt mit diesem Tag in Kraft und gilt vorerst bis zum 8. Juli.

FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen von:

  • Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheimen und vergleichbaren Settings,
  • öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Haltestellen sowie Taxi,
  • Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels,
  • Verwaltungsbehörden bei Parteienverkehr und
  • Einrichtungen zur Religionsausübung, außer diese werden zwecks einer religiösen Zusammenkunft wie z.B. einer Messe betreten

Das Tragen von FFP2-Masken in allen geschlossenen Räumen wird weiterhin empfohlen.

3-G-Regel:

3-G-Nachweise müssen nur noch von Besucher:innen, Mitarbeiter:innen und Dienstleister:innen in Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheimen und vergleichbaren Settings erbracht werden.

Grüner Pass:

Die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten über eine weitere Impfung (3. Impfung) wurde auf 365 Tage verlängert.

COVID-19-Präventionskonzepte und -Beauftragte:

Die Erstellung bzw. Bestellung von COVID-19-Präventionskonzepten und -Beauftragten ist nur noch in vulnerablen Settings (Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime etc.) sowie bei Zusammenkünften mit mehr als 500 Personen notwendig.

Absonderung:

Ab dem 5. Tag der Isolation gilt bei mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit, dass die Isolation bei leichtem Krankheitsverlauf oder asymptomatischen Infektionen beendet ist. Es gilt jedoch für weitere 5 Tage eine Verkehrsbeschränkung. Um eine vorzeitige Aufhebung der Verkehrsbeschränkung zu erwirken, kann eine Freitestung erfolgen (negativer PCR-Test oder CT-Wert ≥ 30). Bei einem CT-Wert <30, muss die Verkehrsbeschränkung bis zum Ablauf der 5 Tage (oder wenn davor ein CT≥ 30 erreicht wird) fortgesetzt werden.   

Verkehrsbeschränkung:

  • Das Tragen einer FFP2-Maske oder einer höherwertigen Maske bei Kontakt mit anderen Personen, auch innerhalb des privaten Wohnbereichs,
  • Kein Besuch von Einrichtungen mit vulnerablen Personen oder risikobehaftetem Setting (z.B. Altenheime, Gesundheitseinrichtungen)
  • Kein Betreten von Einrichtungen bzw. keine Ausübung von Aktivitäten, bei denen nicht durchgehend eine FFP2-Maske bzw. ein MNS getragen wird (Gastronomiebetriebe, Fitnessclubs etc.),
  • Kein Besuch von Großveranstaltungen und Ähnlichem (Sportveranstaltungen, Konzerte etc..)
  • Ein Aufsuchen des Arbeitsorts ist grundsätzlich möglich, sofern dabei das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung geeigneter Schutzmaßnahmen gewährleistet werden können.

Übersicht: Aktuelle bundesweit bzw. regional geltende Maßnahmen

Eine Übersicht über alle derzeit bundesweit geltenden Maßnahmen finden Sie auf der Website corona-ampel.gv.at

Die jeweiligen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern finden Sie im Bereich „Regionale (zusätzliche) Maßnahmen“:

Impfpflicht

Alle Informationen zur Impfpflicht finden Sie unter sozialministerium.at/impfpflicht

Teststrategie

Österreich ist hinsichtlich der Testungen der Bevölkerung breit aufgestellt und konnte ein sicheres, funktionierendes und flächendeckendes Testnetz etablieren. Um für die kommenden Herausforderungen gerüstet zu sein, soll dieses Testsystem in seinen Grundzügen erhalten bleiben. Damit kann gegebenenfalls schnell auf neue Entwicklungen wie z.B. neue Virusvarianten, reagiert werden.   

Gleichzeitig steht Österreich aktuell vor geänderten Rahmenbedingungen durch die Omikron-Variante. Daher wird die österreichische Teststrategie – als wesentlicher Pfeiler der Pandemiebewältigung – an die aktuelle Situation angepasst: Vor dem Hintergrund einer höheren Immunität in der Bevölkerung sollen Tests nun vor allem dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden. Weiterhin gilt: Jede:r, der:die einen Test braucht, wird einen bekommen! Das bedeutet, dass Tests für symptomatische Personen sowie Tests für Bewohner:innen, Besucher:innen und Mitarbeiter:innen vulnerabler Bereiche auch weiterhin kostenlos und unbeschränkt zur Verfügung stehen.

Beginnend mit April besteht die österreichische Teststrategie aus drei  verschiedenen Testschienen. Die Finanzierung wird dabei vom Bund übernommen, die Umsetzung und die Organisation liegt jedoch, wie auch bisher schon, in der Zuständigkeit der Bundesländer.

  1. Symptomatische Personen: Tests für symptomatische Personen bleiben in gewohntem Ausmaß erhalten. D.h. für diese Personengruppe stehen die Tests weiterhin kostenlos und unbeschränkt zur Verfügung. 

Erste Anlaufstelle für symptomatische Personen bleibt weiterhin 1450. Die genaue Umsetzung erfolgt durch die einzelnen Bundesländer, weshalb der Ablauf für Betroffene von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann.

  1. Vulnerable Settings: Die neue Test-Verordnung definiert vulnerable Bereiche, für deren Bewohner:innen, Besucher:innen und Mitarbeiter:innen sowie für Begleitpersonen und externe Dienstleister auch weiterhin unbeschränkt und kostenlose Tests zur Verfügung stehen werden.

Auch hier erfolgt die Umsetzung durch die Bundesländer.  

  1. Tests der breiten Bevölkerung („Massentestungen“): Die Anpassung der Teststrategie betrifft die bisher kostenlosen Massentestungen. Für jede:n Bürger:in stehen pro Monat künftig 5 kostenlose PCR- und 5 kostenlose Antigen-Tests zur Verfügung:
    • 5 PCR-Tests: Start mit 1. April.
    • 5 Antigen-Tests: Abgabe über die Apotheken.
    • Für Selbsttests, die vor dem 1. April erworben wurden, ist eine Übergangslösung vorgesehen: Jede Person kann bis 30. April insgesamt 10 PCR-Tests auswerten lassen.

Für alle darüberhinausgehenden Testungen kann auf das kostenpflichtige Testangebot in Österreich zurückgegriffen werden.

Parallel dazu wird das Abwasser-Monitoring künftig eine stärkere Rolle spielen, um das Pandemiegeschehen verlässlich und langfristig beobachten zu können.

Die angepasste Teststrategie trat mit 1. April in Kraft und gilt vorerst bis 30. Juni.

Kontaktpersonenmanagement

Angesichts der aktuell sehr hohen Fallzahlen stehen derzeit viele Arbeitgeber:innen vor der Herausforderung, dass viele Personen gleichzeitig erkranken oder sich als Kontaktpersonen in Quarantäne befinden. Um dieser Belastung entgegenzuwirken, kommt es zu einer geänderten Vorgehensweise bei der Absonderung von Kontaktpersonen. Für sie gilt nun eine Verkehrsbeschränkung für 10 Tage.

Keine Kontaktpersonen sind:

  • Personen, wenn beim Kontakt beidseitig FFP2-Masken getragen wurden,
  • Personen mit 3 immunologischen Ereignissen (z.B. 3 Impfungen),
  • Kinder bis 12 Jahren mit 2 immunologischen Ereignissen, oder
  • Personen, die innerhalb der letzten 3 Monate genesen sind (Omikron-Genesene).

 Verkehrsbeschränkung:

  • Das Tragen einer FFP2-Maske oder einer höherwertigen Maske bei Kontakt mit anderen Personen, auch innerhalb des privaten Wohnbereichs,
  • Kein Besuch von Einrichtungen mit vulnerablen Personen oder risikobehaftetem Setting (z.B. Altenheime, Gesundheitseinrichtungen),
  • Kein Betreten von Einrichtungen bzw. keine Ausübung von Aktivitäten, bei denen nicht durchgehend eine FFP2-Maske bzw. ein MNS getragen wird (Gastronomiebetriebe, Fitnessclubs etc.),
  • Kein Besuch von Großveranstaltungen und Ähnlichem (Sportveranstaltungen, Konzerte etc.)

Ein Aufsuchen des Arbeitsorts ist grundsätzlich möglich, sofern dabei das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung geeigneter Schutzmaßnahmen gewährleistet werden können.

Einreiseregeln nach Österreich

Für die Einreise nach Österreich gilt ab dem 16.05.2022 keine Nachweis-, Registrierungs- oder Quarantänepflicht mehr. Ausgenommen hiervon ist nur die Einreise aus Staaten und Gebieten mit sehr hohem epidemiologischen Risiko. Bei der Einreise aus diesen Staaten und Gebieten gilt die 3-G-Regel, es ist eine Registrierung vorzunehmen und eine zehntägige Quarantäne anzutreten.

Derzeit ist keine Region als Staat bzw. Gebiet mit sehr hohem epidemiologischen Risiko eingestuft.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreise nach Österreich finden Sie in unseren FAQ: Einreise nach Österreich.

Mehr Informationen

Die zugehörigen Verordnungen und rechtlichen Begründungen sind nach der Veröffentlichung im Rechtsinformationssystem des Bundes auch im Bereich „Coronavirus – Rechtliches“ verfügbar. 

Aktuelle Maßnahmen sowie allgemeine Informationen zum Coronavirus in Fremdsprachen finden Sie in unserem fremdsprachigen Informationsangebot.

Weitere Informationen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.