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Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen

Ein Überblick über wichtige Regelungen.

COVID-19 Informationen für Reisende

Schrittweise, kontrollierte Öffnung: Maßnahmen ab 15. Juni

Download: Plakat – Schrittweise, kontrollierte Öffnung: Maßnahmen ab 15. Juni (PDF, 130 KB)

Informationen zu Veranstaltungen

Download: Informationen zu Veranstaltungen (PDF, 111 KB)

Leichter Lesen – COVID-19-Lockerungs-Verordnung

Download: COVID-19-Lockerungs-Verordnung (PDF, 275 KB)

Verschiedene Arten von COVID-19-Testmethoden
 

Der Nachweis von Covid-19 kann direkt über einen Virusnachweis (z.B. PCR) oder indirekt über Antikörper (welche sich im Zuge einer Infektion gebildet haben) erfolgen. Für die Früh-diagnostik einer Infektion ist derzeit ausschließlich der direkte Erregernachweis mittels qualitätsgesichertem PCR-Verfahren (WHO Goldstandard) geeignet.

PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Infektion.
Für PCR-Tests werden Proben entweder tief im Rachen oder im Nasenraum genommen.

Antikörpertests überprüfen das Vorhandensein von Antikörpern gegen ein Virus im Blut. Da Antikörper erst im weiteren Infektionsverlauf gebildet werden, ist mit einem Nachweis von Antikörpern durchschnittlich etwa 12-14 Tagen nach einer Infektion zu rechnen, so dass diese Tests für die Frühdiagnostik nicht geeignet sind.
Antikörpertest sind eine wichtige Ergänzung zu PCR Testungen, um auch durchgemachte Infektionen erkennen zu können.

Bei einer privaten Verwendung oder beim Kauf von sogenannten „Schnelltests“ ist besondere Vorsicht geboten, da diese zu falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen führen können und somit kein eindeutiges Ergebnis darstellen. Außerdem geben auch positive Schnelltest keinerlei Auskunft über die Immunitätslage der Person (also ob die getestet Person vor einer neuerlichen Infektion geschützt ist). Für die richtige Interpretation ist daher medizinisches Fachwissen erforderlich.

Containment-Strategie - Contact Tracing Apps

Der freiwillige Einsatz von Tracing Apps ist eine Ergänzung zur Containment Strategie unterstützt die rasche Identifizierung, Isolierung und Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Im Idealfall können Infektionsketten gänzlich unterbrochen werden, da die Inkubationszeit vor Beginn der Kontagiösität bei gewarnten User/innen bereits genutzt werden kann. Das BMSGPK hat einen Kriterienkatalog für den Einsatz von Tracing Apps erstellt.

Entwickler/innen können sich behördlich bestätigen lassen (Endorsement), dass sie die definierten Kriterien erfüllt. Die Effektivität der App steigt mit dem Nutzungsgrad in der Bevölkerung, weshalb das BMSGPK nur einer App eine solche Bestätigung erteilen wird. Kriterien sind etwa kein direkter Zugriff auf die Daten seitens der Behörde, dezentrale Speicherung der erfassten Daten sowie Löschung der Daten nach maximal 28 Tagen gelöscht werden. Die App soll möglichst auch im europäischen Ausland funktionieren, sodass das Containment auch grenzüberschreitend forciert werden kann.

BMSGPK Position zu Contact Tracing Apps (PDF, 207 KB) (10.06.2020)

Neue Corona-Regeln ab 15. Juni

Die 1-Meter-Mindestabstandsregel gilt generell weiterhin.

Die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht entfällt in bestimmten Bereichen:

  • Für Kundinnen und Kunden bzw. bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kundenbereich (z.B. Einzelhandel)
  • Für Besucherinnen und Besucher von Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven
  • Bei Dienstleistungen, wenn 1-Meter-Abstand eingehalten wird
  • Bei Fahrgemeinschaften (z.B. Auto-Fahrten mit Freunden)
  • Für Kundinnen und Kunden in der Gastronomie
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Gäste in Beherbergungsbetrieben
  • Bei der außerschulischen Jugenderziehung/Jugendarbeit und bei betreuten Ferienlagern (mit Präventionskonzept, inklusive Gliederung in Kleingruppen von maximal 20 Personen)
  • Bei der Religionsausübung 

Die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht bleibt verpflichtend:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)
  • In Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  • In Apotheken
  • Bei Dienstleistungen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z.B. Plexiglasscheibe) vorhanden sind
  • Bei Demonstrationen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann

 Demonstrationen

  • MNS-Pflicht, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann 

Gastronomie

  • Gruppen von mehr als vier Personen können gemeinsam am Tisch sitzen
  • Sperrstunde: Verlängerung bis 1:00 Uhr 

Fach- und Publikumsmessen sind möglich

  • Bewilligung durch Bezirksverwaltungsbehörde ist notwendig
  • COVID-19-Beauftrager und Präventionskonzept
    o   Steuerung der Besucherströme inkl. Time-slots
    o   Schulung der MitarbeiterInnen
    o   Hygiene-Maßnahmen
    o   Regelungen bei Auftreten einer Infektion 

MNS, wenn 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Aktuelle Maßnahmen ab 29. Mai im Überblick

Aufgrund der positiven Entwicklung der epidemiologischen Lage der vergangenen Wochen wurden mit den Novellierungen der Lockerungsverordnung (2. bis 4. COVID-19-LV-Novellen) weitere Erleichterungen möglich gemacht. Sie betreffen vor allem Lockerungen zu Veranstaltungen im Kunst- & Kulturbereich, beim Sport und bei Veranstaltungen.

Dennoch gilt weiterhin der Appell an die Bevölkerung, mit Vernunft zu agieren und insbesondere die Abstandsregeln einzuhalten und den Mund-Nasen-Schutz weiterhin zu tragen.

Betreten öffentlicher Orte

1-Meter-Mindestabstand gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, Mund-Nasen-Schutz (MNS) öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen und in Massenbeförderungsmitteln (öffentlichen Verkehrsmitteln).

Kundenbereiche von Betriebsstätten

1-Meter-Mindestabstand, verpflichtender Mund-Nasen-Schutz für Kunden und Mitarbeiter mit Kundenkontakt.

Arbeitsplatz (Ort der beruflichen Tätigkeit)

1-Meter-Mindestabstand gegenüber anderen Personen, wenn nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Wenn aufgrund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit bzw. Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen erforderlich.

MNS-Pflicht im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Fahrgemeinschaften, Gelegenheitsverkehr, Taxis etc.

MNS bei der gemeinsamen Benützung von Kraftfahrzeugen mit und durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben und maximal 2 Personen pro Sitzreihe inklusive Lenker. Gleiches gilt für Taxis und taxiähnliche Betriebe.

Hochzeiten und Begräbnisse

Ab 29. Mai sind Hochzeiten und Begräbnisse mit einer maximalen Anzahl von 100 Personen sowohl im Innen- als auch Außenbereich möglich.

Veranstaltungen

Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

Die maximal zulässige Personenanzahl bei Veranstaltungen wird stufenweise erhöht:  

  • Ab 29. Mai 2020 sind Veranstaltungen bis 100 Personen erlaubt.
  • Ab 1. Juli 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Besucherinnen/Besuchern und mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen im Freiluftbereich mit bis zu 500 Besucherinnen/Besuchern möglich.
  • Ab 1. August 2020 werden diese Zahlen auf 500 Besucherinnen/Besucher in geschlossenen Räumen und 750 Besucherinnen/Besucher im Freiluftbereich erhöht.

Weiters besteht ab 1. August 2020 die Möglichkeit, Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1000 Personen in geschlossenen Räumen und mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1250 Personen im Freiluftbereich durchzuführen, sofern dies die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt.

Weiters gelten u.a. folgende allgemeine Auflagen:

Das Verabreichen von Speisen und der Ausschank von Getränken sind bei Veranstaltungen gemäß den Auflagen des § 6 der Lockerungsverordnung möglich.

  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen entfällt beim Sitzen der Mund-Nasenschutz.
  • Veranstaltungen mit über 100 Personen haben eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt die maximale Personen-Höchstzahl von 100. Dabei ist der 1-Meter-Mindestabstand einzuhalten (Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sind davon ausgenommen) und in geschlossenen Räumen ist auch ein MNS zu tragen.

Für alle Veranstaltungen gilt: Die für die Durchführung der Veranstaltung notwendigen Personen sind von der maximal zulässigen Personenanzahl ausgenommen (z.B.: DarstellerInnen, Orchester).

Im Sportbereich gilt dies sinngemäß für Schiedsrichter und SpielerInnen, die von ihrer Anzahl für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind.

Diese Regelung bezieht sich jedoch nicht auf aktive, individuelle TeilnehmerInnen von Sportveranstaltungen wie z.B. LäuferInnen bei Laufveranstaltungen oder RadfahrerInnen bei Radrennen. Hier zählen die SportlerInnen zur Höchstzahl dazu und es gilt bei diesen Veranstaltungen eine Höchstzahl von 100 Personen.

Kultur

Unter Berücksichtigung der allgemeinen Auflagen für Veranstaltungen sind somit etwa Theateraufführungen, Opernvorstellungen, aber auch Kinovorstellungen im Innen- wie auch im Freiluftbereich wieder möglich. Zusätzlich zu den Lockerungen bezüglich der maximal möglichen Personenanzahl gibt es ebenso Erleichterungen bei den Proben für Berufs- und Amateurkunstschaffende.

Sport

Das Betreten von Indoor- und Outdoor-Sportstätten ist ab 29. Mai ebenfalls möglich, dabei ist beim Betreten der Sportstätte gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Zudem ist in geschlossenen Räumen eine MNS zu tragen. Bei der Ausübung der Sportart selbst entfällt die MNS-Pflicht, es ist aber ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Der Abstand im Freiluftbereich von Sportstätten entspricht ebenso 2 Meter. Der Abstand kann während der Sportausübung kurzfristig ausnahmsweise unterschritten werden. Tennisdoppel und das Nutzen von Schwimmbahnen durch mehrere Personen werden somit möglich. Weiterhin untersagt sind aber Kontaktsportarten – dazu zählen auch Fußball oder Basketball – sie können nur unter Einhaltung des 2-Meter-Mindestabstandes durchgeführt werden.

Beherbergungsbetriebe und Bäder

Das Betreten von Beherbergungsbetrieben jeglicher Art – also auch Privatzimmervermietungen, Campingplätze oder Schlaflager – ist unter Einhaltung von Auflagen nach § 7 der COVID-19-LV nunmehr wieder möglich. Gleiches gilt für das Betreten von Bädern und Wellnessbereichen.

Mehr Informationen

Weitere Informationen zu den Maßnahmen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.