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Coronavirus - Häufig gestellte Fragen

Wir sind laufend bemüht die FAQs aktuell zu halten. Aus diesem Grund finden Sie ab sofort auch Datum und Uhrzeit angefügt. Für alle Antworten ohne Zeitangaben gilt der Stand 22.03.2020.

Fachinformation zum Coronavirus

Logo der AGES

Fachinformation und Antworten auf häufig gestellte Fachfragen finden Sie auf der Website der AGES.

 

 

 

Häufig gestellte Fragen

Zahlen, Daten, Fakten

Tagesaktuelle Informationen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und zu den COVID-19-Erkrankungen finden Sie unter www.sozialministerium.at/coronavirus.

Die Eingabe der Zahlen von Todesfällen ins Epidemiologische Meldesystem erfolgt durch Labors und Bezirksverwaltungsbehörden. Zusätzlich erfolgt eine kontinuierlichen Qualitätsprüfung durch die AGES im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Alle anderen immer wieder kursierenden Zahlen sind auf mündliche Abfragen unterschiedlicher Stellen zurückzuführen und stellen eine nicht-validierte Zusammenführung verschiedener Datenquellen dar. Das bedingt in der derzeitigen Situation mitunter eine Zeitverzögerung.

(20.03.2020)

Wie gefährlich der Erreger (SARS-CoV-2) ist, kann noch nicht genau beurteilt werden. Man geht derzeit von einer Sterblichkeitsrate von bis zu drei Prozent aus. Somit scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeitsrate) und SARS (ca. 10 Prozent) zu sein. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (1 Prozent Sterblichkeitsrate) sind v.a. alte Menschen und immungeschwächte Personen betroffen. In Österreich sterben jährlich an den Folgen der Grippe oder grippeähnlicher Erkrankungen im langjährigen Durchschnitt etwa 1.500 Menschen. Weitere Informationen und Info-Videos finden Sie unter Coronavirus (AGES).
 
Die Anzahl der Sterbefälle hängt stark davon ab, wie viele alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen sich mit dem Coronavirus infizieren und ob es zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommt. Aus diesem Grund ist es wichtig, Ausgangsbeschränkungen zu beachten und wenn möglich zu Hause zu bleiben. Weitere Informationen finden Sie unter Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen.
 

 

Es gibt nach wie vor keine Hinweise darauf, dass Handelswaren ein Risiko darstellen. Aufgrund der geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren Quelle einer Infektion sein könnten. Weitere Informationen und Info-Videos finden Sie unter Coronavirus (AGES).

Maßnahmen in Österreich

Einen Überblick über aktuell gesetzte Maßnahmen in Österreich finden Sie hier:

Aktuelle Maßnahmen

 

Ja, es ist möglich regional unterschiedliche Maßnahmen zu setzen, um angemessen und den Verhältnissen angepasst zu handeln.

Aktuelle und umfassende Informationen zur Situation in den Bundesländern sowie zu regionalen Maßnahmen, Hotlines, Unterstützungen etc finden Sie auf der jeweiligen Website Ihres Bundeslandes:

(Stand 25.03.2020, 16:00)

Als Risikogruppe gelten Menschen über 65 Jahre sowie Personen mit chronischen Vorerkrankungen jeden Alters. Diese Gruppe schließt auch jüngere Menschen ein. Unabhängig vom Alter steigt für Personen mit Lungenerkrankungen und chronischen Vorerkrankungen die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit schwerem Verlauf.
Gerade für sie ist das Coronavirus gefährlich; diese Menschen brauchen besonderen Schutz, aber auch solidarische Unterstützung im Alltag. Die allgemeine Aufforderung, soziale Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, gilt für die Risikogruppe ganz besonders. Das dient dem Schutz dieser Personengruppe und hilft, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.

Zählt in einer Partnerschaft die Partnerin/der Partner zu einer der beiden Risikogruppen wird zur besonderen Vorsicht geraten, wenn getrennte Wohnsitze bestehen.

(27.03.2020, 09:00)

Hygienemaßnahmen wie auch während der Grippesaison sind einzuhalten. Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Um die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu bremsen, wird die Bevölkerung ersucht, soziale Kontakte zu reduzieren. Es sollen nur jene direkten Kontakte gepflegt werden, die unbedingt notwendig sind und ansonsten Telefon oder andere technische Möglichkeiten genutzt werden. Es gelten Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen. Nährere Informationen finden Sie unter Aktuelle Maßnahmen.

Die Verbreitung des Coronavirus erhöht das Risiko einer COVID-19-Infektion. Dies ist besonders für ältere und kranke Menschen gefährlich. Werden die sozialen Kontakte reduziert, sinkt auch die Ausbreitungsrate des Virus. Beachten Sie daher bitte die aktuellen Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen und bleiben Sie zu Hause. Für Krankenhäuser, für Alten- und Pflegeheime sowie Behinderteneinrichtungen wird dringend empfohlen, die Besuche durch externe Personen bis auf weiteres einzustellen oder auf das Wesentliche zu reduzieren.

Um die rasche Ausbreitung des Virus zu bremsen, hat die Bundesregierung Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen ausgerufen. Oberstes Ziel ist der Schutz der Gesundheit aller in Österreich lebenden Menschen, besonders der älteren Generation sowie von Menschen mit Vorerkrankungen. Das Betreten öffentlicher Orte wurde daher vorübergehend grundsätzlich verboten. Wir sollten zu Hause bleiben und so wenig wie möglich aus dem Haus gehen. Soziale Kontakte sollen eingeschränkt werden.

Es gibt derzeit nur wenige Gründe, das Haus zu verlassen – die Ausnahmen vom Betretungsverbot öffentlicher Orte sind:

  • Um eine unmittelbare Gefahr für Leib, Leben und Eigentum abzuwenden.
  • Berufliche Tätigkeit, wenn möglich soll daheim auf Telearbeit zurückgegriffen werden.
  • Wege zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, z.B. Lebensmitteleinkauf, Gang zur Apotheke oder zum Geldautomat, Arztbesuch, medizinische Behandlungen, Therapie, Versorgung von Großtieren, wenn sie nicht von Stalleigentümern sichergestellt wird, Begräbnisse im engsten Familienkreis etc.
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen.
  • Um ins Freie zu gehen (z.B. zum Spazieren oder Laufen) - aber nur alleine, mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder mit Haustieren.

Wichtig: Bei den Ausnahmen muss gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden! Dies gilt auch bei der Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Supermärkten!

Das Betreten des Kundenbereichs von Dienstleistungs- sowie von Freizeit- und Sportbetriebsstätten ist – mit Ausnahmen – untersagt.  Cafés, Restaurants, die meisten Geschäfte und öffentliche Plätze sind geschlossen. Reisetätigkeiten und Grenzverkehr sind stark eingeschränkt. In bestimmten Landesgebieten und Gemeinden gelten Quarantäne-Maßnahmen.  Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelle Maßnahmen und Rechtliches. Rechtsgrundlagen sind u.a: Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes; Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19.

(27.03.2020, 14:00)

Es sind alle Aktivitäten im Freien erlaubt, sofern diese mit Personen ausgeübt werden, die im gemeinsamen Haushalt leben und dabei gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird (Spazieren gehen, Radfahren, Laufen, Wandern, Motorradfahren etc.). Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Ausübung dieser Aktivitäten. Rechtsgrundlage ist u.a die "Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes" (siehe Rechtliches).

(27.03.2020, 14:00)

Es gibt keine diesbezügliche Anordnung auf Bundesebene. Länder und Gemeinden können allerdings in ihrem Wirkungsbereich entsprechende Sperren verhängen. Grundsätzlich gilt: Es muss in Parks und auf Spielplätzen ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen eingehalten werden.

(27.03.2020, 14:00)

  • Zurückkehren zum Haupt- bzw. Nebenwohnsitz
  • Besuch der Lebensgefährtin oder des Lebensgefährten
  • Umzug, Siedeln
  • Abfallentsorgung, z.B. in Recyclinghöfen oder Altstoffsammelzentren
  • § 57a Begutachtungen
  • Besuch des eigenen Pferdes zur Betreuung und notwendigen Bewegung (wenn nicht die notwendige Betreuung des Pferdes z.B. durch den Einstellbetrieb sichergestellt ist)

(26.03.2020, 12:00)

Ja.

Auf ExpertInnenebene bestanden zwischenzeitig Unklarheiten über die Auslegung der Verordnung BGBl. II 98/2020 vom 15. März 2020. Nach eingehender Prüfung und Abstimmung zwischen dem Sozial-, Familien- und Justizministerium wurde nun geklärt, dass das Betreten öffentlicher Orte dafür zulässig ist, weil dies unter die Ausnahmebestimmung für die Betreuung und Hilfestellung von unterstützungsbedürftigen Personen fällt. Kinder dürfen daher zu einem Elternteil, bei dem sie nicht oder nicht hauptsächlich wohnen, gebracht und auch von dort wieder abgeholt werden.

(27.03.2020, 14:00)

Alle beruflichen Tätigkeiten, in Arbeitsstätten, unabhängig davon, ob diese in Gebäuden oder im Freien sind. Darüber hinaus unbedingt beruflich notwendige Schulungen/Fortbildungen. Schließlich berufliche Tätigkeiten in öffentlichen Orten, wie z.B. Zeitungskolporteure.

(27.03.2020, 14:00)

Nur jene, die folgenden Zwecken dienen:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • berufliche Zwecke

(27.03.2020, 15:00)

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • berufliche Zwecke
  • Um alleine oder mit Personen oder Haustieren, die im gemeinsamen Haushalt leben, hinaus zu kommen an öffentliche Orte im Freien.

(27.03.2020, 15:00)

Dies ist gesetzlich nicht vorgesehen, wird aber dringend empfohlen.

(27.03.2020, 15:00)

Die meisten Geschäfte und Betriebe sind geschlossen. Das Betreten des Kundenbereichs von Dienstleistungs- und Handelsunternehmen sowie von Freizeit- und Sportbetriebsstätten ist untersagt. Ausnahmen vom Betretungsverbot gelten für folgende Bereiche:

  • öffentliche Apotheken
  • Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und bäuerliche Direktvermarkter
  • Drogerien und Drogeriemärkte
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen
  • Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe–, Sozialhilfe–, Teilhabe– bzw. Chancengleichheitsgesetze erbracht werden
  • veterinärmedizinische Dienstleistungen
  • Verkauf von Tierfutter
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten
  • Notfall-Dienstleistungen
  • Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen, Versteigerungen von Kälbern bzw. Nutztieren sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
  • Tankstellen
  • Banken
  • Post einschließlich Postpartner
  • Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Rechtspflege
  • Lieferdienste
  • Öffentlicher Verkehr
  • Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske
  • Hygiene und Reinigungsdienstleistungen
  • Abfallentsorgungsbetriebe
  • KFZ-Werkstätten 

Die Verordnung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19" finden Sie unter rechtliche Grundlagen.

(27.03.2020, 16:30)

Nein. Es gilt ein Betretungsverbot des Kundenbereichs. Zu diesem Bereich zählen auch Drive-Ins, Vorplätze von Imbissständen, Gastgärten etc. Auch das Durchreichen von Speisen durch Fenster, Türen oä ist nicht zulässig. Es ist somit die Auslieferung, nicht aber die Abholung von Speisen zulässig.

(19.03.2020)

Im Rahmen des Lebensmittelhandels ist die bloße Abgabe von Speisen oder Eis zulässig, sofern dort nicht ein „Kundenbereich zur Konsumation“ eingerichtet ist.
 

Neben KFZ Werkstätten können auch Fahrradreparaturwerkstätten geöffnet bleiben. Beide sind vom Betretungsverbot emäß § 2 Z 21 der Verordnung des BMSGPK betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ausgenommen.

In der Verordnung sind bei § 2 Z 21 „KFZ-Werkstätten“ genannt. Dieser Begriff folgt nicht der Gewerbeordnung, die von „Kraftfahrzeugtechnik“ spricht und eher auf bestimmte Tätigkeiten abstellen würde, sondern zielt auf eine Betriebstätte ab.

Aufgrund der Empfehlungen zur Vermeidung einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 / COVID-19 ist eine erhöhte Nutzung des Fahrrads für das Zurücklegen notwendiger Wege und zur Vermeidung des Kontakts mit anderen Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln festzustellen. Es ist davon auszugehen, dass dazu häufig auch längere Zeit nicht genutzte oder kurzfristig gebraucht erworbene Fahrräder eingesetzt werden. Diese müssen aus den genannten Gründen in verkehrssicherem Zustand und mit der vorgeschriebenen Ausstattung fahrtauglich gehalten werden.

Im Hinblick auf die Frage, inwieweit darunter auch Fahrradreparaturwerkstätten subsumiert werden können, ist folgendes festzuhalten:

Jedenfalls werden darunter Werkstätten zu verstehen sein, die sich mit der Reparatur von als Kraftfahrzeugen (Klasse L1e) eingestuften einspurigen Fahrzeugen beschäftigen. Darunter fallen auch bestimmte Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor (sog. schnelle Pedelecs).

Weiters wird man wohl auch Werkstätten darunter subsumieren können, die sich mit der Reparatur von elektrisch angetriebenen Fahrrädern beschäftigen, die gemäß § 1 Abs. 2a KFG nicht als Kraftfahrzeuge, sondern als Fahrräder im Sinne der StVO gelten (sog. e-Bikes, Pedelecs).

Somit steht fest, dass unter dem Begriff „Kfz-Werkstätte“ im Sinne der oben zitierten Verordnung jedenfalls auch bestimmte Fahrradreparaturwerkstätten zu verstehen sind. Diese sind somit vom Betretungsverbot ausgenommen.

Im Hinblick auf die in Fahrradwerkstätten ausgeübte Tätigkeit wird wohl nicht zu differenzieren sein, ob ein einspuriges Kraftfahrzeuge, ein e-Bike oder ein herkömmliches Fahrrad repariert wird.

(22.3.2020)

Gemäß der Verordnung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19" gilt für alle Sportstätten ein Betretungsverbot. Sportstätten dürfen jeodch zur Durchführung notwendiger Sanierungsmaßnahmen, Erhaltungs- und Wartungsarbeiten betreten werden. Sie sind unter den Ausnahmen subsummiert, die das Maßnahmengesetz vorsieht. Dabei ist zu beachten, dass von den ausführenden Personen dieser Tätigkeiten ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten ist.

(27.03.2020, 14:00)

Die Jagd darf  unter Berücksichtigung der Bestimmungen des COVID-19 Gesetzes und der darauf fußenden Verordnungen weiter ausgeübt werden.


•             Die Jagd ist in allen Bundesländern nicht nur als Recht gestaltet sondern ist auch mit zahlreichen Verpflichtungen verbunden, insbesondere die Erfüllung von Mindestabschüssen bei mehreren Wildarten.
•             Die Jagdausübung ist zur Vermeidung von Wildschäden geboten. Dies gilt verstärkt in Wäldern, wo Kahlflächen auf Grund von Borkenkäferschäden, Wind- oder Schneeschäden vorliegen und die Wiederbewaldung mit „klimafitten“ Baumarten, auch durch Naturverjüngung, erforderlich ist.
•             Weiters ist die Bejagung von Schwarzwild auch zur Verhinderung der „Afrikanischen Schweinpest“ notwendig.
•             Die Aufrechterhaltung der Jagdausübung dient zudem zur Versorgung der Bevölkerung mit dem Lebensmittel „Wildfleisch“.

(24.03.2020)

Zivildiener werden vorsorglich mobilisiert, um die Versorgung im Pflegebereich, im Rettungswesen oder in der Krankenversorgung sicherzustellen. Engpässe, die auftreten, sollten dadurch besser bewältigt werden. Auch das Bundesheer wird zur Unterstützung eingesetzt. Die Maßnahmen sollen unter anderem helfen, die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen bestmöglich sicherzustellen. Ehemalige Zivildiener werden von der Bundesregierung gebeten, sich freiwillig zu melden. Kontakt: Website der Zivildienst-Serviceagentur oder die Hotline 0800 500 183.

(18.3.2020)

Alltag und Wirtschaft

Sind Lebensmittel sicher? Kann sich Österreich mit Lebensmitteln selbst versorgen? Wie sieht es mit der Wasserversorgung aus? Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) beantwortet zahlreiche Fragen unter Informationen zum Coronavirus: Wasser und Lebensmittel.

(25.03.2020)

Ja! In Österreich ist der Bargeldbedarf ausreichend sichergestellt. Die rund 9.000 Bankomaten werden bei Bedarf nachgefüllt.

(18.3.2020)

Die Wirtschaftskammer Österreich hat für alle Unternehmen und Betriebe, die vom Coronavirus betroffene sind, ein zentrales Info-Service eingerichtet. Hier finden Sie Antworten auf Fragen z.B. zu Kurzarbeit, Schließungen oder Hilfsmaßnahmen und können auch persönlich in Kontakt treten. Der „Coronavirus Infopoint“ ist per Chatbox, Online-Anfragen oder Telefon erreichbar: Telefon: 0590900-4352, Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr, Sa-So 8:00-18:00 Uhr, E-Mail: Infopoint_Coronavirus@wko.at

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und TourismuInformationen bietet zum Thema Cornoavirus/Covid-19 auf seiner Webseite wichtige Imformationen für landwirschaftliche Betriebe sowie für Toursimusbetriebe.

(25.03.2020)

Von Seiten Österreichs wurden keine Exportbeschränkungen für medizinische Produkte eingeführt. Aufgrund der Durchführungsverordnung 2020/402 der Europäischen Kommission vom 14. März 2020 bedarf jedoch die Ausfuhr bestimmter persönlicher Schutzausrüstung (Schutzbrillen und Visiere, Gesichtsschutzschilde, Mund-Nasen-Schutzausrüstung, Schutzkleidung, Handschuhe) in Drittstaaten einer speziellen Ausfuhrgenehmigung.

(27.03.2020, 15:00)

Betriebe, die nicht dem Betretungsverbot laut Verordung "Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19" unterliegen (Ausnahman sind z.B. Abfallentsorgungsbetriebe) dürfen von Akkreditierungsunternehmen im Rahmen gesetzlicher vorgesehener Akkreditierungen aufgesucht werden.

(27.03.2020, 16:00)


 

Tests und Quarantäne

A. Personen mit akuten Symptomen einer respiratorischen Infektion (plötzliches Auftreten von mindestens einer der folgenden Beschwerden: Husten, Fieber, Kurzatmigkeit) ohne plausible Erklärung oder Ursache für das Erscheinungsbild UND in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome Aufenthalt in einer Region in der von anhaltender Übertragung von SARS-CoV-2 ausgegangen werden muss

ODER

B. Personen mit jeder Art von Symptomen eines akuten respiratorischen Infektes, die in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome Kontakt (der Kategorie I oder II); mit einem bestätigten Fall hatten (siehe Dokument "Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung" unter Coronavirus - Rechtliches - Erlässe)

ODER

C. Personen, bei denen auf Grund des klinischen Zustandsbilds und der ärztlichen Einschätzung eine COVID-19-Diagnostik veranlasst wird, unabhängig von der Reiseanamnese und/oder des Aufenthalts in Risikogebieten.

(23.3.2020)

Wenn man Personen testet, die NICHT symptomatisch sind, sagt ein negativer Test nichts aus, denn die Person kann sich in der Inkubationszeit befinden.

(23.03.2020)

Es gibt derzeit mehr als 40 größere und kleinere Labore in Österreich, die bereits derartige Tests durchführen. Die großen Labore mit den meisten Untersuchungen in diesem Bereich sind u.a. die Institute der AGES, am AKH Wien, am SMZ-Ost, am LKH Graz, AKH Wels, LKH Innsbruck, JKU-Klinikum Linz, LKH Klagenfurt, LKH Salzburg, am LKH Feldkirch, Uniklinikum St. Pölten sowie weitere Institute in Wien, Linz, Steyr, Ried/Innkreis.

(27.03.2020)

Die bestehende Laborkapazität ist derzeit - abhängig von der Verfügbarkeit der dazu notwendigen Reagenzien am Weltmarkt - auf mehr als 15.000 Tests pro Tag ausgelegt.

(27.03.2020)

Bei Vorliegen eines begründeten Verdachtsfalles einer Infektion mit dem SARS-Cov-2 Virus werden die Kosten der Testung übernommen.

(23.03.2020)

Die in immer größerer Zahl angebotenen serologischen Schnelltests auf Antikörper sind im derzeitigen Status der Pandemie-Entwicklung wenig sinnvoll, da sie nicht geeignet sind, eine akute Infektion sicher nachzuweisen.

Zum gesicherten Nachweis einer akuten Infektion mit SARS-Cov-2 kommt stattdessen eine andere, auch von der WHO empfohlene Methode in Frage: Diese basiert auf dem Nachweis von Nucleinsäuren durch Polymerasekettenreaktion (PCR-Tests).

(23.03.2020)

Das Ergebnis Ihres Tests wird Ihnen von der für Sie zuständigen Gesundheitsbehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistratsabteilung) mitgeteilt. Die AGES darf aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskünfte über die Ergebnisse der von der AGES durchgeführten Tests geben.

(23.03.2020)

Bei einem Verdachtsfall wird nach speziellen Sicherheitskriterien vorgegangen, die abgestimmt mit Expertinnen und Experten und abgeleitet von internationalen Leitlinien vom Gesundheitsministerium empfohlen werden. Eine erkrankte Person wird isoliert, Kontaktpersonen werden eruiert, informiert und können je nach Situation beispielsweise unter Quarantäne gesetzt werden.

Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Österreich von dem Krankheitserreger infiziert werden.

Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie zum Beispiel durch Gabe fiebersenkender Mittel.

Quarantäne bedeutet, dass Personen, bei denen ein positives Testergebnis vorliegt, oder die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, durch einen Bescheid des Amtsarztes (Gesundheitsbehörde) für 14 Tage „abgesondert“ werden. Bei schweren Fällen kann das ein Krankenhaus sein, bei milden Symptomen können diese Personen eine „Heimquarantäne“ auch zu Hause verbringen.


WICHTIG: Personen in Quarantäne dürfen die Wohnung nicht verlassen und keine privaten Besuche erhalten.


Der zuständige Amtsarzt (Gesundheitsbehörde) übernimmt die Registrierung und nimmt Telefonnummer, E-Mail, Berufsort und Wohnverhältnisse auf und informiert die betroffenen Personen über das Krankheitsbild, Krankheitsverläufe und Übertragungsrisiken, wie sie sich selbst überwachen können und wie sie sich zu Hause verhalten sollen. Personen in Heimquarantäne sollen 2 Mal täglich Fiebermessen.


Die Versorgung sollte von Angehörigen oder Nachbarn übernommen werden. Wenn das nicht möglich ist, können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer: 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7-19 Uhr) wenden.
Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss die 1450 oder 144 verständigt werden.

 

Österreichweit gelten dieselben Quarantäneregeln, die alle auf denselben Grundsätzen beruhen und seitens WHO und ECDC vorgegeben werden.

Zur Verhütung der Weiterverbreitung von COVID-19 kann für kranke, krankheitsverdächtige oder ansteckungsverdächtige Personen Heimquarantäne angeordnet werden. Die Entscheidung trifft die Bezirksverwaltungsbehörde. Üblicherweise dauert eine häusliche Quarantäne mindestens so lange an, bis zwei negative Befunde im Abstand von 24 Stunden vorliegen. Zudem muss ein ausreichend langer gesunder Zustand vorliegen, der ärztlich qualifiziert wird.

Österreichische Staatsbürger und Fremde, wenn sie über ein von Österreich ausgestelltes Visum D verfügen oder auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Fremdenpolizeigsetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind, sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.
(19.3.2020)

Alle Personen, die sich in den vergangenen beiden Wochen in Gebieten aufgehalten haben, deren Bewohner von der zuständigen Behörde verkehrsbeschränkt wurden („Quarantänegebiete“), mögen sich in14-tägige selbstüberwachte Heimquarantänebegeben. Das gilt auch, wenn derzeit keine Symptome spürbar sind. Weitere Infos zu Quarantänemaßnahmen in bestimmten Gebieten finden Sie unter aktuelle Maßnahmen.

Sollten Sie berufstätig sein, müssen Sie diese freiwillige 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne jedoch mit Ihrem Arbeitgeber abstimmen. Schlüsselarbeitskräfte aus unterschiedlichen Bereichen werden in Österreich zur Bewältigung der bestehenden Herausforderungen gebraucht. Deshalb kann es auch erforderlich sein, in einer solchen Situation nach Rahmenbedingungen im Betrieb zu suchen, unter denen Sie Ihre Tätigkeit so ausüben können, dass eine Weiterverbreitung des Virus unterbunden wird. Im Falle einer freiwilligen 14-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne ist die Beachtung der unten genannten Regeln sinnvoll:

  • Kein Verlassen der Wohnung.
  • Empfangen Sie keinen Besuch.
  • Falls Sie mit Personen in einer Wohnung zusammenleben, die nicht mit Ihnen in einer Quarantäne-Region waren, so betreiben Sie soziale Distanzierung (möglichst Aufenthalt in anderen Räumen).
  • Benutzen Sie die sanitäre Einrichtung zeitlich getrennt von anderen Familienmitgliedern.
  • Benutzen Sie Hygieneartikel (auch Handtücher) nur personenbezogen.
  • Niesen/Husten Sie nicht in die hohle Hand, sondern benutzen Sie ein Papiertaschentuch oder husten/niesen Sie in die Ellenbeuge. Anschließend das Papiertaschentuch in einem separaten Müllbeutel entsorgen.
  • Waschen Sie häufig die Hände, jedenfalls nach dem Niesen und Husten, vor dem Essen und nach jedem Toilettengang.
  • Messen Sie zweimal täglich Ihre zweimal Körpertemperatur und tragen Sie Körpertemperatur und allfällige Beschwerden in eine Liste ein.
  • Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes rufen Sie bitte die Telefonnummer 1450 an. Geben Sie bitte an, dass Sie in freiwilliger Selbstisolation sind und in welcher Quarantäne-Region Sie wann waren und   welche Beschwerden Sie haben.
  • Suchen Sie von sich aus bitte keine ärztliche Ordination, Ambulanz oder Krankenanstalt auf. Im Falle des Bedarfes nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf und folgen den so erhaltenen Anweisungen.
  • Sollten Sie eine Krankschreibung benötigen halten Sie telefonisch Rücksprache mit  Hausärztin/Hausarzt und geben Sie bitte an, dass Sie freiwillige Selbstisolation betreiben, in welcher Quarantäne-Region Sie wann waren und welche Symptome Sie haben.
  • Sollten Sie Krankentransport/Rettung benötigen so geben Sie bei der telefonischen Kontaktaufnahme an, dass Sie in Selbstisolation sind, in welcher Quarantäne-Region Sie wann waren und welche Beschwerden Sie haben.
  • Verfolgen Sie die Nachrichten in Rundfunk und Fernsehen, um allfällige Informationen betreffend der freiwilligen Selbstisolation zu bekommen.

Als Beginn der freiwilligen 14-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne wäre der Zeitpunkt zu wählen zu dem Sie die Quarantäne-Region verlassen haben.

Falls Sie konkrete Symptome verspüren, wenden Sie sich bitte an die Hotline 1450. Bei allgemeinen Fragen steht ihnen die Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.

(28.3.2020)

Die genauen Vorschriften legt die Bezirksverwaltungsbehörde fest.

Bescheide über Quarantänemaßnahmen (Bescheide über die Absonderung und Bescheide über Verkehrsbeschränkungen) werden mittels RSb-Schreiben zugestellt. Damit kann ein solcher Bescheid auch von einem Ersatzempfänger angenommen werden, wodurch der Kontakt mit einer erkrankten Person vermieden wird.

Die Versorgung sollte von Angehörigen oder Nachbarn übernommen werden.

Falls es keine Angehörigen gibt, können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7-19h) wenden oder eine Anfrage an die sozialen Dienste zu richten. Zuständige Stellen für die sozialen Dienste sind die Gemeindeämter oder die Bezirkhauptmannschaft oder in Statutarstädten der Magistrat. In Wien der Fonds Soziales Wien.

Weitere Informationen zu den sozialen Diensten finden sich hier: weiterführende Informationen soziale Dienste

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss die 1450 oder 144 verständigt werden.

Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne („Absonderung“) fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1450 Euro verhängt werden. Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) von Bedeutung sein.

Nach den Bestimmungen des Epidemiegesetzes 1950 ist eine Information der Nachbarn über die Quarantäne einer Person – da es sich um personenbezogene Gesundheitsdaten handelt – nicht vorgesehen.

(27.03.2020, 10:00)
 

Durch eine Quarantäne kann die Weiterverbreitung der Erkrankung vermieden werden.

Personen in Heimquarantäne dürfen den Ort der Quarantäne nicht verlassen. Das heißt es dürfen weder soziale Kontakte wahrgenommen noch mit dem Hund auf die Straße, Parks etc. hinausgegangen werden. Einzige Ausnahme: hat die in Heimquarantäne befindliche Person ein eigenes Haus, dann darf sich die Person auf ihrem Grundstück bewegen. Soziale Kontakte dürfen aber auch in diesem Fall nicht wahrgenommen werden.   

Grundsätzlich sollen aber, wie bisher, alle Hygieneregeln im Umgang mit Haustieren eingehalten werden. Daher sollte in solchen Fällen auf die externe Betreuung von Hunden (Hundepension, Hundesitter) zurückgegriffen werden.

Gesundheitsversorgung in Österreich

Für die Dauer der Pandemie ist es möglich Medikamente auch ohne Arztbesuch verschrieben zu bekommen. Konkret funktioniert das Service bei Kassenärztinnen und Kassenärzten, die an das ELGA e-Medikationssystem angeschlossen sind (bei anderen per Fax an die Apotheke).

Melden Sie sich telefonisch bei Ihrer Kassenärztin bzw. Ihrem Kassenarzt. Das Rezept wird wie gewohnt ausgestellt und die Information elektronisch an die Apotheke übermittelt. Die benötigten Medikamente können ohne Papierrezept abgeholt werden. Detailinformationen auf chipkarte.at.

(19.3.2020)

Haben Sie den Verdacht, an einer COVID-19-Infektion erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die 24-Hotline 1450!

Bei sonstigen Anliegen und Gesundheitsproblemen nehmen Sie bitte zuerst mit der Ärztin/dem Arzt telefonisch Kontakt auf. Nicht dringende Arzttermine sollte man aufschieben.

(23.03.2020)

In allen notwendigen Fällen,  die einer akuten Behandlung bedürfen.

Bei bloßem Verdacht auf Infektion COVID-19 ist es zu vermeiden selbst die Krankenanstalt aufzusuchen. In solchen Fällen sollte Kontakt mit 1450 erfolgen.

Um zu verhindern, dass Infektionen in die Krankenanstalten hineingetragen werden.

Blut- oder Plamaspenden sind weiterhin möglich und für die Gesundheitsversorgung sehr wichtig!

Einrichtungen zum Blutspenden und Plasmaspenden zählen als Gesundheitsdienstleistungen zu den Ausnahmen des § 2 der Verordnung „Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“ und dürfen daher besucht werden. Dabei ist sicherzustellen, dass in den Einrichtungen der Mindestabstand von einem Meter jedenfalls eingehalten wird.

(27.03.2020, 15:30)

In Österreich stehen mit Stand 2018 insgesamt 2.547 Betten auf Intensivüberwachungs- und – behandlungseinheiten zur Verfügung (in landesgesundheitsfondsfinanzierten KA, den PRIKRAF-KA und den Unfallkrankenhäusern). Diese Anzahl ist in den Jahren 2015-2018 kontinuierlich gestiegen. Die Zahlen zur aktuellen Auslastung sind nicht zentral verfügbar, sondern liegen bei den einzelnen Krankenanstaltenträgern auf.

Es sind jahreszeitliche Schwankungen mit Maximalauslastungen v.a. in den Monaten Jänner/Februar feststellbar. Die Auslastung beträgt rund 82 Prozent im Jahresdurchschnitt, wobei die Jänner/Februar mit rund 85 Prozent darüber liegen.

Im Falle eines dringenden Bettenbedarfs können entsprechende Bettenkapazitäten in den Krankenanstalten bereitgestellt werden, indem beispielsweise nicht vordringliche Krankenhausaufenthalte (elektive Eingriffe mit Intensivbettenbedarf) auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Zusätzlich können Kapazitäten durch die verstärkte Zurverfügungstellung von Personal- und technischen Ressourcen erhöht werden, wobei dabei natürlich Limitierungen durch Gebäude/Infrastruktur zu berücksichtigen sind.

Pflege

Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen sowie ihre An- und Zugehörigen in der Regel eine besondere Risikogruppe darstellen, soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, und um jene Personen zu schützen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden die Pflegegeldbegutachtungen vorübergehend ausgesetzt.

Um die Folgen für die betroffenen Personen, die durch die Aussetzung der Begutachtung entstehenden Verzögerungen, abzumildern, können in Einzelfällen Vorschüsse gemäß § 8 BPGG gewährt werden. Diesbezüglich wäre ein entsprechender Antrag an die Entscheidungsträger zu richten.

(27.03.2020, 10:00)

Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen sowie ihre An- und Zugehörigen in der Regel eine besondere Risikogruppe darstellen, soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, und um jene Personen zu schützen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden die Angehörigengespräche vorübergehend ausgesetzt.

Auf Wunsch können derzeit jedoch Angehörigengespräche telefonisch in Anspruch genommen werden.

(27.03.2020, 10:00)
 

Aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen eine besondere Risikogruppe darstellen und soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, aber auch zum Schutz der Personen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden mit sofortiger Wirkung alle Hausbesuche im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege ausgesetzt.

(27.03.2020, 10:00)

Da aufgrund des Coronavirus mit Ausfällen von Pflege- und Betreuungspersonen gerechnet werden muss, wurde gemeinsam mit den Bundesländern erarbeitet, wie die Versorgung übernommen werden kann. Dabei kann nicht immer die bestehende Pflege- und Betreuungssituation aufrechterhalten werden, jedoch soll niemand mit dieser Situation alleine gelassen werden.

Für eine Abklärung des Bedarfs und einer Ersatzbetreuung wurden daher von den Bundesländern telefonische Pflege-Hotlines eingerichtet, die unter folgenden Telefonnummern erreichbar sind.

Bitte kontaktieren Sie die zuständige Stelle in ihrem Bundesland unter folgender Telefonnummer:

Burgenland:

  • Pflegeberatung:   05/7600-1000

Kärnten:

  • Pflege-Hotline:   05/0536-22134

Niederösterreich:

  • Pflegehotline:    02742/9005-9095

Oberösterreich:

  • Hotline (Caritas):  05/1775-775

Salzburg:

  • Pflegeberatung Salzburg: 0662/8042-3533

Steiermark:

  • Sozialservicestelle:  0800/500 176

Tirol:

  • Coronavirus-Hotline:  0800/808030

Vorarlberg:

  • Allgemeine Hotline:  05574/511-24105

Wien:

  • Telefonische Beratung FSW: 01/24524

(27.03.2020, 10:00)

Durch die zu erwartenden Ausfälle von Betreuungskräften kann es dazu kommen, dass eine selbständige Betreuungskraft ihren normalen Arbeitsrhythmus von 14 Tagen verlängert. In diesem Fall wird die Betreuung nur noch von einer Betreuungskraft durchgeführt, statt wie vor der Pandemie vereinbart von zwei Personenbetreuungskräften. Der Zuschuss wird grundsätzlich je Betreuungskraft gewährt und man kann für eine selbständige Betreuungskraft mit Euro 275,- und für zwei selbständige Betreuungskräfte mit Euro 550,- gefördert werden.

Für die Dauer der Pandemie gibt es jedoch andere Regeln: Wenn eine verlängerte Betreuung, nämlich mehr als 14 Tage, stattfindet, wird die Förderung für eine selbständige Betreuungskraft auf Euro 550,- erhöht, um finanzielle Härtefälle zu vermeiden. Eine unselbständige Betreuungskraft darf nicht länger als 14 Tage arbeiten, deshalb bleibt es hier bei den bisherigen Förderungshöhen.

(27.03.2020, 10:00)
 

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) beantwortet Fragen rund um das Coronavirus unter der Nummer 0800/555 621 und auf der Website unter Coronavirus.

Auch auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) finden sich aktuelle Informationen zum Coronavirus und Informationen zu weiteren Beratungsstellen und Hotlines.

Bei Auftreten von Symptomen ist die landesweit gültige Gesundheitshotline 1450 anzurufen.

Handlungsempfehlungen für betroffene Berufsgruppen finden Sie hier.

((27.03.2020, 10:00)

Vorbeugung

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen empfohlen:

·        Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel

·        Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen

·        Entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände

·        Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen

 

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps zur richtigen Handhygiene.

Was bedeutet korrekte Handhygiene?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps für die richtige Handhygiene.

Was ist korrekte Husten- und Niesetikette?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps für die richtige Husten- und Niessetikette.

Einmal-Mundschutzmasken sind kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden. Aber sie können dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern.

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Tragen von Hygiene- bzw. Atemschutzmasken für die gesunde Allgemeinbevölkerung weder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch von der europäischen Seuchenschutzbehörde (ECDC) empfohlen.

In obigem Video der Medizinischen Universität Wien finden Sie Tipps zur richtigen Händehygiene bzw. im Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Tipps zur korrekten Husten- und Niesetikette.

 

Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Tragen von Hygiene- bzw. Atemschutzmasken für die gesunde Allgemeinbevölkerung weder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch von der europäischen Seuchenschutzbehörde (ECDC) empfohlen.

 

 

 

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein: zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die Ratschläge bitte genau befolgen.

Auf Basis bisheriger Risikobewertungen ist eine Übertragung des Virus über Lebensmittel nicht möglich. D.h. die Lebensmittel in Österreich sind sicher.

Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Coronavirus: Wasser und Lebensmittel (BMLRT).

(25.3.2020)

  • Wenn sichergestellt ist, dass es zu keinen Infektionsrisiken in Bezug auf Sars-Cov-2 kommt (Einzelterminvereinbarung, kein Aufeinandertreffen im Wartezimmer, striktes Einhalten aller empfohlenen Hygienemaßnahmen, nur gesunde Kinder, nur EINE gesunde Begleitperson, KEINE Geschwister etc), können empfohlene Impfungen unter Nutzen-Risiko-Abwägung und in Abhängigkeit von der Situation durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere für Impfungen/Grundimmunisierungen im ersten Lebensjahr, damit ungeimpfte Kinder rechtzeitig geschützt werden. Routine-Impftermine können wegen der derzeitigen Rahmenbedingungen, wenn notwendig, wenige Wochen aufgeschoben werden, sollen jedoch entsprechend den Empfehlungen, sobald es die Situation erlaubt, ehestmöglich nachgeholt werden.
  • In Bezug auf FSME („Zeckenimpfung“) ist  anzuraten, dass ungeimpfte Personen endemische Gebiete jedenfalls meiden.
  • Die Pneumokokkenimpfung bei Risikopersonen/vulnerablen Personengruppen und Senioren ist entsprechend den Empfehlungen  des Österreichischen Impfplans sinnvoll und explizit empfohlen. Aufgrund der derzeitigen Infektionsgefahr und der Maßnahmen zur Verhinderung der SARS-CoV-2 Ausbreitung ist das Risiko einer SARS-Cov2-Infektion am Weg zur Impfung derzeit aber als deutlich höher einzuschätzen  als der Benefit der Impfung in der momentanen Situation. Es kann aber im Einzelfall eine individuelle Nutzen-Risiko Abschätzung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgen.

(19.03.2020)

Es handelt sich bei Covid-19 um ein neuartiges Virus, für das bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen. Ganz allgemein gilt aber, dass auf Grund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene, korrekte Nies/Hustenetikette und einen Mindestabstand von 1 Meter von anderen Personen.

Derzeit ergeben sich keine Hinweise, dass Schwangere durch eine Covid-19-Erkrankung mehr gefährdet sind als andere Personen: Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Schwangere im Falle einer Erkrankung nur leichte bis mittelschwere Symptome aufwiesen.

Es gibt derzeit auch keine Hinweise, dass das Virus während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen wird. Wenn keine anderen medizinischen Gründe vorliegen, ist daher ein normaler Geburtsvorgang möglich. Auch das Stillen ist prinzipiell möglich, weil bisher keine Hinweise bestehen, dass das Virus über die Muttermilch übertragen wird. In jedem Fall muss das Kind aber vor der Infektion durch die Mutter geschützt werden.

(23.03.2020)

Grundsätzlich sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Da auf Grund der derzeitigen Situation nicht unbedingt erforderliche Kontakte eingeschränkt werden sollen, ist es empfehlenswert, vor einem vorgesehenen Kontrolltermin mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen. Es wird dann individuell entschieden, ob die Untersuchung zum gegenwärtigen Zeitpunkt erforderlich ist oder zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden kann. Sollte derzeit ein vorgesehener Termin versäumt werden, hat das keine Auswirkungen auf den Erhalt des Kinderbetreuungsgeldes. Wenn diese besonderen Umstände wegfallen und die Frist für eine bestimmte Untersuchung noch nicht verstrichen ist, muss diese aber rechtzeitig innerhalb der Frist nachgeholt werden.

(23.03.2020)
 

Reisen und Grenzkontrollen

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus‘ wurden durch das Bundesministerium für Inneres am 11. März 2020 Binnengrenzkontrollen zu Italien, am 14. zur Schweiz und Liechtenstein, am 19. zu Deutschland eingeführt. Auch zu Slowenien und Ungarn wurden die Grenzkontrollen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus ab 19. März verstärkt. Eine Einreise nach Österreich aus diesen Staaten ist ausnahmslos nur noch an bestimmten Grenzübergängen erlaubt.

Personen, die aus diesen Ländern nach Österreich einreisen wollen, haben ein ärztliches Zeugnis über ihren Gesundheitszustand mit sich zu führen, das einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 bestätigt. Das Zeugnis darf bei der Einreise nicht älter als vier Tage sein. Personen, die ein solches Zeugnis nicht vorlegen können, wird die Einreise verwehrt.

Für diese Regelung gelten jedoch verschieden Ausnahmen. So können österreichische Staatsbürger sowie Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen, wenn sie unverzüglich eine 14-tägige Heimquarantäne antreten (Bestätigung durch eigenhändige Unterschrift).

An den offenen Übergängen werden strenge Kontrollen durchgeführt. Dabei werden unter anderem Gesundheitschecks durchgeführt und ärztliche Zeugnisse überprüft. Das ärztliche Zeugnis muss den Vorgaben der Verordnung entsprechen. Ein Muster (Ärztliches Zeugnis, in Deutsch und Englisch) finden Sie unter Coronavirus - Rechtliches.  Weitere Infos zu Grenzkontrollmaßnahmen und Ausnahmen finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Inneres.

(26.03.2020, 10:00)

Werden bei einem Passagier an Bord eines landenden Flugzeugs verdächtige Symptome registriert, wird das Bodenpersonal informiert und es werden spezielle Vorbereitungen getroffen.

Bei einem Verdachtsfall wird nach speziellen Sicherheitskriterien vorgegangen, die vom Gesundheitsministerium vorgegeben werden: So wird z. B. eine erkrankte Person isoliert, Kontaktpersonen, die keine Symptome zeigen, werden informiert und zwei Wochen ärztlich betreut (regelmäßiges Temperaturmessen). Tests werden erst durchgeführt, wenn diese Kontaktpersonen Symptome einer Erkrankung zeigen. Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Österreich von dem Krankheitserreger infiziert werden.

Sollten Sie während Ihrer Reise oder 14 Tage nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atembeschwerden entwickeln, gelten folgende Empfehlungen:

  • Bleiben Sie zu Hause und rufen Sie die Gesundheitsnummer 1450
  • Geben Sie Ihre Beschwerden sowie Ihre Reiseroute bekannt und folgen Sie den weiteren Anweisungen
  • Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bzw. Ihrer Ellenbeuge (nicht mit den Händen); entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände

Das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation haben eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet.

Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

Informationen zum Coronavirus für TouristInnen und Touristen sowie für Tourismusbetriebe finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaf, Regionen und Tourismus unter Informationen zum Corona-Virus.

Österreicherinnen und Österreicher, die sich im Ausland aufenthalten und konsularische Hilfe in Sachen Coronavirus benötigen, sollten sich an die zuständige Botschaft wenden. Auf den Webseiten der Botschaft findet sich auch die jeweilige 24-Stunden Bereitschaftsnummer. Für medizinische Hilfe ist der Vertrauensarzt der Botschaft zuständig (findet sich ebenfalls auf den Webseiten).

Die Auslandsservice APP - abrufbar unter www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/auslandsservice/reiseregistrierung - beinhaltet alle Kontaktdaten der österreichischen Vertretungen weltweit.

In der Zentrale in Wien ist das Bürgerservice zuständig. Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sollten sich aber immer zuerst an die jeweilige Botschaft wenden. DasBürgerservice des Außenministeriums unterstützt Österreicherinnen und Österreicher bei Notfällen im Ausland jeden Tag rund um die Uhr unter der Telefonnummer +43 190 115 - 4411

Österreichische Staatsbürger und Fremde, wenn sie über ein von Österreich ausgestelltes Visum D verfügen oder auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Fremdenpolizeigsetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind, sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

Drittstaatsangehörigen, die nicht unter die oben genannten Kriterien fallen, ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg untersagt. Ausgenommen davon sind Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen, Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind.

Sonstigen Fremden darf die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich nur gestattet werden, wenn diese ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen, das bestätigt, dass der molekularbiologische Test auf SARS-CoV-2 negativ ist und das nicht älter als vier Tage ist. Kann das Gesundheitszeugnis bei der Einreise nicht vorgelegt werden, sind diese Personen für 14 Tage in einer geeigneten Unterkunft unterzubringen, die sie für diesen Zeitraum nicht verlassen dürfen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist

Den exakten Wortlaut der Rechtsvorschrift finden Sie hier: 105. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich.

(19.03.2020)

Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über Maßnahmen bei der Einreise aus Italien ist nicht auf Pendler-Berufsverkehr anwendbar. Es gibt daher keine Einschränkungen für das Personal, wenn deren Arbeitsstätten und Wohnsitze in Grenznähe liegen. Da die Verordnung nicht anwendbar ist, bedarf es auch keiner gesonderten Genehmigungen oder Unterlagen für diese ArbeitnehmerInnen.

Rechtliche Grundlagen

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen, müssen für die entsprechenden Maßnahmen die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Bisher wurden dafür von Bund und Ländern verschiedene Gesetze, Verordnungen und Erlässe verabschiedet. Eine Zusammenfassung finden Sie unter Coronavirus – Rechtliches.

Das Innenministerium beruft als federführendes Ressort im Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagement Penta++-Sitzungen ein. In diesen Sitzungen kommen alle relevanten Ressorts und Einsatzorganisationen zusammen und beraten über die weitere Vorgehensweise. Die inhaltliche Federführung hinsichtlich der aktuellen Situation liegt beim Gesundheitsministerium.

Die operative Zuständigkeit, etwa bei der Umsetzung des Epidemiegesetzes, liegt in mittelbarer Bundesverwaltung bei den Bezirksverwaltungsbehörden. Zur Durchsetzung können die Bezirksverwaltungsbehörden erforderlichenfalls auf die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes zurückgreifen. Der Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ist sachlich die in Betracht kommende Oberste Gesundheitsbehörde und kann als solche dem Landeshauptmann im Vollzug erforderlichenfalls Weisungen erteilen.

Arbeitsrecht – eine Information des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend

Die  „Corona Kurzarbeit“ ist ein neue, erleichterte Form der Kurzarbeit.

Weitere Informationen finden Sie unter FAQ Kurzarbeit (Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend). 

(20.3.2020)

Umfassende Informationen finden Sie unter Coronavirus FAQ: Arbeitsrechtliche Fragen  (Bundesministerium Arbeit, Familie und Jugend)

(20.3.2020)

Corona und Haustiere

Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft sind keine Übertragungen des Virus von Menschen auf Haustiere bekannt.

Durch intensiven Kontakt mit infizierten Personen könnten Tiere Viren aufnehmen; es gibt allerdings keine Hinweise, dass Tiere erkranken oder als Virusausscheider fungieren. In allen Fällen ist jedoch dringend auf die (auch sonst übliche) Hygiene beim Umgang mit Tieren zu achten.

(17.3.2020)

Bei Kontakt mit Tieren sollte immer eine entsprechende Hygiene eingehalten werden, da auch andere Krankheitserreger/Parasiten übertragen werden können.

(17.3.2020)

Es gibt aktuell keine Hinweise, dass Haustiere erkranken können bzw. Menschen infizieren.

(22.3.2020)

Derzeit gibt es keine speziellen Tests für Tiere.

(17.3.2020)

Nein, hier schiebt die Verordnung der Bundesregierung ganz klar einen Riegel vor. Per 16. März 2020 gilt ein Versammlungsverbot. Spiel- und Sportplätze sind zu schließen, der Sportbetrieb – zu dem auch der Reitschulbetrieb zählt – ist einzustellen. Die Bundessportorganisation appelliert dringend, sich lückenlos an diese Vorgaben zu halten. Sportvereine, die ihren Betrieb nicht einstellen, riskieren den Entzug sämtlicher Fördergelder für die kommenden Jahre.

Nein, hier schiebt die Verordnung der Bundesregierung ganz klar einen Riegel vor. Per 16. März 2020 gilt ein Versammlungsverbot. Spiel- und Sportplätze sind zu schließen, der Sportbetrieb – zu dem auch der Reitschulbetrieb zählt – ist einzustellen.

Nein, hier schiebt die Verordnung der Bundesregierung ganz klar einen Riegel vor. Per 16. März 2020 gilt ein Versammlungsverbot. Spiel- und Sportplätze sind zu schließen, der Sportbetrieb – zu dem auch der Reitschulbetrieb zählt – ist einzustellen.

Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Pferden, wird ihnen diese verwehrt, drohen physische und psychische Schäden. Die Österreichische Tierhaltungsverordnung schreibt in Anlage 1 (Mindestanforderungen für die Haltung von Pferden und Pferdeartigen (Equiden) unter Punkt 2.2.4. Auslauf deshalb ganz klar vor: „Mehrmals wöchentlich ist eine ausreichende Bewegungsmöglichkeit wie freier Auslauf, sportliches Training oder eine vergleichbare Bewegungsmöglichkeit sicherzustellen.“

Ist freier Auslauf auf der Koppel nicht möglich, muss Bewegung auf andere Art und Weise sichergestellt werden. Etwa in Form von Longieren, Spazieren gehen, Schrittmaschine oder dergleichen. Darüber hinaus gibt es Fälle, in denen regelmäßiger Koppelgang alleine nicht ausreichend ist, um die Gesundheit des Pferdes zu gewährleisten. Dies gilt beispielsweise für Pferde mit Grunderkrankungen wie PSSM, einem erhöhten Hufreherisiko oder Lungenproblemen, um nur einige zu nennen.

Um das eigene Pferd ausreichend bewegen zu können, darf der Stall oder die Reitanlage betreten werden, um damit eine Gefahr für das Eigentum (Pferd) abzuwenden (Ausnahme vom Betretungsverbot öffentlicher Orte). Voraussetzung ist aber immer, die Vorgaben zur Vermeidung einer Covid-19-Infektion zu beachten: also keine Ausritte oder Trainings in Gruppen zu unternehmen. Dabei darf das Gelände der Reitanlage jedenfalls nicht verlassen werden. Ein Ausreiten im öffentlichen Raum ist nicht möglich. Wichtig ist an dieser Stelle festzuhalten, dass das Bewegen von Pferden – gleich ob unter dem Sattel oder an der Hand – nicht unter das über Sportvereine verhängte Betätigungsverbot fällt.

(24.03.2020)

Prinzipiell dürfen Sie Ihr Pferd nur aufsuchen, wenn dies zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Eigentum (Ihr Pferd) notwendig ist.

Zulässig ist ein Betreten des Stalls oder Reitbetriebs für die Betreuung und Pflege des Tieres. Also wenn der Einstellvertrag vorsieht, dass das Pferd von der Eigentümerin oder vom Eigentümer selbst versorgt werden muss und dies nicht von der Stallbetreiberin oder vom Stallbetreiber gemacht werden kann. Nur dann ist das Betreten des Stalls oder Reitbetriebs für die Betreuung und Pflege des Tieres zulässig. Die Versorgung des Pferdes gehört in diesem Fall zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse und ist von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Reitanlage hat im Fall der Betreuung und Pflege durch die Pferdeeigentümerin oder den -eigentümer sicherzustellen, dass nur eine Person pro Pferd Zugang zur Anlage hat und dass das Betreten der zu der Reitanlage gehörenden Gebäude oder Gebäudeteile in einem zeitlich koordinierten und abgestimmten Rahmen stattfindet. Ansonsten ist das Betreten von öffentlichen Räumen, zu denen auch Reitbetriebe und Pferdeställe zählen, untersagt.

(27.03.2020, 12:00)

Ja, Tierärzten und Hufschmieden ist auch weiterhin die Arbeit am Pferd zu gestatten – auch in Ställen, die ein Betretungsverbot verhängt haben (ausgenommen, der Stall wurde behördlich unter Quarantäne gesetzt). Bei der Versorgung durch den Veterinär handelt es sich ebenso wie bei Hufschmiedetätigkeiten um (tiermedizinische) Notfalldienste bzw. notwendige Pflegetätigkeiten. Für Stallbesitzerinnen und Stallbesitzer gilt auch in Zeiten von Corona die im Rahmen des Einstellvertrages übernommene Haftung für die ordnungsgemäße Versorgung des Tieres.

Es gilt als gesichert, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 ursprünglich von einem Wildtier stammt und auf den Menschen übertragen wurde. Als Ursprungswirt wird derzeit eine Fledermaus vermutet. Doch können auch Haus- und Nutztiere wie Hunde, Katzen und Pferde zu Überträgern werden? Laut der österreichischen Agentur für AGES gibt es derzeit keinen Hinweis darauf, dass Haustiere das Virus auf Menschen oder andere Haustiere übertragen können bzw. selbst daran erkranken. Tierhalter, die an COVID-19 erkrankt sind oder die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sollten allerdings zum Schutz des Tieres den Kontakt so gering wie möglich halten bzw. vor und nach dem Kontakt gründlich die Hände mit Seife waschen.

Reitveranstaltungen dürfen nicht durchgeführt werden.