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FAQ: Alltag, Familie, Sport und Freizeit

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Der Strafrahmen reicht bis zu 1.450 Euro. Beim bloßen Verstoß gegen Voraussetzungen und Auflagen (z.B.: MNS-Pflicht) ist mit Strafen bis zu 500 Euro zu rechnen. Wenn es sich um Betriebe handelt, die gegen die Bestimmungen verstoßen, dann ist der Strafrahmen bei bis zu 30.000 Euro. Beim bloßen Verstoß gegen Voraussetzungen und Auflagen durch Betriebe mit bis zu 3.600 Euro.

Zusätzlich hat die Polizei die Möglichkeit, statt der Erstattung einer Anzeige auch der Verfügung von Organstrafmandaten. Hier gilt bei Missachtung der Abstandsregeln 50 Euro und der MNS-Pflicht 25 Euro.

(17.11.2020, 16:15)

Ausgangsbeschränkung

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur noch aus folgenden Gründen erlaubt:

1. Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,

2. Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,

3. Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere

a) der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner oder der Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, erwachsene Kinder, Geschwister) bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird,

b) die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,

c) die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen oder einer Testung auf COVID-19 im Rahmen von Screeningprogrammen,

d) die Deckung eines Wohnbedürfnisses,

e) die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung, sowie

f) die Versorgung von Tieren.

4. berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,

5. Aufenthalt im Freien alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Personen gemäß Z 3 lit. a zur körperlichen und psychischen Erholung

6. zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen,

7. zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie,

8. zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen von Betriebsstätten gemäß den §§ 5, 7 und 8 und bestimmten Orten gemäß den §§ 10 und 11, und

9. zur Teilnahme an Veranstaltungen gemäß den §§ 12 und 13.

Zum privaten Wohnbereich zählen auch Wohneinheiten in Beherbergungsbetrieben sowie in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen.

(26.12.2020, 00:00)

Die 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung tritt mit 26. Dezember 2020 in Kraft und gilt bis inklusive 24. Jänner 2021.

(14.01.2021, 06:30)

Hierzu zählen beispielsweise:

  • Das Besuchsrecht von minderjährigen Kindern.
  • Die Betreuung und Versorgung von sowie Hilfeleistung für unterstützungsbedürftigen Personen.

(26.12.2020, 00:00)

Ab dem 26.12.2020 gelten von 0 bis 24 Uhr Ausgangsbeschränkungen. Das bedeutet, dass der eigene private Wohnbereich nur aus neun Gründen (siehe vorige Frage) verlassen werden darf. Einer dieser Gründe ist die „Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens“. Dazu zählt etwa der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner/der Lebenspartnerin, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister) bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer Kontakt oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird.

Beispielsweise darf ich ab dem 26.12. meine Eltern ODER meine Schwester besuchen, diese aber nicht gemeinsam besuchen oder treffen. Es ist auch erlaubt EINE gute Freundin zu treffen, wenn ich regelmäßig mit ihr in Kontakt bin, nicht aber mehrere Freundinnen/Freunde gemeinsam. Wenn zum Beispiel ein Paar zwei Kinder, die nicht im selben Haushalt gemeldet sind, zu Besuch hat, darf ab 26.12. 0 Uhr nur eines der Kinder (und auch nur ohne zugehörigen Partner bzw. Partnerin) anwesend sein.

1+1-Regel: Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf eine Person aus einem anderen Haushalt treffen (plus gegebenenfalls ihr oder ihre aufsichtspflichtigen, minderjährigen Kinder). Diese Regel gilt auch bei Treffen im Freien.

(26.12.2020, 00:00)

Der Kontakt zu anderen Personen sollte soweit wie möglich eingeschränkt werden. Der Kontakt mit einem engsten Angehörigen (dazu zählen Eltern, erwachsene Kinder, Geschwister) bzw. einer wichtigen Bezugsperson, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder psychischer Kontakt gepflegt wird, zählt zur Ausnahme „Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens“ und ist daher erlaubt.

Hier gilt die 1+1-Regel: Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf eine Person aus einem anderen Haushalt treffen (plus gegebenenfalls ihr oder ihre aufsichtspflichtigen, minderjährigen Kinder). Diese Regel gilt auch bei Treffen im Freien.

(26.12.2020, 00:00)

Großeltern sind nicht als enge Angehörige (Eltern, Kinder, Geschwister) zu verstehen, sondern als Bezugspersonen. Der Kontakt mit einzelnen engen Bezugspersonen, mit denen ich in der Regel mehrmals pro Woche physischen oder psychischen Kontakt habe, ist erlaubt. Wenn meine Großeltern enge Bezugspersonen für mich sind, darf ich sie besuchen. Meine Partnerin oder mein Partner darf mich dabei aber nicht begleiten, auch meine erwachsenen Geschwister dürfen nicht mitkommen.

Denn hier ist auf die „1+1-Regel“ zu achten. Dementsprechend darf ein Haushalt nur von einer einzelnen Person eines anderen Haushaltes besucht werden.

(26.12.2020, 00:00)

Der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner fällt unter die Ausnahme „Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens“ und ist erlaubt. Auch die Übernachtung ist erlaubt.

(26.12.2020, 00:00)

Der Kontakt mit einem oder einer engsten Angehörigen bzw. einer wichtigen Bezugsperson, mit der in der Regel mehrmals wöchentlich physischer Kontakt gepflegt wird, ist erlaubt.

Es gilt die 1+1-Regel: Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf eine Person aus einem anderen Haushalt treffen (plus gegebenenfalls ihr oder ihre aufsichtspflichtigen, minderjährigen Kinder). Diese Regel gilt auch bei Treffen im Freien.

(26.12.2020, 00:00)

Hier geht es um physischen oder nicht-physischen Kontakt mehrmals wöchentlich mit einer engen Bezugsperson.

(26.12.2020, 00:00)

Ja, Großeltern dürfen ihre minderjährigen Enkelkinder beaufsichtigen. Dies allerdings nur, wenn eine Aufsichtsnotwendigkeit besteht, wenn etwa die Eltern einen wichtigen Termin wahrnehmen müssen. Wir appellieren allerdings an alle, aufgrund der dramatischen epidemiologischen Situation, die Kontakte drastisch zu reduzieren und gerade den Kontakt zu Risikogruppen massiv einzuschränken. Jedenfalls sollten entsprechende Schutzmaßnahmen eingehalten werden: Abstand halten, häufig lüften, häufig Hände waschen, Mund-Nasen-Schutz tragen.

(26.12.2020, 00:00)

Ein Aufenthalt und Sport im Freien, auch zum Schifahren, ist alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder mit einer engen Bezugsperson oder einem bzw. einer engen Angehörigen (plus gegebenenfalls aufsichtspflichtige, minderjährige Kinder) zur körperlichen und psychischen Erholung erlaubt. Die Entfernung spielt keine Rolle, ich darf auch z.B. mit dem Auto oder mit der U-Bahn irgendwohin fahren.

In Massenbeförderungsmitteln und den dazugehörigen U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.

Die Übernachtung – egal, ob entgeltlich oder unentgeltlich – an einem anderen Ort ist allerdings nicht erlaubt (es sei denn, andere Ausnahmegründe treffen zu – z.B. dringendes Wohnbedürfnis, Unterstützungspflichten für andere Personen).

(26.12.2020, 00:00)

Die Nachbarwohnung zählt nicht zum eigenen privaten Wohnbereich. Daher darf ich Nachbarinnen/Nachbarn nicht besuchen, es sei denn, eine der oben genannten Ausnahmen trifft zu.

(26.12.2020, 00:00)

Spaziergänge in der Nacht stellen einen Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung dar und sind immer zulässig.

Es gilt dennoch die 1+1-Regel: Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf eine Person aus einem anderen Haushalt treffen (plus gegebenenfalls ihr oder ihre aufsichtspflichtigen, minderjährigen Kinder). Diese Regel gilt auch bei Treffen im Freien.

(26.12.2020, 00:00)

Ein notwendiger Umzug stellt im Sinne der „Deckung eines Wohnbedürfnisses“ einen zulässigen Zweck dar, den Wohnbereich zu verlassen.

Hilfeleistungen anderer Personen beim Umzug sind als „Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen“ möglich. Wie viele Personen Hilfe leisten dürfen, hängt von einer Einzelfallbeurteilung ab. Die Grenze ist so zu ziehen, dass nur eine solche Anzahl an Personen helfen darf, die notwendig ist, um dem Hilfsbedürfnis Abhilfe zu schaffen.

Professionelle Umzugsfirmen sind Dienstleister und dürfen beauftragt werden.

(26.12.2020, 00:00)

Ja, da dies zum beruflichen Zweck geschieht.

(26.12.2020, 00:00)

Ja, da Blutspenden eine Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen darstellt.

(26.12.2020, 00:00)

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur zu neun Zwecken erlaubt (siehe oben). Zu diesen Ausnahmen zählen etwa eine unbedingt erforderliche berufliche Reise oder Spazieren gehen bzw. Radfahren in einem Nachbarland („Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung“. Ein Urlaub mit Hotelübernachtung zählt nicht dazu.

Bei der Einreise ist auf die aktuell gültigen Einreisebestimmungen (z.B. Quarantänebestimmungen – FAQ Reisen & Tourismus) zu achten.

(26.12.2020, 00:00)

Sofern obdachlose Menschen über eine Nutzungseinheit in einem Beherbergungsbetrieb verfügen (z.B. Notschlafstelle), sind die Bestimmungen über die Ausgangsregelung maßgeblich.

Auf Personen, die über keinen privaten Wohnbereich verfügen, kann diese Norm nicht angewandt werden. Hier gilt Folgendes: Da die Ausgangsregelung der Verordnung auf das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs bzw. auf das Verweilen außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs abstellt und dieses Tatbestandsmerkmal von einem Obdachlosen nicht erfüllt werden kann, liegt keine Verwaltungsübertretung vor und diese sind daher nicht strafbar.

(26.12.2020, 00:00)

Transport und Mobilität

Die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich der Lenkerin/dem Lenker nur 2 Personen befördert werden. Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) muss dabei getragen werden.

(19.11.2020, 14:00 Uhr)

Taxifahrten und Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sind nur zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur 2 Personen befördert werden. Zusätzlich ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) erforderlich.

Bei Transporten von Schülerinnen/Schülern, Kindern und Menschen mit Behinderungen kann der Abstand von einem Meter zwischen den Fahrgästen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands nicht möglich ist. Das Tragen von MNS gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen nicht zugemutet werden kann.

(07.12.2020, 00:00)

Hier gilt die Tragepflicht eines abdeckenden und enganliegenden Mund-Nasen-Schutzes. Zudem ist der Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

(07.12.2020, 00:00)

Seilbahnen und Schilifte sind für den Normalbetrieb geöffnet. Es gilt der verpflichtende Abstand von mindestens 1 Meter z.B. beim Anstellen. In geschlossenen und abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (z.B. Gondeln, abdeckbare Sessellifte) sowie dazugehörige geschlossenen Gebäuden (Stationen) sind FFP2-Masken zu tragen (gilt ab dem 14. Geburtstag). Ab dem 6. Geburtstag gilt die MNS-Pflicht. Zudem dürfen Gondeln und abdeckbare Sessellifte nur mit 50% ihrer Kapazität genutzt werden. Im Freiluftbereich von Seil- und Zahnradbahnen (z.B. Schlepplifte und dazugehöriger Wartebereich) ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Regional sind zusätzliche verschärfte Maßnahmen möglich.

(05.01.2021, 11:00)

Soziales Leben und Beziehungen

Es gilt auch weiterhin die Abstandspflicht von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie zusätzlich im Innenbereich öffentlicher Orte die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Auch am Arbeitsplatz ist künftig ein MNS verpflichtend zu tragen, falls der Mindestabstand von einem Meter unterschritten wird. Auch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind möglich (feste Teams, Trennwände)

(07.12.2020, 00:00)

Dies wird nicht von der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geregelt.

(07.12.2020, 00:00)

Nein, LebenspartnerInnen/Lebenspartner, auch jene, die nicht im gleichen Haushalt leben, müssen keinen Abstand halten.

(19.11.2020, 14:00)

Ja, Fahrten zwischen dem Haupt- und Nebenwohnsitz fallen unter die Ausnahme „Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse“ und sind daher auch nach 20 Uhr erlaubt. Dies gilt auch für Wohnsitze in unterschiedlichen Bundesländern.

(07.12.2020, 00:00)

Ein Notfall ist von der Ausgangsbeschränkung ausgenommen. Dieser entspricht der Ausnahme zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.

(16.11.2020, 13:00)

Ja –  unabhängig von der Entgeltlichkeit der Benützung. Parks sind auf Basis der Verordnung nicht als (geschlossene) Freizeiteinrichtungen zu verstehen und können daher geöffnet bleiben. Dies gilt auch für Parkanlagen, die etwa zu Museen oder Sehenswürdigkeiten gehören (z.B. der Schlosspark Schönbrunn).

(17.11.2020, 16:15)

Ja.

(17.11.2020, 00:00)

Museen und Bibliotheken, Büchereien und Archive sind geschlossen. Auch Tierparks, Zoos und botanische Gärten sind geschlossen.

(05.01.2021, 00:00)

Hochzeitsfeiern sind Veranstaltungen und daher untersagt. Standesamtliche Trauungen werden von der Verordnung nicht geregelt und sind somit grundsätzlich möglich. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind von der Verordnung ausgenommen, konfessionelle Trauungen dürfen daher stattfinden.

(17.12.2020, 14:00)

Begräbnisse dürfen mit höchstens 50 Personen stattfinden. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

(17.11.2020, 00:00)

Religiöse Veranstaltungen sind von den aktuell geltenden Regelungen bei Veranstaltungen ausgenommen. Kirchen und Religionsgemeinschaften haben allerdings in Absprache mit den staatlichen Stellen ihre Corona-Präventionsmaßnahmen verschärft. Informieren Sie sich bitte bei Ihrer Kirche bzw. Religionsgemeinschaft über die jeweiligen Maßnahmen und Regelungen im Detail.

(20.11.2020, 12:00)

Sternsinger fallen unter die Ausnahme des beruflichen Zwecks und dürfen daher den eigenen privaten Wohnbereich verlassen und von Tür zu Tür gehen.

(26.12.2020, 00:00)

Veranstaltungen

Veranstaltungen sind derzeit grundsätzlich untersagt. Das Verlassen des privaten Wohnbereichs ist nur für folgende Ausnahmen im Bereich Veranstaltungen zulässig:

  • Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBL. Nr.98/1953. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, BGBl. Nr. 22/1974, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Begräbnisse mit höchstens 50 Personen. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, BGBl. I Nr. 68/2017, und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Zusammenkünfte von nicht mehr als sechs Personen, wobei diese nur aus zwei verschiedenen Haushalten stammen dürfen, zuzüglich deren minderjähriger Kinder oder Minderjähriger, denen gegenüber eine Aufsichtspflicht besteht, insgesamt jedoch sechs Minderjähriger. Hierbei ist jedoch verpflichtend durchgehend ein eng anliegender Mund- und Nasenschutz zu tragen, wenn die Veranstaltung in geschlossenen Räumen stattfindet.

 Darüber hinaus sind auch die folgenden Zusammenkünfte vom Veranstaltungsverbot ausgenommen:

  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich
  • Sportveranstaltungen im Spitzensport gemäß § 14
  • Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen

(17.12.2020, 14:00)

Ja, aber nur wenn die Abhaltung einer solchen Sitzung nicht in digitaler Form möglich ist.

(19.11.2020, 14:00)

Demonstrationen sind Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes 1953 und unter den Voraussetzungen dieses Bundesgesetzes zulässig. Das bedeutet, dass die jeweilige zuständige Veranstaltungsbehörde auf Basis der jeweiligen Gegebenheiten eine Versammlung auch untersagen kann, z.B. wenn die Sicherheits- und/oder Gesundheitslage das erforderlich macht.

(16.11.2020, 13:00)

Familie und Kinder

Die derzeitige Coronavirus-Situation hat auch weitreichende Auswirkungen auf Familien. Hierzu hat das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend Antworten auf häufig gestellte Fragen (z.B. zu Kinderbetreuungsgeld, Familienbeihilfe, Informationen für Jugendliche, Gewalt in der Familie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf) ausgearbeitet: FAQ: Auswirkungen auf Familien.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Familien, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, werden unterstützt. Dafür wurde der Corona-Familienhärteausgleich aus dem Familienlastenausgleichsfonds geschaffen. Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz diese Hilfestellungen ausgearbeitet.

Seit 15. April 2020 kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden. Alle Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter: Corona-Familienhärteausgleich.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Kinder und Jugendliche können sich bei Rat auf Draht unter der Notrufnummer 147 oder auf rataufdraht.at melden.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Sport

Indoor-Sportstätten bleiben für Hobbysportlerinnen und –sportler geschlossen. Individualsport im Freien ist weiterhin möglich. Auch Outdoor-Sportstätten dürfen wieder betreten werden, der Mindestabstand ist einzuhalten, Mannschafts- und Kontaktsportarten sind nicht erlaubt.  Zudem gilt die Beschränkung von 1 Person auf 10 m2. Spitzensportlerinnen und –sportler sowie ihre Trainerinnen und Trainer dürfen Sportstätten betreten und ihren Sport beruflich ausüben und an internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Seilbahnen und Schilifte sind für den Normalbetrieb geöffnet. Es gilt der verpflichtende Abstand von mindestens 1 Meter z.B. beim Anstellen. In geschlossenen und abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (z.B. Gondeln, abdeckbare Sessellifte) sowie dazugehörige geschlossenen Gebäuden (Stationen) sind FFP2-Masken zu tragen (gilt ab dem 14. Geburtstag). Ab dem 6. Geburtstag gilt die MNS-Pflicht. Zudem dürfen Gondeln und abdeckbare Sessellifte nur mit 50% ihrer Kapazität genutzt werden. Im Freiluftbereich von Seil- und Zahnradbahnen (z.B. Schlepplifte und dazugehöriger Wartebereich) ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Regional sind zusätzliche verschärfte Maßnahmen möglich.

(07.01.2021, 00:00)

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlicher Dienst und Sport hat auf seiner Website Informationen zu Fragen für den Bereich Sport: Häufig gestellte Fragen zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Bereich Sport

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Bei der Ausübung von Spitzensport gelten die Regeln zur beruflichen Tätigkeit sinngemäß. Wichtig ist die Bereitstellung eines für den Sport angepassten Präventionskonzeptes. Sollte aufgrund der Eigenart des ausgeübten Spitzensports der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden können, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. Dies kann etwa durch das Bilden von festen Teams geschehen. Während der Sportausübung im Freien oder an Sportstätten muss kein MNS getragen werden. Sportarten bei denen es zu Körperkontakt kommt, dürfen auch im Spitzensport nur auf Sportstätten ausgeübt werden.

(06.11.2020, 15:00)

Tiere

Bei Katzen, Hunden und Frettchen wurde das Coronavirus bereits nachgewiesen. Bis jetzt standen alle nachweislich infizierten Haustiere in einem direkten Zusammenhang mit der Haltung der Tiere im Haushalt von positiv getesteten Personen in Quarantäne. Es ist davon auszugehen, dass mit Menschen zusammenlebende Haustiere wie Hunde bzw. Katzen das Virus möglicherweise auch passiv aufnehmen.

Durch intensiven Kontakt mit infizierten Personen könnten Tiere Viren aufnehmen. In allen Fällen ist dringend auf die übliche Hygiene beim Umgang mit Tieren zu achten.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Bei Kontakt mit Tieren sollte immer eine entsprechende Hygiene eingehalten werden, da auch andere Krankheitserreger/Parasiten übertragen werden können.

Sollte bei Ihnen selbst eine bestätigte oder wahrscheinliche Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden, ist es ratsam, den Kontakt zu ihrem Haustier so gering wie möglich zu halten, eine Gesichtsmaske zu tragen und sich vor und nach jedem Kontakt mit Ihrem Tier gründlich die Hände mit Seife zu waschen.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Es fehlen derzeit noch grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse. Grundsätzlich kann dies jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch nicht ausgeschlossen werden. Bei Fällen, in denen in einem Haushalt sowohl Personen als auch Haustiere positiv getestet wurden, wird aufgrund der zeitlichen Abfolge von einer Übertragung von Mensch auf Tier ausgegangen, nicht umgekehrt.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Derzeit gibt es keine speziellen Tests für Tiere.

Von PCR-Tests bei Tieren wird aufgrund der weltweit knappen Verfügbarkeit abgeraten. PCR-Tests weisen eine akute Infektion mit dem Virus nach. Mit Antikörpertests könnte man eine immunologische Abwehrreaktion auf ein Coronavirus nachweisen. Allerdings muss bei jedem Antikörpertest die Möglichkeit einer Kreuzreaktion mit ähnlichen Viren bedacht werden. Es gibt ein großes Spektrum von Coronaviren, die Haustiere infizieren können. Welches Testsystem am geeignetsten für Haustiere ist, dazu gibt es noch keine sicheren Erkenntnisse.

(15.09.2020, 13:30 Uhr)

Ja, da Betretungsverbote sowie Bedingungen und Auflagen der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung für die Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen nicht gelten.

Die Ausbildung der genannten Hunde fällt unter berufliche Tätigkeiten.

(07.12.2020, 00:00)

Jagd

Ja, die Jagd erfüllt einen systemrelevanten Auftrag auf Basis der neun Landesjagdgesetze. Die Jagdgesetze dienen nicht dazu, Freizeitaktivitäten der Jägerinnen und Jäger zu schützen, sondern verfolgen ausschließlich Ziele des Allgemeininteresses. Mit dem Begriff „systemrelevant“ werden Tätigkeiten und Funktionen beschrieben, die für die Gesellschaft und für die Aufrechterhaltung des Systems bedeutsam sind. Krankenschwestern, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Verkaufspersonal in Lebensmittelmärkten, Landwirtinnen und Landwirte und natürlich auch Jägerinnen und Jäger zählen international beispielhaft zu diesen systemrelevanten Personengruppen und sind daher unter berufliche Zwecke im Sinne der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung zu subsumieren.

Jägerinnen und Jäger leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, der an die zeitlichen Gegebenheiten der Natur gebunden ist und nicht nachgeholt werden kann. Die Ausübung der Jagd dient vor allem dem Schutze von land- und forstwirtschaftlichen Kulturen zur Vermeidung von Wildschäden, der Tierseuchenprävention und der Gewinnung von regionalen Lebensmitteln. Auch im Einsatz bei der Versorgung von Verkehrsfallwild handelt die Jagd im öffentlichen Interesse.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Jagd Österreich.

(07.12.2020, 00:00)

Ja, die Jagd darf ausgeübt werden, da es sich um einen beruflichen Zweck im Sinne der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung handelt. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Jägerinnen und Jäger hier einen wichtigen Beitrag zur Seuchenprävention leisten (Tuberkulose beim Rotwild, Afrikanische Schweinepest) und mit ihrer Tätigkeit die Veterinärbehörden unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Jagd Österreich.

(07.12.2020, 00:00)

Ja, um der gesetzlichen Verpflichtung zum Schutze der land- und forstwirtschaftlichen Kulturen nachkommen zu können sind Bewegungsjagden mit mehreren Personen unverzichtbar. Hier ist daher von Zusammenkünften zu beruflichen Zwecken im Sinne der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung auszugehen. Einzelabschüsse allein können dieses Ziel nicht erreichen. Aufgrund der aktuellen Situation sind derzeit Bewegungsjagden nur im notwendigen Ausmaß mit den nötigsten Jagdteilnehmerinnen und -teilnehmern unter Auflage der geltenden Hygienevorschriften abzuhalten. Die Jagdteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen in Kleingruppen organisiert und registriert werden. Ein jagdlich abgestimmtes COVID-19-Präventionskonzept ist anzuwenden. Auch bei der Ausübung des jagdlichen Brauchtums müssen die sozialen Kontakte auf das Nötigste eingeschränkt werden. Daher ist während des Lock-Downs auf eine Tagesstreckenlegung und auf einen Schüsseltrieb zu verzichten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Jagd Österreich.

(07.12.2020, 00:00)