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FAQ: Corona-Ampel

Wir sind laufend bemüht die FAQs aktuell zu halten. Aus diesem Grund finden Sie ab sofort auch Datum und Uhrzeit angefügt. Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Webpage erst nach Erlass der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

Ausführliche Informationen zur Corona-Ampel finden Sie hier: corona-ampel.gv.at

Die Corona-Ampel

Regionale Cluster und Hotspots brauchen starke regionale Antworten. Die Corona-Ampel ermöglicht es, abhängig von der epidemischen Lage, Maßnahmen für alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche zu setzen. Diese Maßnahmen können dann für das gesamte Bundesgebiet, einzelne Bundesländer oder Bezirke gelten.

Damit ist die Corona-Ampel ein Werkzeug für eine einheitliche, koordinierte und transparente Vorgehensweise der Behörden. Sie informiert die österreichische Bevölkerung über das Risiko in einer bestimmten Region und auch über die eventuellen Maßnahmen, die gesetzt werden.

Die Maßnahmen sind zum Teil bereits rechtlich verankert (vgl. Lockerungsverordnung) oder können auf Basis der derzeitigen Rechtslage bzw. ab der Novellierung des COVID-19-Maßnahmengesetzes und des Epidemiegesetzes 1950 umgesetzt werden. Dies betrifft vor allem den Mund-Nasen-Schutz.

  • Rot: sehr hohes Risiko. Unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung.
  • Orange: hohes Risiko. Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar.
  • Gelb: mittleres Risiko. Moderate Fälle, deren Ursprung und Verbreitung bekannt sind (= hauptsächlich in Clustern).
  • Grün: geringes Risiko. Einzelne Fälle, isolierte Cluster.

(04.09.2020, 6.30)

Corona-Ampel
Die Corona-Ampel

Die Bewertung der aktuellen epidemiologischen Lage auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene erfolgt durch AGES und GÖG anhand von vier Indikatoren:

  • Übertragbarkeit (Fälle): 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Fälle innerhalb der vergangenen 7 Tage)
  • Quellensuche (Cluster): Anteil der Fälle, deren Quelle geklärt ist
  • Ressourcen (im Gesundheitswesen): Belegung der Spitalsbetten
  • Tests: Anzahl der Tests der vergangenen 7 Tage

(04.09.2020, 6.30)

Die Corona-Kommission ist ein beratendes Gremium, das Empfehlungen abgibt, welche Ampelfarbe für eine bestimmte Region gelten soll.

In der Corona-Kommission sind 19 stimmberechtigte Mitglieder. Diese sind: 

  • Vertreterinnen und Vertreter aller neun Bundesländer
  • fünf nominierte Expertinnen und Experten des Bundes
  • fünf weitere Vertreterinnen und Vertreter des Bundes

Den Vorsitz führen Ulrich Herzog (Gesundheitsministerium) und Clemens Auer (Gesundheitsministerium). Sprecherin der Kommission ist die Epidemiologin Daniela Schmid (AGES).

Nicht-stimmberechtigte Vertreterinnen und Vertreter weiterer Ministerien werden beratend hinzugezogen.

(04.09.2020, 6.30)

Die Corona-Kommission schätzt das epidemische Risiko auf Basis von Indikatoren, Kontextinformation und Expertise/Erfahrung ein. Sie gibt Empfehlungen ab, welche Ampelfarbe für eine bestimmte Region gelten soll.

Der Corona-Ampel liegt ein 4-stufiger Prozess zugrunde:

1. Präzises Monitoring

Die Überwachung auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene erfolgt durch die AGES und GÖG anhand bestimmter Indikatoren:

  • Übertragbarkeit (Fälle): 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Fälle innerhalb der vergangenen 7 Tage)
  • Quellensuche (Cluster): Anteil der Fälle, deren Quelle geklärt ist
  • Ressourcen (im Gesundheitswesen): Belegung der Spitalsbetten
  • Tests: Anzahl der Tests der letzten 7 Tage

2. Laufende Evaluierungen

Die Corona-Kommission bewertet die epidemische Lage auf Basis verschiedener Faktoren. Diese sind unter anderen:

  • Bisherige Entwicklungen
  • Mobilität der Bevölkerung
  • Regionale Besonderheiten

Die Empfehlung der Ampelfarbe erfolgt auf Bundes-, Länder- und/oder Bezirksebene.

3. Evidenzbasierte Einstufungen

Die Entscheidung zur Festlegung der Ampelfarbe erfolgt auf politischer Ebene. Anschließend setzen die zuständigen Behörden per Verordnung gezielte und der Ampelfarbe entsprechende Maßnahmen:

  • Für Österreich der Gesundheitsminister
  • Für ein Bundesland/mehrere Bundesländer die Landeshauptleute in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister
  • Für Bezirke/Regionen die Bezirksverwaltungsbehörden in Abstimmung mit den Landeshauptleuten und dem Gesundheitsminister

4. Gezielte Maßnahmen 

Ein Leitfaden für Präventionsmaßnahmen in allen Gesellschafts-/ Wirtschaftsbereichen ermöglicht ein weitgehend einheitliches Vorgehen bei ähnlicher epidemiologischer Situation.

(04.09.2020, 6.30)

kommission
Monitoring, Kommission, Ampelfarbe und Umsetzung der Maßnahmen

Die Corona-Kommission gibt Empfehlungen zur Risikoeinstufung in Österreich ab, damit dem Risiko angepasste, vorbeugende Maßnahmen gesetzt werden können. Diese Maßnahmen werden umso wichtiger, je höher die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit dem Coronavirus in einer bestimmten Region ist. Der Blick der Kommission muss sich also in die Zukunft richten, um es der Virusausbreitung insgesamt, in allen Lebensbereichen, schwer zu machen. 

Im Gegensatz dazu muss die Gesundheitsbehörde vor Ort im akuten Erkrankungsfall rasch handeln: BürgerInnen, die sich mit dem Virus infiziert haben könnten, werden möglichst rasch getestet und „abgesondert“. Des Weiteren werden Kontaktpersonen identifiziert, um die Verbreitung des Virus (ausgehend von dieser konkreten Person) zu unterbrechen.

(04.09.2020, 6:30)

Die Ampel ist nicht die Antwort auf einen konkreten Ausbruch, sondern ein Präventionsinstrument. Bei einem Ausbruch gibt es dieselben Maßnahmen wie bisher: Testungen und rasches Kontaktpersonenmanagement. Dafür sind die Gesundheitsbehörden vor Ort zuständig.

(04.09.2020, 6:30)

Es gelten in allen Bezirken gewisse Mindestmaßnahmen, die bei einer bestimmten Farbe gesetzt werden. Basierend darauf können in einzelnen Regionen aber auch weitere Maßnahmen folgen.

(04.09.2020, 6:30)

Vorbeugende Mindestmaßnahmen sind für alle Lebensbereiche sinnvoll. Konkrete Empfehlungen gibt es darüber hinaus für die folgenden sechs Bereiche:

  • Arbeit und Wirtschaft
  • Bildung
  • Gesundheits- und Sozialbereich
  • Sport
  • Tourismus
  • Transport

(04.09.2020, 6:30)

Wenn die Kommission für eine bestimmte Region die Ampelfarbe Rot empfiehlt, bedeutet das, dass das Risiko sehr hoch eingeschätzt wird. Dementsprechend folgen Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Die einzelnen Maßnahmen sind unter corona-ampel.gv.at nachzulesen.

(04.09.2020, 6:30)

Die Corona-Kommission ist ein beratendes Gremium und gibt Empfehlungen zur Ampelschaltung an den Bundesminister weiter.  Die Entscheidung zur Festlegung der Ampelfarbe erfolgt auf politischer Ebene. In Absprache mit den Landeshauptleuten schaltet der Minister die Ampel und veröffentlicht die eingefärbte Österreichkarte auf corona-ampel.gv.at.

(04.09.2020, 6:30)

Die Corona-Ampel ist ein Werkzeug, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzugrenzen. Neben den geltenden Grundprinzipien (u.a. Handhygiene, Atemhygiene, Abstand halten) werden Maßnahmen für verschiedene Lebensbereiche ausgesprochen, die sich an den jeweiligen Ampelfarben orientieren. Zum einen handelt es sich dabei um Empfehlungen, zum anderen um Mindestmaßnahmen, die per Verordnung geregelt werden und damit bindend sind.

(04.09.2020, 6:30)

Die Corona-Ampel ist ein Werkzeug, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzugrenzen. Sie bleibt so lange in Verwendung, wie es die epidemiologische Lage erfordert.

(04.09.2020, 6:30)

Das BMBWF hat dazu einen Leitfaden veröffentlicht. Diesen finden Sie unter www.bmbwf.gv.at

(04.09.2020, 6:30)

Den Leitfaden des BMBWF für Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten finden Sie unter www.bmbwf.gv.at.

(04.09.2020, 6:30)

Der Bundesminister veröffentlicht nach Rücksprache mit den Landeshauptleuten die jeweils aktuelle Risikoeinstufung. Darauf basieren Mindestmaßnahmen für verschiedene Lebensbereiche. Dabei kann es sich um Empfehlungen handeln, oder aber um rechtlich bindende Vorgaben (z.B. was den Mund-Nasen-Schutz betrifft).

(04.09.2020, 6:30)

Der Landeshauptmann bzw. die Landeshauptfrau kann zusätzlich zu den vom Bundesminister erlassenen (Mindest-)Maßnahmen zusätzliche Maßnahmen für sein Landesgebiet regeln. Selbiges gilt für die Bezirksverwaltungsbehörde auf ihrer Ebene.

(04.09.2020, 6:30)

Die Maßnahmen sind zum Teil bereits rechtlich verankert (vgl. Lockerungsverordnung) oder können auf Basis der derzeitigen Rechtslage (MNS) bzw. ab der Novellierung des COVID-19-Maßnahmengesetzes und des Epidemiegesetzes 1950 umgesetzt werden.

(04.09.2020, 6:30)

Es gibt einige Länder, die Ampelsysteme regional oder auch für das gesamte Land eingeführt haben, beispielsweise Deutschland oder Tschechien. Viele dieser Systeme basieren auf einem einzelnen Kriterium, nämlich der Infektionszahlen in den jeweiligen Bezirken. Das österreichische System hingegen sieht eine umfassende Bewertung der Situation vor. Berücksichtigt werden hier vier verschiedene Indikatoren:

  • Übertragbarkeit (Fälle): 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Fälle innerhalb der vergangenen 7 Tage)
  • Quellensuche (Cluster): Anteil der Fälle, deren Quelle geklärt ist
  • Ressourcen (im Gesundheitswesen): Belegung der Spitalsbetten
  • Tests: Anzahl der Tests der vergangenen 7 Tage

(04.09.2020, 6:30)

Die Kommission ist ein beratendes Gremium. Erst der Bundesminister entscheidet in Abstimmung mit den Landeshauptleuten darüber, ob die Ampel den Empfehlungen der Kommission entsprechend geschaltet wird. In der Regel werden die Empfehlungen der Kommission berücksichtigt.

(04.09.2020, 6:30)

Wenn es sich bei Maßnahmen um Empfehlungen handelt, sind alle in Österreich lebenden Menschen aufgefordert, diese zu berücksichtigen und umzusetzen. Maßnahmen, die rechtlich bindend sind, müssen von der jeweiligen örtlich zuständigen Behörde vollzogen und damit umgesetzt werden.

(04.09.2020, 6:30)

Eine Ampelfarbe gilt – je nach epidemiologischer Lage – nicht unbedingt für einen gesamten Bezirk, sondern möglicherweise nur für einzelne Regionen. Dies wird unter corona-ampel.gv.at abgebildet sein.

(04.09.2020, 6:30)

Die mit der Corona-Ampel in Zusammenhang stehenden Präventionsmaßnahmen richten sich nach der jeweiligen epidemiologischen Situation, die auf Basis der definierten Indikatoren durch die Corona-Kommission bewertet wird. Aufgrund des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung sollten Präventionsmaßnahmen für Wien möglichst einheitlich und somit für die gesamte Stadt gesetzt werden. Unabhängig davon werden weiterhin spezifische, lokale Maßnahmen im Bedarfsfall (z.B.: COVID-Krankheitsfall in einer Einrichtung) von den lokalen Gesundheitsbehörden getroffen.

(04.09.2020, 6:30)

Je nach Empfehlung bzw. Verordnung von lokalen Maßnahmen kann es sein, dass ich etwa in meinem Heimatort an gewissen Orten Masken tragen muss, an meinem Arbeitsplatz aber zum Beispiel nicht.

(04.09.2020, 6:30)

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Maßnahmen sowie den vollständigen Leitfaden finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

(04.09.2020, 6:30)

Wenden Sie sich bei Fragen rund um die Corona-Ampel bitte an das Team des Bürgerservices des Gesundheitsministeriums unter 0800 201 611.

(04.09.2020, 6:30)

Ja, im ORF-Teletext finden Sie Informationen zur Corona-Ampel auf Seite 659.

(04.09.2020, 6.30)

Sämtliche Informationen zur Corona-Ampel finden sich derzeit auf einer Website unter corona-ampel.gv.at. Diese ist auch für mobile Endgeräte optimiert. Die Entwicklung einer eigenen App bzw. die Einbindung der Ampel in die Stopp-Corona-App ist derzeit nicht geplant.

(04.09.2020, 6.30)

Wir empfehlen den Bezirksverwaltungsbehörden, vor Ort für eine entsprechende Kommunikation der Maßnahmen zu sorgen.

(04.09.2020, 6.30)

Die Empfehlung der Corona-Kommission steht wöchentlich am Freitagmittag als Download zur Verfügung und wird gemeinsam mit der Schaltung der Ampel durch den Gesundheitsminister veröffentlicht und daraufhin online gestellt.

(04.09.2020, 6.30)