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FAQ: Gesundheit und Pflege

Wir sind laufend bemüht die FAQs aktuell zu halten. Aus diesem Grund finden Sie ab sofort auch Datum und Uhrzeit angefügt.

Vorsorge

Es werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder mit Desinfektionsmittel desinfizieren
  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Niesen und Husten in Armbeugen oder Papiertaschentuch, dieses entsorgen
  • Räume regelmäßig (wenn möglich quer) lüften, wenn möglich einmal pro Stunde
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden.

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps zur richtigen Handhygiene.

(20.05.2020, 18:45)

Was bedeutet korrekte Handhygiene?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps für die richtige Handhygiene.

(20.05.2020, 18:45)

Was ist korrekte Husten- und Niesetikette?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps für die richtige Husten- und Niessetikette.

(20.05.2020, 18:45)

Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

(20.05.2020, 18:45)

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein: zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die Ratschläge bitte genau befolgen.

(20.05.2020, 18:45)

Auf Basis bisheriger Risikobewertungen ist eine Übertragung des Virus über Lebensmittel nicht möglich. D.h. die Lebensmittel in Österreich sind sicher. Von Fleisch, Wurst, Eiern, Obst, Gemüse, Wasser usw. geht keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus aus. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Coronavirus: Wasser und Lebensmittel (BMLRT).

Beim Umgang mit Lebensmitteln sollten immer die allgemeinen Hygieneregeln im Alltags (z.B. regelmäßiges Händewaschen) und die richtige Hygiene bei Lebensmittlen (Transport, Lagerung, Waschen, Zubereitung, richtiges Erhitzen etc) beachtet werden. Da Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze hitzeempfindlich sind, kann ein Gesundheitsrisiko durch richtiges Erhitzen von Lebensmitteln verringert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Schauplatz Küche (AGES).

(20.05.2020, 18:45)

  • Wenn sichergestellt ist, dass es zu keinen Infektionsrisiken in Bezug auf SARS-CoV-2 kommt (Einzelterminvereinbarung, kein Aufeinandertreffen im Wartezimmer, striktes Einhalten aller empfohlenen Hygienemaßnahmen, nur gesunde Kinder, nur EINE gesunde Begleitperson, KEINE Geschwister etc), können empfohlene Impfungen unter Nutzen-Risiko-Abwägung und in Abhängigkeit von der Situation durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere für Impfungen/Grundimmunisierungen im ersten Lebensjahr, damit ungeimpfte Kinder rechtzeitig geschützt werden. Routine-Impftermine können wegen der derzeitigen Rahmenbedingungen, wenn notwendig, wenige Wochen aufgeschoben werden, sollen jedoch entsprechend den Empfehlungen, sobald es die Situation erlaubt, ehestmöglich nachgeholt werden.
  • In Bezug auf FSME („Zeckenimpfung“) ist  anzuraten, dass ungeimpfte Personen endemische Gebiete jedenfalls meiden.
  • Die Pneumokokkenimpfung bei Risikopersonen/vulnerablen Personengruppen und Senioren ist entsprechend den Empfehlungen  des Österreichischen Impfplans sinnvoll und explizit empfohlen. Aufgrund der derzeitigen Infektionsgefahr und der Maßnahmen zur Verhinderung der SARS-CoV-2 Ausbreitung ist das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion am Weg zur Impfung derzeit aber als deutlich höher einzuschätzen als der Benefit der Impfung in der momentanen Situation. Es kann aber im Einzelfall eine individuelle Nutzen-Risiko Abschätzung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgen.

(20.05.2020, 18:45)

Es handelt sich bei COVID-19 um ein neuartiges Virus, für das bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen. Ganz allgemein gilt aber, dass auf Grund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene, korrekte Nies/Hustenetikette und einen Mindestabstand von 1 Meter von anderen Personen.

Derzeit ergeben sich keine Hinweise, dass Schwangere durch eine COVID-19-Erkrankung mehr gefährdet sind als andere Personen: Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Schwangere im Falle einer Erkrankung nur leichte bis mittelschwere Symptome aufwiesen.

Es gibt derzeit auch keine Hinweise, dass das Virus während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen wird. Wenn keine anderen medizinischen Gründe vorliegen, ist daher ein normaler Geburtsvorgang möglich. Auch das Stillen ist prinzipiell möglich, weil bisher keine Hinweise bestehen, dass das Virus über die Muttermilch übertragen wird. In jedem Fall muss das Kind aber vor der Infektion durch die Mutter geschützt werden.
 

(20.05.2020, 18:45)

Die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen stellen für Sie und Ihr Kind wichtige Vorsorgemaßnahmen dar. Seit dem Wegfall der Ausgangsbeschränkungen werden die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen in den Arztpraxen wieder in der vorgesehenen Weise durchgeführt. Vereinbaren Sie daher bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt telefonisch einen Termin für die Durchführung der nächsten vorgesehenen Mutter-Kind-Pass-Untersuchung.

Im Hinblick auf einen möglichen Rückstau bei der Terminvergabe ist eine Übergangsfrist bis voraussichtlich Ende Mai 2020 vorgesehen, während der es nachgesehen wird, wenn die Durchführung von Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen aufgrund der durch Covid-19 bedingten Einschränkungen aus von Ihnen nicht zu vertretenden Gründen unterblieben ist. 

Wenn die Frist für die Durchführung einer bestimmten Untersuchung nach Wegfall dieser Ausnahmesituation, somit ab Anfang Juni 2020, noch offen ist, muss die Durchführung dieser Untersuchung für den Erhalt des vollen Kinderbetreuungsgeldes nachgewiesen werden.

(20.05.2020, 18:45)

Gesundheitsversorgung

Für die Dauer der Pandemie ist es möglich Medikamente auch ohne Arztbesuch verschrieben zu bekommen. Konkret funktioniert das Service bei Kassenärztinnen und Kassenärzten, die an das ELGA e-Medikationssystem angeschlossen sind (bei anderen per Fax an die Apotheke).

Melden Sie sich telefonisch bei Ihrer Kassenärztin bzw. Ihrem Kassenarzt. Das Rezept wird wie gewohnt ausgestellt und die Information elektronisch an die Apotheke übermittelt. Die benötigten Medikamente können ohne Papierrezept abgeholt werden. Detailinformationen auf chipkarte.at.

(15.5.2020, 13:00)

Grundsätzlich sind die Arztpraxen geöffnet. Benötigen Sie einen Termin bei einer niedergelassenen Ärztin oder einem niedergelassenen Arzt, melden Sie sich bitte vorher telefonisch oder per E-Mail an. Bitte halten Sie den Termin pünktlich ein, um die Zahl der Personen in der Ordination bzw. im Wartebereich möglichst gering halten zu können.

Vergessen Sie bitte nicht auf den Mund-Nasen-Schutz!

Haben Sie den Verdacht, an einer COVID-19-Infektion erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die 24-Stunden-Hotline 1450!

(15.05.2020, 13:00)

In allen notwendigen Fällen, die einer akuten Behandlung bedürfen.

Bei bloßem Verdacht auf Infektion COVID-19 ist es zu vermeiden, selbst die Krankenanstalt aufzusuchen. In solchen Fällen sollte Kontakt mit 1450 erfolgen.

(15.05.2020, 13:00)

Um zu verhindern, dass Infektionen in die Krankenanstalten hineingetragen werden.

(15.05.2020, 13:00)

Aktuelle Informationen zur Belegung der Normalbetten und der Intensivbetten mit Covid-19 –Patientinnen und –Patienten sowie zu den noch verfügbaren Betten (Auslastung) in den Spitälern finden Sie im amtlichen Dashboard unter info.gesundheitsministerium.at.

(15.05.2020, 13:30)

Ja. Patientinnen und Patienten können in Rehabilitationseinrichtungen die verordneten Behandlungen in Anspruch nehmen.

(15.05.2020, 13:30)

Der Zugang zum Schwangerschaftsabbruch ist auch während der Corona-Pandemie gesichert, da Schwangerschaftsabbrüche als notwendige medizinische Versorgung gelten. Es handelt sich hierbei definitiv um „unaufschiebbare medizinische Maßnahmen“. Die Abgabe des Arzneimittels Mifegyne in Krankenanstalten ist weiterhin gewährleistet.

Aus rechtlicher Sicht ist festzuhalten, dass es sich bei Schwangerschaftsabbrüchen nach Ansicht des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz um Gesundheitsdienstleistungen iSd Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19, BGBl. II Nr. 96/2020, handelt.

(15.05.2020, 13:30)

Die gegenwärtige COVID-19-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Betreuung von Menschen mit Demenz.

Auf der Seite Demenzstrategie.at finden Sie Informationen und Anlaufstellen, die Ihnen helfen können, Ihre Angehörigen mit Demenz in der aktuellen Situation gut zu unterstützen.

(15.05.2020, 13:30)

Blut- oder Plamaspenden sind weiterhin möglich und für die Gesundheitsversorgung sehr wichtig!

Einrichtungen zum Blutspenden und Plasmaspenden zählen als Gesundheitsdienstleistungen zu den Ausnahmen des § 2 der Verordnung „Vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“ und dürfen daher besucht werden. Zu Sicherheit  der Spenderinnen und Spender, sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Blut- und Plasmaspendeeinrichtungen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Bitte kommen Sie alleine und ohne Begleitung von Kindern in die entsprechenden Einrichtungen. Spenderinnen und Spender über 65 Jahren werden zur ihrer eigenen Sicherheit gebeten, erst nach Ende der Corona-Krise wieder Blut/Plasma zu spenden. Bei der Blut/Plasmaspende ist sicherzustellen, dass in den Einrichtungen der Mindestabstand von einem Meter jedenfalls eingehalten wird.

(15.05.2020, 13:30)

Kurbetriebe im Sinne des § 42a KaKuG dürfen seit 1. Mai öffnen. Sofern der Besuch von Kuranstalten medizinisch verordnet wird, ist auch die Beherbergung möglich.

Kurähnliche Betriebe mit dem Zweck der Erholung und Freizeitgestaltung dürfen voraussichtlich per 29. Mai wieder öffnen.

(15.05.2020, 13:30)

Pflege

Der Besuch ist grundsätzlich möglich. Voranmeldesysteme sind vom jeweiligen Alten- und Pflegeheim abhängig. Es wird geraten, den Besuch zeitgerecht zu planen und mit dem Betreiber abzustimmen. Ab 4. Mai gibt es Lockerungen zum Besuch in Alten- und Pflegeheimen. Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, werden allerdings Sicherheitsmaßnahmen empfohlen:

  • Mehr als einen Meter Abstand halten
  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder mit alkoholhaltigem Desinfektionsmittel desinfizieren
  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • In Armbeugen oder Taschentuch niesen, Taschentuch entsorgen
  • Räume regelmäßig lüften, wenn möglich einmal pro Stunde
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden

Ergänzend dazu gibt es von den Bundesländern und den Trägern der Alten- und Pflegeheime auf die individuelle Situation angepasste Maßnahmen und Empfehlungen, die ebenfalls einzuhalten sind.

Aufgrund der Heterogenität der Alten- und Pflegeheime (z.B. Größe, räumliche und bauliche Gegebenheiten, Garten, Umgebung, Infrastruktur) obliegt es den Einrichtungen selbst, die für sie optimale Lösung zu entwickeln. Die vorliegenden Empfehlungen legen einen Rahmen für an die jeweiligen Verhältnisse in den Einrichtungen angepasste Entscheidungen fest.

Der Betreiber der Einrichtung ist dazu verpflichtet, für die Minimierung eines Infektionsrisikos durch entsprechende Schutzmaßnahmen zu sorgen.

(15.05.2020, 14:00)

Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen sowie ihre An- und Zugehörigen in der Regel eine besondere Risikogruppe darstellen, soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, und um jene Personen zu schützen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden die Pflegegeldbegutachtungen vorübergehend ausgesetzt.

Um die Folgen für die betroffenen Personen, die durch die Aussetzung der Begutachtung entstehenden Verzögerungen, abzumildern, können in Einzelfällen Vorschüsse gemäß § 8 BPGG gewährt werden. Diesbezüglich wäre ein entsprechender Antrag an die Entscheidungsträger zu richten.

(15.05.2020, 14:00)

Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen sowie ihre An- und Zugehörigen in der Regel eine besondere Risikogruppe darstellen, soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, und um jene Personen zu schützen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden die Angehörigengespräche vorübergehend ausgesetzt.

Auf Wunsch können derzeit jedoch Angehörigengespräche telefonisch in Anspruch genommen werden.

(15.05.2020, 14:00)

Aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen eine besondere Risikogruppe darstellen und soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, aber auch zum Schutz der Personen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden mit sofortiger Wirkung alle Hausbesuche im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege ausgesetzt.

(15.05.2020, 14:00)

Da aufgrund des Coronavirus mit Ausfällen von Pflege- und Betreuungspersonen gerechnet werden muss, wurde gemeinsam mit den Bundesländern erarbeitet, wie die Versorgung übernommen werden kann. Dabei kann nicht immer die bestehende Pflege- und Betreuungssituation aufrechterhalten werden, jedoch soll niemand mit dieser Situation alleine gelassen werden.

Für eine Abklärung des Bedarfs und einer Ersatzbetreuung wurden daher von den Bundesländern telefonische Pflege-Hotlines eingerichtet, die unter folgenden Telefonnummern erreichbar sind.

Bitte kontaktieren Sie die zuständige Stelle in ihrem Bundesland unter folgender Telefonnummer:

Burgenland:

  • Pflegeberatung:   05/7600-1000

Kärnten:

  • Pflege-Hotline:   05/0536-22134

Niederösterreich:

  • Pflegehotline:    02742/9005-9095

Oberösterreich:

  • Hotline (Caritas):  05/1775-775

Salzburg:

  • Pflegeberatung Salzburg: 0662/8042-3533

Steiermark:

  • Sozialservicestelle:  0800/500 176

Tirol:

  • Coronavirus-Hotline:  0800/808030

Vorarlberg:

  • Allgemeine Hotline:  05574/511-24105

Wien:

  • Telefonische Beratung FSW: 01/24524

(15.05.2020, 14:00)

Durch die zu erwartenden Ausfälle von Betreuungskräften kann es dazu kommen, dass eine selbständige Betreuungskraft ihren normalen Arbeitsrhythmus von 14 Tagen verlängert. In diesem Fall wird die Betreuung nur noch von einer Betreuungskraft durchgeführt, statt wie vor der Pandemie vereinbart von zwei Personenbetreuungskräften. Der Zuschuss wird grundsätzlich je Betreuungskraft gewährt und man kann für eine selbständige Betreuungskraft mit Euro 275,- und für zwei selbständige Betreuungskräfte mit Euro 550,- gefördert werden.

Für die Dauer der Pandemie gibt es jedoch andere Regeln: Wenn eine verlängerte Betreuung, nämlich mehr als 14 Tage, stattfindet, wird die Förderung für eine selbständige Betreuungskraft auf Euro 550,- erhöht, um finanzielle Härtefälle zu vermeiden. Eine unselbständige Betreuungskraft darf nicht länger als 14 Tage arbeiten, deshalb bleibt es hier bei den bisherigen Förderungshöhen.

(15.05.2020, 14:00)

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) beantwortet Fragen rund um das Coronavirus unter der Nummer 0800/555 621 und auf der Website unter Coronavirus.

Auch auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) finden sich aktuelle Informationen zum Coronavirus und Informationen zu weiteren Beratungsstellen und Hotlines.

Bei Auftreten von Symptomen ist die landesweit gültige Gesundheitshotline 1450 anzurufen.

Handlungsempfehlungen für betroffene Berufsgruppen finden Sie hier.

(15.05.2020, 14:00)

Handlungempfehlungen finden sich hier: Empfehlungen für BetreuerInnen von älteren Menschen (25.3.2020). (PDF, 111 KB)

(15.05.2020, 14:00)

Gesundheitsberufe

Ausführliche Fachinformationen und Handlungempfehlungen finden sich hier.

(15.5.2020, 14:00)

Für den Eigenschutz:

FFP3:

  • Empfohlen für Gesundheitsberufe während aerosol-verursachender Tätigkeiten  (Absaugen, Intubieren etc.)
  • Empfohlen für zahnärztliche Tätigkeiten mit Aerosol-Produktion

FFP2

  • Empfohlen für Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen/Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden

FFP1

  •  Empfohlen für Gesundheitsberufe, die in direktem Kontakt zu Patientinnen/Patienten stehen

 

Für den Fremdschutz:  

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Maske):

  • Empfohlen für Gesundheitsberufe, die in direktem Kontakt zu Patientinnen/Patienten stehen

Einfacher Mund-Nasen-Schutz (MNS):  

  • Einfache mechanische Barriere
  • Auch: Schal, Tuch, selbstgenähter Schutz
  • Empfohlen für jedermann beim Einkauf, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, in geschlossenen Räumen, in denen mehrere Personen sind, etc.

Masken mit Ventil (wo die verbrauchte Atemluft ausgeblasen wird) sind NICHT für den Fremdschutz tauglich. Sie sind daher Gesundheitsberufen im Umgang mit infektiösen Patienteninnen/Patienten oder Bewohnern vorbehalten. Beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte ein MNS verwendet werden und keine Maske mit Ventil!

Für Kinder gilt: Kleinkinder bis 2 Jahre dürfen keine Masken tragen (Erstickungsgefahr), Kinder bis 6 Jahren können einen MNS tragen, wenn dieser toleriert wird. Ständige Kontamination des Schutzes mit den Händen ist kontraproduktiv. Ältere Kinder sollten einen MNS tragen.

Alternative Möglichkeit bei Nicht-Verfügbarkeit von FFP2-Masken für Gesundheitsberufe solange dieser Engpass besteht:

  • Patientin/Patient bzw. pflegebedürftige Person ist mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu versehen UND das Personal ist je nach Verfügbarkeit mit FFP1 zu schützen; nur wenn diese nicht verfügbar, ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu verwenden.

Grundsätzlich gilt immer: Wenn ein Schutz einer höheren Kategorie nicht verfügbar ist, ist ein Schutz einer niedrigeren Kategorie immer noch besser als gar kein Schutz.

Weitere Informationen:

(15.05.2020, 14:00)

Im Rahmen der Berufsgesetze fällt die Durchführung von Abstrichnahmen in den Tätigkeitsbereich folgender Gesundheitsberufe:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker (während der Pandemie auch ohne ärztliche Anordnung)
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Sanitäterinnen und Sanitäter im Kontext einer Pandemie
  • Laborassistentinnen und -assistenten (unter Aufsicht einer Ärztin oder eines Arztesn bzw. einer Biomedizinischen Analytikerin/eines Biomedizinischen Analytikers)

Für eine fachgerechte Durchführung sollte das Gesundheitspersonal bei Bedarf geschult werden.

(15.05.2020, 14:00)

Neben Ärztinnen und Ärzten dürfen Biomedizinische Analytikerinnen und -analytiker Laboruntersuchungen durchführen. Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) und auch noch bis spätestens 31.3.2021 dürfen die anfallenden Laboruntersuchungen von Biomedizinische Analytikerinnen/Analytiker auch ohne verpflichtende ärztliche Anordnung durchgeführt werden.

Darüber hinaus dürfen während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) bis spätestens 31.3.2021 für die anfallenden Laboruntersuchungen auch Personen herangezogen werden, die ein naturwissenschaftliches oder ein veterinärmedizinisches Studium erfolgreich abgeschlossen haben.

(15.05.2020, 14:00)

Abfälle wie Schutzausrüstungen, Untersuchungsbehälter, Textilien etc. die im Zuge von Untersuchungen bei Verdacht auf eine Coronaviren (2019-nCoV)-Infektion in speziellen Untersuchungsräumen und Isolierstationen anfallen, stellen keinen infektiösen Abfall im Sinne des AWG 2002 sowie darauf beruhender Verordnungen dar. Sie sind somit nicht als gefährlicher Abfall einzustufen. Das gilt auch für Einweg-Schutzanzüge, welche unter anderem das Rote Kreuz oder die Polizei bei ihren Ersttestungen verwenden. Aus Gründen der Seuchenprävention ist es aber dennoch angezeigt, solche Abfälle getrennt zu erfassen und einer thermischen Behandlung zuzuführen.

Abfall aus Infektionsstationen bzw. Quarantänestationen im medizinischen Bereich soll nicht einer nochmaligen Trennung unterzogen sondern einer direkten Entsorgung zugeführt werden, genauso ist auch mit dem Abfall in Haushalten mit positiv getesteten Personen zu verfahren. Dabei soll sichergestellt werden, dass diese Abfälle nicht unmittelbar, sondern in einem extra Müllbeutel getrennt in den Restmüll kommen.

(15.05.2020, 14:00)

Für die Dauer der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) sind die Regelungen betreffend das Ruhen und Erlöschen der Berufs- und Tätigkeitsberechtigung von Sanitätern/-innen für den Fall nicht fristgerecht nachgewiesener Fortbildungen und Rezertifizierungen ausgesetzt. Dies bedeutet, dass ruhende oder erloschene Berechtigungen für diese Dauer wiederaufleben. Diese Berechtigungen gelten auch noch bis spätestens 31.3.2021.

Da während der Pandemie die Absolvierung der Fortbildungen und Rezertifizierungen schwer möglich ist bzw. ein Ausfall des Rettungspersonals zur Absolvierung der Fortbildungen nicht gewünscht wäre, werden daher diese Fristen um ein Jahr verlängert.

(15.05.2020, 14:00)

Physiotherapeutinnen/Physiotherapeuten und Heilmasseurinnen/Heilmasseure durften immer arbeiten. Seit 1. Mai dürfen auch Masseurinnen/Masseure tätig sein. 

In diesen Fällen kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Ein-Meter Mindestabstand nicht eingehalten werden und es sind geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.

(15.05.2020, 14:00)

Für einen berufsmäßigen Einsatz von Sanitäterinnen und Sanitätern im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) wird vom Erfordernis der Absolvierung des Berufsmoduls abgesehen, dies gilt bis spätestens 31.3.2021.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) ist für die Ausübung von Spezialisierungen, wie Intensivpflege, Anästhesiepflege, Krankenhaushygiene, die Fünfjahresfrist für die Absolvierung der Sonderausbildung ausgesetzt. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021.

(15.04.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Absolventen/-innen einer innerstaatlichen Ausbildung in einem Gesundheits- und Krankenpflegeberuf (Diplomierte Gesundheits-und Krankenpflegerinnen/-pfleger, Pflegefachassistentinnen/-assistenten, Pflegeassistenteninnen/-assistenten) bereits unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung vor Eintragung in das Gesundheitsberuferegister die berufliche Tätigkeit aufnehmen. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige mit ausländischer Ausbildung, denen von der zuständigen österreichischen Behörde ein Anerkennungs- bzw. Nostrifikationsbescheid in einem Gesundheits-und Krankenpflegeberuf ausgestellt wurde, die berufliche Tätigkeit aufnehmen, noch bevor sie die vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen absolviert haben und im Gesundheitsberuferegister eingetragen sind. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Absolvierung der Ausgleichsmaßnahmen sowie die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige eines Gesundheits- und Krankenpflegeberufs, die zum Beispiel bereits im Ruhestand sind, auch ohne Eintragung in das Gesundheitsberuferegister wieder die berufliche Tätigkeit in diesem Beruf ausüben. Diese Berechtigungen gelten auch noch bis spätestens 31.3.2021.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können auch Personen, die nicht die entsprechende Ausbildung absolviert haben, unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung durchführen, auch wenn diese über reine Laientätigkeiten hinausgehen. Diese Tätigkeiten sind:

  • die Unterstützung bei der Körperpflege,
  • die Unterstützung beim An- und Auskleiden,
  • die Unterstützung bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme,
  • die Unterstützung beim Lagern,
  • die Unterstützung und Förderung bei der Bewegungsfähigkeit,
  • die Unterstützung bei Ausscheidungen und
  • die Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln.

Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Absolventinnen und Absolventen einer innerstaatlichen MTD-Ausbildung bereits unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung vor Eintragung in das Gesundheitsberuferegister die berufliche Tätigkeit aufnehmen. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige mit ausländischer Ausbildung, denen von der zuständigen österreichischen Behörde ein Anerkennungs- bzw. Nostrifikationsbescheid in einem MTD-Beruf ausgestellt wurde, die berufliche Tätigkeit auf-nehmen, noch bevor sie die vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen absolviert haben und im Gesundheitsberuferegister eingetragen sind. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Absolvierung der Ausgleichsmaßnahmen sowie die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige eines MTD-Berufs, die zum Beispiel bereits im Ruhestand sind, auch ohne Eintragung in das Gesundheitsberuferegister wieder die berufliche Tätigkeit in diesem Beruf ausüben. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021.

(15.05.2020, 14:00)

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Zivildiener, auch wenn sie nicht die entsprechende Ausbildung absolviert haben, unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung durchführen, auch wenn diese über reine Laientätigkeiten hinausgehen. Diese Tätigkeiten sind:

  • die Unterstützung bei der Körperpflege,
  • die Unterstützung beim An- und Auskleiden,
  • die Unterstützung bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme,
  • die Unterstützung beim Lagern,
  • die Unterstützung und Förderung bei der Bewegungsfähigkeit,
  • die Unterstützung bei Ausscheidungen und
  • die Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln.

(15.05.2020, 14:00)

Zivildiener, die eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben, dürfen im Kontext der Pandemie Abstriche aus Mund und Rachen zu diagnostischen Zwecken nehmen. Für eine fachgerechte Durchführung sind diese entsprechend zu schulen.

(15.05.2020, 14:00)

Ehemalige Zivildiener, die im Rahmen ihres Zivildienstes die Ausbildung zum Rettungssanitä-ter absolviert haben, können für die Dauer der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) wieder als Rettungssanitäter eingesetzt werden, auch wenn ihre Tätigkeitsberechtigung auf Grund nicht fristgerecht nachgewiesener Fortbildungen und Rezertifizierungen ruht bzw. erloschen ist.

(15.05.2020, 14:00)

Psychische Gesundheit

Die aktuelle Zeit stellt für alle eine Herausforderung dar, die zu Stress und Belastung führen kann. Hier finden Sie Empfehlungen zur psychischen Gesundheit während der COVID-19-Pandemie für die allgemeine Bevölkerung. (PDF, 113 KB)

(15.05.2020, 14:00)

Tipps zum Umgang mit der aktuellen Covid-19-Situation sowie Einrichtungen für Hilfe in Krisen, Beratung und Unterstütztung finden Sie unter Empfehlungen für Eltern und BetreuerInnen von Kindern (PDF, 113 KB).

(15.05.2020, 15:00)

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat eine Liste von Hotlines zusammengestellt, an die Sie sich wenden können.

(15.05.2020, 14:00)

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) hat ein Informationsblatt zur Verfügung gestellt:

(15.05.2020, 15:00)

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) hat ein Informationsblatt zur Verfügung gestellt:

(15.05.2020, 15:00)