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FAQ: Gesundheit und Pflege

Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Website erst nach Erlass der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

Tipp

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Vorsorge

Wie kann ich mich vor Coronaviren schützen?

Es werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder mit Hände-Desinfektionsmittel desinfizieren
  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Niesen und Husten in Armbeugen oder Papiertaschentuch, dieses umgehend entsorgen
  • Räume regelmäßig (wenn möglich quer) lüften, wenn möglich einmal pro Stunde
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden.

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps zur richtigen Handhygiene.

(24.11.2020, 08:00)

Was bedeutet korrekte Handhygiene?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Abstandes von mindestens 1 Meter. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps für die richtige Handhygiene.

(24.11.2020, 08:00)

Was ist korrekte Husten- und Niesetikette?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter). Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Nachfolgendes Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps für die richtige Husten- und Niesetikette.

(24.11.2020, 08:00)

Was muss ich tun, wenn ich glaube, dass ich ein Verdachtsfall bin, Kontakt mit Erkrankten hatte, etc:

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein: zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 oder den Hausarzt bzw. die Hausärztin anrufen und die Ratschläge bitte genau befolgen.

(24.11.2020, 08:00)

Kann ich mich über Lebensmittel oder Wasser mit dem neuartigen Coronavirus infizieren?

Eine Übertragung des Virus über Lebensmittel ist nach derzeitiger Expertise unwahrscheinlich. D.h. die Lebensmittel in Österreich sind sicher. Von Fleisch, Wurst, Eiern, Obst, Gemüse, Wasser usw. geht keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus aus. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Coronavirus: Wasser und Lebensmittel (BMLRT).

Beim Umgang mit Lebensmitteln sollten immer die allgemeinen Hygieneregeln im Alltag (z.B. regelmäßiges Händewaschen) und die richtige Hygiene bei Lebensmitteln (Transport, Lagerung, Waschen, Zubereitung, richtiges Erhitzen etc.) beachtet werden. Da Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze hitzeempfindlich sind, kann ein Gesundheitsrisiko durch richtiges Erhitzen von Lebensmitteln verringert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Schauplatz Küche (AGES).

(24.11.2020, 08:00)

Kann ich mich und meine Kinder weiterhin impfen lassen?

  • Jeder Arztkontakt soll unter Minimierung des Risikos einer SARS-CoV-2-Infektion erfolgen. Unter Einhaltung der durch die COVID-19-Pandemie bedingten, notwendigen Maßnahmen zur Reduktion eines Infektionsrisikos (Einzelterminvereinbarung, kein Aufeinandertreffen im Wartezimmer, striktes Einhalten aller empfohlenen Hygienemaßnahmen, nur gesunde Impflinge, nur eine gesunde Begleitperson, etc.), sollen empfohlene Impfungen durchgeführt und etwaige verpasste Impfungen nachgeholt werden. Dies gilt insbesondere für Impfungen/Grundimmunisierungen im ersten Lebensjahr, damit ungeimpfte Kinder rechtzeitig geschützt werden.
  • Auch Routine-Impftermine/Auffrischungsimpfungen und Indikationsimpfungen sollen entsprechend den Empfehlungen des Impfplan Österreich unter Einhalten der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung möglicher SARS-CoV-2-Infektionen durchgeführt werden.
  • Neben dem Nachholen grundsätzlich fehlender und/oder während der Zeit eines Lockdowns vorgesehener, aber verpasster Impfungen ist in der momentanen Situation die Durchführung von Impfungen, die respiratorische Erkrankungen und ihre Folgen verhindern, besonders wichtig: Der optimale Zeitpunkt für die Influenza-Impfung beginnt Ende Oktober/Mitte November, Impfungen können aber auch zu jedem früheren und späteren Zeitpunkt– auch während bereits Influenza-Fälle auftreten – durchgeführt werden. Auch auf die Durchführung der Pneumokokken-Impfung entsprechend den Empfehlungen des Impfplan Österreich und die regelmäßige Auffrischung der Pertussis-Impfung sollte geachtet werden.

(24.11.2020, 08:00)

Ich bin schwanger, was muss ich beachten?

Es handelt sich bei COVID-19 um ein neuartiges Virus, für das bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen. Ganz allgemein gilt aber, dass auf Grund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene, korrekte Nies/Hustenetikette und einen Mindestabstand von 1 Meter von anderen Personen.

Derzeit ergeben sich keine Hinweise, dass Schwangere durch eine COVID-19-Erkrankung mehr gefährdet sind als andere Personen: Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Schwangere im Falle einer Erkrankung nur leichte bis mittelschwere Symptome aufwiesen.

Es gibt derzeit auch keine Hinweise, dass das Virus während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen wird. Wenn keine anderen medizinischen Gründe vorliegen, ist daher ein normaler Geburtsvorgang möglich. Auch das Stillen ist prinzipiell möglich, weil bisher keine Hinweise bestehen, dass das Virus über die Muttermilch übertragen wird. In jedem Fall muss das Kind aber vor der Infektion durch die Mutter geschützt werden.

(24.11.2020, 08:00)

Können Ibuprofen und andere Entzündungshemmer bei COVID-19 verwendet werden?

Wie ist bei der Anwendung von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck-, Herz- oder Nierenerkrankungen während COVID-19-Pandemie vorzugehen?

Gesundheitsversorgung

Sind Arztbesuche erlaubt?

Arztbesuche sind jedenfalls erlaubt, da sie zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse dienen, auch Routineuntersuchungen. Wir empfehlen grundsätzlich eine Terminvereinbarung vorzunehmen.

(24.11.2020, 08:00)

Kann man sich wieder über Telemedizin krankschreiben lassen?

Die telefonische Krankschreibung ist wieder möglich.

(24.11.2020, 08:00)

Wie erfolgt eine Krankschreibung im Verdachts- oder Infektionsfall?

Personen, die als Verdachtsfall gelten, sollen die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren. Über 1450 kann – im Bedarfsfall – eine Testung und behördliche Absonderung veranlasst werden. Außerdem kann ein Test auch bei Hausäztinnen und Hausärzten durchgeführt. werden.

Bis zur behördlichen Absonderung bzw. bis zum Vorliegen eines Testergebnisses können die Betroffenen einen Arzt kontaktieren und nach einer telemedizinischen Abklärung telefonisch krankgeschrieben werden.

Bei einem positiven Testergebnis greift die behördliche Absonderung jedenfalls rückwirkend: Die Absonderung nach dem Epidemiegesetz ersetzt die Arbeitsunfähigkeitsmeldung. Bei einem negativen Testergebnis erlischt die Krankschreibung spätestens nach fünf Arbeitstagen. Ist die betroffene Person aber weiterhin krank, so ist für die Verlängerung der Krankmeldung ein persönlicher Arztbesuch notwendig.

(24.11.2020, 08:00)

Wie komme ich in Corona-Zeiten zu meinen Medikamenten?

Für die Dauer der Pandemie ist es möglich Medikamente auch ohne Arztbesuch verschrieben zu bekommen. Konkret funktioniert das Service bei Kassenärztinnen und Kassenärzten, die an das ELGA e-Medikationssystem angeschlossen sind (bei anderen per Fax an die Apotheke).

Melden Sie sich telefonisch bei Ihrer Kassenärztin bzw. Ihrem Kassenarzt. Das Rezept wird wie gewohnt ausgestellt und die Information elektronisch an die Apotheke übermittelt. Die benötigten Medikamente können ohne Papierrezept abgeholt werden. Detailinformationen auf chipkarte.at.

(24.11.2020, 08:00)

Wo finde ich Informationen zur Auslastung der Spitäler während der Corona-Pandemie?

Aktuelle Informationen zur Belegung der Normalbetten und der Intensivbetten mit Covid-19 –Patientinnen und –Patienten sowie zu den noch verfügbaren Betten (Auslastung) in den Spitälern finden Sie im AGES Dashboard COVID-19.

(24.11.2020, 08:00)

Bleiben Kurbetriebe offen?

Ja, Kurbetriebe können weiterhin betrieben werden. Für Kurbetriebe gelten besondere Schutzmaßnahmen.

(24.11.2020, 08:00)

Welche Regelungen gelten für Besuche in Krankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen und Sanatorien?

BesucherInnen müssen während der Dauer des Aufenthalts einen MNS tragen und gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten.

Darüber hinaus können Maßnahmen durch die jeweiligen Betreiber vor Ort festgelegt werden. Dazu gibt es eine Empfehlung des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (PDF, 116 KB).

(24.11.2020, 08:00)

Welche Regelungen gelten für Besuche im Bereich der Geburtshilfe?

Für die notwendigen Schutzmaßnahmen vor, während und nach der Geburt gibt es eine Empfehlung des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (PDF, 114 KB).

(24.11.2020, 08:00)

Wo kann ich Informationen rund um das Thema Demenz und Corona finden?

Die gegenwärtige COVID-19-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Betreuung von Menschen mit Demenz.

Auf der Seite Demenzstrategie.at finden Sie Informationen und Anlaufstellen, die Ihnen helfen können, Ihre Angehörigen mit Demenz in der aktuellen Situation gut zu unterstützen.

(24.11.2020, 08:00)

Ist Blut- und Plasmaspenden weiterhin möglich?

Blut- oder Plamaspenden sind weiterhin möglich und für die Gesundheitsversorgung sehr wichtig!

Einrichtungen zum Blutspenden und Plasmaspenden zählen als Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden nach § 11 der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung. Zur Sicherheit der Spenderinnen und Spender, sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Blut- und Plasmaspendeeinrichtungen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Bitte kommen Sie alleine und ohne Begleitung von Kindern in die entsprechenden Einrichtungen. Spenderinnen und Spender über 65 Jahren werden zur ihrer eigenen Sicherheit gebeten, erst nach Ende der Corona-Krise wieder Blut/Plasma zu spenden. Bei der Blut/Plasmaspende ist sicherzustellen, dass in den Einrichtungen der Mindestabstand von einem Meter jedenfalls eingehalten wird.

(24.11.2020, 08:00)

Pflege

Welche Regelungen gelten beim Besuch in Alten- und Pflegeheimen?

Pro Woche und BewohnerIn darf ein/e BesucherIn empfangen werden. BesucherInnen und Begleitpersonen müssen entweder ein negatives Ergebnis eines PCR- oder Antigen-Ttests vorweisen oder während des Besuchs durchgehend eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) bzw. eine Maske mit äquivalentem oder höherem Standard tragen. Stehen diese Masken nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen BewohnerIn und BesucherIn keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Test bzw. Maske müssen selbst organisiert und bezahlt werden. Zudem muss der Mindestabstand eingehalten werden. Ziel dieser Regelung ist es, die Risikogruppe bestmöglich zu schützen und eine Einschleppung des Virus in Alten- und Pflegeheime zu verhindern, Besuche im eingeschränkten Ausmaß aber weiterhin zu ermöglichen.

Dies gilt nicht für die Bereiche der Palliativ - und Hospizbegleitung sowie Seelsorge zu kritischen Lebensereignissen.

(24.11.2020, 08:00)

Darf in Alten- und Pflegeheimen weiterhin ein/e externe/r Dienstleister/in kommen um diabetische Fußpflege durchzuführen?

Ja.

(24.11.2020, 08:00)

Was passiert derzeit mit den Pflegegeldbegutachtungen? Gibt es Vorschüsse?

Im Hinblick auf die aktuelle Dynamik der COVID-19 Situation wird grundsätzlich die Durchführung von Pflegegeldbegutachtungen durch aktenmäßige Absprache als vorrangig notwendige Maßnahme angesehen, um zum Schutz der pflegebedürftigen Menschen beizutragen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Vorschüsse gemäß § 8 BPGG zu gewähren.

(24.11.2020, 08:00)

Wie läuft derzeit die Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege ab?

Aufgrund der Gesundheitssituation hinsichtlich des Coronavirus und der Tatsache, dass pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen eine besondere Risikogruppe darstellen und soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen, aber auch zum Schutz der Personen, welche die Hausbesuche durchführen, wurden bis auf Weiteres alle Hausbesuche im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege ausgesetzt.

(24.11.2020, 08:00)

Wer betreut mich, wenn meine Betreuungsperson (etwa Angehörige, mobiler Pflegedienst, 24-Stunden-Personenbetreuungskraft) nicht kommen kann, weil sie zum Beispiel selbst erkrankt ist?

Da aufgrund des Coronavirus mit Ausfällen von Pflege- und Betreuungspersonen gerechnet werden muss, wurde gemeinsam mit den Bundesländern erarbeitet, wie die Versorgung übernommen werden kann. Dabei kann nicht immer die bestehende Pflege- und Betreuungssituation aufrechterhalten werden, jedoch soll niemand mit dieser Situation alleine gelassen werden.

Für eine Abklärung des Bedarfs und einer Ersatzbetreuung wurden daher von den Bundesländern telefonische Pflege-Hotlines eingerichtet, die unter folgenden Telefonnummern erreichbar sind.

Bitte kontaktieren Sie die zuständige Stelle in ihrem Bundesland unter folgender Telefonnummer:

Burgenland:

  • Pflegeberatung:   05/7600-1000

Kärnten:

  • Pflege-Hotline:   05/0536-22134

Niederösterreich:

  • Pflegehotline:    02742/9005-9095

Oberösterreich:

  • Hotline (Caritas):  05/1775-775

Salzburg:

  • Pflegeberatung Salzburg: 0662/8042-3533

Steiermark:

  • Sozialservicestelle:  0800/500 176

Tirol:

  • Coronavirus-Hotline:  0800/808030

Vorarlberg:

  • Allgemeine Hotline:  05574/511-24105

Wien:

  • Telefonische Beratung FSW: 01/24524

(24.11.2020, 08:00)

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die Förderung der 24-Stunden Betreuung?

Es ist nicht ausgeschlossen, dass aufgrund von Ausfällen eine selbständige Betreuungskraft ihren normalen Arbeitsrhythmus von 14 Tagen verlängert. In diesem Fall wird die Betreuung nur noch von einer Betreuungskraft durchgeführt, statt wie vor der Pandemie vereinbart von zwei Personenbetreuungskräften. Der Zuschuss wird grundsätzlich je Betreuungskraft gewährt und man kann für eine selbständige Betreuungskraft mit Euro 275,- und für zwei selbständige Betreuungskräfte mit Euro 550,- gefördert werden.

Für die Dauer der Pandemie gibt es jedoch andere Regeln: Wenn eine verlängerte Betreuung zumindest 14 Tage stattfindet, wird die Förderung für eine selbständige Betreuungskraft auf Euro 550,- erhöht, um finanzielle Härtefälle zu vermeiden. Eine unselbständige Betreuungskraft darf nicht länger als 14 Tage arbeiten, deshalb bleibt es hier bei den bisherigen Förderungshöhen.

(24.11.2020, 08:00)

An wen kann ich mich für Fragen zum Coronavirus beim Thema Pflege wenden?

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) beantwortet Fragen rund um das Coronavirus unter der Nummer 0800/555 621 und auf der Website unter Coronavirus.

Auch auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) finden sich aktuelle Informationen zum Coronavirus und Informationen zu weiteren Beratungsstellen und Hotlines.

Bei Auftreten von Symptomen ist die landesweit gültige Gesundheitshotline 1450 anzurufen.

Handlungsempfehlungen für betroffene Berufsgruppen finden Sie hier.

(24.11.2020, 08:00)

Wie kann ich in der aktuellen Zeit gut auf die psychische Gesundheit der von mir betreuten älteren Menschen achten?

Handlungsempfehlungen finden sich hier: Empfehlungen für BetreuerInnen von älteren Menschen (25.3.2020). (PDF, 111 KB)

(24.11.2020, 08:00)

Gesundheitsberufe

Welche Handlungsempfehlungen für Gesundheits- und Sozialberufe gibt es?

Ausführliche Fachinformationen und Handlungsempfehlungen finden sich hier.

(24.11.2020, 08:00)

Welche Arten von Mund-Nasen-Schutz und Atemschutzmasken gibt es? In welchen Bereichen sollen diese eingesetzt werden?

Für den Eigenschutz:

FFP3:

  • Empfohlen für Gesundheitsberufe während aerosol-verursachender Tätigkeiten  (Absaugen, Intubieren etc.)
  • Empfohlen für zahnärztliche Tätigkeiten mit Aerosol-Produktion

FFP2

  • Empfohlen für Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen/Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden

FFP1

  •  Empfohlen für Gesundheitsberufe, die in direktem Kontakt zu Patientinnen/Patienten stehen

 

Für den Fremdschutz:  

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Maske):

  • Empfohlen für Gesundheitsberufe, die in direktem Kontakt zu Patientinnen/Patienten stehen

Einfacher Mund-Nasen-Schutz (MNS):  

  • Einfache mechanische Barriere
  • Auch: Schal, Tuch, selbstgenähter Schutz
  • Empfohlen für alle beim Einkauf, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, in geschlossenen Räumen, in denen mehrere Personen sind, etc.

Masken mit Ventil (wo die verbrauchte Atemluft ausgeblasen wird) sind NICHT für den Fremdschutz tauglich. Sie sind daher Gesundheitsberufen im Umgang mit infektiösen Patienteninnen/Patienten oder Bewohnern vorbehalten. Beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte ein MNS verwendet werden und keine Maske mit Ventil!

Für Kinder gilt: Kleinkinder bis 2 Jahre dürfen keine Masken tragen (Erstickungsgefahr), Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr können einen MNS tragen, wenn dieser toleriert wird. Ständige Kontamination des Schutzes mit den Händen ist kontraproduktiv. Ältere Kinder sollten einen MNS tragen.

Alternative Möglichkeit bei Nicht-Verfügbarkeit von FFP2-Masken für Gesundheitsberufe, solange dieser Engpass besteht:

  • Patientin/Patient bzw. pflegebedürftige Person ist mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu versehen UND das Personal ist je nach Verfügbarkeit mit FFP1 zu schützen; nur wenn diese nicht verfügbar sind, ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu verwenden.

Grundsätzlich gilt immer: Wenn ein Schutz einer höheren Kategorie nicht verfügbar ist, ist ein Schutz einer niedrigeren Kategorie immer noch besser als gar kein Schutz.

Weitere Informationen:

(24.11.2020, 08:00)

Welche Gesundheitsberufe dürfen Abstriche für Testungen durchführen?

Im Rahmen der Berufsgesetze fällt die Durchführung von Abstrichnahmen in den Tätigkeitsbereich folgender Gesundheitsberufe:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker (während der Pandemie auch ohne ärztliche Anordnung)
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Sanitäterinnen und Sanitäter im Kontext einer Pandemie
  • Laborassistentinnen und -assistenten (unter Aufsicht einer Ärztin oder eines Arztes bzw. einer Biomedizinischen Analytikerin/eines Biomedizinischen Analytikers)
  • Apothekerinnen und Apotheker

Für eine fachgerechte Durchführung sollte das Gesundheitspersonal bei Bedarf geschult werden.

(24.11.2020, 08:00)

Welche Berufe dürfen Laboruntersuchungen im Zusammenhang mit der Pandemie durchführen?

Neben Ärztinnen und Ärzten dürfen Biomedizinische Analytikerinnen und -analytiker Laboruntersuchungen durchführen. Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) und auch noch bis spätestens 31.3.2021 dürfen die anfallenden Laboruntersuchungen von Biomedizinische Analytikerinnen/Analytiker auch ohne verpflichtende ärztliche Anordnung durchgeführt werden.

Darüber hinaus dürfen während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) bis spätestens 31.3.2021 für die anfallenden Laboruntersuchungen auch Personen herangezogen werden, die ein naturwissenschaftliches oder ein veterinärmedizinisches Studium erfolgreich abgeschlossen haben.

(24.11.2020, 08:00)

Wie ist der Umgang mit Schutzausrüstungen, Untersuchungsbehälter, Textilien etc. die im Zuge von Untersuchungen bei Verdacht auf Coronaviren anfallen?

Abfälle wie Schutzausrüstungen, Untersuchungsbehälter, Textilien etc. die im Zuge von Untersuchungen bei Verdacht auf eine Coronaviren (2019-nCoV)-Infektion in speziellen Untersuchungsräumen und Isolierstationen anfallen, stellen keinen infektiösen Abfall im Sinne des AWG 2002 sowie darauf beruhender Verordnungen dar. Sie sind somit nicht als gefährlicher Abfall einzustufen. Das gilt auch für Einweg-Schutzanzüge, welche unter anderem das Rote Kreuz oder die Polizei bei ihren Ersttestungen verwenden. Aus Gründen der Seuchenprävention ist es aber dennoch angezeigt, solche Abfälle getrennt zu erfassen und einer thermischen Behandlung zuzuführen.

Abfall aus Infektionsstationen bzw. Quarantänestationen im medizinischen Bereich soll nicht einer nochmaligen Trennung unterzogen sondern einer direkten Entsorgung zugeführt werden. Genauso ist auch mit dem Abfall in Haushalten mit positiv getesteten Personen zu verfahren. Dabei soll sichergestellt werden, dass diese Abfälle nicht unmittelbar, sondern in einem extra Müllbeutel getrennt in den Restmüll kommen.

(24.11.2020, 08:00)

Müssen Sanitäterinnen und Sanitäter während der Pandemie ihrer Fortbildungs- und Rezertifizierungsverpflichtung nachgehen?

Für die Dauer der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) sind die Regelungen betreffend das Ruhen und Erlöschen der Berufs- und Tätigkeitsberechtigung von Sanitätern/-innen für den Fall nicht fristgerecht nachgewiesener Fortbildungen und Rezertifizierungen ausgesetzt. Dies bedeutet, dass ruhende oder erloschene Berechtigungen für diese Dauer wiederaufleben. Diese Berechtigungen gelten auch noch bis spätestens 31.3.2021.

Da während der Pandemie die Absolvierung der Fortbildungen und Rezertifizierungen schwer möglich ist bzw. ein Ausfall des Rettungspersonals zur Absolvierung der Fortbildungen nicht gewünscht wäre, werden daher diese Fristen um ein Jahr verlängert.

(24.11.2020, 08:00)

Was gilt für Gesundheitsdienstleistungen wie PhysiotherapeutInnen, medizinische MasseurInnen und PsychotherapeutInnen?

Diese dürfen angeboten werden, da sie zur Ausnahme der Gesundheits- und Pflegedienstleistungen zählen. Der Mindestabstand von einem Meter ist einzuhalten und zusätzlich ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter und/oder das Tragen eines MNS nicht eingehalten werden, muss das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams bzw. der Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden minimiert werden.

(24.11.2020, 08:00)

Müssen Sanitäterinnen und Sanitäter das Berufsmodul während der Pandemie absolvieren?

Für einen berufsmäßigen Einsatz von Sanitäterinnen und Sanitätern im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) wird vom Erfordernis der Absolvierung des Berufsmoduls abgesehen, dies gilt bis spätestens 31.3.2021.

(24.11.2020, 08:00)

Gilt die Fünfjahresfrist für die Absolvierung der Spezialisierungen für Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/-pfleger während der Pandemie?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) ist für die Ausübung von Spezialisierungen, wie Intensivpflege, Anästhesiepflege, Krankenhaushygiene, die Fünfjahresfrist für die Absolvierung der Sonderausbildung ausgesetzt. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021.

(24.11.2020, 08:00)

Müssen sich Absolventinnen und Absolventen einer Pflegeausbildung während der Pandemie im Gesundheitsberuferegister eintragen lassen?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Absolventen/-innen einer innerstaatlichen Ausbildung in einem Gesundheits- und Krankenpflegeberuf (Diplomierte Gesundheits-und Krankenpflegerinnen/-pfleger, Pflegefachassistentinnen/-assistenten, Pflegeassistenteninnen/-assistenten) bereits unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung vor Eintragung in das Gesundheitsberuferegister die berufliche Tätigkeit aufnehmen. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(24.11.2020, 08:00)

Dürfen Berufsangehörige mit ausländischer Pflegeausbildung während der Pandemie in Österreich tätig werden?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige mit ausländischer Ausbildung, denen von der zuständigen österreichischen Behörde ein Anerkennungs- bzw. Nostrifikationsbescheid in einem Gesundheits-und Krankenpflegeberuf ausgestellt wurde, die berufliche Tätigkeit aufnehmen, noch bevor sie die vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen absolviert haben und im Gesundheitsberuferegister eingetragen sind. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Absolvierung der Ausgleichsmaßnahmen sowie die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(24.11.2020, 08:00)

Können ehemalige Berufsangehörige während der Pandemie ohne Eintragung im Gesundheitsberuferegister in der Pflege tätig werden?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige eines Gesundheits- und Krankenpflegeberufs, die zum Beispiel bereits im Ruhestand sind, auch ohne Eintragung in das Gesundheitsberuferegister wieder die berufliche Tätigkeit in diesem Beruf ausüben. Diese Berechtigungen gelten auch noch bis spätestens 31.3.2021.

(24.11.2020, 08:00)

Wer darf während der Pandemie in der pflegerischen Basisversorgung tätig werden?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können auch Personen, die nicht die entsprechende Ausbildung absolviert haben, unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung durchführen, auch wenn diese über reine Laientätigkeiten hinausgehen. Diese Tätigkeiten sind:

  • die Unterstützung bei der Körperpflege,
  • die Unterstützung beim An- und Auskleiden,
  • die Unterstützung bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme,
  • die Unterstützung beim Lagern,
  • die Unterstützung und Förderung bei der Bewegungsfähigkeit,
  • die Unterstützung bei Ausscheidungen und
  • die Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln.

Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021.

(24.11.2020, 08:00)

Müssen sich Absolventinnen und Absolventen einer Ausbildung in einem Beruf des gehobenen Medizinisch-Technischen-Dienstes (MTD) während der Pandemie im Gesundheitsberuferegister eintragen lassen?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Absolventinnen und Absolventen einer innerstaatlichen MTD-Ausbildung bereits unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung vor Eintragung in das Gesundheitsberuferegister die berufliche Tätigkeit aufnehmen. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(24.11.2020, 08:00)

Dürfen Berufsangehörige mit ausländischer MTD-Ausbildung während der Pandemie in Österreich tätig werden?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige mit ausländischer Ausbildung, denen von der zuständigen österreichischen Behörde ein Anerkennungs- bzw. Nostrifikationsbescheid in einem MTD-Beruf ausgestellt wurde, die berufliche Tätigkeit aufnehmen, noch bevor sie die vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen absolviert haben und im Gesundheitsberuferegister eingetragen sind. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021. Für eine Berufsausübung nach diesem Zeitpunkt ist die Absolvierung der Ausgleichsmaßnahmen sowie die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

(24.11.2020, 08:00)

Können ehemalige Berufsangehörige während der Pandemie ohne Eintragung im Gesundheitsberuferegister in einem MTD-Beruf tätig werden?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Berufsangehörige eines MTD-Berufs, die zum Beispiel bereits im Ruhestand sind, auch ohne Eintragung in das Gesundheitsberuferegister wieder die berufliche Tätigkeit in diesem Beruf ausüben. Diese Berechtigungen gelten bis spätestens 31.3.2021.

(24.11.2020, 08:00)

Welche Tätigkeiten im Pflegebereich dürfen von Zivildienern während der Pandemie durchgeführt werden?

Während der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) können Zivildiener, auch wenn sie nicht die entsprechende Ausbildung absolviert haben, unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung durchführen, auch wenn diese über reine Laientätigkeiten hinausgehen. Diese Tätigkeiten sind:

  • die Unterstützung bei der Körperpflege,
  • die Unterstützung beim An- und Auskleiden,
  • die Unterstützung bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme,
  • die Unterstützung beim Lagern,
  • die Unterstützung und Förderung bei der Bewegungsfähigkeit,
  • die Unterstützung bei Ausscheidungen und
  • die Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln.

(24.11.2020, 08:00)

Dürfen Zivildiener Abstriche für Testungen durchführen?

Zivildiener, die eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben, dürfen im Kontext der Pandemie Abstriche aus Mund und Rachen zu diagnostischen Zwecken nehmen. Für eine fachgerechte Durchführung sind diese entsprechend zu schulen.

(24.11.2020, 08:00)

Dürfen ehemalige Zivildiener während der Pandemie wieder als Sanitäter eingesetzt werden?

Ehemalige Zivildiener, die im Rahmen ihres Zivildienstes die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben, können für die Dauer der Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19) wieder als Rettungssanitäter eingesetzt werden, auch wenn ihre Tätigkeitsberechtigung auf Grund nicht fristgerecht nachgewiesener Fortbildungen und Rezertifizierungen ruht bzw. erloschen ist.

(24.11.2020, 08:00)

Psychische Gesundheit

Dürfen Selbsthilfe-Treffen stattfinden?

Derzeit dürfen diese Treffen nicht stattfinden.

(24.11.2020, 08:00)

Welche Empfehlungen und Hilfsangebote, um auf meine psychische Gesundheit zu achten, gibt es?

Umfangreiche Informationen zu Empfehlungen und Hilfsangeboten sowie Informationsblätter finden Sie unter Coronavirus – Psychologische Hilfe.

(24.11.2020, 08:00)