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FAQ: FFP2-Masken, MNS und Abstandspflicht

Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Website erst nach Inkrafttreten der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

Tipp

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Mindestabstand

Der Abstand von mindestens zwei Metern ist an allen öffentlichen Orten einzuhalten. Davon ausgenommen sind Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sowie nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, einzelne engste Angehörige und einzelne wichtige Bezugspersonen. Auch genesene und geimpfte Personen müssen den Mindestabstand einhalten.

(25.01.2021, 00:00)

Ja, beim Betreten öffentlicher Orte im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Davon ausgenommen sind auch nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, einzelne engste Angehörige und einzelne wichtige Bezugspersonen. Als öffentliche Orte gelten z.B. Parks, öffentliche Grünanlagen, Fluss- und Seeufer und Gehsteige.

(25.01.2021, 00:00)

Regale sind Trennwände, somit darf der Mindestabstand von zwei Metern zwischen zwei Gängen unterschritten werden. Beim Warten an der Kassa oder am Markt ist der Abstand allerdings einzuhalten.

(25.01.2021, 00:00)

Der Mindestabstand von zwei Metern darf unterschritten werden, wenn dieser Verpflichtung auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ausnahmsweise kurzfristig nicht nachgekommen werden kann – z.B. bei einem Gehsteig, der nicht die notwendige Breite aufweist oder im Durchgangsbereich einer baulich verbundenen Betriebsstätte.

(25.01.2021, 00:00)

In Massenbeförderungsmitteln und den dazugehörigen U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und eine FFP2-Maske zu tragen. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens zwei Metern nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.

(25.01.2021, 00:00)

Ja, es sei denn, es können sonstige, gleichwertige Schutzmaßnahmen getroffen werden (z.B. Aufstellen von Plexiglaswänden).

(25.01.2021, 00:00)

Nein, Lebenspartnerinnen/Lebenspartner, auch jene, die nicht im gleichen Haushalt leben, müssen keinen Abstand halten.

(2.2.2021, 6:30)

Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung der Abstandsregel statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen.

(09.02.2021, 15:00)

FFP2-Masken und Mund-Nasen-Schutz

Hier finden Sie Informationen über die richtige Anwendung einer FFP2-Maske und eines Mund-Nasen-Schutzes:

Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder einer gleichwertigen bzw. höherwertigen Maske) ist für folgende Bereiche verpflichtend: 

  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Fahrgemeinschaften, Taxis und taxiähnliche Betriebe sowie an Haltestellen, Stationen und Abflughallen (auch im Freien)
  • Seil- und Zahnradbahnen
  • Kundenbereiche von Betriebsstätten des Handels sowie von Betriebsstätten nicht-körpernaher Dienstleistungsbetriebe (körpernahe Dienstleistungen bleiben weiterhin untersagt)
  • Verbindungsbauwerke von Einkaufszentren
  • Märkte (indoor und outdoor)
  • Parteienverkehr von Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten
  • Gastronomie – sofern geöffnet (z.B. beim Abholen von Speisen und in Betriebskantinen)
  • Beherbergungsbetriebe – sofern geöffnet (in allgemein zugänglichen Bereichen wie der Lobby oder an der Rezeption, gilt nicht im Zimmer; Betretung weiterhin nur aus Ausnahmegründen wie zu dringenden beruflichen Zwecken)
  • Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (beim Besuch von niedergelassene Ärztinnen/Ärzten, in Krankenhäusern, Reha- und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheimen)

Die FFP2-Pflicht gilt auch für genesene und geimpfte Personen.

(1.2.2021, 10:45)

Am Arbeitsplatz ist der Mindestabstand von zwei Meter einzuhalten. Zudem ist am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen ist und das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. durch eine technische Schutzvorrichtung wie etwa Trenn- oder Plexiglaswände). Falls technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen (etwa bei Schauspielerinnen und Schauspielern), sind stattdessen organisatorische Schutzmaßnahmen (wie das Bilden von festen Teams) vorzusehen.

Wöchentliche Berufsgruppentestungen sind ergänzend zu den schon bisher verpflichtenden Testungen im Gesundheits- und Pflegebereich für die folgenden Bereiche vorgesehen:

  • Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer mit Kontakt zu Kundinne bzw. Kunden (z.B. Handel, Dienstleistungen, Verkehr)
  • Lehrerinnen bzw. Lehrer und Elementarpädagoginnen bzw. Elementarpädagogen bei Kontakt zu Schülerinnen und Schülern
  • Lagerlogistik, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Mindestabstand regelmäßig unterschreiten
  • Öffentlicher Dienst (Parteienverkehr)
  • Spitzensport (bei Mannschafts- und Kontaktsportarten)

Für die Berufsgruppentestungen gilt: Wer nicht getestet ist, muss eine FFP2-Maske tragen. Wer getestet ist, kann einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit COVID-19 infiziert waren, müssen weder an den regelmäßigen Testungen teilnehmen noch eine FFP2-Maske tragen. Sehr wohl müssen sie allerdings einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Im Gesundheits- und Pflegebereich sind sowohl Testungen als auch FFP2-Masken (bei Kontakt zu Patientinnen/Patienten bzw. Bewohnerinnen/Bewohnern) vorgeschrieben. An COVID-19 genesene Personen sind von den regelmäßigen Testungen, nicht aber von der FFP2-Pflicht ausgenommen.

(25.01.2021, 00:00)

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel mit Kontakt zu Kundinnen und Kunden einmal wöchentlich getestet werden und ein negatives Ergebnis vorweisen können, ist am Arbeitsplatz ein Mund-Nasen-Schutz ausreichend. Wer nicht getestet ist, muss eine FFP2-Maske tragen.

(25.01.2021, 00:00)

Bei derzeit erlaubten Veranstaltungen (dazu zählen etwa Begräbnisse oder unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte) ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen

(25.01.2021, 00:00)

Für Kinder gilt: Kleinkinder bis 2 Jahre dürfen keine Masken tragen (Erstickungsgefahr), Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr können einen MNS tragen, wenn dieser toleriert wird. Ständige Kontamination des Schutzes mit den Händen ist kontraproduktiv. Die FFP2-Pflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren, ab 6 Jahren kann stattdessen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder mit fortgeschrittener Demenz, Kinder mit ADHS, Asthma etc.) sind von der FFP2-Pflicht ausgenommen. Diese Personen dürfen eine nicht enganliegende, aber den Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, wenn diese bis zu den Ohren und deutlich unter das Kinn reicht. Sofern auch dies nicht zugemutet werden kann, gilt die MNS-Pflicht nicht. Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme durch eine von einem in Österreich zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Arzt oder eine Ärztin ausgestellte Bestätigung nachzuweisen.

Von der MNS- bzw. FFP2-Pflicht ausgenommen sind auch gehörlose und schwer hörbehinderte Menschen sowie deren Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartner während der Kommunikation.

Auch Schwangere sind von der FFP2-Pflicht ausgenommen, sie müssen stattdessen allerdings einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

(25.01.2021, 00:00)

Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder mit fortgeschrittener Demenz, Kinder mit ADHS, Asthma etc.) sind von der FFP2-Pflicht ausgenommen. Diese Personen dürfen eine nicht enganliegende, aber den Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, wenn diese bis zu den Ohren und deutlich unter das Kinn reicht. Sofern auch dies nicht zugemutet werden kann, gilt die MNS-Pflicht nicht. Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme durch eine von einem in Österreich zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Arzt oder eine Ärztin ausgestellte Bestätigung nachzuweisen.

(25.01.2021, 00:00)

Schwangere sind von der allgemeinen Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen. Aus Infektionsschutzgründen sollten Schwangere aber jedenfalls eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Auf freiwilliger Basis können natürlich auch höherwertige Masken getragen werden. Aktuelle Studien zeigen, dass bei einer Tragedauer von insgesamt maximal einer Stunde pro Tag eine Gefährdung der Schwangeren und des ungeborenen Babys unwahrscheinlich ist. Für eine Tragedauer von über eine Stunde liegen derzeit keine ausreichenden wissenschaftlichen Untersuchungen vor.

(25.01.2021, 00:00)

Die FFP2-Pflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren, ab 6 Jahren kann stattdessen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Jüngere Kinder müssen den Mund-Nasenbereich nicht abdecken. 

(25.01.2021, 00:00)

Ja, die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, gilt auch für genesene und geimpfte Personen.

(25.01.2021, 00:00)

Die Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil, oder jeweils einer äquivalenten bzw. höheren Standard entsprechenden Maske entfällt, wenn diese zur Zeit regional nicht verfügbar sind. Kann die Bestellung im Onlinehandel einer Person mit geringen digitalen Kenntnissen nicht zugemutet werden, entfällt auch hier die FFP2-Maskenpflicht. Die Pflicht einen MNS zu tragen, bleibt aber weiterhin bestehen.

(25.01.2021, 00:00)

Für den Fremd- und Eigenschutz:

FFP3:

  • Filtern bis zu 99 % der Partikel und werden hauptsächlich von medizinischem Personal verwendet
  • Empfohlen für Gesundheitsberufe während aerosol-verursachender Tätigkeiten (Absaugen, Intubieren etc.)
  • Empfohlen für zahnärztliche Tätigkeiten mit Aerosol-Produktion

FFP2:

  • Filtern bis zu 94 % der Partikel und schützen sowohl Träger/Trägerin als auch das Umfeld (sofern kein Ausatemventil vorhanden ist)
  • Empfohlen für Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen/Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen, sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden
  • Ohne Ventil verpflichtend für Besucherinnen/Besucher von Alten- und Pflegeheimen
  • Ohne Ventil verpflichtend ab 25.Jänner 2021 beim Betreten von allen derzeit geöffneten Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln 

Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA)

  • Kann für die Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen/Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen verwendet werden, sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden

Schutzmasken sind spezielle Masken, wie beispielsweise medizinischer Mund-Nase-Schutz (z.B. OP-Masken), die dem Medizinproduktgesetz unterliegen und beispielsweise Menschen in der Umgebung des Trägers/der Trägerin des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vor Tröpfchen, die der Träger/die Trägerin beim Sprechen, Niesen und Husten produziert, schützen (etwa bei einer Operation).

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2-, FFP3- und CPA-Masken) filtern Partikel aus der Atemluft und werden vorwiegend von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen.

Für den Fremdschutz: 

Einfacher Mund-Nasen-Schutz (MNS): 

  • Der MNS dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Für den MNS gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien.

Masken mit Ventil (wo die verbrauchte Atemluft ausgeblasen wird) sind NICHT für den Fremdschutz tauglich. Sie sind daher Gesundheitsberufen im Umgang mit infektiösen Patienteninnen/Patienten oder Bewohnern/Bewohnerinnen vorbehalten.

Für Kinder gilt: Kleinkinder bis 2 Jahre dürfen keine Masken tragen (Erstickungsgefahr), Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr können einen MNS tragen, wenn dieser toleriert wird. Ständige Kontamination des Schutzes mit den Händen ist kontraproduktiv. Die FFP2-Pflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren, ab 6 Jahren kann stattdessen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Grundsätzlich gilt immer: Wenn ein Schutz einer höheren Kategorie nicht verfügbar ist, ist ein Schutz einer niedrigeren Kategorie immer noch besser als gar kein Schutz.

(22.01.2021, 7:00 Uhr)

Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2-, FFP3- und CPA-Masken) filtern Partikel aus der Atemluft und werden wegen ihrer hohen Schutzwirkung vorwiegend von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen.

In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Varianten des Corona-Virus SARS-CoV-2 festgestellt, die teilweise ansteckender sein dürften als die bisher gängige Variante. In Bereichen mit Kontakthäufungen (z.B. öffentlicher Verkehr, Handel), besteht somit ein erhöhtes Infektionsrisiko. Wegen der besonders hohen Schutzwirkung sind FFP2-Masken daher nun auch für Privatpersonen in diesen Bereichen verpflichtend.  

(25.01.2021, 00:00)

Ziel ist die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vermindern. Der Erreger wird vorrangig durch Tröpfchen übertragen. Der MNS dient daher primär dem Schutz anderer durch das Zurückhalten von Tröpfchen beim Husten, Sprechen oder Niesen. Auch im privaten Bereich ist es sinnvoll einen MNS zu tragen. Dafür ist ein Mund-Nasen-Schutz aus fester Baumwolle (selbstgenäht oder gekauft) eine gute Option. Der Stoff aus dem der MNS genäht wird, sollte aus 100% Baumwolle bestehen, damit er gut gewaschen (Kochwäsche) werden kann. Er kann bis zur Durchfeuchtung getragen werden. Wenn der MNS durchfeuchtet wird, muss er gewechselt werden. Nach der Abnahme des MNS ist Händewaschen mit warmem Wasser und Seife unbedingt erforderlich, da der MNS möglicherweise infektiös sein kann. Bis zum Waschen in einem verschließbaren Plastikbeutel aufbewahren und möglichst rasch nach Gebrauch waschen.

Zahlreiche internationale Studien bestätigen die Schutzwirkung von Stoffmasken sowohl für die Person, die sie trägt, als auch für andere Menschen. U.a. empfiehlt das „Center for Disease Control“ die Verwendung von Masken im Alltag und im öffentlichen Leben. Details dazu: https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/more/masking-science-sars-cov2.html

(25.01.2021, 00:00)

Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen.

(09.02.2021, 15:00)

Bei FFP-Masken handelt es sich um partikelfiltrierende Masken, die als Atemschutzmaske, Staubmaske oder Atemschutzfilter bezeichnet werden. Je nach Rückhaltevermögen des Partikelfilters werden die Klassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterschieden.

Eine dicht sitzende FFP2-Maske stellt einen geeigneten Schutz vor infektiösen Aerosolen dar. Damit die Filterleistung in vollem Umfang gewährleistet ist, muss die FPP2-Maske zur Gesichtsgröße passen und richtig angelegt werden (über Mund und Nase, Nasenclip an den Nasenrücken anpassen). Nur bei einem glatt rasierten Gesicht ist ein optimaler Dichtsitz gewährleistet. Diese Masken dienen dem Arbeits- und/oder dem Eigenschutz.

Die Schutzwirkung von FFP2-Masken nimmt mit zunehmender Durchfeuchtung ab. Neben natürlichen Einflüssen wie feuchtem Wetter passiert das zwangsläufig durch die Atmung der Benutzerin bzw. des Benutzers. Durchfeuchtete FFP2-Masken sollen kontaminationsfrei entsorgt und gegen frische Masken getauscht oder vollständig getrocknet werden (siehe nächste Frage, „Kann die FFP2-Maske wiederverwenden werden?“). Maske mit Ventil sollen nicht getragen werden, da durch den Filter etwaige Aerosole wieder nach außen dringen. Dies schützt dann nur die Trägerin bzw. den Träger der Maske, nicht aber seine Mitmenschen.

FFP2-Masken sind als Arbeitsschutzprodukt für Gesundheitsberufe und in diesem Zusammenhang als Einmalprodukt gedacht. Allerdings kann bei einer kurzen Verwendung zu Privatzwecken – etwa beim Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Einkauf im Handel – auch die mehrfache Verwendung derselben Maske durch dieselbe Person vertreten werden. Die Masken müssen dabei zum Trocknen frei an der Luft hängen.

(25.01.2021, 00:00)

Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge kann die FFP2-Maske – sofern sie nur durch die Atemluft durchfeuchtet wurde – wiederverwendet werden. Nach der Verwendung sollte sie zum Trocknen aufgehängt werden. Wenn sie über einen Zeitraum von sieben Tagen bei Raumluft getrocknet wird, führt das zu einer 95-prozentigen Keimreduktion.

Eine auf diesem Wege getrocknete Atemschutzmaske kann bis zu fünf Mal wiederverwendet werden, unter der Bedingung, dass sie weiterhin gut sitzt, vollständig getrocknet und nicht sichtbar verschmutzt oder kontaminiert ist.

Erste Studienergebnisse lassen darauf schließen, dass Atemschutzmasken auch durch gleichmäßige Hitzeeinwirkung, zum Beispiel im Backofen bei 80°C, desinfiziert werden können und so ebenfalls bis zu fünf Mal wiederverwendet werden können. Nicht geeignet für das Trocknen sind ungleichmäßige Hitzeeinwirkungen, wie zum Beispiel in einer Mikrowelle. Dieses Verfahren ist deutlich aufwändiger als die Trocknung bei Raumluft und für gewisse Atemschutzmasken (z.B. mit Atemventil) nicht geeignet.

(25.01.2021, 09:00)

Laut Verordnung kann eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard getragen werden.

Als mindestens gleichwertig gelten folgende Standards:

  • FFP3 (Europa)
  • N95 (NIOSH-42C FR84, USA),
  • P2 (AS/NZ 1716:2012, Australien/Neuseeland),
  • KF94 (Korea 1st Class KMOEL-2017-64)
  • DS (Japan JMHLW-Notification 214,2018).
  • KN95 (GB2626-2006, China)

Dabei handelt es sich um die Anwendung von Atemschutzmasken durch Privatpersonen.

Wir weisen darauf hin, dass dies nicht für die Zulassung als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) im Arbeitsschutz gilt. Hierfür gelten gesonderte Regelungen. Zudem ist zu beachten, dass für das Inverkehrbringen von Schutzmasken ebenfalls gesonderte gesetzliche Regelungen gelten.

Für die Zulässigkeit von Masken im Sinne der FFP2-Maskenpflicht ist alleine entscheidend, ob diese eine der o.a. Zertifizierungen aufweist.

Bitte beachten Sie:
Wenn in den folgenden FAQ von "FFP2-Masken" die Rede ist, sind Masken mit mindestens gleichwertig genormtem Standard immer mit eingeschlossen.

(2.2.2021, 06:30)

Die wesentlichsten Qualitätsanforderungen für FFP2-Masken sind die Einhaltung der relevanten Normen (z.B. EN 149:2001+A1:2009) sowie die CE-Kennzeichnung. Diese ist durch Inverkehrbringer aufzubringen und bringt zum Ausdruck, dass dieser die besonderen Anforderungen an das von ihm vertriebene Produkt kennt und dass selbiges diesen entspricht.

Konsumentinnen und Konsumenten sollten daher folgende Merkmale beim Kauf einer FFP2-Maske im Handel berücksichtigen:

  • ausdrückliche Bezeichnung als FFP2-Maske
  • CE-Zeichen
  • EN-Kennzeichnung
  • Vierstellige Nummer zur Identifikation des zertifizierenden Testinstituts

Kennzeichnungen wie KN95 oder N95 (siehe vorige Frage) sind ein Hinweis darauf, dass die Maske einer nicht europäischen Norm für persönliche Schutzausrüstung entspricht. Wenn sie dieser Norm entsprechen, dann dürften diese Masken ähnlich gut sein wie europäische FFP2-Masken.

Um sich auf eine gleichwertige Filter- bzw. Schutzleistung verlassen zu können, können sich Konsumentinnen und Konsumenten anhand der folgenden Merkmale orientieren: ausdrückliche Bezeichnung als FFP2-Maske, CE-Zeichen, EN-Kennzeichnung, vierstellige Nummer zur Identifikation des zertifizierenden Testinstituts.

Unbedingt erforderlich zur Einhaltung der Verordnung ist dies allerdings nicht.

Im Sozial- und Gesundheitsbereich dürfen KN95-Masken nur dann eingesetzt werden, sofern sie CPA zertifiziert sind. Aufgrund eines nationalen Erlasses ist dies möglich, unter der Voraussetzung, dass die Masken in Österreich geprüft und zertifiziert wurden. Das heißt, man braucht hier keinerlei Bedenken haben. Damit können sich Personen in diesem besonders vulnerablen Bereich seit dem Beginn der Pandemie darauf verlassen, dass es sich um sichere Masken handelt, die der Filterleistung und dem Schutz einer FFP2-Maske entsprechen.

(2.2.2021; 6:30)