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FAQ: Mechanische Schutzvorrichtung (MNS) und Abstandspflicht

Wir sind laufend bemüht die FAQs aktuell zu halten. Aus diesem Grund finden Sie ab sofort auch Datum und Uhrzeit angefügt. Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Webpage erst nach Erlass der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

Wo muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Ein Mund-Nasen-Schutz ist in folgenden Bereichen zu tragen:

  • Verkehr
    • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
    • In Seil- und Zahnradbahnen, Flugzeugen, Reisebussen und Ausflugsschiffen
  • Fach- und Publikumsmessen
    • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, selbst wenn der 1-Meter-Abstand eingehalten werden kann
  • Gesundheitsbereich
    • In Apotheken für Kundinnen und Kunden sowie Personal
  • Demonstrationen
    • Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
  • Schulen
    • Außerhalb der eigenen Klasse
  • Beherbergungsbetriebe
    • In allgemeinen Bereichen für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Kundenkontakt in allgemein zugänglichen Bereichen in geschlossenen Räumen. Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln
  • Handel und Dienstleistungen
    • In sämtlichen Betriebsstätten für Kundinnen und Kunden sowie Personal im Kundenbereich in geschlossenen Räumen (z.B. Supermarkt, Autohandel, Banken, Versicherungen, Friseure, Apotheken, etc.). Dies gilt auch für Verbindungsbauwerke von Betriebsstätten, die baulich verbunden sind (z.B. Einkaufszentren)
    • In Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten für den Parteienverkehr
    • In Bädern für Badegäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen Feuchträumen, wie Duschen und Schwimmhallen)
    • In Sportstätten für Gäste und für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen bei Sportausübung)
    • In Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
    • Die Betreibenden sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt einen MNS zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • Märkte und Gelegenheitsmärkte (z.B. auch Weihnachts- und Adventmärkte)
    • Sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien
  • Gastronomie
    • In der Gastronomie für Personal bei Kundenkontakt und für Kundinnen und Kunden, wenn sie sich nicht an ihrem Sitzplatz befinden
  • Veranstaltungen
    • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz, wobei ein MNS dennoch zu tragen ist, wenn trotz Freihalten der seitlich daneben befindlichen Sitzplätze der Meterabstand nicht eingehalten werden kann)

Außerdem kann es lokale Zusatzregelungen geben. Für genauere Informationen bitten wir Sie, sich an das jeweilige Bundesland zu wenden.  

Ab 25.10.2020 gilt:

Ein Mund-Nasen-Schutz ist in folgenden Bereichen zu tragen:

  • Verkehr
    • In öffentlichen Verkehrsmitteln, U-Bahnstationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flughäfen und Taxis
    • In Seil- und Zahnradbahnen, Flugzeugen, Reisebussen und Ausflugsschiffen
  • Fach- und Publikumsmessen
    • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, selbst wenn der 1-Meter-Abstand eingehalten werden kann
  • Gesundheitsbereich
    • In Krankenanstalten, Kuranstalten, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sowie an sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, für BewohnerInnen in allgemein zugänglichen Räumen sowie für BesucherInnen und für MitarbeiterInnen bei BesucherInnenkontakt
  • Demonstrationen
    • Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
  • Beherbergungsbetriebe
    • In allgemein zugänglichen Bereichen für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Kundenkontakt . Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln
  • Handel und Dienstleistungen
    • In sämtlichen Betriebsstätten für Kundinnen und Kunden sowie Personal im Kundenbereich in geschlossenen Räumen (z.B. Supermarkt, Autohandel, Banken, Versicherungen, Friseure, Apotheken, etc.). Dies gilt auch für Verbindungsbauwerke von Betriebsstätten, die baulich verbunden sind (z.B. Einkaufszentren)
    • In Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten für den Parteienverkehr
    • In Bädern für Badegäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen Feuchträumen, wie Duschen und Schwimmhallen)
    • In Sportstätten für Gäste und für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen bei Sportausübung und in Feuchträumen dh. in Duschen und Schwimmhallen)
    • In Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
    • Die Betreibenden sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt einen MNS zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • Märkte und Gelegenheitsmärkte (z.B. auch Weihnachts- und Adventmärkte)
    • Sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien
  • Gastronomie
    • In der Gastronomie für Personal bei Kundenkontakt und für Kundinnen und Kunden, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich (z.B. Gastgarten). Der Mund-Nasen-Schutz darf nur während des Verweilens am Verabreichungsplatz abgenommen werden.
  • Veranstaltungen
    • Bei Veranstaltungen sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien (auch am Sitzplatz)

Außerdem kann es lokale Zusatzregelungen geben. Genauere Informationen finden Sie unter:  https://corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/     

(22.10.2020, 20:00 Uhr)

Was gilt beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und seiner Handhabe?

Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) hat als mechanische Barriere so gestaltet zu sein, dass Mund und Nase bedeckt sind. Der MNS ist entweder mittels Gummibänder oder durch Stoffbänder zu fixieren. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden.

Der MNS kann solange getragen werden bis er durchfeuchtet ist. Die Tragedauer ist von der körperlichen Aktivität abhängig (maximal 3 bis 4 Stunden). Dann hat ein Wechsel zu erfolgen. Gebrauchte MNS sind im Restmüll zu entsorgen oder bei Exemplaren zum mehrfachen Gebrauch (z.B. aus Baumwolle) einer Wiederverwertung zuzuführen. Gebrauchte Exemplare nicht offen herumliegen lassen. Im privaten Bereich kann der MNS, sofern dafür geeignet (z.B.: Material Baumwolle), mit der normalen Wäsche gewaschen werden. Möglichst rasch waschen um bakterielles Wachstum und Schimmelbildung zu vermeiden. Bei gekauften MNS sind Hinweise des Herstellers zu beachten.

Beim Anlegen und Abnehmen des MNS sollen nur die Bänder berührt werden. Die Innenseite des MNS sollte nicht berührt werden. Der MNS soll zudem während des Tragens möglichst nicht berührt werden. Nach Abnahme oder Wechsel des MNS sollen die Hände mit warmen Wasser und Seife gründlich gereinigt werden.

Die Verpflichtung zum Tragen des MNS gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Das Tragen des MNS soll Mitmenschen und Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Der MNS wird keiner verbindlichen (gesetzlich vorgeschriebenen) Qualitätsprüfung unterzogen.

Ab 07.11.2020 gilt:

Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung, die Mund und Nase abgedeckt und auch eng anliegen muss. Der MNS ist entweder mittels Gummibänder oder durch Stoffbänder zu fixieren. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden. Die Verwendung von Gesichtsvisieren (sog. „Face Shields“ bzw. „Mini Face Shields“) ist nicht zulässig.

Der MNS kann solange getragen werden bis er durchfeuchtet ist. Die Tragedauer ist von der körperlichen Aktivität abhängig (maximal 3 bis 4 Stunden). Dann hat ein Wechsel zu erfolgen. Gebrauchte MNS sind im Restmüll zu entsorgen oder bei Exemplaren zum mehrfachen Gebrauch (z.B. aus Baumwolle) einer Wiederverwertung zuzuführen. Gebrauchte Exemplare nicht offen herumliegen lassen. Im privaten Bereich kann der MNS, sofern dafür geeignet (z.B.: Material Baumwolle), mit der normalen Wäsche gewaschen werden. Möglichst rasch waschen um bakterielles Wachstum und Schimmelbildung zu vermeiden. Bei gekauften MNS sind Hinweise des Herstellers zu beachten.

Beim Anlegen und Abnehmen des MNS sollen nur die Bänder berührt werden. Die Innenseite des MNS sollte nicht berührt werden. Der MNS soll zudem während des Tragens möglichst nicht berührt werden. Nach Abnahme oder Wechsel des MNS sollen die Hände mit warmen Wasser und Seife gründlich gereinigt werden.

Die Verpflichtung zum Tragen des MNS gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Das Tragen des MNS soll Mitmenschen und Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Der MNS wird keiner verbindlichen (gesetzlich vorgeschriebenen) Qualitätsprüfung unterzogen.

(22.10.2020, 15:00 Uhr)

Wieso muss ich Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen?

Ziel ist die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus zu vermindern. Der Erreger wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Der MNS dient primär dem Schutz anderer durch das Zurückhalten von Tröpfchen beim Husten, Sprechen oder Niesen. Auch im privaten Bereich oder bei der Arbeit ist es sinnvoll einen MNS zu tragen. Dafür ist ein Mund-Nasen-Schutz aus fester Baumwolle (selbstgenäht oder gekauft) eine gute Option. Der Stoff aus dem der MNS genäht wird sollte aus 100% Baumwolle bestehen, damit er gut gewaschen (Kochwäsche) werden kann. Er kann bis zur Durchfeuchtung getragen werden. Wenn der MNS durchfeuchtet wird, muss er gewechselt werden. Nach der Abnahme des MNS ist Händewaschen mit warmen Wasser und Seife unbedingt erforderlich, da der MNS möglicherweise infektiös sein kann. Bis zum Waschen in einem verschließbaren Plastikbeutel aufbewahren und möglichst rasch nach Gebrauch waschen.

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Worin liegt der Unterschied zwischen einer Schutzmaske und einem Mund-Nasen-Schutz (MNS)?

Schutzmasken sind spezielle Masken, wie beispielsweise medizinischer Mund-Nase-Schutz (z.B. OP-Masken), die dem Medizinproduktgesetz unterliegen und beispielsweise Menschen in der Umgebung des Trägers des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vor Tröpfchen, die der Träger beim Sprechen, Niesen und Husten produziert, schützen (etwa bei einer Operation). Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken) filtern Partikel aus der Atemluft und werden von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen.

Der MNS dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Für den MNS gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien.

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Wer ist vom Tragen des MNS ausgenommen?

Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr brauchen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen können (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder mit fortgeschrittener Demenz, Kinder mit ADHS, Asthma etc.) sind von der MNS Pflicht ausgenommen. Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme glaubhaft zu machen.

Ab 25.10.2020 gilt:

  • Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr brauchen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder mit fortgeschrittener Demenz, Kinder mit ADHS, Asthma etc.) sind von der MNS-Pflicht ausgenommen. Dann darf auch eine nicht eng anliegende, aber den Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckende mechanische Schutzvorrichtung getragen werden, wenn diese bis zu den Ohren und deutlich unter das Kinn reicht. Sofern auch dies nicht zugemutet werden kann, gilt die MNS- Pflicht nicht. Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme nachzuweisen (ärztliche Bestätigung notwendig).

(22.10.2020, 20:00 Uhr)

Wie lange kann man einen derartigen Schutz tragen?

Bei Durchfeuchtung des MNS muss er durch ein sauberes und trockenes Exemplar ersetzt werden. Je nach körperlicher Aktivität kann das früher oder später der Fall sein (maximal etwa 3 bis 4 Stunden).

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Gelten Gesichtsvisiere als MNS?

Ein MNS muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Vorbeiströmen von Luft an den Seiten zu minimieren. Durch das Tragen eines MNS kann die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden. Visiere dagegen könnten i.d.R. maximal die direkt auf die Scheibe auftretenden Tröpfchen auffangen. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Rückhaltewirkung von Visieren auf ausgestoßene respiratorische Flüssigkeitspartikel deutlich schlechter ist. Daher ist die Verwendung von Visieren und Kinnschutz nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand der Wissenschaft nicht gleich gut wie ein normaler MNS aus Stoff, der eng anliegt.

Laut Covid-19-Maßnahmenverordnung ist jede Schutzvorrichtung erlaubt, die den Mund- und Nasenbereich abdeckt. Basierend auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen empfehlen wir allerdings, einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz statt eines Visiers oder eines Kinnschutzes zu tragen.

Der Einsatz von Visieren als Teil der persönlichen Schutzausrüstung in Verbindung mit Atemschutzmasken, insbesondere bei aerosolproduzierenden Tätigkeiten, in Einrichtungen des Gesundheitswesens ist unumstritten.

Ab 07.11.2020 gilt:

Nein, Gesichtsvisiere sind nicht „eng anliegend“. Ein Mund-Nasen-Schutz muss nicht nur Nase und Mund abdecken, sondern eben auch eng anliegen.

Gesichtsvisiere gelten daher nur im Ausnahmefall als Ersatz eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes. Das Vorliegen eines Ausnahmegrundes muss durch ärztliches Attest glaubhaft gemacht werden.

Der Einsatz von Visieren als Teil der persönlichen Schutzausrüstung in Verbindung mit Atemschutzmasken, insbesondere bei aerosolproduzierenden Tätigkeiten, in Einrichtungen des Gesundheitswesens ist weiterhin zulässig.

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Kann man den Mund und die Nase auch durch Schals oder Tücher bedecken?

Ja. Auch Schals und Tücher sind ausreichend. Es ist aber auch hier sehr wichtig, auf die Hygienemaßnahmen zu achten. Was auch immer als Schutz getragen wird sollte spätestens nach Durchfeuchtung (je nach körperlicher Aktivität aber in der Regel spätestens nach 3 bis 4 Stunden Tragedauer) gewaschen werden.

Ab 25.10.2020 gilt:

Ja. Auch Schals und Tücher sind ausreichend, sofern sie eng anliegen. Es ist aber auch hier sehr wichtig, auf die Hygienemaßnahmen zu achten. Was auch immer als Schutz getragen wird, sollte spätestens nach Durchfeuchtung (je nach körperlicher Aktivität aber in der Regel spätestens nach 3 bis 4 Stunden Tragedauer) gewaschen werden.

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Welche verschiedenen Produkte zum Schutz vor Schadstoffen gibt es?

  • MNS: Dienen dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und sollen im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. MNS wird keiner verbindlichen (gesetzlich vorgeschriebenen) Qualitätsprüfung unterzogen.
  • Medizinischer Mund-Nasen-Schutz: Wird im Gesundheitswesen verwendet und soll die Mitmenschen vor Tröpfchen, die der Träger beim Sprechen, Niesen und Husten abgibt, schützen. Es handelt sich um ein Medizinprodukt welches der Medizinproduktgesetzgebung unterliegt und definierten Qualitätsanforderungen zu entsprechen hat. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz darf nur mit einem CE-Kennzeichen in Verkehr gebracht werden.
  • Partikelfiltrierende Halbmasken: Es handelt sich um sogenannte persönliche Schutzausrüstung, die dem Träger vor Umwelteinflüssen (Schadstoffen) schützen soll. Wird im Gesundheitswesen und in Industrie- und Gewerbebetrieben genutzt. Für das Inverkehrbringen von persönlicher Schutzausrüstung gibt es in Europa gemeinschaftsrechtliche Vorschriften, die zu beachten sind. Es gibt je nach Anforderungsprofil FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken, die sich in ihrer Schutzwirkung unterscheiden. Partikelfiltrierende Halbmasken werden sowohl mit als auch ohne Ausatemventil in Verkehr gebracht. Aufgrund der möglichen Engpässen in der Verfügbarkeit von FFP2- und FFP3-Masken sollten diese derzeit Personengruppen vorbehalten sein, die tatsächlich mit COVID-19-Infizierten zu tun haben (insbesondere Gesundheitsberufe).

(22.10.2020, 12:00 Uhr)

Gilt die Abstandspflicht auch im Freien?

Ab 25.10.2020 gilt:

Ja, beim Betreten öffentlicher Orte im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Als öffentliche Orte gelten z.B. Parks, öffentliche Grünanlagen, Fluss- und Seeufer.

(22.10.2020, 12:00)