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FAQ: Reisen und KonsumentInnenschutz

Wir sind laufend bemüht die FAQs aktuell zu halten. Aus diesem Grund finden Sie ab sofort auch Datum und Uhrzeit angefügt.

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus' wurden durch das Bundesministerium für Inneres Binnengrenzkontrollen zu den Nachbarländern eingeführt. Eine Einreise nach Österreich aus den Nachbarstaaten ist an allen geöffneten Grenzübertrittsstellen erlaubt. An der Grenze zu Italien und Slowenien ist die Einreise nur an bestimmten Grenzübergängen erlaubt.

Personen, die nach Österreich einreisen wollen, haben ein ärztliches Zeugnis über ihren Gesundheitszustand mit sich zu führen, das einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 bestätigt. Das Zeugnis darf bei der Einreise nicht älter als vier Tage sein. Personen, die ein solches Zeugnis nicht vorlegen können, wird die Einreise verwehrt.

Für diese Regelung gelten jedoch verschieden Ausnahmen. So können österreichische Staatsbürger sowie Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen, wenn sie unverzüglich eine 14-tägige Heimquarantäne antreten (Bestätigung durch eigenhändige Unterschrift). Wenn ein währenddessen durchgeführter molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 negativ ist, kann die 14-tägige Heimquarantäne beendet werden.

Ist im Rahmen der Einreise auf dem Landweg („Verordnung über Maßnahmen bei der Einreise aus Nachbarstaaten“) oder auf dem Luftweg („Verordnung über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich“) eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne einzuhalten, wird dies nicht durch ein eigenes behördliches Schreiben bestätigt. Ist zu Dokumentationszwecken eine Bestätigung über die Einreise notwendig (z.B. zur Vorlage beim Arbeitgeber), ist von der diesbezüglichen Verpflichtungserklärung eine Kopie anzufertigen (oder diese mit dem Mobiltelefon abzufotografieren).

Österreichische Staatsbürger sowie Personen, die der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung in Österreich unterliegen, dürfen nach Österreich einreisen, wenn unbedingt notwendige medizinische Leistungen in Anspruch genommen werden müssen. Bei der Einreise bzw. Wiedereinreise aus Nachbarstaaten ist dafür eine Bestätigung über die unbedingte Notwendigkeit der medizinischen Behandlung vorzuweisen (siehe Anlagen E und F zur Verordnung). Eine Begleitperson darf mitgenommen werden.

Weitere Ausnahmen von der Verordnung sind besondere familiäre Gründen oder zwingende Gründen der Tierversorgung im Einzelfall, die bei der Grenzkontrolle bei der Einreise glaubhaft gemacht werden müssen. Zu den besonderen familiären Gründen zählen z.B. Besuche von Familienangehörigen bei Krankheit oder eigener Kinder im Rahmen von Obsorgepflichten, ein Besuch der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners.

An den offenen Übergängen werden stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. Dabei werden ärztliche Zeugnisse überprüft und können unter anderem Gesundheitschecks gemacht werden, wenn dies die Gesundheitsbehörde für erforderlich hält. Das ärztliche Zeugnis muss den Vorgaben der Verordnung entsprechen. Ein Muster (Ärztliches Zeugnis, in Deutsch und Englisch) finden Sie unter Coronavirus - Rechtliches („Verordnung über Maßnahmen bei der Einreise aus Nachbarstaaten“). 

Weitere Infos zu Grenzkontrollmaßnahmen und Ausnahmen finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Inneres.

(17.05.2020, 10:30)

Zu den besonderen familiären Gründen zählen z.B. Besuche von Familienangehörigen bei Krankheit oder eigener Kinder im Rahmen von Obsorgepflichten, ein Besuch der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners. Zudem besondere Anlässe wie z.B. Taufe, Geburtstag, Begräbnis oder Hochzeit. Als besonders berücksichtigungswürdiger Grund gilt auch der Besuch von nahen Verwandten (Eltern, Geschwister, Schwager/Schwägerin, Tanten, Onkel, Cousins, Cousinen).

Der besonders berücksichtigungswürdige Grund im familiären Kreis muss bei der Kontrolle glaubhaft gemacht werden, beispielsweise durch die Vorlage einer Geburtsurkunde, einer Meldebestätigung oder Passkopie des Familienmitgliedes.​ Bei der Einreise bzw. Wiedereinreise nach Österreich ist daher weder ein Gesundheitszeugnis erforderlich, noch eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten.

(19.05.2020, 11:30)

Individualreisende können ab sofort ohne einen Nachweis eines negativen SARS-CoV-2 –Tests bzw. ohne  Verpflichtung eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten, über das kleine und das große Deutsche Eck fahren. Grundlage dafür ist § 4a der Verordnung über die Maßnahmen bei der Einreise aus Nachbarstaaten. Die Transitstrecken des großen und kleinen Deutschen Ecks können für den Durchgangsverkehr immer dann genutzt werden, wenn auch eine Einreise nach Deutschland nach deutschen Vorschriften möglich ist. D.h. der Besuch von Eltern, Kindern, Geschwistern, Tante und Onkel, aber nicht zum Zweck des Einkaufens. Die Durchfahrt zum Zwecke des innerösterreichischen Tourismus ist möglich.

Hingewiesen werden muss, dass die Neuregelung in unserer Einreise-Verordnung nicht ausschließlich das Deutsche Ecke meint. Es geht generell darum, dass Personen, die von einem Teil in einen anderen Teil Österreichs ausländisches Territorium durchqueren, von den Bestimmungen der Einreise-Verordnung ausgenommen sind. Dazu zählt z.B. auch die Fahrt von Nord- nach Osttirol durch Italien/Südtirol. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass die jeweiligen Einreisebestimmungen der Nachbarländer zu berücksichtigen sind.

(21.5.2020 13.55 Uhr)

Werden bei einem Passagier an Bord eines landenden Flugzeugs verdächtige Symptome registriert, wird das Bodenpersonal informiert und es werden spezielle Vorbereitungen getroffen.

Bei einem Verdachtsfall wird nach speziellen Sicherheitskriterien vorgegangen, die vom Gesundheitsministerium vorgegeben werden: So wird z.B. eine erkrankte Person isoliert, Kontaktpersonen, die keine Symptome zeigen, werden informiert und zwei Wochen ärztlich betreut (regelmäßiges Temperaturmessen). Tests werden erst durchgeführt, wenn diese Kontaktpersonen Symptome einer Erkrankung zeigen. Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Österreich von dem Krankheitserreger infiziert werden.

Sollten Sie während Ihrer Reise oder 14 Tage nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atembeschwerden entwickeln, gelten folgende Empfehlungen:

  • Bleiben Sie zu Hause und rufen Sie die Gesundheitsnummer 1450
  • Geben Sie Ihre Beschwerden sowie Ihre Reiseroute bekannt und folgen Sie den weiteren Anweisungen
  • Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bzw. Ihrer Ellenbeuge (nicht mit den Händen); entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände

Das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation haben eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet.

Die Hotline ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

(20.05.2020, 11:00)

Informationen zum Coronavirus für TouristInnen und Touristen sowie für Tourismusbetriebe finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaf, Regionen und Tourismus unter Informationen zum Corona-Virus.

Informationen über die aktuellen Regelungen im Bereich der Beherbergungsbetriebe finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftkammern Österreichs)

(08.05.2020 11:30 Uhr)

Für Personen, die in einem Wohnwagen einen Haupt- oder Nebenwohnsitz haben, bestand seit jeher eine Ausnahme vom Betretungsverbot. Eine Neuanmeldung als Haupt- oder Nebenwohnsitz ist möglich. Dauercampern ist ab 1. Mai auf Nachweis aber auch ohne Wohnsitz-Meldung das Betreten der Campinganlagen erlaubt.

Informationen über die aktuellen Regelungen im Bereich der Beherbergungsbetriebe finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftkammern Österreichs).

(08.05.2020, 13:00)

Das Betreten von Seilbahnen durch Besucherinnen und Besucher ist derzeit untersagt. Sie werden voraussichtlich per 29. Mai wieder betreten werden können.

(08.05.2020, 13:15)

Österreicherinnen und Österreicher, die sich im Ausland aufenthalten und konsularische Hilfe in Sachen Coronavirus benötigen, sollten sich an die zuständige Botschaft wenden. Auf den Webseiten der Botschaft findet sich auch die jeweilige 24-Stunden Bereitschaftsnummer. Für medizinische Hilfe ist der Vertrauensarzt der Botschaft zuständig (findet sich ebenfalls auf den Webseiten).

Die Auslandsservice-APP – abrufbar unter www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/auslandsservice/reiseregistrierung – beinhaltet alle Kontaktdaten der österreichischen Vertretungen weltweit.

In der Zentrale in Wien ist das Bürgerservice zuständig. Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sollten sich aber immer zuerst an die jeweilige Botschaft wenden. DasBürgerservice des Außenministeriums unterstützt Österreicherinnen und Österreicher bei Notfällen im Ausland jeden Tag rund um die Uhr unter der Telefonnummer +43 190 115 - 4411

Österreichische Staatsbürger und Fremde, wenn sie über ein von Österreich ausgestelltes Visum D verfügen oder auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Fremdenpolizeigsetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind, sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

Drittstaatsangehörigen, die nicht unter die oben genannten Kriterien fallen, ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg untersagt. Ausgenommen davon sind Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen, Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind.

Sonstigen Fremden darf die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich nur gestattet werden, wenn diese ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen, das bestätigt, dass der molekularbiologische Test auf SARS-CoV-2 negativ ist und das nicht älter als vier Tage ist. Kann das Gesundheitszeugnis bei der Einreise nicht vorgelegt werden, sind diese Personen für 14 Tage in einer geeigneten Unterkunft unterzubringen, die sie für diesen Zeitraum nicht verlassen dürfen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist

Den exakten Wortlaut der Rechtsvorschrift finden Sie hier: 105. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich.

(19.03.2020)

Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über Maßnahmen bei der Einreise aus Italien ist nicht auf Pendler-Berufsverkehr anwendbar. Es gibt daher keine Einschränkungen für das Personal, wenn deren Arbeitsstätten und Wohnsitze in Grenznähe liegen. Da die Verordnung nicht anwendbar ist, bedarf es auch keiner gesonderten Genehmigungen oder Unterlagen für diese ArbeitnehmerInnen.

Anlaufstelle für Konsumentinnen und Konsumenten bei reiserechtlichen Fragen

Hotline des VKI zu reiserechtlichen Fragen 0800 201 211

Bei rechtlichen Fragen rund um bereits gebuchte Reisen (z.B. ob eine Reise kostenlos storniert werden kann) beraten die Expertinnen und Experten des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) kostenlos von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201 211.