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FAQ: Testungen und Quarantäne

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Testungen

Ein Antigen-Test bietet die Möglichkeit eines direkten Nachweises viraler Antigene innerhalb kurzer Zeit (15 bis 30 Minuten). Im Unterschied zu PCR-Tests wird bei Antigen-Tests nicht das Erbgut des Virus nachgewiesen, sondern dessen Protein bzw. Proteinhülle.

(12.10.2020, 08:30)

Antigen-Tests liefern einen Virusdirektnachweis. Als Antigene werden Proteine bzw. die Proteinhülle, also ein Baustein des Virus, bezeichnet, gegen die das Immunsystem Antikörper bildet.

Antikörper-Tests dienen vorwiegend dem Nachweis einer vorangegangenen Infektion, sie liefern also keinen Virusdirektnachweis. Es wird getestet, ob der Körper bereits Antikörper gegen das Virus gebildet hat.

Sollte ein Antikörper-Schnelltest positiv ausfallen, empfiehlt es sich, einen qualitativen, serologischen Test auf Antikörper bei einem Labor durchführen zu lassen (z.B. ELISA oder Neutralisationstest)

(13.11.2020, 14:00)

Zur korrekten Durchführung von Antigen-Tests ist zur Probennahme ein Nasen-Rachen-Abstrich notwendig.

Im Gegensatz zum PCR-Test wird zur Analyse und Interpretation der Ergebnisse kein Labor und daher auch kein Labormediziner benötigt. Aus diesem Grund sollten Antigen-Tests zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausschließlich unter fachkundiger Supervision durchgeführt werden, um eine korrekte Interpretation sicherzustellen. Das Ergebnis muss mit den Spezifikationen des Tests, den Krankheitszeichen und der Vorgeschichte der Patientin/des Patienten und der Vortestwahrscheinlichkeit in Kontext gesetzt werden.

(23.11.2020, 11:00)

Es besteht eine gesetzliche Meldeplicht für positive Testergebnisse von Antigen-Tests.

Ein positiver Antigen-Test gilt als Covid-19-Verdachtsfall und muss an die Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet werden.

(23.11.2020, 11:00)

Ja, positive Ergebnisse müssen mittels PCR-Test bestätigt werden. Insbesondere bei sonst gesunden Personen, die keine Symptome haben und keinen Kontakt zu einer erkrankten Person, lässt die Genauigkeit der Antigen-Tests Spielraum für falsche positive Ergebnisse.  

Ausgenommen davon sind nur symptomatische Kontaktpersonen (KP1), da diese ohnehin bereits abgesondert sind. Kommt es zu einer Überlastung der behördlichen PCR-Testkapazitäten, kann bis auf Weiteres bei einer Person, die Krankheitssymptome aufweist (Verdachtsfall) und ein positives Antigen-Testergebnis hat, die Bestätigung durch einen PCR-Test entfallen. Selbstverständlich muss die Erfassung des Antigen-Testergebnisses im EMS sichergestellt sein.

(13.11.2020, 14:30)

Ja, jedenfalls bis zum Vorliegen des anschließenden PCR-Tests. Ist dieses positiv erfolgt wie bisher eine Absonderung für 10 Tage. Ist es negativ, werden die Maßnahmen aufgehoben.  

(12.10.2020, 08:30)

Nein, wie auch beim PCR-Test bildet der Antigen-Test nur eine Momentaufnahme. Da sich die Person in der Inkubationszeit befinden kann, muss auch bei einem negativen Testergebnis die Quarantäne bis zum Tag 10 nach dem letzten Kontakt zur positiv getesteten Person aufrecht bleiben.

(12.10.2020, 08:30)

Menschen mit COVID-19-Symptomen, z.B. Husten, Kurzatmigkeit, plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes (siehe Falldefinition SARS-CoV-2),  erhalten einen kostenlosen Antigen- oder PCR-Test, entweder bei einer Hausärztin oder einem Hausarzt bzw. über die Hotline 1450. Die Kosten hierfür trägt der Bund.

Gesunde, symptomlose Personen können sich nach Voranmeldung auch in spezialisierten Apotheken testen lassen. Diese Tests sind selbst zu bezahlen. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Apothekerkammer: www.apotheker.or.at.

(11.12.2020, 10:00)

PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Virusinfektion. Der Test beurteilt den Ist-Zustand, kann also innerhalb weniger Tage unterschiedliche Ergebnisse bringen. Für PCR-Tests werden in der Regel Proben mittels Nasen- oder Rachenabstrich entnommen. Mittlerweile gibt es auch Varianten mit Gurgel- oder Speicheltest. Bei den derzeit üblichen PCR-Testverfahren werden die genetischen Informationen des Virus aus geringen Probenmengen in mehreren Zyklen vervielfältigt. Die Vervielfältigung ist der Grund, warum es länger dauert als bei Standarduntersuchungen, bis die Laborergebnisse vorhanden sind. Die hochempfindlichen Tests werden in speziellen Laboren durchgeführt.

PCR-Tests in der Frühphase der COVID-19-Erkrankung können – abhängig von der Qualität der Probe – mit hoher Genauigkeit den Virus nachweisen. Ein positives Testergebnis bedeutet, eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 ist erfolgt.

Hier können Sie die Österreichische Teststrategie SARS-CoV-2 (PDF, 613 KB) herunterladen.

(17.09.2020, 07:30)

Antikörper-Tests überprüfen das Vorhandensein von Antikörpern gegen ein Virus im Blut. Ein positives Testergebnis bedeutet, dass der Körper bereits Antikörper (Abwehrstoffe) zum Schutz vor dem Virus gebildet hat.

Da Antikörper erst im weiteren Infektionsverlauf gebildet werden, können sie erst etwa 12-14 Tage nach einer Infektion nachgewiesen werden. Daher sind diese Tests für die Frühdiagnostik nicht geeignet. Sie liefern aber Hinweise auf die Durchseuchung der Bevölkerung bzw. Verbreitung von „stillen“ Infektionen.

Bei den Antikörper-Tests gibt es grundsätzlich zwei Methoden:

  • Blutabnahme durch Gesundheitspersonal und Durchführung des Tests auf speziellen ELISA-Testsystemen in einem Labor
  • Tests, die selbst vorgenommen werden können, z.B. durch Bluttropfen aus der Fingerkuppe („Selbsttests“ oder „Schnelltests“)

Die Herausforderung bei Antikörper-Tests liegt darin, dass der Test genau die zu SARS-CoV-2 spezifischen Antikörper im Blut finden muss. Manche Tests können auch andere Antikörpern ähnlicher humaner Coronaviren, wie SARS-CoV1, MERS-CoV etc. anstelle von SARS-CoV-2 anzeigen und somit ein falsches Ergebnis liefern.

Die Ergebnisse von Antikörper-Tests, vor allem Selbsttests, sollten unbedingt mit einer Ärztin/einem Arzt besprochen werden, da für die richtige Interpretation medizinisches Fachwissen erforderlich ist!

Hier können Sie die Österreichische Teststrategie SARS-CoV-2 (PDF, 613 KB) herunterladen.

(17.09.2020, 07:30)

Nein. Ein Antikörpertest dient lediglich zur persönlichen Information.

Personen mit einem positiven Antikörpertest werden NICHT von Schutzmaßnahmen (z.B. Maskenpflicht, Quarantäne) befreit.

(18.12.2020, 15:15)

Grundsätzlich ist bei allen Personen, bei denen wegen der klinischen Symptomatik ein Verdacht auf COVID-19 vorliegt, eine frühzeitige Abklärung (mittels Antigen-Test oder PCR-Test) anzustreben. Dazu wird auf die jeweils gültige Verdachtsfalldefinition auf der Website Neuartiges Cononavirus (COVID-19) des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz verwiesen.

Zudem sollten im Zuge der Ausbruchsdiagnostik auch enge Kontaktpersonen getestet werden, auch wenn diese keine Symptome aufweisen. Da ein Antigen-Test oder ein PCR-Test allerdings nur eine Momentaufnahme ist und sich die Person in Inkubationszeit befinden könnte, verkürzt sich durch ein negatives Testergebnis die Quarantäne nicht.

(13.11.2020, 14:00)

Nein.

Ein Antigen-Test oder PCR-Test sollte insbesondere bei Krankheitszeichen zur Klärung der Ursache durchgeführt werden, bei einer gesunden Person haben diese Tests nur eine sehr begrenzte Aussagekraft. (Auch ein negatives Ergebnis kann eine Infektion nicht mit Sicherheit ausschließen.)

Wenn man gesund ist, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, sagt ein negativer Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man doch noch krank werden kann. Ein Antigen-Test oder PCR-Test stellt daher keinesfalls eine Schutzmaßnahme dar.

Personen, die der Risikogruppe angehören, brauchen daher nicht getestet werden, wenn sie sich gesund fühlen. Das gilt auch für deren Bezugspersonen.

Schutzmaßnahmen, wie z.B. regelmäßiges Händewaschen, auf Händeschütteln und Umarmen verzichten und Abstand halten, sind unbedingt zu beachten!

(17.09.2020, 07:30)

Bei jeder Form einer akuten respiratorischen Infektion (mit oder ohne Fieber) mit mindestens einem der folgenden Symptome, für das es keine andere plausible Ursache gibt, sollte eine Abklärung erfolgen:

  • Husten,
  • Halsschmerzen,
  • Kurzatmigkeit,
  • plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes.

Wenn Sie befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die telefonische Gesundheitsberatung 1450 oder Ihre betreuende Hausärztin/Ihren Hausarzt. Durch beide Wege kann eine Testung eingeleitet werden.

(17.09.2020, 07:30)

Studien und Daten aus anderen europäischen Ländern haben gezeigt, dass viele Personen aus Alten- bzw. Pflegeeinrichtungen einen schweren Verlauf und eine höhere Sterblichkeit aufweisen. Um die Situation in Österreich besser einschätzen zu können und entsprechende Schutzmaßnahmen zu optimieren, werden Reihentestung mittels PCR-Testungen in Alten-und Pflegeheimen durchgeführt.

Zudem werden im Zuge des Screeningprogramms auch in anderen sensiblen Bereichen, wie z.B. im Gesundheitsbereich, regelmäßige Stichprobentests durchgeführt. Mehr Informationen zum Screeningprogramm und wer dadurch getestet wird, finden Sie in der Österreichische Teststrategie SARS-CoV-2 (PDF, 613 KB).

Im Zuge der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung wurden auf Grund der epidemiologischen Situation wöchentliche Testungen verpflichtend eingeführt. Details dazu finden Sie im FAQ-Bereich zur Pflege

(13.11.2020, 14:00)

Eine Liste der Labors, die SARS-CoV-2 Tests durchführen, finden Sie in der Laborliste (PDF, 476 KB).

*Diese Liste des BMSGPK über Angaben zu testenden Labors wurde als Serviceleistung erstellt, sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt auch keine Empfehlung seitens des BMSGPK für die aufgelisteten Labors dar. Das alleinige Kriterium für die Aufnahme in die Liste war eine Selbstmeldung der Labore, Aussagen über die Qualität und Validität der Testergebnisse, die in den Labors durchgeführt werden, sind damit nicht verknüpft. Die Liste wurde auf Basis der EMS-Datenbank, der Ärzteliste der Ärztekammer und der Liste der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und klinische Chemie erstellt. Diese Liste ist nicht permanent. Es befinden sich gegenwärtig noch eingelangte Labormeldungen in Bearbeitung. Die Liste wird laufend aktualisiert. Zuletzt aktualisiert am 11.01.2021.

Eine weitere Übersicht über Testangebote finden sie unter www.covid19-labore.at. Dieses Informationsangebot liegt in der Verantwortung der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinischen Chemie (ÖGLMKC).

(11.01.2021, 10:00 Uhr))

Bei Vorliegen eines begründeten Verdachtsfalles einer Infektion mit dem SARS-Cov-2 Virus werden die Kosten der Testung übernommen.

(17.09.2020, 07:30)

Das Ergebnis Ihres Tests wird Ihnen von der für Sie zuständigen Gesundheitsbehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistratsabteilung) mitgeteilt. Die AGES darf aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskünfte über die Ergebnisse der von der AGES durchgeführten Tests geben.

(17.09.2020, 07:30)

Niemandem. Das Ihnen zugesandte Testergebnis dient ausschließlich Ihrer Information. Der für Sie zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde liegt das Ergebnis automatisch vor.

(17.09.2020, 07:30)

Wenn festgestellt wird, dass eine Person mit dem Coronavirus infiziert wurde, wird sie behördlich abgesondert bzw. isoliert. Dies geschieht mittels Absonderungsbescheid, den die lokale Behörde ausstellt. Gleichzeitig werden mittels Contact Tracing (Kontaktpersonennachverfolgung) mögliche Kontaktpersonen, die in letzter Zeit mit der infizierten Person in Kontakt waren identifiziert und gegebenenfalls abgesondert oder informiert.

Wenn die infizierte Person medizinischer Betreuung bedarf, wird sie in einer Krankenanstalt behandelt, wo sichergestellt wird, dass sie von anderen PatientInnen isoliert wird. Wenn diese Person keiner medizinischen Betreuung bedarf, wird sie zu Hause unter Quarantäne gestellt und über die umzusetzenden Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.

Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Österreich mit dem Krankheitserreger infiziert werden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) sowie in den Leitlinien des AWMF.

Internationale Informationen zur Behandlung finden Sie zum Beispiel unter https://www.medbox.org/toolbox/5E6EA419CA7A4

(17.09.2020, 07:30)

Je nachdem, wie lange und intensiv der Kontakt zu dieser positiv getesteten Person war, werden Sie als Kontaktperson der Kategorie 1 oder als Kontaktperson der Kategorie 2 identifiziert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 130 KB)

(29.09.2020, 12:00)

Quarantäne

Quarantäne bedeutet, dass Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, durch einen Bescheid des Amtsarztes (Gesundheitsbehörde) für 10 Tage abgesondert werden.

WICHTIG: Personen in Quarantäne dürfen die Wohnung nicht verlassen und keine privaten Besuche erhalten. Der zuständige Amtsarzt (Gesundheitsbehörde) informiert die betroffenen Personen über das Krankheitsbild, Krankheitsverläufe und Übertragungsrisiken, wie sie sich selbst überwachen können und wie sie sich zu Hause verhalten sollen.

Bei Problemen mit der Aufrechterhaltung der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer: 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7-19 Uhr) wenden.

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss 1450 oder 144 verständigt werden.

(12.10.2020, 09:00)

Personen, die nach einer COVID-19 Erkrankung wieder genesen sind, sollten die sonst üblichen Hygienemaßnahmen beachten. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass zumindest für einen gewissen Zeitraum kein Risiko besteht, erneut an COVID-19 zu erkranken. Wie lange eine Immunität nach der Erkrankung besteht kann man derzeit noch nicht sagen. Dies werden weitere Forschungen zeigen.

Geltende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie müssen weiterhin beachtet werden.

(17.09.2020, 07:30)

Informationen finden Sie in den FAQ: Reisen und Tourismus.

(17.09.2020, 07:30)

Österreichweit gelten dieselben Quarantäneregeln, die alle auf denselben Grundsätzen beruhen und seitens WHO (Weltgesundheitsorganisation) und ECDC (Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) vorgegeben werden.

Die genauen Vorschriften legt die Bezirksverwaltungsbehörde fest und informiert die Betroffenen.

(17.09.2020, 07:30)

Zur Verhütung der Weiterverbreitung von COVID-19 kann für kranke, krankheitsverdächtige oder ansteckungsverdächtige Personen Heimquarantäne angeordnet werden. Die Entscheidung trifft die Bezirksverwaltungsbehörde.

Im Falle einer 10-tägigen selbstüberwachten Heimquarantäne sind folgende Regeln zu beachten:

  • Kein Verlassen der Wohnung.
  • Empfangen Sie keinen Besuch.
  • Falls Sie mit anderen Personen in einer Wohnung zusammenleben, isolieren Sie sich nach Möglichkeit in anderen Räumen (physische Distanzierung).
  • Benutzen Sie die sanitäre Einrichtung zeitlich getrennt von anderen Familienmitgliedern bzw. MitbewohnerInnen.
  • Benutzen Sie Hygieneartikel (auch Handtücher) nur personenbezogen.
  • Benutzen Sie ein Papiertaschentuch oder husten/niesen Sie in die Ellenbeuge. Anschließend das Papiertaschentuch in einem separaten Müllbeutel entsorgen.
  • Waschen Sie häufig die Hände, jedenfalls nach dem Niesen und Husten, vor dem Essen und nach jedem Toilettengang.

Falls Sie konkrete Symptome verspüren, wenden Sie sich bitte an die Hotline 1450. Bei allgemeinen Fragen steht ihnen die Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.

(17.09.2020, 07:30)

Ein behördlicher Absonderungsbescheid nach § 7 Epidemiegesetz gilt grundsätzlich für die im Bescheid genannte Person (Adressat des Bescheides). Allerdings werden Haushaltsmitglieder prinzipiell als Kontaktpersonen 1 klassifiziert und deshalb in den meisten Fällen auch durch einen behördlichen Absonderungsbescheid unter Quarantäne gestellt. Weitere Informationen darüber, welche Maßnahmen für klassifizierte Kontaktpersonen gelten, finden Sie unter Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 130 KB).

Ausnahme: Können Haushaltsmitglieder vor der Behörde glaubhaft machen, dass kein enger Kontakt mit der positiv getesteten Person im gemeinsamen Haushalt bestand (z.B. in Zweckwohngemeinschaften), so werden diese nicht durch einen behördlichen Absonderungsbescheid unter Quarantäne gestellt und können grundsätzlich weiterhin Erledigungen machen oder beruflichen Tätigkeiten nachgehen. Allerdings gilt es, sich von der positiv getesteten Person abzusondern, z.B. durch Aufhalten in getrennten Räumlichkeiten, durch zeitlich getrennte Benützung von sanitären Einrichtungen und alleinige Benützung von Hygieneartikeln und Handtüchern. Zudem gilt es, sich verantwortungsvoll zu verhalten und nicht mit anderen Personen in Kontakt zu treten.

Für Haushaltsmitglieder, die als Kategorie I-Kontakt klassifiziert werden und keine Infektions-Schutzmaßnahmen - siehe Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 130 KB) - einhalten können, gilt eine Quarantänedauer von 14 Tagen ab Symptombeginn des COVID-19-Falls bzw. ab dem Tag der Probenahme bei asymptomatischen SARS-CoV-2-Fällen (=Tag 0), unabhängig vom Auftreten weiterer Fälle im gleichen Haushalt.

Können hingegen während der Isolation des COVID-19-Falls im gleichen Haushalt die entsprechenden Infektions-Schutzmaßnahmen durch die übrigen Haushaltsmitglieder eingehalten werden, gelten für diese 10 Tage als Quarantänedauer, ab dem letzten potentiell ansteckenden Kontakt.

(23.11.2020, 11:00)

Bescheide über Quarantänemaßnahmen (Bescheide über die Absonderung und Bescheide über Verkehrsbeschränkungen) werden mittels RSb-Schreiben zugestellt. Damit kann ein solcher Bescheid auch von einem Ersatzempfänger angenommen werden, wodurch der Kontakt mit einer erkrankten Person vermieden wird.

(17.09.2020, 07:30)

Die Versorgung sollte, wenn möglich, von Angehörigen oder Nachbarn übernommen werden.

Falls es keine Angehörigen gibt, können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7-19h) wenden oder eine Anfrage an die sozialen Dienste zu richten. Zuständige Stellen für die sozialen Dienste sind die Gemeindeämter oder die Bezirkshauptmannschaft oder in Statutarstädten der Magistrat. In Wien der Fonds Soziales Wien.

Weitere Informationen zu den sozialen Diensten finden sich hier: weiterführende Informationen soziale Dienste

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss 1450 oder 144 verständigt werden.

(17.09.2020, 07:30)

Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne („Absonderung“) fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1450 Euro verhängt werden. Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) von Bedeutung sein.

Nach den Bestimmungen des Epidemiegesetzes 1950 ist eine Information der Nachbarn über die Quarantäne einer Person – da es sich um personenbezogene Gesundheitsdaten handelt – nicht vorgesehen.

(17.09.2020, 07:30)

Durch eine Quarantäne kann die Weiterverbreitung der Erkrankung vermieden werden.

(17.09.2020, 07:30)

Personen in Heimquarantäne dürfen den Ort der Quarantäne nicht verlassen. Das heißt es dürfen weder soziale Kontakte wahrgenommen noch mit dem Hund auf die Straße, Parks etc. hinausgegangen werden. Einzige Ausnahme: hat die in Heimquarantäne befindliche Person ein eigenes Haus, dann darf sich die Person auf ihrem Grundstück bewegen. Soziale Kontakte dürfen aber auch in diesem Fall nicht wahrgenommen werden.   

Grundsätzlich sollen aber, wie bisher, alle Hygieneregeln im Umgang mit Haustieren eingehalten werden. Daher sollte in solchen Fällen auf die externe Betreuung von Hunden (Hundepension, Hundesitter) zurückgegriffen werden.

(17.09.2020, 07:30)

Informationen finden Sie in der Empfehlung zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Absonderung von COVID-19-Fällen (PDF, 124 KB) (Stand: 23.07.2020; basierend auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts).

(17.09.2020, 07:30)

Behandlung / Therapie

Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie zum Beispiel durch Gabe fiebersenkender Mittel.

(02.11.2020, 08:00)