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FAQ: Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr – die 3-G-Regel

Achtung: Die unterhalb angeführten Gültigkeitszeiträume kommen ausschließlich innerhalb Österreichs zur Anwendung. Die Gültigkeit von Zertifikaten und Nachweisen bei der Einreise nach Österreich weichen von diesen ab. Informationen dazu finden Sie unter FAQ: Einreise nach Österreich.

Die 3-G-Regel

Der Schutz der vulnerablen Gruppen ist in der COVID-19-Pandemie besonders wichtig. Daher gibt es in manchen Bereichen (z.B. Besuch in Alten- und Pflegeheimen) die 3-G-Regel. Diese stellt sicher, dass von Personen nur eine geringe epidemiologische Gefahr ausgeht und steht für folgende Personengruppen:

  • Geimpfte Personen
  • Genesene Personen
  • Getestete Personen

Um die 3-G-Regel zu erfüllen, muss ein Zertifikat oder Nachweis über eine Corona-Schutzimpfung, eine Genesung oder einen Test auf SARS-CoV-2 vorhanden sein. Diese haben unterschiedliche Gültigkeitszeiträume.

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FAQ Die 3-G-Regel

In Österreich können die folgende Nachweise zur Erfüllung der 3-G-Regel vorgewiesen werden:

Impfzertifikate und -nachweise:

  • Impfzertifikat,
  • gelber Impfpass,
  • Impf-Kärtchen und
  • Ausdruck bzw. ein digitaler Nachweis (z.B. am Mobiltelefon) der Daten aus dem e-Impfpass.

Genesungszertifikate und -nachweise:

  • Genesungszertifikat,
  • ärztliche Bestätigung über eine abgelaufene Infektion mit SARS-CoV-2, die durch eine PCR-Testung nachgewiesen wurde und
  • behördlicher Absonderungsbescheid aufgrund einer abgelaufenen Infektion mit SARS-CoV-2, die durch eine PCR-Testung nachgewiesen wurde.

Testzertifikate und -nachweise:

  • Testzertifikat,
  • Nachweis einer befugten Stelle über einen PCR- oder Antigen-Test und
  • Nachweis über einen Antigen-Test zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wurde.

(29.04.2022, 16:00)

Der Gültigkeitszeitraum von Impfzertifikaten und -nachweisen ist abhängig von der Anzahl an immunologischen Ereignissen (Erhalt von Corona-Schutzimpfungen bzw. Genesung) und deren Reihenfolge:

  • Zwei Dosen der Corona-Schutzimpfung:
    • Nach der zweiten Dosis einer Corona-Schutzimpfung ist das Impfzertifikat bzw. der -nachweis für 180 Tage gültig. Zwischen den Impfungen müssen mindestens 14 Tage liegen.
    • Achtung: Für Personen unter 18 Jahren besteht eine Gültigkeit von 210 Tagen.
  • Infektion und anschließende Corona-Schutzimpfung:
    • Nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 und einer anschließenden Corona-Schutzimpfung ist das Impfzertifikat bzw. der -nachweis für 180 Tage gültig. Zwischen dem ersten positiven PCR-Test der Infektion bzw. einem Nachweis auf neutralisierende Antikörper und der Impfung müssen mindestens 21 Tage liegen.
  • Weitere Corona-Schutzimpfungen:
    • Nach einer weiteren Dosis einer Corona-Schutzimpfung ist das Impfzertifikat bzw. der -nachweis für 365 Tage gültig. Zwischen vorangegangenen Impfungen und dieser müssen mindestens 90 Tage liegen.

Wichtiger Hinweis: Seitens des Nationalen Impfgremiums wird grundsätzlich ein Mindestintervall von 120 Tagen zwischen der zweiten und dritten Corona-Schutzimpfung empfohlen. Diese Zeit wird zur Reifung der Immunität benötigt, um eine optimale, breite und länger anhaltende Schutzwirkung gegen schwere Erkrankungen zu ermöglichen. Aus technischer und rechtlicher Sicht müssen mindestens 90 Tage zwischen den Impfungen liegen. Hierbei wurde ein gewisser Spielraum gewährt, um Menschen, die entgegen der Empfehlung eine weitere Dosis wenige Tage früher verabreicht bekommen haben, ein 3/3 Impfzertifikat zur Verfügung stellen zu können.

(29.04.2022, 16:00)

Der Gültigkeitszeitraum von Genesungszertifikaten und -nachweisen beträgt 180 Tage. Er beginnt mit dem Zeitpunkt der ersten positiven PCR-Testung.

Achtung: Infiziert man sich nach einer Corona-Schutzimpfung, können die vorangegangenen Impfzertifikate bzw. -nachweise bei der Ausstellung des Genesungszertifikates bzw. des -nachweises nicht berücksichtig werden. Daher gilt in diesem Fall das Genesungszertifikat bzw. der -nachweis, unabhängig von einer bestehenden Gültigkeit einer Corona-Schutzimpfung, ebenfalls nur für 180 Tage.

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(29.04.2022, 16:00)

Der Gültigkeitszeitraum von Testzertifikaten und -nachweisen ist abhängig von der Art der Testung:

  • PCR-Test bzw. andere molekularbiologische Tests (z.B. LAMP):
    • PCR-Tests einer befugten Stelle (z.B. Apotheke, Teststraße, etc.) sind für 72 Stunden ab dem Testzeitpunkt gültig.
    • PCR-Tests zur Selbstabnahme (z.B. „Gurgeltests“) sind für 72 Stunden ab dem Testzeitpunkt gültig.
  • Antigen-Test:
    • Antigen-Tests einer befugten Stelle (z.B. Apotheke, Teststraße, etc.) sind für 24 Stunden ab dem Testzeitpunkt gültig.
    • Antigen-Tests zur Eigenanwendung („Wohnzimmertests“), die durch ein behördliches Datenverarbeitungssystem erfasst wurden, sind für 24 Stunden ab dem Testzeitpunkt gültig.

Achtung: Es können strengere Regelungen zur Gültigkeitsdauer von Testzertifikaten und -nachweisen in den einzelnen Bundesländern erlassen werden. Nähere Informationen finden Sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

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(29.04.2022, 16:00)

Nein. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von der 3-G-Regel befreit.

Achtung: Es können strengere Regelungen in den einzelnen Bundesländern erlassen werden. Nähere Informationen finden sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

(29.04.2022, 16:00)

In Österreich sind Impfzertifikate und -nachweise nur gültig, wenn diese eine Impfung mit einem von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassenen COVID-19-Impfstoff bescheinigen. Zu diesen Impfstoffen zählen aktuell:

  • Comirnaty von BioNTech/Pfizer
  • COVID-19-Vaccine Janssen („Johnson&Johnson")
  • Nuvaxovid von Novavax
  • Spikevax von Moderna
  • Vaxzevria von Astra Zeneca

Wurde die Corona-Schutzimpfung hingegen mit einem nicht von der EMA zugelassenen COVID-19-Impfstoff (z.B. Sputnik V) durchgeführt, empfiehlt das Nationale Impfgremium einen Test auf neutralisierende Antikörper durchzuführen und eine Dosis eines von der EMA zugelassenen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer oder Moderna) in Anspruch zu nehmen. Der Mindestabstand zur vorangegangenen Impfserie soll dabei einen Monat betragen. Da neutralisierende Antikörper nicht in den Zertifikaten des Grünen Passes vorgesehen sind, erhält man lediglich ein Impfzertifikat über die erste Dosis mit der Information „Dosis 1 von 2“. Dieses alleine bestätigt jedoch keinen aktiven Impfschutz, jedoch kann in Österreich dieses Zertifikat und der Nachweis auf neutralisierende Antikörper gemeinsam vorgezeigt werden. Die Kombination dieser Dokumente ist 180 Tagen ab der Impfung gültig.

Wenn gewünscht, ist auch eine Verabreichung der mRNA-Impfstoffe gemäß üblichem Impfschema bestehend aus zwei Dosen möglich, eine erhöhte Nebenwirkungsrate kann hierbei aber nicht ausgeschlossen werden. Nach Erhalt der Zweitimpfung ist das Impfzertifikat bzw. der -nachweis 180 Tage gültig. Zwischen den beiden Impfungen müssen mindestens 14 Tage liegen.

Nähere Informationen zur Corona-Schutzimpfung und den COVID-19-Impfstoffen finden Sie unter Corona-Schutzimpfung: Häufig gestellte Fragen.

(29.04.2022, 16:00)

Nein. Es ist wissenschaftlich noch nicht geklärt, wie viele Antikörper für einen Schutz vor COVID-19 notwendig sind. Das Nationale Impfgremium (NIG) empfiehlt daher auch Personen mit neutralisierenden Antikörpern eine Corona-Schutzimpfung.

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(29.04.2022, 16:00)

Die Einhaltung der Maßnahmen wird von den lokalen Gesundheitsbehörden mit Unterstützung durch die Polizei kontrolliert. Grundsätzlich sind aber alle Personen zur Kontrolle der Nachweise berechtigt, die bei sonstiger verwaltungsbehördlicher Strafbarkeit dafür Sorge zu tragen haben, dass in ihrem Einflussbereich die jeweils geltenden Beschränkungen eingehalten werden. Daher sind beispielsweise auch Arbeitgeber:innen dazu berechtigt, die Nachweise der Mitarbeiter:innen zu kontrollieren.

(29.04.2022, 16:00)