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FAQ: Gesundheit, Pflege und Risikogruppe

Die unten abgebildeten Informationen gelten grundsätzlich für ganz Österreich. Die gesetzlichen Bestimmungen und Maßnahmen in Bundesländern und Bezirken können jedoch davon abweichen. Informationen zu Ihrer Region finden Sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Gesundheitsversorgung und -dienstleistungen

Auch in der aktuellen Gesundheitskrise kommt der Gesundheitsvorsorge und -versorgung eine entscheidende Rolle zu. Neben COVID-19 gibt es eine Vielzahl an anderen Erkrankungen, deren Behandlung sichergestellt werden muss um einer Überlastung des Gesundheitssystems entgegenzuwirken und die optimale gesundheitliche Versorgung der österreichischen Bevölkerung zu gewährleisten.

Durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz erlassene Schutzmaßnahmen helfen das Infektionsgeschehen auch im Bereich der Gesundheitsdienstleistung bestmöglich zu reduzieren. Gesundheitsdienstleistungen sind notwendig und daher auch in Zeiten einer akuten Pandemie erlaubt und von der Pflicht eines Zutrittstests ausgenommen. Die jeweiligen Betreiberinnen und Betreiber von Gesundheitseinrichtungen können jedoch im Rahmen von Hausordnungen strengere Maßnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten festlegen.

FAQ

Arztbesuche sind – auch während etwaiger Ausgangsbeschränkungen – erlaubt, da sie zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse dienen. Das beinhaltet auch Routine- und Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Gesundenuntersuchungen, Mammographien, etc.). Terminvereinbarung sind zu empfehlen.

Beim Besuch ist Folgendes zu beachten:

  • das Einhalten des Mindestabstandes von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben sowie,
  • die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard)

Für die Dauer der Pandemie ist es möglich, sich ohne Arztbesuch krankschreiben oder Medikamente verschreiben zu lassen. Die Verschreibung von Medikamenten funktioniert über das Service bei Kassenärztinnen und Kassenärzten, die an das ELGA e-Medikationssystem angeschlossen sind (bei anderen z.B.: per Fax an die Apotheke). Melden Sie sich dazu einfach bei Ihrer Kassenärztin bzw. Ihrem Kassenarzt. Das Rezept wird wie gewohnt ausgestellt und die Information elektronisch an die Apotheke übermittelt. Die benötigten Medikamente können ohne physisches Rezept abgeholt werden. Detailinformationen finden Sie auf chipkarte.at.

(10.06.2021, 07:00)

Patientinnen und Patienten können von einem Besucher pro Patient pro Tag besucht werden.

Für die Dauer des Besuches gilt:

  • 3-G-Regel
  • das Einhalten des Mindestabstandes von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben sowie,
  • die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard)

Minderjährige und unterstützungsbedürftige Patientinnen und Patienten können von zusätzlich zwei Personen begleitet bzw. besucht werden (z.B. Eltern und Schwester/Bruder).

Die Begleitung zu Schwangerschaftsuntersuchungen und Entbindung, sowie die Palliativ- oder Hospizbegleitung sind ebenfalls von der Regelung ausgenommen

(10.06.2021, 07:00)

Für die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen gilt:

  • das Einhalten des Mindestabstandes von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben sowie,
  • die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard)

Kann der Mindestabstand von einem Meter (zu Personen aus anderen Haushalten) und/oder das Tragen einer FFP2-Maske nicht eingehalten werden, muss das Infektionsrisiko minimiert werden. Es sind dann weitere Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden zu treffen.

Logopädinnen und Logopäden sowie deren Patientinnen und Patienten sind für die Dauer der beruflichen Tätigkeit von der Maskenpflicht entbunden. Das Erkennen von Gesichtszügen und Mimik ist wesentlich für erfolgreiche Behandlungen im Rahmen der Logopädie.

(10.06.2021, 07:00)

Pflege

Pflegebedürftige Menschen sind in der Pandemie eine besonders gefährdete Personengruppe. Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 ist deutlich erhöht. Daher muss diese Personengruppe bestmöglich geschützt werden.

Unter der Nummer 0800/555 621, sowie auf der Website, beantwortet die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Fragen rund um COVID-19 und Pflege.

FAQ

Handlungsempfehlungen für betreuende Personen finden Sie in den Empfehlungen für Betreuerinnen und Betreuern von älteren Menschen (PDF, 111 KB).

Informationen und Anlaufstellen zur Betreuung von Menschen mit Demenz finden Sie auf der Seite Demenzstrategie.at.

(06.04.2021, 07:00)

Für den Besuch in Alten- und Pflegeheimen gilt:

  • Einhalten der 3-G-Regel,
  • das Einhalten des Mindestabstandes von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie
  • die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard)

Bewohnerinnen und Bewohner dürfen pro Tag von höchstens drei Personen besucht werden (ausgenommen sind etwa Palliativ- und Hospizbegleitung sowie Seelsorge). Alten- und Pflegeheime können jedoch durch ihre Hausordnung auch verschärfende Besuchsregeln vorschreiben. Die Besucherzahlen in der Verordnung dürfen dabei aber nicht überschritten werden.

Zusätzlich dürfen höchstens zwei Personen pro Tag und Bewohnerin bzw. Bewohner zu regelmäßigen Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben das Alten- oder Pflegeheim betreten. Das Erbringen von nichtmedizinischen Dienstleistungen durch externe Anbieter ist jederzeit möglich.

Bei Besuchen im Rahmen von Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge, Begleitung bei kritischen Lebensereignissen und für regelmäßige Unterstützungsleistungen, ist spätestens alle drei Tage eine Testung verpflichtend. Zusätzlich muss durchgehend eine FFP2-Maske (oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske) getragen werden.

(10.06.2021, 07:00)

Sollten Pflege- und Betreuungspersonen aufgrund von SARS-CoV-2 ausfallen, wurde von den Bundesländern telefonische Pflege-Hotlines eingerichtet.

Bitte kontaktieren Sie die zuständige Stelle in ihrem Bundesland unter folgender Telefonnummer:

Burgenland:

  • Pflegeberatung: 05/7600-1000

Kärnten:

  • Pflege-Hotline: 05/0536-22134

Niederösterreich:

  • Pflegehotline: 02742/9005-9095

Oberösterreich:

  • Hotline (Caritas): 05/1775-775

Salzburg:

  • Pflegeberatung Salzburg: 0662/8042-3533

Steiermark:

  • Sozialservicestelle: 0800/500 176

Tirol:

  • Coronavirus-Hotline: 0800/808030

Vorarlberg:

  • Allgemeine Hotline: 05574/511-24105

Wien:

  • Telefonische Beratung FSW: 01/24524

(06.04.2021, 07:00)

Sollte aufgrund von Ausfällen eine selbständige Betreuungskraft ihren normalen Arbeitsrhythmus von 14 Tagen verlängern müssen, wird die Betreuung nur noch von einer Betreuungskraft durchgeführt. Der Zuschuss wird grundsätzlich je Betreuungskraft gewährt und kann für eine selbständige Betreuungskraft mit 275 Euro und für zwei selbständige Betreuungskräfte mit 550 Euro gefördert werden.

Für die Dauer der Pandemie gilt: Um finanzielle Härtefälle zu vermeiden, wird die Förderung für eine selbständige Betreuungskraft auf 550 Euro erhöht, sobald eine verlängerte Betreuung zumindest 14 Tage stattfindet. Eine unselbständige Betreuungskraft darf nicht länger als 14 Tage arbeiten, deshalb bleibt es hier bei den bisherigen Förderungshöhen.

(06.04.2021, 07:00)  

Risikogruppen

Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes durch SARS-CoV-2 ist für Personen mit Vorerkrankungen deutlich erhöht. Um diese Personengruppe bestmöglich zu schützen, hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz mit dem Bundesministerium für Arbeit, der österreichischen Ärztekammer und der Sozialversicherung in der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung eine Liste an Indikationen für ein Risikoattest festgelegt.  Die Schutzmaßnahmen können eine Veränderung der Arbeitsbedingungen, Homeoffice oder auch eine Dienstfreistellung sein.

Die beschlossene Regelung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2021.

FAQ

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie betroffene Personen müssen gemeinsam abwägen, welche besondere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz erforderlich und umsetzbar sind. So möglich sollte Homeoffice in Anspruch genommen werden. Es besteht Anspruch auf Freistellung, wenn weder Homeoffice noch Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz möglich sind.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit.

(06.04.2021, 07:00)

Die medizinischen Hauptindikationen sind:

  • fortgeschrittene chronische Lungenkrankheiten, welche eine dauerhafte, tägliche, duale Medikation benötigen,
  • chronische Herzerkrankungen mit Endorganschaden, die dauerhaft therapiebedürftig sind, wie ischämische Herzerkrankungen sowie Herzinsuffizienzen,
  • aktive Krebserkrankungen mit einer jeweils innerhalb der letzten sechs Monate erfolgten onkologischen Pharmakotherapie (Chemotherapie, Biologika) und/oder einer erfolgten Strahlentherapie sowie metastasierende Krebserkrankungen auch ohne laufende Therapie,
  • Erkrankungen, die mit einer Immunsuppression behandelt werden müssen,
  • fortgeschrittene chronische Nierenerkrankungen,
  • chronische Lebererkrankungen mit Organumbau und dekompensierter Leberzirrhose ab Childs-Stadium B,
  • ausgeprägte Adipositas ab dem Adipositas Grad III mit einem BMI >= 40,
  • Diabetes mellitus,
  • arterielle Hypertonie mit bestehenden Endorganschäden, insbesondere chronische Herz- oder Niereninsuffizienz, oder nicht kontrollierbarer Blutdruckeinstellung.

Daneben können auch andere, ähnlich schwere Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen einen besonderen Schutz durch ein COVID-19-Risiko-Attest begründen.

(06.04.2021, 07:00)

Die meisten der betroffenen Personen wurden über entsprechende Medikamente, die eingenommen werden müssen, identifiziert. Diese Personen wurden daher über einen Brief von der Sozialversicherung informiert.

Sollte dies nicht geschehen sein, können sich betroffene Personen bei ihrer behandelnden Ärztin oder bei ihrem behandelnden Arzt zur individuellen Risikoanalyse anmelden. Diese wird gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten durchgeführt. Besteht eine schwere Grunderkrankung, die diesen Empfehlungen entspricht, wird ein COVID-19-Risikoattest ausgestellt.

(06.04.2021, 07:00)