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FAQ: Gesundheit, Pflege und Risikogruppe

Die unten abgebildeten Informationen gelten grundsätzlich für ganz Österreich. Die gesetzlichen Bestimmungen und Maßnahmen in Bundesländern und Bezirken können jedoch davon abweichen. Informationen zu Ihrer Region finden Sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Gesundheitsversorgung und -dienstleistungen

Auch in der aktuellen Gesundheitskrise kommt der Gesundheitsvorsorge und -versorgung eine entscheidende Rolle zu. Neben COVID-19 gibt es eine Vielzahl an anderen Erkrankungen, deren Behandlung sichergestellt werden muss um einer Überlastung des Gesundheitssystems entgegenzuwirken und die optimale gesundheitliche Versorgung der österreichischen Bevölkerung zu gewährleisten.

Durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz erlassene Schutzmaßnahmen helfen das Infektionsrisiko auch im Bereich der Gesundheitsdienstleistung bestmöglich zu reduzieren. Gesundheitsdienstleistungen sind notwendig und daher auch in Zeiten einer akuten Pandemie erlaubt und von der Pflicht eines Zutrittstests ausgenommen. Die jeweiligen Betreiber:innen von Gesundheitseinrichtungen können jedoch im Rahmen von Hausordnungen strengere Maßnahmen zum Schutz der Patient:innen festlegen.

FAQ Gesundheitsversorgung und -dienstleistungen

Arztbesuche sind – auch während etwaiger Ausgangsbeschränkungen – erlaubt, da sie zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse dienen. Das beinhaltet auch Routine- und Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Gesundenuntersuchungen, Mammographien, etc.). Terminvereinbarung sind zu empfehlen.

Beim Betreten gilt:

  • Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske.

(23.11.2021, 10:00)

Für Gesundheitsdienstleistungen gilt:

  • die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske. 

Logopädinnen und Logopäden sowie deren Patientinnen und Patienten sind für die Dauer der beruflichen Tätigkeit von der Maskenpflicht entbunden. Das Erkennen von Gesichtszügen und Mimik ist wesentlich für erfolgreiche Behandlungen im Rahmen der Logopädie.

(23.11.2021, 10:00)

Für Mitarbeiter:innen gilt:

  • Es gilt die 2-G-Regel, kann ein solcher Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist auch ein negatives PCR-Testergebnis einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurück liegt möglich.
  • eine FFP2-Maske ist verpflichtend.

Für Besucher:innen gilt:

  • Zutritt ist nur mit gültigem 2-G-Nachweis gestattet und
  • zusätzlich ist ein gültiger PCR-Test vorzuweisen (bei mangelnder Verfügbarkeit von PCR-Tests sind auch Antigentests zulässig),
  • Es ist eine FFP2-Maske verpflichtend,
  • Besucher:innenobergrenze von max. einer Person pro Tag (ab dem ersten Tag des Aufenthalts) und
  • Betreiber:innen haben Kontaktdaten zu erheben.

Betreiber:innen haben eine:n COVID-19-Beauftragte:n zu ernennen sowie ein COVID-19 Präventionskonzept zu erstellen.

(12.12.2021, 10:00)

Sollte der geforderte molekularbiologische Test (z.B. PCR-Test) aufgrund einer bereits überstandenen Infektion mit SARS-CoV-2 positiv sein, kann die Person auch eingelassen werden sofern:

  • mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach der abgelaufenen Infektion vorliegen und
  • auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

(02.12.2021, 00:00)

Pflege

Pflegebedürftige Menschen sind in der Pandemie eine besonders gefährdete Personengruppe. Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 ist deutlich erhöht. Daher muss diese Personengruppe bestmöglich geschützt werden.

Unter der Nummer 0800/555 621, sowie auf der Website, beantwortet die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Fragen rund um COVID-19 und Pflege.

FAQ Pflege

Handlungsempfehlungen für betreuende Personen finden Sie in den Empfehlungen für Betreuerinnen und Betreuern von älteren Menschen (PDF, 111 KB).

Informationen und Anlaufstellen zur Betreuung von Menschen mit Demenz finden Sie auf der Seite Demenzstrategie.at.

(06.04.2021, 07:00)

Betreiber:innen haben eine:n COVID-19-Beauftragte:n zu ernennen sowie ein COVID-19 Präventionskonzept zu erstellen.

Für Mitarbeiter:innen gilt:

  •  Es gilt die 2-G-Regel, kann ein solcher Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist auch ein negatives PCR-Testergebnis einer befugten Stelle, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurück liegt möglich.
  • Es ist eine FFP2-Maske verpflichtend, sofern keine anderen geeigneten Schutzvorrichtungen vorhanden sind.

Für Besucher:innen gilt:

  • Zutritt ist nur mit gültigem 2-G-Nachweis gestattet und
  • zusätzlich ist ein gültiger PCR-Test vorzuweisen (bei mangelnder Verfügbarkeit von PCR-Tests sind auch Antigentests zulässig),
  • Es ist eine FFP2-Maske verpflichtend,
  • Betreiber:innen haben Kontaktdaten zu erheben und
  • Besucher:innenobergrenze von max. zwei Personen pro Tag (ab dem ersten Tag des Aufenthalts).

Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe können jedoch durch ihre Hausordnung auch verschärfende Besuchsregeln vorschreiben.

(12.12.2021, 10:00)

Sollte der geforderte molekularbiologische Test (z.B. PCR-Test) aufgrund einer bereits überstandenen Infektion mit SARS-CoV-2 positiv sein, kann die Person auch eingelassen werden sofern:

  • mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach der abgelaufenen Infektion vorliegen und
  • auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

(02.12.2021, 00:00)

Sollten Pflege- und Betreuungspersonen aufgrund von SARS-CoV-2 ausfallen, wurde von den Bundesländern telefonische Pflege-Hotlines eingerichtet.

Bitte kontaktieren Sie die zuständige Stelle in ihrem Bundesland unter folgender Telefonnummer:

Burgenland:

  • Pflegeberatung: 05/7600-1000

Kärnten:

  • Pflege-Hotline: 05/0536-22134

Niederösterreich:

  • Pflegehotline: 02742/9005-9095

Oberösterreich:

  • Hotline (Caritas): 05/1775-775

Salzburg:

  • Pflegeberatung Salzburg: 0662/8042-3533

Steiermark:

  • Sozialservicestelle: 0800/500 176

Tirol:

  • Coronavirus-Hotline: 0800/808030

Vorarlberg:

  • Allgemeine Hotline: 05574/511-24105

Wien:

  • Telefonische Beratung FSW: 01/24524

(06.04.2021, 07:00)

Sollte aufgrund von Ausfällen eine selbständige Betreuungskraft ihren normalen Arbeitsrhythmus von 14 Tagen verlängern müssen, wird die Betreuung nur noch von einer Betreuungskraft durchgeführt. Der Zuschuss wird grundsätzlich je Betreuungskraft gewährt und kann für eine selbständige Betreuungskraft mit 275 Euro und für zwei selbständige Betreuungskräfte mit 550 Euro gefördert werden.

Für die Dauer der Pandemie gilt: Um finanzielle Härtefälle zu vermeiden, wird die Förderung für eine selbständige Betreuungskraft auf 550 Euro erhöht, sobald eine verlängerte Betreuung zumindest 14 Tage stattfindet. Eine unselbständige Betreuungskraft darf nicht länger als 14 Tage arbeiten, deshalb bleibt es hier bei den bisherigen Förderungshöhen.

(06.04.2021, 07:00)  

Risikogruppe

In den vergangenen Monaten wurden von Arbeitgeber:innen bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um Mitarbeiter:innen vor Infektionen zu schützen. Dazu zählen beispielsweise – je nach Tätigkeit – die Möglichkeiten für Homeoffice, die Arbeitsplatzumgestaltung zur Wahrung eines Sicherheitsabstandes, Barrieren wie Plexiglaswände oder die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung.

Aufgrund der epidemiologischen Lage in Österreich wurde seitens des Bundesministeriums für Arbeit in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz erneut der Schutz für Risikopatientinnen und -patienten verstärkt. Personen mit COVID-19-Risiko-Attest haben damit Anspruch auf Homeoffice bzw. Veränderung der Arbeitsbedingungen. Wenn dies nicht möglich ist, besteht in letzter Konsequenz Anspruch auf eine befristete Dienstfreistellung. Diese Regelung gilt wieder seit dem 15. Dezember 2021.

FAQ Risikogruppe

Menschen mit Erkrankungen, bei denen im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 von einem schweren Krankheitsverlauf auszugehen ist und zusätzlich

  • aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, oder
  • bei denen trotz drei Impfungen gemäß Impfschema für immunsupprimierte Personen medizinische Gründe vorliegen, die einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 annehmen lassen,

können ein COVID-19-Risiko-Attest von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt ausgestellt bekommen.

(13.01.2022, 13:00)

Bei einigen Erkrankungen ist die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 gegeben. Diese sind in der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung angeführt. Zu diesen gehören zum Beispiel:

  • chronische Herzerkrankungen (z.B. ischämische Herzerkrankungen, Herzinsuffizienzen),
  • aktive Krebserkrankungen,
  • Erkrankungen, die mit einer dauerhaften und relevanten Immunsuppression behandelt werden (z.B. Transplantationen, dauerhafte Kortisontherapie, HIV),
  • chronische Nierenerkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz, Nierenersatztherapie)
  • chronische Lebererkrankungen mit Organumbau und dekompensierter Leberzirrhose,
  • ausgeprägte Adipositas Grad III mit einem BMI über 40,
  • Diabetes mellitus oder
  • arterielle Hypertonie mit bestehenden Endorganschäden.

Es können auch andere, ähnlich schwere Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen einen besonderen Schutz durch ein COVID-19-Risiko-Attest erfordern. Die individuelle Einschätzung obliegt der jeweiligen behandelnden Ärztin bzw. dem jeweiligen behandelnden Arzt.

(13.01.2022, 13:00)

Das COVID-19-Risiko-Attest enthält die ärztliche Bestätigung, dass ein:e Betroffene:r aufgrund der individuellen gesundheitlichen Situation ein erhöhtes Risiko hat, im Falle einer COVID-19-Infektion einen schweren Krankheitsverlauf durchzumachen.

Das Attest macht jedoch keine Angaben zur spezifischen Grunderkrankung.

(13.01.2022, 13:00)

Sollte ein:e Arbeitgeber:in Zweifel am durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt ausgestellten COVID-19-Risiko-Attest haben, so können diese verlangen, dass das COVID-19-Risiko-Attest binnen zwei Wochen durch ein amtsärztliches Zeugnis oder den chef-und kontrollärztlichen Dienst des zuständigen Krankenversicherungsträgers bestätigt wird. Wird diesem Verlangen nicht innerhalb von zwei Wochen nachgekommen, so endet der Anspruch auf Freistellung nach Ablauf dieser Frist.

(13.01.2022, 13:00)

Arbeitgeber:innen sowie Betroffene müssen gemeinsam abwägen, ob entweder besondere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz möglich sind oder die Arbeit im Homeoffice erbracht werden kann. Sollte dies nicht möglich sein,  besteht Anspruch auf Freistellung.

(13.01.2022, 13:00)

Ja, diese Regelung gilt auch für Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind.

(13.01.2022, 13:00)

Nein. Das COVID-19-Risiko-Attest bestätigt ein möglicherweise erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Dadurch ergibt sich ein Anspruch auf (zusätzliche) Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz, wie Arbeitsplatzumgestaltung oder Homeoffice. Ist das nicht möglich, kann eine befristete Dienstfreistellung in Anspruch genommen werden.

(13.01.2022, 13:00)

Nein, ein Kündigungsschutz wurde jedenfalls für den Zeitraum der geltenden Regelung gesetzlich festgehalten.

(13.01.2022, 13:00)

Die Regelung gilt vorerst bis 31. März 2022.

(13.01.2022, 13:00)