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FAQ: Hygiene, Absonderung und Risikogruppe

Hygienemaßnahmen

Folgende Hygienemaßnahmen werden zum Schutz vor einer Infektion empfohlen:

  • Regelmäßig Hände und desinfizieren
  • Räume regelmäßig lüften
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden
  • FFP2-Maske tragen

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps für die richtige Handhygiene.

Nachfolgendes Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps für die richtige Hust- und Niesetikette.

(29.04.2022, 16:00)

Ganz allgemein gilt, dass aufgrund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene und korrekte Hust- und Niesetikette.

Aus Infektionsschutzgründen muss diese Personengruppe aber jedenfalls einen MNS tragen. Auf freiwilliger Basis können natürlich auch höherwertige Masken getragen werden.

Mehr Informationen zu Schwangerschaft und COVID-19 finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Studien zeigen, dass ab Beginn der 14. Schwangerschaftswoche die Gefahr eines schwereren Krankheitsverlaufes bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 gegeben sein kann. Daher können werdende Mütter in Berufen, bei denen es berufsbedingt zu einer erhöhten Exposition kommen kann, einen Freistellungsanspruch geltend machen. Das betrifft Schwangere ab der 14. Schwangerschaftswoche mit Arbeiten, bei denen ein physischer Körperkontakt mit anderen Personen erforderlich ist. Arbeitgeber:innen sind ab diesem Zeitpunkt angehalten, durch Änderung der Arbeitsbedingungen oder Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz eine Gefährdung zu vermeiden. Auch die Möglichkeit von Home-Office muss dabei geprüft werden. Ist das nicht möglich, hat die schwangere Arbeitnehmerin Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung. 

Mehr Informationen zur Freistellung von Schwangeren finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit.

Es ist derzeit noch nicht klar, ob das Virus während der Schwangerschaft auf das Kind übertragen werden kann. Aktuell gibt es keinen Hinweis auf eine mögliche Übertragbarkeit des Virus auf das Kind durch das Stillen. Ein normaler Geburtsvorgang ist auch bei Verdacht oder Infektion, sofern kein anderer medizinischer Grund dagegenspricht, möglich. Auch das Stillen soll angesichts der positiven Eigenschaften der Muttermilch weitergeführt werden, sofern es der klinische Zustand der Stillenden erlaubt.

(29.04.2022, 16:00)

Absonderung

Der Begriff Absonderung ist ein Überbegriff und umfasst

  • die Isolation,
  • die Quarantäne und
  • die Verkehrsbeschränkung.

Die Isolation und anschließende Verkehrsbeschränkung betrifft Personen mit einer bestätigten Infektion, die Quarantäne betrifft Verdachtsfälle.  Kontaktpersonen werden ebenfalls verkehrsbeschränkt. Im Unterschied zur Isolation, welche behördlich angeordnet werden muss, kann eine Quarantäne auch selbstüberwacht erfolgen.

Im Falle einer Absonderung informiert die Gesundheitsbehörde die betroffenen Personen über das Krankheitsbild, Krankheitsverläufe und Übertragungsrisiken, wie sie sich selbst überwachen können und wie sie sich zu Hause verhalten sollen.

Bei Problemen mit der Aufrechterhaltung der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten können Sie sich unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7 bis 19 Uhr) oder über die Website an das Team Österreich wenden.

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss die Gesundheitshotline 1450 oder der Notruf 144 verständigt werden.

FAQ Absonderung

Im Falle einer Absonderung sind folgende Regeln zu beachten:

  • verlassen Sie nicht die Wohnung,
  • empfangen Sie keinen Besuch,
  • falls Sie mit anderen Personen in einer Wohnung zusammenleben, isolieren Sie sich nach Möglichkeit in anderen Räumen (physische Distanzierung),
  • benutzen Sie die sanitären Einrichtungen zeitlich getrennt von anderen Familienmitgliedern bzw. Mitbewohner:innen,
  • benutzen Sie Hygieneartikel (auch Handtücher) nur personenbezogen,
  • benutzen Sie ein Papiertaschentuch oder husten/niesen Sie in die Ellenbeuge. Entsorgen Sie anschließend das Papiertaschentuch in einem separaten Müllbeutel und
  • waschen Sie sich häufig die Hände, jedenfalls nach dem Niesen und Husten, vor dem Essen und nach jedem Toilettengang.

Falls Sie konkrete Symptome verspüren, wenden Sie sich bitte an die Hotline 1450. Bei allgemeinen Fragen steht Ihnen die Coronavirus-Hotline der AGES unter der Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.

(29.04.2022, 16:00)

Für Kontaktpersonen ist nach derzeitigen behördlichen Vorgaben eine Verkehrsbeschränkung vorgesehen. Während dieser dürfen die betroffenen Personen ihre Wohnung bzw. ihr Haus verlassen, sind aber in ihren Aktivitäten eingeschränkt.

Die Verkehrsbeschränkung umfasst:

  • Tragen einer FFP2-Maske bei jedem persönlichen Kontakt mit anderen Personen, auch innerhalb des privaten Wohnbereichs bzw. einen MNS (Kinder <14 Jahren).
  • Kein Besuch von Einrichtungen mit vulnerablen Risikogruppen oder risikobehafteten Settings (Alten-/Pflegeheime, Gesundheitseinrichtungen, Obdachlosenheime, Gefängnisse, Flüchtlingsheime, etc.)
  • Kein Betreten von Einrichtungen bzw. keine Ausübung von Aktivitäten, in bzw. bei denen beim Kontakt mit anderen Personen nicht durchgehend eine FFP2-Maske bzw. ein MNS getragen wird (Gastronomiebetriebe, Fitnessclubs etc.)
  • Kein Besuch von Großveranstaltungen und Ähnlichem (Sportveranstaltungen, Konzerte etc.)

Betroffene Personen sollen sich während der Verkehrsbeschränkung zusätzlich an die Infektions-Schutzmaßnahmen halten.

(29.04.2022, 16:00)

Bei Fragen zu Ihrer Absonderung (Absonderungsbescheid, Freitesten) können Sie sich an die Bezirksverwaltungsbehörde Ihres Wohnortes wenden, da diese die für Sie zuständige Gesundheitsbehörde ist.

(29.04.2022, 16:00)

Die Aufhebung der Isolation ist dem Absonderungsbescheid zu entnehmen.

(29.04.2022, 16:00)

Haushaltsmitglieder eines bestätigten Falles werden grundsätzlich als Kontaktpersonen eingestuft, für welche die Vorgaben gemäß dem Fachdokument „Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung (PDF, 221 KB)“ gelten.

In der Regel ist für Kontaktpersonen eine Verkehrsbeschränkung ab Symptombeginn bzw. dem Tag der Probenentnahme des ersten bestätigen Falles vorgesehen.

(29.04.2022, 16:00)

Die Versorgung sollte, wenn möglich, von Angehörigen oder Nachbarinnen und Nachbarn übernommen werden. Ist dies nicht möglich, können Sie sich unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7 bis 19 Uhr) oder über die Website an das Team Österreich wenden bzw. eine Anfrage an die sozialen Dienste richten. Zuständige Stellen für die sozialen Dienste sind die Gemeindeämter, die Bezirkshauptmannschaft oder der Magistrat. In Wien ist das der Fonds Soziales Wien.

Weitere Informationen finden Sie auf oesterreich.gv.at: Allgemeines zu Sozialen Diensten

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss die Gesundheitshotline 1450 oder der Notruf 144 verständigt werden.

(29.04.2022, 16:00)

In häuslicher Absonderung dürfen Sie den Ort der Absonderung nicht verlassen. Sie dürfen weder soziale Kontakte wahrnehmen, noch mit dem Hund auf die Straße oder in Parks gehen. Wenn Sie ein eigenes Haus haben, dürfen Sie sich auf Ihrem Grundstück bewegen. Soziale Kontakte dürfen aber auch in diesem Fall nicht wahrgenommen werden.

Grundsätzlich sollen aber alle Hygieneregeln im Umgang mit Haustieren eingehalten werden. Daher sollte in solchen Fällen auf die externe Betreuung von Hunden (Hundepension, Hundesitter) zurückgegriffen werden.

(29.04.2022, 16:00)

Risikogruppe

In den vergangenen Monaten wurden von Arbeitgeber:innen bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um Mitarbeiter:innen vor Infektionen zu schützen. Dazu zählen beispielsweise – je nach Tätigkeit – die Möglichkeiten für Homeoffice, die Arbeitsplatzumgestaltung zur Wahrung eines Sicherheitsabstandes, Barrieren wie Plexiglaswände oder die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung.

Seitens des Bundesministeriums für Arbeit in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wurde der Schutz für Risikopatientinnen und -patienten verstärkt. Personen mit einem COVID-19-Risiko-Attest haben damit Anspruch auf Homeoffice bzw. Veränderung der Arbeitsbedingungen. Wenn dies nicht möglich ist, besteht in letzter Konsequenz Anspruch auf eine befristete Dienstfreistellung.

FAQ Risikogruppe

Menschen mit Erkrankungen, bei denen im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 von einem schweren Krankheitsverlauf auszugehen ist und zusätzlich

  • aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, oder
  • bei denen trotz drei Impfungen gemäß Impfschema für immunsupprimierte Personen medizinische Gründe vorliegen, die einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 annehmen lassen,

können ein COVID-19-Risiko-Attest von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt ausgestellt bekommen.

(29.04.2022, 16:00)

Bei einigen Erkrankungen ist die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 gegeben. Diese sind in der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung angeführt. Zu diesen gehören zum Beispiel:

  • chronische Herzerkrankungen (z.B. ischämische Herzerkrankungen, Herzinsuffizienzen),
  • aktive Krebserkrankungen,
  • Erkrankungen, die mit einer dauerhaften und relevanten Immunsuppression behandelt werden (z.B. Transplantationen, dauerhafte Kortisontherapie, HIV),
  • chronische Nierenerkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz, Nierenersatztherapie)
  • chronische Lebererkrankungen mit Organumbau und dekompensierter Leberzirrhose,
  • ausgeprägte Adipositas Grad III mit einem BMI über 40,
  • Diabetes mellitus oder
  • arterielle Hypertonie mit bestehenden Endorganschäden.

Es können auch andere, ähnlich schwere Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen einen besonderen Schutz durch ein COVID-19-Risiko-Attest erfordern. Die individuelle Einschätzung obliegt der jeweiligen behandelnden Ärztin bzw. dem jeweiligen behandelnden Arzt.

(29.04.2022, 16:00)

Das COVID-19-Risiko-Attest enthält die ärztliche Bestätigung, dass ein:e Betroffene:r aufgrund der individuellen gesundheitlichen Situation ein erhöhtes Risiko hat, im Falle einer COVID-19-Infektion einen schweren Krankheitsverlauf durchzumachen.

Achtung: Das Attest macht keine Angaben zur spezifischen Grunderkrankung.

(29.04.2022, 16:00)

Sollte ein:e Arbeitgeber:in Zweifel am durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt ausgestellten COVID-19-Risiko-Attest haben, so können diese verlangen, dass das COVID-19-Risiko-Attest binnen zwei Wochen durch ein amtsärztliches Zeugnis oder den chef-und kontrollärztlichen Dienst des zuständigen Krankenversicherungsträgers bestätigt wird. Wird diesem Verlangen nicht innerhalb von zwei Wochen nachgekommen, so endet der Anspruch auf Freistellung nach Ablauf dieser Frist.

(29.04.2022, 16:00)

Arbeitgeber:innen sowie Betroffene müssen gemeinsam abwägen, ob entweder besondere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz möglich sind oder die Arbeit im Homeoffice erbracht werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, besteht Anspruch auf Freistellung.

(29.04.2022, 16:00)

Ja, diese Regelung gilt auch für Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind.

(29.04.2022, 16:00)

Nein. Das COVID-19-Risiko-Attest bestätigt ein möglicherweise erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Dadurch ergibt sich ein Anspruch auf (zusätzliche) Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz, wie Arbeitsplatzumgestaltung oder Homeoffice. Ist das nicht möglich, kann eine befristete Dienstfreistellung in Anspruch genommen werden.

(29.04.2022, 16:00)

Nein, ein Kündigungsschutz wurde jedenfalls für den Zeitraum der geltenden Regelung gesetzlich festgehalten.

(29.04.2022, 16:00)

Die Regelung gilt vorerst bis 31. Mai 2022.

(29.04.2022, 16:00)