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FAQ: Schutzmaßnahmen

Die unten abgebildeten Informationen gelten grundsätzlich für ganz Österreich. Die gesetzlichen Bestimmungen und Maßnahmen in Bundesländern und Bezirken können jedoch davon abweichen. Informationen zu Ihrer Region finden Sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Schutzmaßnahmen

Konsequentes Einhalten diverser Schutzmaßnahmen trägt während der SARS-CoV-2-Pandemie entscheidend zur Bewältigung der Gesundheitskrise bei.

Die Schutzmaßnahmen werden ständig vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz evaluiert und an die Erfordernisse der epidemiologischen Lage angepasst.

Die wichtigsten Empfehlungen zur Risikoreduktion einer Ansteckung im Alltag sind das Abstandhalten, die regelmäßige Händedesinfektion und das Tragen einer Atemschutzmaske.

FAQ

Nein. Eine überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 befreit nicht von der Einhaltung der Schutzmaßnahmen wie z.B. Maskenpflicht und Quarantäne.

Eine Bestätigung einer überstandenen Infektion mit SARS-CoV-2 kann als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel herangezogen werden.

(01.07.2021, 07:00)

Nein. Eine Corona-Schutzimpfung befreit nicht von Schutzmaßnahmen wie z.B. Maskenpflicht und Quarantäne.

Eine Bestätigung über eine Corona-Schutzimpfung kann als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel herangezogen werden.

Geimpfte Personen können bei Kontakt mit einem Verdachtsfall  als Kontaktperson II eingestuft werden. Eine Bestätigung über den Erhalt einer Corona-Schutzimpfung kann als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel herangezogen werden.

Eine Impfung minimiert nach aktuellem Stand der Wissenschaft auf individueller Ebene das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben. In Ausnahmefällen kommt es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, die jedoch deutlich milder und meist ohne Komplikationen und Todesfälle verläuft. Daher müssen die Schutzmaßnahmen wie z.B. das Tragen von Masken so lange aufrechterhalten werden, bis ausreichend viele Menschen geimpft sind.

(22.07.2021, 11:00)

Nein. Personen mit einem positiven Antikörpertest sind nicht von Schutzmaßnahmen wie z.B. Maskenpflicht und Quarantäne befreit.

Eine Bestätigung über einen positiven Test auf neutralisierende Antikörper kann als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel herangezogen werden.

(01.07.2021, 07:00)

Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung der Maskenpflicht statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen. Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne ("Absonderung") fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1.450 Euro verhängt werden. Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) angewendet werden.

(01.07.2021, 07:00)

Zusammenkünfte bis zu 100 Personen sind wieder uneingeschränkt möglich.

(01.07.2021, 07:00)

Maskenpflicht

Atemschutzmasken gibt es in verschiedenen Schutzklassen. Für den Fremdschutz stellt ein einfacher Mund-Nasen-Schutz im Alltag eine wirksame Maßnahme dar, um Tröpfcheninfektionen zu minimieren.

Wenn in den FAQs von „FFP2-Masken“ die Rede ist, sind Masken mit mindestens gleichwertig genormtem Standard oder höherwertige immer miteingeschlossen. Weiters dürfen diese Masken kein Ausatemventil besitzen.

FAQ

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP2-, FFP3- und CPA-Masken) filtern Partikel aus der Atemluft und werden vorwiegend von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Sie dienen zum Fremd- und Eigenschutz. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen. Masken mit Ventil (wo die verbrauchte Atemluft ausgeblasen wird) sind NICHT für den Fremdschutz tauglich. Sie sind daher Gesundheitsberufen im Umgang mit infektiösen Patienteninnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten.

FFP3:

  • Filtern bis zu 99 % der Partikel und werden hauptsächlich von medizinischem Personal verwendet
  • Empfohlen für Gesundheitsberufe während aerosol-verursachender Tätigkeiten (Absaugen, Intubieren etc.)
  • Empfohlen für zahnärztliche Tätigkeiten mit Aerosol-Produktion

FFP2:

  • Filtern bis zu 94 % der Partikel und schützen sowohl Trägerin und Träger als auch das Umfeld (sofern kein Ausatemventil vorhanden ist)
  • Empfohlen für Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen und Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen, sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden
  • Ohne Ventil verpflichtend für Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen
  • Ohne Ventil verpflichtend seit 25. Jänner 2021 beim Betreten von Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auch gewissen Zusammenkünften im Freien (z.B. auf Märkten, bei Begräbnissen und Demonstrationen)

Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA):

  • Kann für die Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen und Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen verwendet werden, sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden

Schutzmasken sind spezielle Masken, wie beispielsweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Masken), die dem Medizinproduktegesetz unterliegen. Sie schützen Menschen in der Umgebung des Trägers oder der Trägerin des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vor Tröpfchen, die der Träger oder die Trägerin beim Sprechen, Niesen und Husten produziert (etwa bei einer Operation). Sie dienen daher nur zum Fremdschutz.

Einfacher Mund-Nasen-Schutz (MNS):

Der MNS dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Für den MNS gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien, sie dienen daher weniger dem Selbstschutz.

(22.07.2021, 11:00)

Hier finden Sie Informationen über die richtige Anwendung einer FFP2-Maske und eines Mund-Nasen-Schutzes:

(06.04.2021, 07:00)

In folgenden Bereichen ist nach wie vor in Innenräumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen:

  • öffentlichen Apotheken,
  • Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels (einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln),
  • Banken,
  • Postgeschäftsstellen iSd § 3 Z 7 PMG sowie von Postdiensteanbietern einschließlich deren Postpartner,
  • Alten- und Pflegeheimen,
  • Kur- und Krankenanstalten,
  • öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen,
  • Taxis,
  • Seil- und Zahnradbahnen

(22.07.2021, 15:00)

Am Arbeitsplatz ist in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn Kundenkontakt besteht und das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. durch eine technische Schutzvorrichtung wie etwa Trenn- oder Plexiglaswände Die Maskenpflicht entfällt, wenn Arbeitnehmer und Kunde über einen 3G-Nachweis verfügen.

(01.07.2021, 07:00)

Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind von der Maskenpflicht befreit.

Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder mit fortgeschrittener Demenz, Asthma, Kinder mit ADHS etc.), sind von der MNS-Pflicht ausgenommen.

Im Fall einer Kontrolle (z.B. durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes) sind die Gründe der Inanspruchnahme nachzuweisen. Hierfür benötigt man eine Bestätigung von einer in Österreich zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Ärztin oder einem Arzt.

Von der MNS-Pflicht ausgenommen sind auch gehörlose und schwer hörbehinderte Menschen sowie deren Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartner während der Kommunikation.

Logopädinnen bzw. Logopäden und ihre Patientinnen bzw. Patienten sind für die Dauer der logopädischen Tätigkeit von der Maskenpflicht entbunden, da das Erkennen von Gesichtszügen und Mimik wesentlich für erfolgreiche Behandlungen im Rahmen der Logopädie ist.

(23.07.2021, 07:00)

Laut Verordnung kann eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard getragen werden. Dabei handelt es sich um die Anwendung von Atemschutzmasken durch Privatpersonen.

Als mindestens gleichwertig gelten folgende Standards:

  • FFP3 (Europa)
  • N95 (NIOSH-42C FR84, USA)
  • P2 (AS/NZ 1716:2012, Australien/Neuseeland)
  • KF94 (Korea 1st Class KMOEL-2017-64)
  • DS (Japan JMHLW-Notification 214,2018)
  • KN95 (GB2626-2006, China)

(22.07.2021, 11:00)

Grundsätzlich ist die FFP2-Maske ein Einmalprodukt. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge kann die FFP2-Maske jedoch wiederverwendet werden, sofern sie nur durch die Atemluft durchfeuchtet wurde. Nach der Verwendung sollte sie zum Trocknen sieben Tage bei Raumluft aufgehängt werden.

Wenn eine auf diesem Wege getrocknete Atemschutzmaske weiterhin gut sitzt, vollständig getrocknet und nicht sichtbar verschmutzt oder kontaminiert ist, kann bis zu fünf Mal wiederverwendet werden.

(06.04.2021, 07:00)

Hygienemaßnahmen

Folgende Hygienemaßnahmen werden empfohlen:

  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder mit Hände-Desinfektionsmittel desinfizieren
  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Niesen und Husten in Armbeugen oder in ein Papiertaschentuch
  • Räume einmal pro Stunde (wenn möglich quer) lüften
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden
  • Tragen eines MNS bzw. einer FFP2-Maske oder einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard
  • Einhalten des Mindestabstands von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten

FAQ

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps für die richtige Handhygiene.

Nachfolgendes Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps für die richtige Husten- und Niesetikette.

(06.04.2021, 07:00)

Bleiben Sie zuhause, minimieren Sie Kontakte zu anderen Personen und kontaktieren Sie das Gesundheitstelefon 1450 oder Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt, wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein.

(06.04.2021, 07:00)

Ganz allgemein gilt, dass aufgrund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene, und korrekte Husten- und Niesetikette.

Aus Infektionsschutzgründen sollte diese Personengruppe aber jedenfalls einen MNS tragen. Auf freiwilliger Basis können natürlich auch höherwertige Masken getragen werden.

Mehr Informationen zu Schwangerschaft und COVID-19 finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Studien zeigten, dass ab Beginn der 14. Schwangerschaftswoche die Gefahr eines schwereren Krankheitsverlaufes bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 gegeben sein kann. Daher können werdende Mütter einen Freistellungsanspruch stellen in Berufen, bei denen es berufsbedingt zu einer erhöhten Exposition kommen kann. Das betrifft Schwangere ab der 14. Schwangerschaftswoche mit Arbeiten, bei denen ein physischer Körperkontakt mit anderen Personen erforderlich ist. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind ab diesem Zeitpunkt angehalten, durch Änderung der Arbeitsbedingungen oder Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz eine Gefährdung zu vermeiden. Auch die Möglichkeit von Homeoffice muss dabei geprüft werden.

Ist das nicht möglich, hat die schwangere Arbeitnehmerin Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung. 

Mehr Informationen zur Freistellung von Schwangeren finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit.

Es ist derzeit noch nicht klar, ob das Virus während der Schwangerschaft oder durch das Stillen auf das Kind übertragen werden kann. Ein normaler Geburtsvorgang ist auch bei Verdacht oder Infektion, sofern kein anderer medizinischer Grund dagegenspricht, möglich. Auch das Stillen soll angesichts der positiven Eigenschaften der Muttermilch weitergeführt werden, sofern es der klinische Zustand der Stillenden erlaubt.

(22.07.2021, 11:00)

Quarantäne

Eine Quarantäne kann für kranke, krankheitsverdächtige oder ansteckungsverdächtige Personen angeordnet werden. Die Einhaltung ist besonders wichtig, da nur so Infektionsketten rasch unterbrochen werden können und die Verbreitung von SARS-CoV-2 eingebremst wird. Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen durch einen Bescheid des Amtsarztes (Gesundheitsbehörde) abgesondert werden. Eine selbst angetretene Quarantäne kann auch bei der Einreise nach Österreich verpflichtend sein.

Der zuständige Amtsarzt (Gesundheitsbehörde) informiert die betroffenen Personen über das Krankheitsbild, Krankheitsverläufe und Übertragungsrisiken, wie sie sich selbst überwachen können und wie sie sich zu Hause verhalten sollen.

Bei Problemen mit der Aufrechterhaltung der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7 bis 19 Uhr) wenden.

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss 1450 oder 144 verständigt werden.

FAQ

Österreichweit gelten Quarantäneregeln, die auf den Grundsätzen und Vorgaben von WHO (Weltgesundheitsorganisation) und ECDC (Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) beruhen.

Die genauen Vorschriften legt die Bezirksverwaltungsbehörde fest und informiert die Betroffenen.

(06.04.2021, 07:00)

Im Falle einer Quarantäne sind folgende Regeln zu beachten:

  • Verlassen Sie nicht die Wohnung
  • Empfangen Sie keinen Besuch
  • Falls Sie mit anderen Personen in einer Wohnung zusammenleben, isolieren Sie sich nach Möglichkeit in anderen Räumen (physische Distanzierung)
  • Benutzen Sie die sanitären Einrichtungen zeitlich getrennt von anderen Familienmitgliedern bzw. Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern
  • Benutzen Sie Hygieneartikel (auch Handtücher) nur personenbezogen
  • Benutzen Sie ein Papiertaschentuch oder husten/niesen Sie in die Ellenbeuge. Entsorgen Sie anschließend das Papiertaschentuch in einem separaten Müllbeutel
  • Waschen Sie häufig die Hände, jedenfalls nach dem Niesen und Husten, vor dem Essen und nach jedem Toilettengang

Falls Sie konkrete Symptome verspüren, wenden Sie sich bitte an die Hotline 1450. Bei allgemeinen Fragen steht Ihnen die Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.

(06.04.2021, 07:00)

Informationen finden Sie in der Empfehlung zur Entlassung von COVID-19-Fällen aus der Absonderung (PDF, 122 KB) (Stand: 25.06.2021; basierend auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts).

(01.07.2021, 07:00)

Ist bei einer Einreise eine verpflichtende Quarantäne vorgeschrieben, so muss diese unverzüglich angetreten werden. Sie darf auch bei Angehörigen verbracht werden, wobei jedoch auf die Absonderung von den anderen Personen zu achten ist. Ist dies in der Wohnung oder dem Haus nicht möglich, so kann auch ein Beherbergungsbetrieb (z.B. Hotel) in Anspruch genommen werden. Sollte die Unterbringung in einem Beherbergungsbetrieb erfolgen, ist eine Buchungsbestätigung bei der Einreise vorzuzeigen.

Eine Quarantäne, die aufgrund der Einreise nach Österreich erforderlich ist, kann frühzeitig beendet werden. Dies kann durch

  • eine Freitestung – mittels molekularbiologischem oder Antigen-Test – frühestens am fünften Tag (Tag der Einreise ist „Tag null“), oder
  • eine Ausreise aus Österreich erfolgen.

Für die Abnahme der Probe bzw. der Ausreise darf der Wohnsitz oder die Unterkunft trotz der Quarantäne verlassen werden. Hierbei ist auf eine größtmögliche Minimierung des Infektionsrisikos (permanentes Tragen einer FFP2-Maske, zwei Meter Abstand, öffentliche Verkehrsmittel meiden) zu achten.

(06.04.2021, 07:00)

Ein behördlicher Absonderungsbescheid nach § 7 Epidemiegesetz gilt grundsätzlich für die im Bescheid genannte Person (Adressat des Bescheides). Allerdings werden Haushaltsmitglieder prinzipiell als Kategorie I-Kontaktpersonen klassifiziert und deshalb in den meisten Fällen auch durch einen behördlichen Absonderungsbescheid unter Quarantäne gestellt. Geimpfte oder genesene Personen können bei Kontakt mit einem Erkrankten als Kontaktperson II eingestuft werden. Weitere Informationen darüber, welche Maßnahmen für klassifizierte Kontaktpersonen gelten, finden Sie unter Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 119 KB).

Für Haushaltsmitglieder, die als Kategorie I-Kontakt klassifiziert werden und keine Infektions-Schutzmaßnahmen einhalten können (siehe Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 119 KB)), gilt eine Quarantänedauer von 14 Tagen ab Symptombeginn des COVID-19-Falls bzw. ab dem Tag der Probenahme bei asymptomatischen SARS-CoV-2-Fällen (=Tag 0), unabhängig vom Auftreten weiterer Fälle im gleichen Haushalt.

Können hingegen während der Isolation des COVID-19-Falls im gleichen Haushalt die entsprechenden Infektions-Schutzmaßnahmen durch die übrigen Haushaltsmitglieder eingehalten werden, gelten für diese 10 Tage als Quarantänedauer, ab dem letzten potentiell ansteckenden Kontakt.

Ausnahme: Können Haushaltsmitglieder vor der Behörde glaubhaft machen, dass kein enger Kontakt mit der positiv getesteten Person im gemeinsamen Haushalt bestand (z.B. in Zweckwohngemeinschaften), so werden diese nicht durch einen behördlichen Absonderungsbescheid unter Quarantäne gestellt und können grundsätzlich weiterhin Erledigungen machen oder beruflichen Tätigkeiten nachgehen. Allerdings gilt es, sich von der positiv getesteten Person abzusondern, z.B. durch Aufhalten in getrennten Räumlichkeiten, durch zeitlich getrennte Benützung von sanitären Einrichtungen und alleinige Benützung von Hygieneartikeln und Handtüchern. Zudem gilt es, sich verantwortungsvoll zu verhalten und nicht mit anderen Personen in Kontakt zu treten.

(06.04.2021, 07:00)

Bescheide über Quarantänemaßnahmen (Bescheide über die Absonderung und Bescheide über Verkehrsbeschränkungen) werden mittels RSb-Brief zugestellt. Damit kann ein solcher Bescheid auch von einem Ersatzempfänger angenommen werden, wodurch der Kontakt mit einer erkrankten Person vermieden wird. Sollte eine postalische Zustellung nicht möglich sein, kann die Gesundheitsbehörde den Bescheid persönlich zustellen.

(06.04.2021, 07:00)

Die Versorgung sollte, wenn möglich, von Angehörigen oder Nachbarinnen und Nachbarn übernommen werden.

Ist dies nicht möglich, können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7 bis 19 Uhr) wenden oder eine Anfrage an die sozialen Dienste richten. Zuständige Stellen für die sozialen Dienste sind die Gemeindeämter, die Bezirkshauptmannschaft, oder in Statutarstädten der Magistrat. In Wien der Fonds Soziales Wien.

Weitere Informationen finden Sie auf oesterreich.gv.at: Allgemeines zu Sozialen Diensten

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss 1450 oder 144 verständigt werden.

(06.04.2021, 07:00)

In Heimquarantäne dürfen Sie den Ort der Quarantäne nicht verlassen. Sie dürfen weder soziale Kontakte wahrnehmen noch mit dem Hund auf die Straße oder in Parks gehen. Einzig wenn Sie ein eigenes Haus haben, dürfen Sie sich auf Ihrem Grundstück bewegen. Soziale Kontakte dürfen aber auch in diesem Fall nicht wahrgenommen werden.

Grundsätzlich sollen aber alle Hygieneregeln im Umgang mit Haustieren eingehalten werden. Daher sollte in solchen Fällen auf die externe Betreuung von Hunden (Hundepension, Hundesitter) zurückgegriffen werden.

(06.04.2021, 07:00)

Zutrittstestung

Zutrittstests sind verpflichtend bei körpernahen Dienstleistungen. Zu diesen zählen insbesondere Dienstleistungen von Friseurinnen und Friseuren, Kosmetikerinnen und Kosmetikern, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie Maniküre, Pediküre und Nagelstudios.

Das Ergebnis eines molekularbiologischen Tests ist für 72 Stunden gültig. Ein Antigen-Test behält seine Gültigkeit für 48 Stunden bzw. für 24 Stunden, wenn es sich um einen Selbsttest mit digitaler Erfassung handelt. Die Gültigkeit bezieht sich auf die Probenahme.

Ein Nachweis im Sinne der 3-G-Regel gilt ebenfalls als Zutrittstest.

FAQ

Alle Nachweise im Sinne der 3-G-Regel zählen als gültige Nachweise.

(19.05.2021, 15:00)

Tests, deren ordnungsgemäße Abnahme nicht durch befugte Stellen gewährleistet werden kann, können nicht als Zutrittstests verwendet werden. Hierzu gehören etwa die Ergebnisse von kostenlosen Selbsttests aus der Apotheke ohne digitale Erfassung.

(01.07.2021, 07:00)

Für Kinder bis zwölf Jahre gilt der Nachweis der Eltern bzw. eines oder einer Erziehungsberechtigten. Ab dem Alter von zwölf Jahren benötigen Kinder einen eigenen Nachweis im Sinne der 3-G-Regel.

(01.07.2021, 07:00)

Nein. Für Gesundheitsdienstleistungen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Heilmassagen ist es nicht notwendig, ein negatives Testergebnis vorzuweisen. Sehr wohl gilt hier aber die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

(01.07.2021, 07:00)

Der jeweilige Betrieb darf nur jene Personen einlassen, die einen Nachweis im Sinne der 3-G-Regel vorweisen können. Die lokalen Gesundheitsbehörden werden dies – in Kooperation mit der Polizei – stichprobenartig überprüfen.

(19.05.2021, 15:00)

Bei körpernahen Dienstleistungen, die im privaten Wohnbereich stattfinden, entfällt die Verpflichtung zur "Zutrittstestung".

(19.05.2021, 15:00)

Nur für die Erbringung von mobiler Pflege- und Betreuungsdienstleistungen ist ein Nachweis im Sinne der 3-G-Regel erforderlich.

(01.07.2021, 07:00)