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FAQ: Schutzmaßnahmen

Die unten abgebildeten Informationen gelten grundsätzlich für ganz Österreich. Die gesetzlichen Bestimmungen und Maßnahmen in Bundesländern und Bezirken können jedoch davon abweichen. Informationen zu Ihrer Region finden Sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Schutzmaßnahmen

Konsequentes Einhalten diverser Schutzmaßnahmen trägt während der SARS-CoV-2-Pandemie entscheidend zur Bewältigung der Gesundheitskrise bei.

Die Schutzmaßnahmen werden ständig vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz evaluiert und an die Erfordernisse der epidemiologischen Lage angepasst.

Die wichtigsten Empfehlungen zur Risikoreduktion einer Ansteckung im Alltag sind das Abstandhalten, die regelmäßige Händedesinfektion und das Tragen einer Atemschutzmaske.

FAQ

Nein. Eine überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 befreit grundsätzlich nicht von der Einhaltung der Schutzmaßnahmen wie z.B. Maskenpflicht, Mindestabstand und Quarantäne.

Die gegenwärtig geltende Rechtslage sieht jedoch eine Erleichterung für Personen vor, die in den vergangenen sechs Monaten eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben und diese etwa über eine ärztliche Bestätigung oder einen Absonderungsbescheid nachweisen können: Sie sind von den wöchentlich stattfindenden Berufsgruppentestungen sowie den Zutrittstests befreit (nicht aber von der jeweiligen Maskenpflicht). Die Ausnahme gilt nicht für verpflichtende Testungen im Zuge einer Einreise nach Österreich.

(06.04.2021, 07:00)

Nein. Eine Corona-Schutzimpfung befreit grundsätzlich nicht von Schutzmaßnahmen wie z.B. Maskenpflicht, Mindestabstand und Quarantäne.

Geimpfte Personen werden bei Kontakt mit einem Verdachtsfall jedoch nicht mehr als Kontaktperson I eingestuft, sondern als Kontaktperson II.

Es liegen derzeit noch nicht ausreichend Studienergebnisse darüber vor, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen oder ob die Impfung nur einen Eigenschutz bietet. Daher müssen sämtliche Schutzmaßnahmen auch von geimpften Personen eingehalten werden.

(06.04.2021, 07:00)

Nein. Personen mit einem positiven Antikörpertest sind nicht von Schutzmaßnahmen wie z.B. Maskenpflicht, Mindestabstand und Quarantäne befreit.

Die gegenwärtig geltende Rechtslage sieht jedoch eine Erleichterung für Personen vor, die in den vergangenen sechs Monaten eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben und diese etwa über eine ärztliche Bestätigung, einen Absonderungsbescheid oder einen Test auf neutralisierende Antikörper nachweisen können: Sie sind von den wöchentlich stattfindenden Berufsgruppentestungen sowie den Zutrittstests befreit (nicht aber von der jeweiligen Maskenpflicht). Die Ausnahme gilt nicht für verpflichtende Testungen im Zuge einer Einreise nach Österreich.

(06.04.2021, 07:00)

Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung der Abstandsregel oder der Maskenpflicht statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen. Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne ("Absonderung") fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1.450 Euro verhängt werden. Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) angewendet werden.

(06.04.2021, 07:00)

Abstandregelung

An allen öffentlichen Orten in Österreich ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, immer – auch im Freien – ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

Davon ausgenommen sind Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sowie nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, einzelne engste Angehörige oder einzelne wichtige Bezugspersonen.

FAQ

Der Mindestabstand von zwei Metern darf unterschritten werden, wenn dieser Verpflichtung auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ausnahmsweise nicht nachgekommen werden kann, wie z.B. bei einem Gehsteig, der nicht die notwendige Breite aufweist oder im Durchgangsbereich einer baulich verbundenen Betriebsstätte.

(06.04.2021, 07:00)

In Massenbeförderungsmitteln und den dazugehörigen U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und eine FFP2-Maske zu tragen. Ist aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens zwei Metern nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.

(06.04.2021, 07:00)

Ja, außer es können sonstige, gleichwertige Schutzmaßnahmen getroffen werden (z.B. Aufstellen von Plexiglaswänden).

(06.04.2021, 07:00)

Maskenpflicht

Atemschutzmasken gibt es in verschiedenen Schutzklassen. Für den Fremdschutz stellt ein einfacher Mund-Nasen-Schutz im Alltag eine wirksame Maßnahme dar, um Tröpfcheninfektionen zu minimieren. Für einen effektiven Fremd- und Eigenschutz vor infektiösen Luftpartikeln ist jedoch das Tragen von speziellen Atemschutzmasken (FFP2) notwendig.

Wenn in den FAQs von „FFP2-Masken“ die Rede ist, sind Masken mit mindestens gleichwertig genormtem Standard oder höherwertige immer miteingeschlossen. Weiters dürfen diese Masken kein Ausatemventil besitzen.

FAQ

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP2-, FFP3- und CPA-Masken) filtern Partikel aus der Atemluft und werden vorwiegend von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Sie dienen zum Fremd- und Eigenschutz. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen. Masken mit Ventil (wo die verbrauchte Atemluft ausgeblasen wird) sind NICHT für den Fremdschutz tauglich. Sie sind daher Gesundheitsberufen im Umgang mit infektiösen Patienteninnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten.

FFP3:

  • Filtern bis zu 99 % der Partikel und werden hauptsächlich von medizinischem Personal verwendet
  • Empfohlen für Gesundheitsberufe während aerosol-verursachender Tätigkeiten (Absaugen, Intubieren etc.)
  • Empfohlen für zahnärztliche Tätigkeiten mit Aerosol-Produktion

FFP2:

  • Filtern bis zu 94 % der Partikel und schützen sowohl Trägerin und Träger als auch das Umfeld (sofern kein Ausatemventil vorhanden ist)
  • Empfohlen für Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen und Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen, sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden
  • Ohne Ventil verpflichtend für Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen
  • Ohne Ventil verpflichtend seit 25. Jänner 2021 beim Betreten von Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auch gewissen Zusammenkünften im Freien (z.B. auf Märkten, bei Begräbnissen und Demonstrationen)

Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA):

  • Kann für die Pflege/Betreuung von infektiösen Patientinnen und Patienten und COVID-19-Verdachtsfällen verwendet werden, sofern nicht aerosol-produzierende Tätigkeiten ausgeübt werden

Schutzmasken sind spezielle Masken, wie beispielsweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Masken), die dem Medizinproduktegesetz unterliegen. Sie schützen Menschen in der Umgebung des Trägers oder der Trägerin des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vor Tröpfchen, die der Träger oder die Trägerin beim Sprechen, Niesen und Husten produziert (etwa bei einer Operation). Sie dienen daher nur zum Fremdschutz.

Einfacher Mund-Nasen-Schutz (MNS):

Der MNS dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Für den MNS gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien.

(06.04.2021, 07:00)

Hier finden Sie Informationen über die richtige Anwendung einer FFP2-Maske und eines Mund-Nasen-Schutzes:

(06.04.2021, 07:00)

Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder einer gleichwertigen bzw. höherwertigen Maske) ist in Innenbereich verpflichtend. Die einzige Ausnahme ist der private Wohnbereich.

Die Maskenpflicht gilt unter anderem auch in folgenden Außenbereichen: 

  • Haltestellen, Stationen und Abflughallen
  • Märkte
  • Bei Demonstrationen
  • Bei Begräbnissen

(06.04.2021, 07:00)

Am Arbeitsplatz ist in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen ist und das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. durch eine technische Schutzvorrichtung wie etwa Trenn- oder Plexiglaswände). Falls technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen (etwa bei Schauspielerinnen und Schauspielern), sind stattdessen organisatorische Schutzmaßnahmen (wie das Bilden von festen Teams) zu setzen.

Personen, die sich im Zuge der Berufsgruppentestung wöchentlich testen lassen, sind von der für sie geltende FFP2-Maskenpflicht befreit. Negativ getestete Personen müssen allerdings einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Liste der betreffenden Berufsgruppen finden Sie bei den FAQ zu Berufsgruppentestung.

Im Gesundheits- und Pflegebereich sind FFP2-Masken bei Kontakt zu Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern verpflichtend vorgeschrieben.

(06.04.2021, 07:00)

Kleinkinder bis zwei Jahre dürfen keine Masken tragen (Erstickungsgefahr). Kinder ab sechs Jahren können einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die FFP2-Pflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren.

Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder mit fortgeschrittener Demenz, Asthma, Kinder mit ADHS etc.), sind von der FFP2-Pflicht ausgenommen. Diese Personen dürfen einen MNS tragen, wenn dieser bis zu den Ohren und deutlich unter das Kinn reicht. Kann das nicht zugemutet werden, gilt die MNS-Pflicht nicht.

Im Fall einer Kontrolle (z.B. durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes) sind die Gründe der Inanspruchnahme nachzuweisen. Hierfür benötigt man eine Bestätigung von einer in Österreich zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Ärztin oder einem Arzt.

Von der MNS- bzw. FFP2-Pflicht ausgenommen sind auch gehörlose und schwer hörbehinderte Menschen sowie deren Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartner während der Kommunikation.

Schwangere sind ebenfalls von der FFP2-Pflicht ausgenommen. Stattdessen müssen sie einen MNS tragen.

Logopädinnen bzw. Logopäden und ihre Patientinnen bzw. Patienten sind für die Dauer der logopädischen Tätigkeit von der Maskenpflicht entbunden, da das Erkennen von Gesichtszügen und Mimik wesentlich für erfolgreiche Behandlungen im Rahmen der Logopädie ist.

(06.04.2021, 07:00)

Laut Verordnung kann eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard getragen werden. Dabei handelt es sich um die Anwendung von Atemschutzmasken durch Privatpersonen.

Als mindestens gleichwertig gelten folgende Standards:

  • FFP3 (Europa)
  • N95 (NIOSH-42C FR84, USA)
  • P2 (AS/NZ 1716:2012, Australien/Neuseeland)
  • KF94 (Korea 1st Class KMOEL-2017-64)
  • DS (Japan JMHLW-Notification 214,2018)
  • KN95 (GB2626-2006, China)

(06.04.2021, 07:00)

Grundsätzlich ist die FFP2-Maske ein Einmalprodukt. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge kann die FFP2-Maske jedoch wiederverwendet werden, sofern sie nur durch die Atemluft durchfeuchtet wurde. Nach der Verwendung sollte sie zum Trocknen sieben Tage bei Raumluft aufgehängt werden.

Wenn eine auf diesem Wege getrocknete Atemschutzmaske weiterhin gut sitzt, vollständig getrocknet und nicht sichtbar verschmutzt oder kontaminiert ist, kann bis zu fünf Mal wiederverwendet werden.

(06.04.2021, 07:00)

Hygienemaßnahmen

Folgende Hygienemaßnahmen werden empfohlen:

  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder mit Hände-Desinfektionsmittel desinfizieren
  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Niesen und Husten in Armbeugen oder in ein Papiertaschentuch
  • Räume einmal pro Stunde (wenn möglich quer) lüften
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden
  • Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard
  • Einhalten des Mindestabstands von zwei Metern zu Personen aus anderen Haushalten

FAQ

Nachfolgendes Video der Medizinischen Universität Wien gibt Tipps für die richtige Handhygiene.

Nachfolgendes Video der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps für die richtige Husten- und Niesetikette.

(06.04.2021, 07:00)

Bleiben Sie zuhause, minimieren Sie Kontakte zu anderen Personen und kontaktieren Sie das Gesundheitstelefon 1450 oder Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt, wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein.

(06.04.2021, 07:00)

Ganz allgemein gilt, dass aufgrund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Es ist daher für Sie besonders wichtig, dass Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen einhalten: gute Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen.

Schwangere Personen sind von der allgemeinen Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen. Die Ausnahme besteht, da viele Schwangere schon aufgrund der Schwangerschaft unter natürlicher Atemnot leiden und eine FFP2-Maske den Atemwiderstand noch weiter erhöhen würde. Aus Infektionsschutzgründen muss diese Personengruppe aber jedenfalls einen MNS tragen. Auf freiwilliger Basis können natürlich auch höherwertige Masken getragen werden.

Mehr Informationen zu Schwangerschaft und COVID-19 finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Studien zeigten, dass ab Beginn der 14. Schwangerschaftswoche die Gefahr eines schwereren Krankheitsverlaufes bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 gegeben sein kann. Daher können werdende Mütter einen Freistellungsanspruch stellen in Berufen, bei denen es berufsbedingt zu einer erhöhten Exposition kommen kann. Das betrifft Schwangere ab der 14. Schwangerschaftswoche mit Arbeiten, bei denen ein physischer Körperkontakt mit anderen Personen erforderlich ist. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind ab diesem Zeitpunkt angehalten, durch Änderung der Arbeitsbedingungen oder Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz eine Gefährdung zu vermeiden. Auch die Möglichkeit von Homeoffice muss dabei geprüft werden.

Ist das nicht möglich, hat die schwangere Arbeitnehmerin Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung. 

Mehr Informationen zur Freistellung von Schwangeren finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit.

Es ist derzeit noch nicht klar, ob das Virus während der Schwangerschaft oder durch das Stillen auf das Kind übertragen werden kann. Ein normaler Geburtsvorgang ist auch bei Verdacht oder Infektion, sofern kein anderer medizinischer Grund dagegenspricht, möglich. Auch das Stillen soll angesichts der positiven Eigenschaften der Muttermilch weitergeführt werden, sofern es der klinische Zustand der Stillenden erlaubt.

(06.04.2021, 07:00)

Ausgangsbeschränkungen

Zur Eindämmung der Pandemie wurden in Österreich Ausgangsbeschränkungen von 20:00 bis 06:00 Uhr verhängt.

FAQ

Ja. Es gibt folgende wichtige Ausnahmen:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • Betreuung und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen, familiäre Pflichten
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie zum Beispiel
    • der Kontakt mit der Lebenspartnerin bzw. dem Lebenspartner
    • der Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, erwachsenen Kindern, Geschwister)
    • der Kontakt mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen
    • der Besuch von Gesundheitsdienstleistungen oder die Durchführungen eines Tests auf SARS-CoV-2
  • Berufliche und Ausbildungszwecke
  • Individualsport, Spaziergänge (physische und psychische Erholung)
  • Unaufschiebbare behördliche und gerichtliche Termine
  • Fahrten zum Nebenwohnsitz

Bei Zusammenkünften der oben genannten Ausnahmen gilt die 1+1-Regel sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien: 1 Haushalt darf sich mit maximal 1 Einzelperson (Angehörige oder Angehöriger bzw. enge Bezugsperson) treffen.

(06.04.2021, 07:00)

Zwischen 06:00 und 20:00 Uhr dürfen sich maximal zwei Haushalte treffen (maximal vier Erwachsene mit maximal sechs aufsichtspflichtigen Kindern).

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Die persönliche Assistenz wird nicht in die erlaubte Besucheranzahl mit eingerechnet. Sie darf gemeinsam mit der unterstützungsbedürftigen Person deren Eltern, Kinder, Geschwister, den nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner oder eine wichtige Bezugsperson besuchen. Wichtig ist, dass die besuchten Personen zu einem Haushalt gehören. Auch für den Fall, dass Besuch empfangen wird, ist die persönliche Assistenz nicht zu zählen.

(06.04.2021, 07:00)

Quarantäne

Eine Quarantäne kann für kranke, krankheitsverdächtige oder ansteckungsverdächtige Personen angeordnet werden. Die Einhaltung ist besonders wichtig, da nur so Infektionsketten rasch unterbrochen werden können und die Verbreitung von SARS-CoV-2 eingebremst wird. Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen durch einen Bescheid des Amtsarztes (Gesundheitsbehörde) abgesondert werden. Eine selbst angetretene Quarantäne kann auch bei der Einreise nach Österreich verpflichtend sein.

Der zuständige Amtsarzt (Gesundheitsbehörde) informiert die betroffenen Personen über das Krankheitsbild, Krankheitsverläufe und Übertragungsrisiken, wie sie sich selbst überwachen können und wie sie sich zu Hause verhalten sollen.

Bei Problemen mit der Aufrechterhaltung der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7 bis 19 Uhr) wenden.

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss 1450 oder 144 verständigt werden.

FAQ

Österreichweit gelten Quarantäneregeln, die auf den Grundsätzen und Vorgaben von WHO (Weltgesundheitsorganisation) und ECDC (Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) beruhen.

Die genauen Vorschriften legt die Bezirksverwaltungsbehörde fest und informiert die Betroffenen.

(06.04.2021, 07:00)

Im Falle einer Quarantäne sind folgende Regeln zu beachten:

  • Verlassen Sie nicht die Wohnung
  • Empfangen Sie keinen Besuch
  • Falls Sie mit anderen Personen in einer Wohnung zusammenleben, isolieren Sie sich nach Möglichkeit in anderen Räumen (physische Distanzierung)
  • Benutzen Sie die sanitären Einrichtungen zeitlich getrennt von anderen Familienmitgliedern bzw. Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern
  • Benutzen Sie Hygieneartikel (auch Handtücher) nur personenbezogen
  • Benutzen Sie ein Papiertaschentuch oder husten/niesen Sie in die Ellenbeuge. Entsorgen Sie anschließend das Papiertaschentuch in einem separaten Müllbeutel
  • Waschen Sie häufig die Hände, jedenfalls nach dem Niesen und Husten, vor dem Essen und nach jedem Toilettengang

Falls Sie konkrete Symptome verspüren, wenden Sie sich bitte an die Hotline 1450. Bei allgemeinen Fragen steht Ihnen die Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.

(06.04.2021, 07:00)

Informationen finden Sie in der Empfehlung zur Entlassung von COVID-19-Fällen aus der Absonderung (PDF, 118 KB) (Stand: 31.03.2021; basierend auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts).

(06.04.2021, 07:00)

Ist bei einer Einreise eine verpflichtende Quarantäne vorgeschrieben, so muss diese unverzüglich angetreten werden. Sie darf auch bei Angehörigen verbracht werden, wobei jedoch auf die Absonderung von den anderen Personen zu achten ist. Ist dies in der Wohnung oder dem Haus nicht möglich, so kann auch ein Beherbergungsbetrieb (z.B. Hotel) in Anspruch genommen werden. Sollte die Unterbringung in einem Beherbergungsbetrieb erfolgen, ist eine Buchungsbestätigung bei der Einreise vorzuzeigen.

Eine Quarantäne, die aufgrund der Einreise nach Österreich erforderlich ist, kann frühzeitig beendet werden. Dies kann durch

  • eine Freitestung – mittels molekularbiologischem oder Antigen-Test – frühestens am fünften Tag (Tag der Einreise ist „Tag null“), oder
  • eine Ausreise aus Österreich erfolgen.

Für die Abnahme der Probe bzw. der Ausreise darf der Wohnsitz oder die Unterkunft trotz der Quarantäne verlassen werden. Hierbei ist auf eine größtmögliche Minimierung des Infektionsrisikos (permanentes Tragen einer FFP2-Maske, zwei Meter Abstand, öffentliche Verkehrsmittel meiden) zu achten.

(06.04.2021, 07:00)

Ein behördlicher Absonderungsbescheid nach § 7 Epidemiegesetz gilt grundsätzlich für die im Bescheid genannte Person (Adressat des Bescheides). Allerdings werden Haushaltsmitglieder prinzipiell als Kategorie I-Kontaktpersonen klassifiziert und deshalb in den meisten Fällen auch durch einen behördlichen Absonderungsbescheid unter Quarantäne gestellt. Weitere Informationen darüber, welche Maßnahmen für klassifizierte Kontaktpersonen gelten, finden Sie unter Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 119 KB).

Für Haushaltsmitglieder, die als Kategorie I-Kontakt klassifiziert werden und keine Infektions-Schutzmaßnahmen einhalten können (siehe Informationen für Kontaktpersonen (PDF, 119 KB)), gilt eine Quarantänedauer von 14 Tagen ab Symptombeginn des COVID-19-Falls bzw. ab dem Tag der Probenahme bei asymptomatischen SARS-CoV-2-Fällen (=Tag 0), unabhängig vom Auftreten weiterer Fälle im gleichen Haushalt.

Können hingegen während der Isolation des COVID-19-Falls im gleichen Haushalt die entsprechenden Infektions-Schutzmaßnahmen durch die übrigen Haushaltsmitglieder eingehalten werden, gelten für diese 10 Tage als Quarantänedauer, ab dem letzten potentiell ansteckenden Kontakt.

Ausnahme: Können Haushaltsmitglieder vor der Behörde glaubhaft machen, dass kein enger Kontakt mit der positiv getesteten Person im gemeinsamen Haushalt bestand (z.B. in Zweckwohngemeinschaften), so werden diese nicht durch einen behördlichen Absonderungsbescheid unter Quarantäne gestellt und können grundsätzlich weiterhin Erledigungen machen oder beruflichen Tätigkeiten nachgehen. Allerdings gilt es, sich von der positiv getesteten Person abzusondern, z.B. durch Aufhalten in getrennten Räumlichkeiten, durch zeitlich getrennte Benützung von sanitären Einrichtungen und alleinige Benützung von Hygieneartikeln und Handtüchern. Zudem gilt es, sich verantwortungsvoll zu verhalten und nicht mit anderen Personen in Kontakt zu treten.

(06.04.2021, 07:00)

Bescheide über Quarantänemaßnahmen (Bescheide über die Absonderung und Bescheide über Verkehrsbeschränkungen) werden mittels RSb-Brief zugestellt. Damit kann ein solcher Bescheid auch von einem Ersatzempfänger angenommen werden, wodurch der Kontakt mit einer erkrankten Person vermieden wird. Sollte eine postalische Zustellung nicht möglich sein, kann die Gesundheitsbehörde den Bescheid persönlich zustellen.

(06.04.2021, 07:00)

Die Versorgung sollte, wenn möglich, von Angehörigen oder Nachbarinnen und Nachbarn übernommen werden.

Ist dies nicht möglich, können Sie sich an das Team Österreich (Initiative von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3) unter der Nummer 0800 600 600 (kostenlos, täglich 7 bis 19 Uhr) wenden oder eine Anfrage an die sozialen Dienste richten. Zuständige Stellen für die sozialen Dienste sind die Gemeindeämter, die Bezirkshauptmannschaft, oder in Statutarstädten der Magistrat. In Wien der Fonds Soziales Wien.

Weitere Informationen finden Sie auf oesterreich.gv.at: Allgemeines zu Sozialen Diensten

Falls eine akute medizinische Betreuung notwendig ist, muss 1450 oder 144 verständigt werden.

(06.04.2021, 07:00)

In Heimquarantäne dürfen Sie den Ort der Quarantäne nicht verlassen. Sie dürfen weder soziale Kontakte wahrnehmen noch mit dem Hund auf die Straße oder in Parks gehen. Einzig wenn Sie ein eigenes Haus haben, dürfen Sie sich auf Ihrem Grundstück bewegen. Soziale Kontakte dürfen aber auch in diesem Fall nicht wahrgenommen werden.

Grundsätzlich sollen aber alle Hygieneregeln im Umgang mit Haustieren eingehalten werden. Daher sollte in solchen Fällen auf die externe Betreuung von Hunden (Hundepension, Hundesitter) zurückgegriffen werden.

(06.04.2021, 07:00)

Berufsgruppentestung

Wöchentliche Berufsgruppentestungen sind ergänzend zu den verpflichtenden Testungen im Gesundheits- und Pflegebereich für die folgenden Bereiche vorgesehen:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Kontakt zu Kundinnen und Kunden (z.B. Handel, Dienstleistungen, Verkehr, medizinische Berufe)
  • Lehrerinnen und Lehrer und Elementarpädagoginnen und -pädagogen bei Kontakt zu Schülerinnen und Schülern
  • Lagerlogistik, wenn Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter den Mindestabstand regelmäßig unterschreiten
  • Öffentlicher Dienst (bei Parteienverkehr)
  • Spitzensport (bei Mannschafts- und Kontaktsportarten)

FAQ

Alle negativen Ergebnisse von molekularbiologischen oder Antigen-Tests, die von einer befugten Stelle und damit von medizinischen Fachkräften durchgeführt wurden, zählen als Testnachweis für die Berufsgruppentestung. Dazu gehören beispielsweise:

  • Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden
  • Apotheken
  • Betriebe – aber nur dann, wenn die Tests durch entsprechend qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt werden
  • Labore (z.B. auch bei „Alles gurgelt!“ in Wien)
  • Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

(06.04.2021, 07:00)

Tests, deren ordnungsgemäße Abnahme nicht durch befugte Stellen gewährleistet werden kann, können nicht als Nachweis für die Berufsgruppentestung verwendet werden. Hierzu gehören etwa die Ergebnisse von Schultests oder kostenlosen Selbsttests aus der Apotheke.

(06.04.2021, 07:00)

Gratis Testmöglichkeiten werden in jedem Bundesland über die Teststraßen (siehe oesterreich.gv.at, „Österreich testet“) und in teilnehmenden Apotheken (siehe www.apotheke.or.at) zur Verfügung gestellt. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, bei betriebsinternen Testungen eines anderen Unternehmens teilzunehmen, da auch betriebsfremde Personen wie Angehörige, Kundinnen und Kunden oder auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umliegender Betriebe getestet werden dürfen.

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Der Nachweis der wöchentlichen Berufsgruppentestung kann innerhalb der gültigen Zeiträume auch als Zutrittsnachweis herangezogen werden.

(06.04.2021, 07:00)

Zutrittstestung

Zutrittstests sind verpflichtend bei körpernahen Dienstleistungen. Zu diesen zählen insbesondere Dienstleistungen von Friseurinnen und Friseuren, Kosmetikerinnen und Kosmetikern, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie Maniküre, Pediküre und Nagelstudios.

Das Ergebnis eines molekularbiologischen Tests ist für 72 Stunden gültig. Ein Antigen-Test behält seine Gültigkeit für 48 Stunden. Die Gültigkeit bezieht sich auf die Probenahme.

FAQ

Alle negativen Ergebnisse von molekularbiologischen oder Antigen-Tests, die von einer befugten Stelle und damit von medizinischen Fachkräften durchgeführt wurden, zählen als Zutrittstests. Dazu gehören beispielsweise:

  • Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden
  • Apotheken
  • Betriebe – aber nur, wenn die Tests durch entsprechend qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt werden
  • Labore (z.B. auch bei „Alles gurgelt!“ in Wien)
  • Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

(06.04.2021, 07:00)

Tests, deren ordnungsgemäße Abnahme nicht durch befugte Stellen gewährleistet werden kann, können nicht als Zutrittstests verwendet werden. Hierzu gehören etwa die Ergebnisse von Schultests oder kostenlosen Selbsttests aus der Apotheke.

(06.04.2021, 07:00)

Für Kinder bis zehn Jahre gilt das Testergebnis der Eltern bzw. eines oder einer Erziehungsberechtigten. Ab dem Alter von zehn Jahren benötigen Kinder ein eigenes Testergebnis.

(06.04.2021, 07:00)

Nein. Für Gesundheitsdienstleistungen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Heilmassagen ist es nicht notwendig, ein negatives Testergebnis vorzuweisen. Sehr wohl gilt hier aber die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen.

(06.04.2021, 07:00)

Der jeweilige Betrieb darf nur jene Personen einlassen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können. Die lokalen Gesundheitsbehörden werden dies – in Kooperation mit der Polizei – stichprobenartig überprüfen.

(06.04.2021, 07:00)

Bei körpernahen Dienstleistungen, die im privaten Wohnbereich stattfinden, entfällt die Verpflichtung zur "Zutrittstestung".

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Ein Test ist nur eine Momentaufnahme und schützt nicht vor einer weiteren Ansteckung.

(06.04.2021, 07:00)

Personal mit unmittelbarem Kundenkontakt (z.B. Friseurinnen und Friseure) muss sich einmal in der Woche testen lassen. Einen Nachweis darüber hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer mit sich zu führen. Kann ein Nachweis über einen Test nicht erbracht werden, ist bei Kundenkontakt eine FFP2-Maske zu tragen. Ansonsten ist etwa für den Friseur ein Mund-Nasen-Schutz ausreichend.

(06.04.2021, 07:00)