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FAQ: Testarten und Testnachweise

Antigen-Tests

Ein korrekt durchgeführter Antigen-Test bietet die Möglichkeit eines Nachweises viraler Antigene von SARS-CoV-2 innerhalb kurzer Zeit (15 bis 30 Minuten). Im Unterschied zu PCR-Tests wird bei Antigen-Tests nicht das Erbgut des Virus nachgewiesen, sondern dessen Protein bzw. Proteinhülle.

 Antigen-Tests können anhand des Anwenderkreises unterschieden werden:

  • Antigen-Test zur Anwendung durch Fachpersonal (Probenahme, Auswertung und Interpretation erfolgen durch medizinisches Fachpersonal) 
  • Antigen-Test zur Eigenanwendung (Probenahme, Auswertung und Interpretation erfolgen durch die getestete Person selbst). Informationen bezüglich Antigen-Tests zur Eigenanwendung finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

FAQ

Zur korrekten Durchführung von Antigen-Tests ist eine Probenahme aus den oberen Atemwegen (z.B. Nasen-Rachen-Abstrich) notwendig. Informationen zur Probenentnahme sind den Herstellerangaben des jeweiligen Antigen-Tests zu entnehmen.

Im Gegensatz zu molekularbiologischen Tests (wie z.B. PCR ) wird zur Analyse und Interpretation der Ergebnisse von Antigen-Tests kein Labor und daher auch keine Labormedizinerin bzw. kein Labormediziner benötigt. Antigen-Tests sollten unter fachkundiger Aufsicht durchgeführt werden, um eine korrekte Interpretation sicherzustellen. Das Ergebnis muss mit den Spezifikationen des Tests, den Krankheitszeichen und der Vorgeschichte der Patientin oder des Patienten sowie der Vortestwahrscheinlichkeit in Verbindung gesetzt werden.

Antigen-Tests zur Eigenanwendung dienen nur der persönlichen Information über den Infektionsstatus.

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Positive Antigen-Testergebnisse bei gesunden, asymptomatischen Personen, die keinen Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, müssen mittels molekularbiologischem Test bestätigt werden.

Ausgenommen davon sind symptomatische Personen oder Kontaktpersonen (KP1).

Kommt es zu einer Überlastung der behördlichen molekularbiologischen Testkapazitäten, kann bis auf Weiteres bei einer Person, die Krankheitssymptome aufweist (Verdachtsfall) und ein positives Antigen-Testergebnis hat, die Bestätigung durch einen molekularbiologischen Test entfallen. Das Antigen-Testergebnis muss im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) erfasst werden.

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Es besteht eine gesetzliche Meldeplicht für positive Testergebnisse von Antigen-Tests: ein positiver Antigen-Test gilt als COVID-19-Verdachtsfall und muss an die Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet werden.

Falls es zu einer Nachtestung mittels molekularbiologischem Test kommt (z.B. nach einem positiven Antigen-Testergebnis von Personen ohne Symptome), erfolgt die Absonderung jedenfalls bis zum Vorliegen des anschließenden molekularbiologischen Tests. Ist dieses positiv, erfolgt eine Absonderung für 14 Tage. Ist dieses Ergebnis negativ, wird die Absonderung aufgehoben.

(06.04.2021, 07:00)

Nein. Wie auch beim molekularbiologischen Test bildet der Antigen-Test nur eine Momentaufnahme. Da sich die Person in der Inkubationszeit befinden könnte, muss auch bei einem negativen Testergebnis die Quarantäne bis zum Tag 14, nach dem letzten Kontakt zur positiv getesteten Person aufrecht bleiben. Eine Beendigung der Quarantäne ist durch ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen (z.B. PCR) Tests oder Antigen-Tests frühestens 10 Tage nach dem letzten infektiösen Kontakt möglich.

(06.04.2021, 07:00)

In Österreich besteht die Möglichkeit sich in den Teststraßen der Bundesländer und Gemeinden, in teilnehmenden Apotheken und bei teilnehmenden Betrieben kostenlos testen zu lassen. Dieses vielfältige Angebot bietet einen niederschwelligen und kostenlosen Zugang zur Testung.

Mehr Informationen finden Sie unter FAQ: Österreich testet.

(06.04.2021, 07:00)

Eine Probenahme über die Nase aus dem Rachen (Nasen-Rachen-Abstrich) stellt den Goldstandard dar, da mit dieser Methode erfahrungsgemäß eine große Menge Virusmaterial für den Nachweis gewonnen wird. Es gibt jedoch weitere Arten zur Probenahme z.B. über den Mund aus dem Rachen. Die anzuwendende Art ist immer den Herstellerangaben des Antigen-Testkits zu entnehmen.

(06.04.2021, 07:00)

Molekularbiologische Tests (z.B. PCR- oder LAMP-Tests)

Der direkte Nachweis von SARS-CoV-2 erfolgt über das Virusgenom oder Virusprotein (Antigen). Den Goldstandard für die Frühdiagnostik einer Infektion bildet gemäß wissenschaftlicher Evidenz und internationalen Empfehlungen, der direkte Erregernachweis mittels qualitätsgesichertem PCR-Verfahren bzw. anderer molekularbiologischer Verfahren.

FAQ

Ein PCR-Test ist ein sehr sensitives molekularbiologisches Verfahren, mit dem das Erbgut des Virus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wird. Er dient dem Nachweis einer aktuellen SARS-CoV-2-Infektion. Der Test beurteilt den Ist-Zustand, kann also innerhalb weniger Tage unterschiedliche Ergebnisse bringen. Bei PCR-Testverfahren wird das Virusmaterial in mehreren Zyklen vervielfältigt um festzustellen wie viel Virusmaterial am Anfang des Prozesses vorhanden war. Aufgrund dieser Vervielfältigung und der Auswertung in einem Labor dauert das Ergebnis länger als bei einem Antigen-Test. Die hochempfindlichen Tests werden in speziellen Laboren durchgeführt.

PCR-Tests können in der Frühphase einer SARS-CoV-2-Infektion – abhängig von der Qualität der Probe – das Virus mit hoher Genauigkeit nachweisen. Ein positives Testergebnis bedeutet, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht.

Hier können Sie die Österreichische Teststrategie SARS-CoV-2 (PDF, 1 MB) herunterladen.

(06.04.2021, 07:00)

Der sogenannte LAMP–Test ist ein molekularbiologisches Verfahren, mit dem das Erbgut des Virus SARS-CoV-2 ebenfalls direkt nachgewiesen wird, jedoch innerhalb einer kürzeren Zeitspanne als bei PCR-Tests. Für das LAMP-Verfahren sind Laborräumlichkeiten nicht zwingend erforderlich und die Analyse kann vor Ort in einem geeigneten Umfeld und Mithilfe der entsprechenden Apparatur durchgeführt werden. Bezüglich Sensitivität erreicht das LAMP-Verfahren ähnliche Werte wie eine PCR und kann somit zur Unterstützung bzw. Entlastung von PCR-Testungen herangezogen werden. Der entscheidende Nachteil dieser Methode ist jedoch ein deutlich geringerer Probendurchsatz im Vergleich zum PCR-Test.

(06.04.2021, 07:00)

Eine Probenahme über die Nase aus dem Rachen (Nasen-Rachen-Abstrich) stellt den Goldstandard dar, da mit dieser Methode erfahrungsgemäß eine große Menge Virusmaterial für den Nachweis gewonnen wird. Bei medizinischen Indikationen, die einer Abnahme über die Nase entgegenstehen, kann das medizinische Fachpersonal stattdessen eine Probenahme über den Mund aus dem Rachen vornehmen (Rachen-Abstrich). Darüber hinaus gibt es auch Varianten als Gurgel- oder Speicheltest.

(06.04.2021, 07:00)

Antikörper-Tests

Antikörper-Tests überprüfen das Vorhandensein von Antikörpern im Blut. Ein positiver Antikörper-Test bedeutet, dass der Körper bereits Antikörper (Abwehrstoffe) zum Schutz vor dem Virus gebildet hat. Da Antikörper erst im späteren Infektionsverlauf gebildet werden, können sie erst durchschnittlich nach etwa zwei Wochen einer Infektion nachgewiesen werden. Diese Tests eignen sich nicht für eine Frühdiagnostik.

FAQ

Antikörper-Tests überprüfen das Vorhandensein von Antikörpern im Blut.

Bei den Antikörper-Tests gibt es grundsätzlich zwei Methoden:

  • Blutabnahme durch Gesundheitspersonal und Durchführung des Tests auf speziellen Testsystemen in einem Labor (z.B. ELISA-Test, Neutralisationstest)
  • Antikörper-Schnelltests, die z.B. durch einen Bluttropfen aus der Fingerkuppe vorgenommen werden können.

Die Herausforderung bei Antikörper-Tests liegt darin, dass der Test genau die SARS-CoV-2 spezifischen Antikörper im Blut finden muss. Manche Tests können auch andere Antikörper ähnlicher Erkältungsviren, z.B. andere humane Coronaviren anstelle von SARS-CoV-2 anzeigen und somit ein falsches Ergebnis liefern.

Die Ergebnisse von Antikörper-Tests, vor allem Schnelltests, sind unbedingt mit einer Ärztin oder einem Arzt zu besprechen, da für die richtige Interpretation medizinisches Fachwissen erforderlich ist.

Der Nachweis von neutralisierenden Antikörpern nach einer bereits durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion befreit 3 Monate von der Testverpflichtung. Davon ausgenommen sind die Testungen im Zuge einer Einreise nach Österreich. Die Durchführung von Testungen zum Nachweis von neutralisierenden Antikörpern muss gemäß definierter Anforderungen erfolgen.

(06.04.2021, 07:00)

Antikörper-Tests, die als Nachweis für neutralisierende Antikörper eingesetzt werden, müssen die definierten Anforderungen erfüllen. Dazu zählt unter anderem, dass das durchführende Labor für den verwendeten Testkit eine hinreichende Korrelation mit einem Neutralisationstest bestätigt. Der Nachweis von neutralisierenden Antikörpern, für welchen das Labor bestätigt, dass die definierten Anforderungen erfüllt wurden, befreit 3 Monate von der Testverpflichtung (die Einreise nach Österreich ist davon ausgenommen).

Mehr Informationen finden Sie in der Präzisierung zum "Nachweis auf Neutralisierende Antikörper" (PDF, 242 KB).

(06.04.2021, 07:00)

Selbsttests

Antigen-Tests zur Eigenanwendung (sogenannte „Selbsttests“) stellen eine leicht zugängliche zusätzliche Möglichkeit dar, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen und weitere COVID-19-Erkrankungen zu vermeiden. Sie dienen asymptomatischen Personen zur Eigeninformation (z.B. vor Familienbesuchen). Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, FFP2-Maske etc.) auch bei einem negativen Testergebnis konsequent eingehalten werden. Dies gilt insbesondere für Treffen mit Angehörigen der Risikogruppe.

Selbsttests sind insbesondere dafür geeignet, eine hohe Viruslast nachzuweisen. Das bedeutet, dass sie vor allem besonders ansteckende Personen identifizieren können.

Informationen zu den kostenlosen Selbsttests finden Sie bei unter FAQ: Österreich testet.

Im Falle von COVID-19--spezifischer Symptomatik ist umgehend die Gesundheitshotline 1450 zu informieren.

FAQ

Es gibt zwei Arten von Tests, die gegenwärtig von Laiinnen und Laien angewendet werden dürfen.

  • Tests mit Selbstentnahme („Selbstentnahme-Kits“): Die Laiin oder der Laie entnimmt nur das Probenmaterial selbst und schickt dieses an ein Labor, das die Auswertung und Interpretation des Ergebnisses durchführt, z.B. Gurgel-Tests.
  • Tests zur Eigenanwendung („Selbsttests“): Die Laiin oder der Laie führt die Probenahme, Auswertung und Interpretation des Ergebnisses selbst durch, z.B. Antigen-Selbsttest aus der Apotheke

Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) veröffentlicht auf seiner Website eine Liste jener Tests, die aktuell in Österreich ohne medizinisches Fachpersonal angewendet werden dürfen (Tests zur Eigenanwendung). Diese finden Sie auf der Website vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen.

(06.04.2021, 07:00)

Bestimmte Antigen-Schnelltests sind für die Anwendung durch Laiinnen und Laien freigegeben. Vor der Durchführung des Selbsttests ist jedoch die Gebrauchsanweisung genau zu lesen.

(06.04.2021, 07:00)

Ein positives Ergebnis ist der Gesundheitshotline 1450 zu melden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren über die nächsten Orte zur Möglichkeit einer Nachtestung oder leiten diese direkt ein. Eine Nachtestung sollte innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses der Nachtestung ist unverzüglich eine selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten. Im Idealfall sollten auch die Kontaktpersonen der letzten 48 Stunden informiert werden.

(06.04.2021, 07:00)

Nein. Das Testergebnis eines Selbsttests dient nur zur persönlichen Information und für das persönliche Wohlbefinden. Selbsttests geben schnell und niederschwellig Auskunft über den eigenen Infektionsstatus und sind daher eine wichtige Ergänzung in der Teststrategie. Da allerdings nicht kontrolliert werden kann, ob der Test korrekt durchgeführt wurde und wer den Test durchgeführt hat, kann ein negatives Selbsttest-Ergebnis nicht im Rahmen der Berufsgruppentestungen bzw. auch nicht als Zutrittsnachweis anerkannt werden. Selbsttest können ebenfalls nicht als Nachweis für die Einreise nach Österreich verwendet werden.

(06.04.2021, 07:00)

Schultests

Antigen-Selbsttests für alle Schülerinnen und Schüler (sogenannte „Schul- oder Nasenbohrertests“) ermöglichen die schrittweise Rückkehr in den Präsenzunterricht. Mit dem Einsatz dieses regelmäßigen Testverfahrens ist es möglich, die Sicherheit an der Schule nochmals zu erhöhen.

Der Schultest ist ein Antigen-Schnelltest zur Eigenanwendung und hat zwei zentrale Vorteile: Erstens, der Tupfer muss nur in den vorderen Bereich der Nasenhöhle eingeführt werden und erfordert keinen Nasen-Rachenabstrich. Zweitens, nach 15 Minuten ist das Ergebnis sichtbar. Wie auch andere Schnelltests ist der Selbsttest insbesondere dafür geeignet, Personen mit einer hohen Viruslast zu identifizieren. Das bedeutet, dass Personen, die sehr ansteckend sind, rasch erkennbar sind und schnellstmöglich abgesondert werden können.

FAQ

Für die Beschaffung und Verteilung ist das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Wissenschaft verantwortlich. Alle Informationen finden Sie auf der Homepage des BMBFW: Antigen-Selbsttests für alle Schülerinnen und Schüler – Ergebnis in nur 15 Minuten (bmbwf.gv.at).

(06.04.2021, 07:00)

Der Krankheitsverlauf bei Kindern verläuft in der Regel mild bis asymptomatisch. Daher ist es notwendig, Kinder regelmäßig zu testen, um etwaige Infektionen rechtzeitig zu erkennen.

Lehrkräfte sind gemäß der 4. COVID-19-Schutmaßnahmen-Verordnung dazu verpflichtet, an den wöchentlichen Berufsgruppentestungen teilzunehmen. Zusätzlich können sie nach eigenem Ermessen jederzeit zur persönlichen Abklärung einen Schultest (Selbsttest) verwenden.

(06.04.2021, 07:00)

Nein. Ein Schultest gilt nicht als Zutrittstest für körpernahe Dienstleistungen.

Als Nachweis dient gegenwärtig nur ein negatives Testergebnis, das von einer befugten Stelle (PDF, 78 KB) ausgestellt wurde (z.B. ärztliches Zeugnis, Laborbefund, behördliches Testergebnis einer Teststraße, Testbestätigung einer Apotheke, Ergebnis eines Betriebstests, sofern von einer medizinischen Fachkraft durchgeführt).

Für Kinder bis 10 Jahren gilt das Testergebnis der Eltern bzw. eines oder einer Erziehungsberechtigten. Ab dem Alter von 10 Jahren brauchen Kinder ein eigenes Testergebnis.

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Tests zur Eigenanwendung stellen eine leicht zugängliche zusätzliche Möglichkeit zur Testung dar, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen und weitere COVID-19-Erkrankungen zu vermeiden. Lehrpersonal kann zur persönlichen Abklärung jederzeit einen Schultest verwenden.

Der Nachweis über die die verpflichtende wöchentliche Testung im Zuge der Berufsgruppentestung muss allerdings von einer befugten Stelle ausgestellt werden und darf nicht durch einen Selbsttest ersetzt werden.

(06.04.2021, 07:00)

Ärztliches Zeugnis und Testnachweis

Das regelmäßige Testen ist ein wichtiger Bestandteil bei der Bewältigung der Pandemie. So ist die Einreise nach Österreich, der Zutritt zu körpernahen Dienstleistungen, oder die uneingeschränkte Tätigkeit von manchen Berufsgruppen nur unter Vorweis eines negativen Testnachweises möglich. Dies kann mittels ärztlichem Zeugnis (z.B. verfügbar in Anlagen C oder D der Einreise-Verordnung) oder Testnachweis über einen negativen molekularbiologischen oder Antigen-Test in deutscher oder englischer Sprache geschehen.

FAQ

Wer einen Testnachweis ausstellen darf ist der Aktualisierten Information über die Ausstellung von Nachweisen im Zusammenhang mit COVID-19-Testungen (PDF, 78 KB) zu entnehmen. Darunter fallen beispielsweise:

  • Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden,
  • Apotheken,
  • Labore,
  • Ärztinnen und Ärzte,
  • Betriebe –  aber nur dann, wenn die Tests durch entsprechend qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt werden.

(06.04.2021, 07:00)

Das Testergebnis muss bescheinigen, dass die angeführte Person molekularbiologisch oder mittels Antigen-Test negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde und zumindest folgende Daten umfassen:

  • Vor- und Nachname der getesteten Person,
  • Geburtsdatum,
  • Datum und Uhrzeit der Probennahme,                      
  • Testergebnis,
  • Unterschrift der testdurchführenden Person und Stempel der testdurchführenden Institution oder Bar- bzw. QR-Code.

Der Testnachweis muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

(06.04.2021, 07:00)

In diesem Fall ist ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache entsprechend den Anlagen C oder D mitzuführen.

(06.04.2021, 07:00)

QR-Codes

Durch einen QR-Code am Testergebnis kann eine digitale Überprüfung bei Zutrittstests zu körpernahen Dienstleistungen und für Berufsgruppentestungsnachweise ohne großen Zeitaufwand durchgeführt werden. Durch die Abfrage per QR-Code kann der Gültigkeitsstatus des betreffenden Tests jederzeit abgelesen werden.

  • Grün = Gültigkeit für Zutritts- und Berufsgruppentestung,
  • Gelb = Gültigkeit nur für Berufsgruppentestung,
  • Rot = Gültigkeit abgelaufen.

Der QR-Code ist nur gemeinsam mit einem Lichtbildausweis gültig, um die korrekte Zuordnung des Testergebnisses zur Person zu gewährleisten.

Bei Zutrittstestungen variiert die Gültigkeitsdauer des QR-Codes nach Testmethode. Bei Testabnahme mittels molekularbiologischen Test (z.B. PCR) besteht eine Gültigkeit von 72 Stunden. Bei Testabnahme mittels Antigen-Test besteht eine Gültigkeit von 48 Stunden. Abweichend davon ist die Gültigkeitsdauer bei Berufsgruppentestungen, die für beide Testmethoden 1 Woche vorsieht.

FAQ

Die flächendeckende Anbindung aller Testmöglichkeiten in Österreich findet gerade statt. Aktuell sind die Testergebnisse aus den Betriebstestungen in Unternehmen mit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Apotheken und den Teststraßen in den Bundesländern eingebunden. Ob bereits ein QR-Code ausgestellt wird, erfahren sie vom Personal vor Ort oder auf der Website der testenden Stelle.

(06.04.2021, 07:00)

Bei den Ergebnissen von molekularbiologischen Tests und Antigen-Tests handelt es sich um sensible Gesundheitsdaten. Beim Scannen des QR-Codes werden die Initialen und das Geburtsjahr der getesteten Person übertragen. Daher ist neben dem Vorzeigen des QR-Codes immer auch eine Identifikation mit einem Lichtbildausweis notwendig.

(06.04.2021, 07:00)

Aktuell bekommt man die Testergebnisse mit QR-Code bei den Tests in Betrieben mit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Apotheken und Teststraßen der Bundesländer.

Informationen zu den kostenlosen Testmöglichkeiten finden Sie unter FAQ: Österreich testet.

(06.04.2021, 07:00)