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FAQ: Wirtschaft, Veranstaltungen und Arbeitsrecht

Die unten abgebildeten Informationen gelten grundsätzlich für ganz Österreich. Die gesetzlichen Bestimmungen und Maßnahmen in Bundesländern und Bezirken können jedoch davon abweichen. Informationen zu Ihrer Region finden Sie unter FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Gastronomie

Das Abholen von Speisen und Getränken, das Betreten von Gastronomiebetrieben sowie der Konsum vor Ort ist möglich. Dabei gelten die maximalen Öffnungszeiten von 5 bis 24 Uhr.

Informationen über aktuelle Maßnahmen sowie Leitlinien für Gastronomiebetriebe finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftskammern Österreichs).

FAQ

Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage gelten für den Besuch von Gastronomiebetrieben folgende Regeln:

  • 3-G-Regel
  • Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen außerhalb des zugewiesenen Sitzplatzes
  • Gästegruppen in geschlossenen Räumen dürfen aus bis zu acht Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich minderjähriger Kinder bestehen. Gästegruppen im Freien dürfen aus bis zu 16 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich minderjähriger Kinder bestehen. Besteht die gesamte Gästegruppe aus nur einem Haushalt, darf diese Höchstzahl überschritten werden.
  • Verzehr von Speisen und Getränken darf nur am Sitzplatz erfolgen.
  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden.

Bei der Abholung von Speisen und Getränken muss man eine FFP2-Maske tragen. Die Abholung von offenen alkoholischen Getränken ist nicht erlaubt. Zwischen 0 und 5 Uhr dürfen keine Speisen und Getränke vor Ort und im Umkreis von 50 Metern um einen Gastronomiebetrieb konsumiert werden.

Betreiberinnen und Betreiber haben ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und eine COVID-19-Beauftragte bzw. einen COVID-19-Beauftragten zu ernennen.

(10.06.2021, 07:00)

In geschlossenen Räumen dürfen Personengruppen aus höchstens acht Personen mit aufsichtspflichtigen Kindern bestehen.

Im Freien dürfen Gastronomiebetriebe von höchsten 16 Personen mit aufsichtspflichtigen Kindern gemeinsam besucht werden.

Besteht eine Besucherinnen- bzw. Besuchergruppe ausschließlich aus Personen eines Haushaltes, dürfen diese Zahlen überschritten werden.

(10.06.2021, 07:00)

Speisen und Getränke dürfen an Verabreichungsplätzen auch im Stehen konsumiert werden, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle. Sperrstunde ist um 24 Uhr.

Die 3-G-Regel ist keine Voraussetzung für einen Besuch eines Imbissstandes.

(10.06.2021, 07:00)

Beherbergung

Informationen über aktuelle Maßnahmen sowie Leitlinien für Beherbergungsbetriebe finden Sie unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung/ (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftskammern Österreichs) sowie auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus unter Informationen zum Corona-Virus.

FAQ

  • Beim erstmaligen Betreten die 3-G-Regel,
  • für die Nutzung des kulinarischen Angebots in Hotels und Beherbergungsbetrieben gelten die Regelungen der Gastronomie,
  • für die Inanspruchnahme von Gastronomie, Wellness- und Fitnessangeboten muss die 3-G-Regel beachtet werden,
  • in den allgemein zugänglichen Bereichen gilt die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben,
  • in geschlossenen Räumen ist zusätzlich das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend,
  • Gästegruppen sind Personen eines gemeinsamen Haushalts gleichgestellt.

Die Betreiberinnen und Betreiber haben ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und eine COVID-19-Beauftragte bzw. einen COVID-19-Beauftragn zu ernennen.

(10.06.2021, 07:00)

Ja. Bei der Nutzung eines Campingplatzes gelten jedoch dieselben Vorgaben wie für die Nutzung von Hotels und Beherbergungsbetrieben.

(19.05.2021, 10:00)

Dienstleistungen, Handel und Betriebe

Geschäfte können derzeit von 5 bis 24 Uhr geöffnet sein.

FAQ

Es dürfen maximal so viele Kundinnen und Kunden ins Geschäft, dass pro Kundin bzw. Kunde eine Fläche von 10 zur Verfügung steht. In Einkaufszentren darf man in allgemeinen Bereichen nicht verweilen und auch keine Speisen und Getränken konsumieren. Als Gesamtfläche zur Beurteilung der Quadratmeterzahl wird in Einkaufszentren jene der Geschäfte gezählt.

Beim Betreten und Verweilen in den Geschäften muss man:

  • den Mindestabstand von einem Meter zu Personen einhalten, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie
  • FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard) tragen.

Die FFP2-Maskenpflicht gilt nicht in Kundenbereichen im Freien und wo kein physischer Kontakt zu Personen besteht, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.

(10.06.2021, 07:00)

Alle Dienstleistungen und körpernahen Dienstleistungen können derzeit angeboten werden. Pro Kundin bzw. Kunde muss bei körpernahen Dienstleistungen eine Fläche von 10 verfügbar sein. Sonstige Dienstleistungen dürfen nur gegenüber so vielen Personen erbracht werden, als zur Erbringung der Dienstleistung erforderlich sind.

Vor sowie während der Inanspruchnahme und Ausübung von Dienstleistungen muss man:

  • den Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einhalten sowie
  • verpflichtend eine FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard) tragen.

Für körpernahe Dienstleitungen (z.B. Frisör, Pediküre, Kosmetik) braucht man zusätzlich einen Zutrittstest, also einen gültigen Nachweis über einen negativen molekularbiologischen (PCR- oder LAMP-Test) oder Antigen-Test. (Der Zeitpunkt der Probenahme darf bei einem molekularbiologischen Test höchstens 72 Stunden, bei einem Antigen-Test maximal 48 Stunden zurückliegen.)

Ist das Tragen einer FFP2-Maske aufgrund der Eigenart der Dienstleistung nicht möglich, sind sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. Trennwände) zu treffen.

Wird die körpernahe Dienstleistung außerhalb der üblichen Geschäftsräume erbracht (z.B. auswärtige Betriebsstätten, Hausbesuche etc.) ist dies nur möglich, wenn durch die Dienstleisterin bzw. den Dienstleister ein Nachweis über ein gültiges negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 vorliegt. Der Zeitpunkt der Probenahme darf bei einem molekularbiologischen Test (z.B. PCR) höchstens 72 Stunden, bei einem Antigen-Test maximal 48 Stunden zurückliegen. In diesem Fall gilt die Testungspflicht nicht für die Kundinnen und Kunden.

Körpernahe Dienstleistungen sind derzeit auch in Alten- und Pflegeheimen erlaubt.

(10.06.2021, 07:00)

Die Wirtschaftskammer Österreich hat für alle Unternehmen und Betriebe, die vom Coronavirus betroffen sind, ein zentrales Info-Service eingerichtet. Hier finden Sie Antworten auf Fragen z.B. zu Kurzarbeit, Betriebsschließungen oder Hilfsmaßnahmen und können auch persönlich in Kontakt treten.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus bietet zum Thema Coronavirus auf seiner Webseite wichtige Informationen für landwirtschaftliche Betriebe sowie für Tourismusbetriebe an.

(06.04.2021, 07:00)

Umfassende Informationen finden Sie unter FAQ: Das Corona-Hilfspaket der österreichischen Bundesregierung (Bundesministerium für Finanzen).

(06.04.2021, 07:00)

Veranstaltungen

Veranstaltungen und Zusammenkünfte dürfen aktuell stattfinden. Sie unterliegen jedoch Auflagen, um eine Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

FAQ

  • Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953,
  • Sportveranstaltungen im Spitzensport gemäß § 14,
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen,
  • Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, BGBl. Nr. 22/1974,Begräbnisse,
  • Schauspiele, Konzerte, Kunst- oder Kinovorstellungen, wenn diese in einem mehrspurigen Kraftfahrzeug besucht werden,
  • Zusammenkünfte in nicht öffentlichen Sportstätten gemäß § 8 zur Sportausübung in sportarttypischen Gruppengrößen. Dies gilt nicht für Zuschauer;
  • Zusammenkünfte zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, BGBl. I Nr. 68/2017, zur Vorbereitung und Durchführung von Fahraus- und -weiterbildungen sowie allgemeine Fahrprüfungen und beruflichen Abschlussprüfungen,
  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, mit Ausnahme von Zusammenkünften an Orten, die nicht der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen, wie insbesondere in Garagen, Gärten, Schuppen oder Scheunen.

(19.05.2021, 10:00)

An Zusammenkünften ohne zugewiesene Sitzplätze dürfen max. 50 Personen teilnehmen. Die Ausgabe von Speisen und Getränken im Freien ist unter den Bedingungen der Gastronomie erlaubt. Veranstaltungen ab 17 Personen sind der Bezirksverwaltungsbehörde anzeigepflichtig.

Für Besucherinnen und Besucher gilt:

  • Beim Betreten des Veranstaltungsortes gilt die 3-G-Regel.
  • Beim Besuch ist der Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist zusätzlich das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

(10.06.2021, 07:00)

Zusammenkunftsorte mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen max. zu 75% ausgelastet werden. Veranstaltungen ab 17 Personen sind der Bezirksverwaltungsbehörde anzeigepflichtig. Ein Präventionskonzept muss vorliegen und umgesetzt werden.

Menschen aus verschiedenen Haushalten können eine gemeinsame Besuchergruppe bilden. Zwischen verschiedenen Besuchergruppen muss mindestens ein Abstand von einem Meter eingehalten werden. Ist dies auf Grund der Anordnung der Sitzplätze nicht möglich, ist jedenfalls seitlich mindestens ein Sitzplatz zwischen den Gruppen freizuhalten.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske tragen sowie einen Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr erbringen (3-G-Regel).

Für die Verabreichung von Speisen und Getränken gelten die Regelungen der Gastronomie.

(10.06.2021, 07:00)

Zusammenkunftsorte mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen max. zu 75% ausgelastet werden. Veranstaltungen ab 51 Personen sind von der Bezirksverwaltungsbehörde zu bewilligen. Ein Präventionskonzept muss vorliegen und umgesetzt werden. Weiters muss eine COVID-19-Beauftragte bzw. ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden.

Behördlich genehmigte Zusammenkünfte dürfen im Freien mit höchstens 3.000 Personen und in geschlossenen Räumen mit höchstens 1.500 Personen stattfinden.

Es dürfen höchstens so viele Personen gleichzeitig anwesend sein, sodass 75% der Personenkapazität des Ortes der Zusammenkunft nicht überschritten werden.

Zwischen verschiedenen Besuchergruppen muss mindestens ein Abstand von einem Meter eingehalten werden. Ist dies auf Grund der Anordnung der Sitzplätze nicht möglich, ist jedenfalls seitlich mindestens ein Sitzplatz zwischen den Gruppen freizuhalten.

Für die Verabreichung von Speisen und Getränken gelten die Regelungen der Gastronomie.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen eine FFP2-Maske tragen (auch im Freien) sowie einen Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr erbringen (3-G-Regel).

(10.06.2021, 11:00)

Märkte, die nicht regelmäßig stattfinden unterliegen eigenen Regeln. Um als solcher Markt zu gelten, darf dieser höchstens einmal monatlich stattfinden. Er darf dabei nicht länger als zehn Wochen geöffnet haben. Trifft dies zu, so dürfen Waren, Speisen oder Getränke, sowie Dienstleistungen angeboten werden.

Die Veranstalterin bzw. der Veranstalter hat den Markt bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen, eine COVID-19-Beauftragte bzw. einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und umzusetzen. Ab 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer muss der Gelegenheitsmarkt zusätzlich von der Behörde bewilligt werden. Jedem Gast ist eine Fläche von mindestens 10 m2 zur Verfügung zu stellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Kontakt zu Gästen eine FFP2-Maske zu tragen.

Für Besucherinnen und Besucher gelten folgende Regeln:

  •  Vorweisen eines Nachweises im Sinne der 3-G-Regel
  • Einhalten des Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben.
  • Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen.
  • Registrierungspflicht

Beim Essen und Trinken gelten die gleichen Regeln, wie in der Gastronomie. Weiters gilt für Gelegenheitsmärkte ebenfalls die Sperrstunde um 24 Uhr.

Handelt es sich um „Verkaufs-Gelegenheitsmärkte“, so ist kein Nachweis im Sinne der 3-G-Regel erforderlich und es besteht keine Registrierungspflicht. Bei diesen Märkten dürfen nur Waren, Speisen und Getränke zum Verkauf angeboten werden.

(10.06.2021, 07:00)

Eine anzeigepflichtige Zusammenkunft liegt nur dann vor, wenn der Reiseveranstalter auch ein Rahmenprogramm zur Verfügung stellt. In diesem Fall hat die Anzeige am Ort des Ausflugszieles stattzufinden. Findet eine Sightseeing Reise von Wien nach Linz statt, hat die Anzeige am Ort des Ausflugszieles (Linz) stattzufinden.

(10.06.2021, 07:00)

Demonstrationen sind Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes 1953 und unter den Voraussetzungen dieses Bundesgesetzes zulässig. Das bedeutet, dass die jeweilige zuständige Verwaltungsbehörde auf Basis der jeweiligen Gegebenheiten eine Versammlung auch untersagen kann z.B. wenn die Sicherheits- und/oder Gesundheitslage das erforderlich macht.

Während Demonstrationen muss man jedenfalls:

  • den Mindestabstand von einem Meter zu Personen einhalten, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie
  • in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske (oder einer Maske mit gleich- bzw. höherwertigem Standard) tragen.

(10.06.2021, 07:00)

Arbeitsrecht

Um der österreichischen Bevölkerung auch bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit während der gegenwärtigen Pandemie bestmöglichen Schutz und Sicherheit zu bieten, hat die Bundesregierung Änderungen im Bereich des Arbeitsrechts vorgenommen.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit.

FAQ

Die „Corona Kurzarbeit“ ist eine neue, erleichterte Form der Kurzarbeit.

Weitere Informationen finden Sie unter FAQ Kurzarbeit (Bundesministerium für Arbeit).

(06.04.2021, 07:00)

Ja. Bei einer behördlich angeordneten Absonderung aufgrund einer COVID-19-Infektion besteht für die Zeit der Absonderung Anspruch auf Vergütung des Verdienstentganges nach § 32 Epidemiegesetz 1950.

Den Verdienstentgang können alle selbstständig und unselbstständig erwerbstätigen Personen geltend machen. Der entsprechende Antrag ist formlos unter Nachweis des erlittenen Verdienstentganges bei der Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) einzubringen.

(06.04.2021, 07:00)

Umfassende Informationen finden Sie unter FAQ: Arbeitsrechtliche Fragen und FAQ: Sonderbetreuungszeit (Bundesministerium Arbeit, Familie und Jugend).

(06.04.2021, 07:00)