Der Gebrauch von Cookies erlaubt es uns, Ihnen die optimale Nutzung dieser Website anzubieten. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt es uns, Ihnen die optimale Nutzung dieser Website anzubieten. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt es uns, Ihnen die optimale Nutzung dieser Website anzubieten. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Corona-Schutz-Impfung: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Erklärung FAQ

FAQ ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung steht für: Frequently Asked Questions.
Das ist englisch.
Man spricht es ungefähr so aus: friikwentli askd kwestschons.
Es bedeutet wörtlich übersetzt: Häufig gestellte Fragen.

FAQ verwendet man aber nicht nur für Fragen.
Man erhält hier auch gleich die Antworten.
Also bedeutet FAQ eigentlich: Antworten auf häufig gestellte Fragen.

SARS-CoV-2 Schutz-Impfungen

Wie wirkt die COVID-19 Schutz-Impfung?

Die Impfung schützt vor der gefährlichen Krankheit COVID-19.
Das Corona-Virus SARS-CoV-2 ist schuld an dieser Krankheit.
Es dringt in unseren Körper ein und vermehrt sich dort.
Aus einem Virus werden in sehr kurzer Zeit sehr viele Viren.
Das macht uns krank.

Unser Körper wehrt sich dagegen.
Er erzeugt Anti-Körper.
Das sind kleine Teilchen,
die sich an die Viren anheften
und sie so unschädlich machen.
Die Anti-Körper müssen aber zu den Viren passen.
Unser Körper muss also immer die passenden Anti-Körper erzeugen.

Eine Impfung bringt den Körper dazu,
dass er bereits passende Anti-Körper macht,
bevor ein Virus eindringt.
Er kann dann das Virus ganz schnell bekämpfen.
Es hat keine Zeit mehr, sich zu vermehren.
So funktioniert auch die COVID-19 Schutz-Impfung.

Wirken alle Impf-Stoffe gleich?

Alle Impf-Stoffe bringen unseren Körper dazu,
dass er schon im Vorhinein Anti-Körper erzeugt.
Wie die Impf-Stoffe das machen,
ist aber unterschiedlich.
Es gibt 2 Gruppen von Impf-Stoffen.

Die mRNA-Impf-Stoffe

mRNA spricht man als einzelne Buchstaben aus.
Die mRNA ist ein Programm.
So ähnlich wie ein Computer-Programm.
Mit der mRNA erzeugt unser Körper Proteine.
Das sind die Bausteine, aus denen der Körper besteht.

Die mRNA-Impf-Stoffe enthalten eine veränderte mRNA.
Diese mRNA erzeugt ein Protein des Corona-Virus.

Durch die Impfung kommt die veränderte mRNA in unseren Körper.
Der Körper erzeugt jetzt nicht nur die eigenen Proteine,
sondern auch ein Protein des Corona-Virus.
Dieses Protein gehört nicht in den Körper
und muss unschädlich gemacht werden.
Das geschieht mit den Anti-Körpern.

Unser Körper hat durch die Impfung gelernt,
passende Anti-Körper gegen das Corona-Virus zu erzeugen.
Er kann so das Corona-Virus schnell bekämpfen,
wenn es zu einer Infektion kommt.

Auf dieser Internet-Seite gibt es ein Video
mit Informationen zu den mRNA-Impf-Stoffen:
Warum die RNA-Impfung dein Erbgut nicht verändert

Die Vektor-Impf-Stoffe

Die Vektor-Impf-Stoffe enthalten umgebaute Viren.
Das sind die Vektor-Viren.
Sie enthalten Teile des Corona-Virus SARS-CoV-2,
sind aber für uns Menschen ungefährlich.

Durch die Impfung kommt das Vektor-Virus in unseren Körper.
Es kann sich dort nicht vermehren.
Aber es bringt den Körper dazu,
dass er das Protein des Corona-Virus erzeugt.
Dieses Protein gehört nicht in den Körper
und muss unschädlich gemacht werden.
Das geschieht mit den Anti-Körpern.

Unser Körper hat durch die Impfung gelernt,
passende Anti-Körper gegen das Corona-Virus zu erzeugen.
Er kann so das Corona-Virus schnell bekämpfen,
wenn es zu einer Infektion kommt.

Auf dieser Internet-Seite gibt es ein Video
mit Informationen zu den Vektor-Impf-Stoffen:

Wirkweise der Vektor Impfstoffe gegen COVID-19

Allgemeine Informationen

Wer kann sich in Österreich gegen Corona impfen lassen?

Alle Personen, die in Österreich wohnen oder arbeiten.
Auch Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft.
Auch Personen ohne österreichische Sozialversicherungs-Nummer.
Die Corona-Schutzimpfung ist kostenlos.

In welcher Reihenfolge werden die Personen geimpft?

Das ist im nationalen COVID-19-Impfplan geregelt.
Die Bundesländer sind für die Impfungen zuständig
und müssen sich an den Impfplan halten.
Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig.
Man muss sich für die Impfung anmelden.

Wer erhält wann eine Corona-Schutzimpfung?

Das regelt der nationale COVID-19-Impfplan.

Das Sozialministerium hat den COVID-19-Impfplan
gemeinsam mit dem Nationalen Impfgremium gemacht.
Das Nationale Impfgremium ist eine Gruppe
von Gesundheits-Fachleuten.

Es gibt 3 Phasen.
Zu Beginn werden diese Personen geimpft:

  • Personen, die bei einer Ansteckung
    wahrscheinlich schwer an COVID-19 erkranken. 
    Zum Beispiel Personen, die schon eine andere Krankheit haben.
  • Personen, die sich leicht mit COVID-19 anstecken können.
    Zum Beispiel Personen, die in einem Krankenhaus arbeiten.
  • Dann werden Personen unter 65 Jahren geimpft.

Alle Stellen, die in Österreich impfen,
müssen sich an den COVID-19 Impfplan halten.

Das Wichtigste ist:
Jede vorhandene Impf-Dosis soll auch verwendet werden.
Die Impf-Dosis ist die Menge an Impf-Stoff für 1 Impfung.
Es soll kein Impf-Stoff weggeworfen werden.

Den aktuellen COVID-19-Impfplan finden Sie
auf dieser Seite: Durchführung und Organisation.

(07.05.2021, 08:00)

Kann der COVID-19-Impfplan auch geändert werden?

Ja. Wenn es nötig ist,
können bestimmte Personen auch früher geimpft werden.
Zum Beispiel: weil sich in einem Gebiet besonders viele Menschen  
mit dem Corona-Virus angesteckt haben.
Oder damit keine Impf-Stoffe weggeworfen werden müssen.

Dann können auch Personen geimpft werden,
die nach dem Impfplan noch nicht an der Reihe sind.

Manchmal muss der Impfplan auch wegen der Impf-Stoffe
verändert werden.
Zum Beispiel bei Impf-Stoffen,
die man nicht leicht aufheben kann.
(07.05.2021, 08:00)

Wie kann man sich für eine Corona-Schutz-Impfung anmelden?

Das geht über die Anmeldeplattform des Bundeslandes,
in dem man wohnt oder arbeitet:
Corona-Schutzimpfung - Jetzt anmelden!

(07.05.2021, 08:00)

Welche Dokumente muss man für den Impftermin mitnehmen?

Dokumente sind wichtige Unterlagen, wie zum Beispiel der Reisepass.
Wenn Sie die folgenden Dokumente haben,
bringen Sie sie bitte zu Ihrem Impf-Termin mit.

(07.05.2021, 08:00)

Wer darf eine Corona-Schutzimpfung durchführen?

  • Hausärztinnen und Hausärzte
    sowie Fachärztinnen und Fachärzte,
  • Ärztinnen und Ärzte,
    die einen Betrieb, eine Firma oder eine Schule betreuen
  • gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten auch diese Personen:
    Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung,
    pensionierte Ärztinnen und Ärzte,
    ausländische Ärztinnen und Ärzte.
  • Medizinstudentinnen und Medizinstudenten
    unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht:
    Zum Beispiel in einer Impfstraße.
  • Diplomierte Pflegerinnen und Pfleger im Gesundheitsbereich
    nach schriftlicher ärztlicher Anordnung,
  • Rettungs-Fachpersonal und Notfalls-Fachpersonal
    nach entsprechender Schulung, auf ärztliche Anordnung
    und unter ärztlicher Aufsicht.

Diese Personen dürfen den Impf-Stoff auch
für die Impfung vorbereiten.
Das darf auch entsprechendes pharmazeutisches Personal,
also Personen, die in Apotheken arbeiten.

(07.05.2021, 08:00)

Aus wie vielen Teil-Impfungen besteht eine Corona-Schutz-Impfung?

Es gibt derzeit 4 verschiedene Impf-Stoffe

  • Impf-Stoff Comirnaty des Herstellers BioNTech/Pfizer
    2 Teil-Impfungen im Abstand von 19 bis 42 Tagen.
  • Impf-Stoff COVID-19 Vaccine Moderna des Herstellers Moderna
    2 Teilimpfungen im Abstand von 21 bis 42 Tagen.
  • Das wird derzeit für diese beiden Impf-Stoffe empfohlen:
    Die 2. Impfung soll in der 6. Woche
    nach der 1. Impfung stattfinden.
  • Impf-Stoff Vaxzevria des Herstellers AstraZeneca
    2 Teilimpfungen.
    Empfohlen wird ein Abstand von 11 bis 12 Wochen.
  • Impf-Stoff COVID-19 Vaccine Janssen des Herstellers Johnson&Johnson (Janssen)
    Nur 1 Impfung.

(07.05.2021, 08:00)

Wie lange schützt eine Corona-Schutz-Impfung?
Sind in Zukunft weitere Impfungen nötig?

Derzeit weiß niemand, wie lange eine Corona-Schutz-Impfung schützt.
Das gilt für alle Impf-Stoffe.
Das muss aber erst von Fachleuten untersucht werden.
 (07.05.2021, 08:00)

Wer ist durch die Corona-Schutzimpfung geschützt?

Die Impfung verringert die Gefahr,
sich mit dem SARS-CoV-2 anzustecken.
SARS-CoV-2 ist das Corona-Virus.
Die Impfung verringert auch die Gefahr,
schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu sterben.

In Ausnahmefällen können Personen
trotz Impfung an COVID-19 erkranken.
Die Erkrankung verläuft aber deutlich milder.
Es gibt weniger schwere Erkrankungen und Todesfälle.
Geimpfte Personen sind auch weniger ansteckend.

Weitere Details können Sie in den Fachinformationen nachlesen: 
"COVID-19-Impfungen:
Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums".

(07.05.2021, 08:00)

Ab wann ist man nach einer Corona-Schutz-Impfung
vollständig geschützt?

Ungefähr 3 Wochen nach der 1. Impfung
beginnt eine Schutzwirkung.
Das gilt für alle Impf-Stoffe.
Das kann aber bei einzelnen Personen auch anders sein.
Für einen vollständigen Impfschutz ist wichtig,
alle Impfungen im vorgeschriebenen Abstand zu erhalten.

(07.05.2021, 08:00)

Welche Maßnahmen müssen
nach einer Corona-Schutz-Impfung eingehalten werden?

Die geltenden Schutzmaßnahmen müssen
weiter eingehalten werden.
Solange, bis ausreichend viele Menschen
eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben.
Diese Schutzmaßnahmen sind zum Beispiel:
das Tragen von FFP2-Masken.
Oder die Einhaltung von Ausgangsbeschränkungen.

(07.05.2021, 08:00)

Impfung von besonderen Personengruppen

Soll eine Person eine Corona-Schutzimpfung bekommen?

Dass sollte die Person mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.
Bei der Entscheidung müssen bestehende Erkrankungen
und andere Gefahren berücksichtigt werden.

Bitte wenden Sie sich deshalb vor Ihrem Impf-Termin
an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Darf man sich gegen Corona impfen lassen,
wenn man Allergien hat?

Grundsätzlich ja.
Informieren Sie darüber vor der Impfung die Ärztin oder den Arzt.

Haben Sie einen Allergie-Pass?

Dann bringen Sie ihn zum Impf-Termin mit.
Warten Sie nach der Corona-Schutz-Impfung jedenfalls 30 Minuten
unter ärztlicher Aufsicht bei der Impf-Stelle.

Hatten Sie nach einer Impfung bereits einmal
einen allergischen Schock?

Dann sagen Sie das unbedingt
vor der Corona-Schutzimpfung der Ärztin oder dem Arzt.

(07.05.2021, 08:00)

Sollen sich schwangere Frauen gegen Corona impfen lassen?

Bisher gibt es nur wenig Erfahrungen
zu den Impfungen bei Schwangeren.
Einige Daten gibt es zu mNRA-Impfstoffen.
Deshalb sollten Schwangere am Besten
mit mRNA-Impfstoffen geimpft werden.
Bei Schwangeren ist es leicht möglich,
dass sie schwer an COVID-19 erkranken.
Deshalb sollte man gut überlegen.
Es ist sinnvoll,
nicht gleich zu Beginn der Schwangerschaft zu impfen.
Besser ist es, sich erst im später impfen zu lassen.

Und wenn eine Frau kurz nach der Impfung schwanger wird?

Das ist kein Grund zur Sorge.
Die Impfung gefährdet weder die Mutter noch das Kind.
Die Schwangerschaft muss deswegen nicht abgebrochen werden.

(07.05.2021, 08:00)

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder geben?

Derzeit werden zahlreiche Studien gemacht.
Dabei wird die Wirkung der COVID-19 Impf-Stoffe
bei Kindern untersucht.
BioNTech/Pfizer hat im April 2021
die Zulassung des Impfstoffes Comirnaty
auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren beantragt.
Die Zulassung wird derzeit
von der Europäischen Arzneimittel-Agentur geprüft.

(07.05.2021, 08:00)

Kann man sich gegen Corona impfen lassen.
wenn man eine andere Erkrankung hat?
Zum Beispiel eine Grippe?

Personen sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen,
wenn sie wieder vollständig gesund sind.

(07.05.2021, 08:00)

Ich hatte schon Corona:
Soll ich mich trotzdem gegen COVID-19 impfen lassen?

Eine Impfung innerhalb der nächsten 6 bis 8 Monate
ist nicht notwendig, wenn:

  • Sie bereits eine Infektion mit dem Corona-Virus durchgemacht haben
  • und die Infektion auch durch einen molekularbiologischen Test
    bestätigt wurde. Das ist zu Beispiel ein PCR-Test.

Manchmal geschieht es, dass der Test die Erkrankung nicht bestätigt.
Dann soll die Impfung für 3 Monate aufgeschoben werden.

Nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung
wird 1 Impfung empfohlen.
Man braucht keine 2. Impfung.

Und wenn sich jemand zwischen der 1. Impfung und der 2. Impfung
mit Corona ansteckt?

Dann soll die 2. Impfung für 6 bis 8 Monate aufgeschoben werden.

(07.05.2021, 08:00)

Wie sollen sich Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen
nach einer Corona-Schutzimpfung verhalten?
Sind diese Personen umfassend geschützt?

Die Corona-Schutzimpfung verringert auf jeden Fall die Gefahr,
sich mit dem Corona-Virus zu infizieren.
Sie verringert auch die Gefahr,
schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar zu sterben.
Geimpfte Personen sind auch weniger ansteckend.

Manche Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen
können jedoch aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden.
Zum Beispiel, weil sie andere Erkrankungen haben.
Zum Schutz dieser Personen muss auf Sauberkeit geachtet werden.
Auch die Tests sind weiterhin notwendig.

 (07.05.2021, 08:00)

Impf-Reaktionen und Nebenwirkungen

Nach der Corona-Schutzimpfung können
verschiedene Nebenwirkungen spürbar sein.
Diese hören gewöhnlich innerhalb von wenigen Tage von selbst auf.

Diese Beschwerden sind ein Zeichen,
dass der Körper auf den Impf-Stoff reagiert.
Diese Reaktionen sind jedoch harmloser
als die möglichen Folgen und Schäden durch die Erkrankung.
Diese Folgen können durch die Impfung verhindert werden!

Und wenn es doch im Zusammenhang
mit einer Corona-Schutzimpfung
zu einer dauerhaften Schädigung der Gesundheit kommt?

In seltenen Fällen kann es
zu einem sogenannten Impf-Schaden kommen.
Das kommt auch bei anderen Impfungen vor.
Betroffene Personen können einen Antrag
auf Anerkennung eines Impfschadens stellen.
Wenn dieser anerkannt wird,
erhält der oder die Betroffene Zahlungen.
Das kann eine Einmal-Zahlung sein oder die Zahlung einer Rente.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bitte beobachten Sie nach der Impfung Ihren Gesundheitszustand.
Haben Sie eine dieser Nebenwirkungen,
die mehr als 3 Tage nach der Impfung anhalten oder neu auftreten?
Zum Beispiel:

  • Schwindel,
  • schwere und anhaltende Kopfschmerzen,
  • Sehstörungen,
  • Übelkeit und Erbrechen,
  • Atemnot
  • akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch, Armen oder Beinen,
  • Beinschwellungen,
  • kleine Blutflecke unter der Haut.

Dann kontaktieren Sie Ihre Ärztin beziehungsweise Ihren Arzt!

Für die weitere ärztliche Vorgangsweise finden Sie hier Informationen:
Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung.

Kann die Corona-Schutz-Impfung Impf-Reaktionen
oder Nebenwirkungen verursachen?

Ja.
Nach der Corona-Schutzimpfung treten oft Reaktionen auf.
Sie hören meist innerhalb weniger Tage von selbst wieder auf.
An der Einstichstelle können sehr häufig
Schmerzen, Rötung und Schwellung auftreten.

Auch andere Reaktionen sind häufig, wie zum Beispiel:
Müdigkeit, Kopfschmerzen,
Schmerzen in Muskeln oder Gelenken,
Übelkeit, Erbrechen oder Fieber.
Sehr häufig bedeutet:
mehr als 1 von 10 geimpften Personen ist betroffen.

Wenn Sie Nebenwirkungen vermuten,
können Sie das hier melden: nebenwirkung.basg.gv.at.
Ihre Ärztin oder Ihr der Arzt kann das auch für Sie machen.
Weitere Informationen dazu unter www.basg.gv.at/marktbeobachtung/meldewesen/nebenwirkungen 

(07.05.2021, 08:00)

Wer übernimmt die Verantwortung und die Haftung
für Impfschäden nach einer Corona-Schutzimpfung?

Dafür gibt es das Impfschaden-Gesetz.
Für Schäden, die durch Impfungen verursacht worden sind,
muss der Staat Österreich eine Entschädigung zahlen.
Das gilt für Impfungen,
die in Österreich empfohlen sind.
Die Corona-Schutzimpfung gehört zu diesen Impfungen.

(07.05.2021, 08:00)

Wirksamkeit

Die Corona-Schutzimpfung ist der derzeit wirksamste Schutz
vor einer Erkrankung an COVID-19.
Sie schützt vor schweren COVID-19-Erkrankungen,
die im schlimmsten Fall tödlich ausgehen können.

Sind die verfügbaren Impf-Stoffe ausreichend wirksam?

Ja. Jeder zugelassene Impf-Stoff ist umfangreich getestet und wirksam.
Es gibt keine Impfung, die einen vollkommenen Schutz bietet.

(07.05.2021, 08:00)

Verhindert die Corona-Schutzimpfung Infektionen
mit dem Corona-Virus und schwere COVID-19-Krankheitsverläufe?

Durch eine vollständige Corona-Schutzimpfung ist die Gefahr geringer,
schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben.
Die Corona-Schutzimpfung bietet derzeit den wirksamsten Schutz
vor einer Erkrankung.

Ausnahmsweise kann es trotzdem zu einer Infektion
mit dem Corona-Virus und zu einer COVID-19-Erkrankung kommen.
Diese Erkrankung verläuft dann aber deutlich milder.

(07.05.2021, 08:00)

Kann jemand trotz Corona-Schutzimpfung
andere Menschen mit dem Corona-Virus anstecken?

Das ist noch nicht sicher.
Die Impfung schützt die geimpfte Person.
Sollte diese Person sich mit dem Virus anstecken,
ist sie weniger ansteckend.

Daher müssen weiterhin Schutzmaßnahmen eingehalten werden:
Zum Beispiel:
Das Tragen von FFP2-Atemschutzmasken.
Oder die Einhaltung der verpflichtenden Quarantäne
nach der Einreise nach Österreich.
Solange, bis ausreichend viele Menschen
eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben
und entsprechende Erkenntnisse vorliegen.

(07.05.2021, 08:00)

Beschaffung

Es werden jetzt viel mehr Impf-Stoffe hergestellt.
Dadurch kann die Europäischen Union viel schneller
neue Impf-Stoffe beschaffen.

Es gibt inzwischen 4 zugelassene Impfstoffe
für alle 27 EU-Mitgliedstaaten.
Die EU-Kommission hat 2,6 Milliarden Impfdosen
für die europäische Bevölkerung bestellt.

Wie funktioniert die europäische Beschaffung von Impf-Stoffen?

In der Europäischen Union werden die Impf-Stoffe
gemeinsam beschafft.
Die 27 Mitgliedsländer und die Europäischen Kommission haben Vereinbarungen mit den Herstellern der Impf-Stoffe gemacht.
Sie haben Impf-Stoffe reserviert.
Die Impf-Stoffe werden innerhalb der Europäischen Union
nach der Anzahl der Menschen aufgeteilt.
Ein großes Land mit vielen Menschen bekommt mehr Impf-Stoffe
als ein kleines Land mit wenigen Menschen.

 (07.05.2021, 08:00)

Impfstoff-Verträge und Transparenz

Die Europäische Kommission muss dem Abschluss
eines Vorkauf-Vertrags zustimmen.
Die Europäische Kommission unterzeichnet
im Namen der Mitgliedstaaten.

Die Mitgliedsländer der Europäischen Union müssen
ihre Impf-Stoffe selbst bezahlen.

Was sind die Vorteile
der gemeinsamen Beschaffung der Impfstoffe?

Die Verantwortung trägt die Europäische Union
und nicht jedes einzelne Mitgliedsland.
Es ist auch einfacher,
wenn nicht jedes Mitgliedsland einzeln
mit den Herstellern der Impfstoffe verhandeln muss.
Die EU kann gemeinsam auch bessere Vereinbarungen machen
und niedrigere Preise verhandeln.

(07.05.2021, 08:00)

Darf in Österreich auch Impfstoff geimpft werden,
der nicht offiziell über die Europäische Union beschafft wurde?

Impf-Stoffe werden in Österreich nur über die Europäische Union angeschafft.
Österreich kauft diese Impf-Stoffe.

Anschließend werden die Impfstoffe
auf die Impf-Stellen in den Bundesländern verteilt.

Achtung: Impfstoffe können nicht privat im Internet bestellt werden! 
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)
warnt sogar vor solchen Angeboten.

Impf-Stoffe, die nicht in der EU
und somit auch nicht in Österreich zugelassen sind

Wer solche Impf-Stoffe verwenden will,
muss um eine Einfuhr-Bewilligung ansuchen.
Achtung! Für solche Impf-Stoffe gibt es keinen Anspruch
auf Entschädigung nach dem Impfschaden-Gesetz.
In diesem Fall haftet die Person,
die den Impf-Stoff zur Impfung verwendet hat.

(07.05.2021, 08:00)

Verteilung

Die verschiedenen Impf-Stoffe werden von Österreich
über die Europäische Union eingekauft.
Dann werden sie innerhalb von Österreich verteilt.
Die Verteilung hängt davon ab:
Zahl der Personen in den Bundesländern
und verfügbare Menge an Impf-Stoffen.

Die Europäische Kommission hat für die EU-Mitgliedstaaten
bisher Vereinbarungen mit diesen 6 Herstellern gemacht:
BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Sanofi/GSK, 
Johnson&Johnson, CureVac.

Es gibt darüber hinaus derzeit Verhandlungen
mit den Firmen Novavax und Valneva.

Mehr zur Anzahl der Geimpften in Österreich und zu den Impf-Stoffen
finden Sie hier: info.gesundheitsministerium.at

Welche COVID-19-Impf-Stoffe wurden zugelassen?

Impfstoffe der folgenden Hersteller wurden bisher
in der Europäischen Union zugelassen:
BioNTech/Pfizer („Comirnaty“),
Moderna,
AstraZeneca („Vaxzevria“)
Johnson&Johnson (Janssen)

Mehr zu den in Österreich verfügbaren Impf-Stoffen
finden Sie hier: info.gesundheitsministerium.at

(07.05.2021, 08:00)

Ausreichend Impf-Stoffe für die Impfungen

Am Beginn des Jahres standen
noch nicht genügend Impf-Stoffe zur Verfügung.
Es wurden noch zu wenig Impfstoffe hergestellt.
Die Nachfrage auf der ganzen Welt war aber sehr hoch.
Darum war und ist es immer noch nötig,
einen genauen Impfplan zu haben.
Im Impfplan steht,
welche Personen-Gruppen wann geimpft werden.
Dieser nationale COVID-19-Impfplan wird immer wieder angepasst.
Je nach den verfügbaren vorhandenen Impf-Stoffen.

Wann wird ein Großteil der österreichischen Bevölkerung
gegen Corona geimpft sein?

Das hängt von mehreren Dingen ab,
vor allem von der Menge der Impf-Stoffe und ihrer Verteilung:
Im Laufe des Jahres 2021 werden sicher
noch weitere COVID-19-Impf-Stoffe zugelassen werden.
Es hängt aber auch davon ab,
wie viele Menschen sich in Österreich impfen lassen wollen.

Ziel ist: Jede Person, für die die Impfung empfohlen ist,
soll auch geimpft werden.
Je mehr Menschen geimpft sind, desto besser.
So können schwere Erkrankungen und Todesfälle vermieden werden.

(07.05.2021, 08:00)

Medizinische Fachfragen

Ist eine Corona-Schutzimpfung auch möglich,
wenn Antikörper nachgewiesen wurden?

Antikörper sind Abwehrstoffe im Körper gegen eine Krankheit.

Ja, eine Schutzimpfung ist auch dann möglich.
Dazu gibt es Untersuchungen.
Es macht keinen Unterschied
für die Sicherheit der Impfung,
ob Antikörper vorhanden sind oder nicht.
Es sind dadurch nicht mehr Impf-Reaktionen zu erwarten.

 (07.05.2021, 08:00)

Soll vor einer Corona-Schutz-Impfung
ein Antikörper-Test durchgeführt werden?

Ein Antikörper-Test ist vor einer Corona-Schutz-Impfung
nicht erforderlich.
Dazu gibt es Studien.
Es macht keinen Unterschied für die Sicherheit der Impfung,
ob Antikörper vorhanden sind oder nicht.
Es sind dadurch nicht mehr Impf-Reaktionen zu erwarten.
 

(07.05.2021, 08:00)

Mögliche Wechsel-Wirkungen der Corona-Schutzimpfung

Wechsel-Wirkung bedeutet hier:
Hat die Impfung Auswirkungen auf eine bestehende Erkrankung?

Viele Menschen leiden an Autoimmun-Erkrankungen
oder an chronisch-entzündlichen Erkrankungen.
Das ist kein Grund, auf die Corona-Schutz-Impfung zu verzichten.
Es wurden dazu Studien durchgeführt.
Dabei konnte nicht festgestellt werden,
dass die Impfung zu einer Verschlechterung der Erkrankung führt.

Die Impfung ist auf jeden Fall besser als eine COVID-19 Erkrankung.
COVID-19 kann nämlich
die bereits bestehenden Krankheiten verschlechtern.
Es ist aber wichtig, vor einer möglichen Impfung
mit einer Ärztin oder einem Arzt zu sprechen.

Können auch Personen mit Autoimmun-Erkrankungen
oder anderen Beeinträchtigungen des Immunsystems
geimpft werden?

Bisher gibt es nur wenige Untersuchungen zu diesem Thema.
Zu diesen Erkrankungen liegen bereits Erfahrungen vor:

  • HIV,
  • Krebserkrankungen, ohne Chemotherapie,
  • Diabetes mellitus,
  • stabile Autoimmun-Erkrankungen
  • und Krankheiten,
    die das Herz-Kreislauf-System oder die Lunge betreffen

Hier wurden keine negativen Auswirkungen der Impfung
bei Verträglichkeit, Sicherheit oder Wirksamkeit festgestellt.

Zu anderen Krankheitsbildern gibt es
noch zu wenige Erfahrungswerte.
Ob eine Impfung bei Menschen mit Autoimmun-Erkrankungen empfehlenswert ist,
sollte daher immer direkt mit der behandelnden Ärztin 
oder dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

(07.05.2021, 08:00)

Gibt es Wechsel-Wirkungen mit Medikamenten?

Wechsel-Wirkung bedeutet hier:
Das Einnehmen eines Medikamentes hat Auswirkungen
auf die Wirkung eines anderen Medikamentes.
Die beiden Medikamenten dürfen daher
nicht gleichzeitig eingenommen werden.
Bei der COVID-19-Schutzimpfung sind derzeit
keine Wechsel-Wirkungen bekannt.

Ausnahme:
Medikamente, die die Funktion des Immunsystems vermindern.
Solche Medikamente bekommt man
zum Beispiel nach einer Transplantation.
Diese Medikamente können die Wirksamkeit
der COVID-19-Impfung reduzieren.

Gibt es Wechsel-Wirkungen mit anderen Impfungen?

Zwischen der COVID-19-Schutzimpfung und einer anderen Impfung
wird ein Mindestabstand von 14 Tagen empfohlen.
Der Abstand zu einer Impfung mit Lebend-Impf-Stoffen
sollte 28 Tage betragen.
Lebend-Impfstoffe sind zum Beispiel der Masern-Impf-Stoff
oder der Impf-Stoff gegen Röteln.

Eine andere Impfung ist unbedingt notwendig?

Dann kann sie trotzdem in einem kürzeren zeitlichen Abstand
zur Corona-Impfung gemacht werden.

(07.05.2021, 08:00)

Gerüchte und Tatsachen

Die Krankheit COVID-19 des Corona-Virus ist neu.
Das gilt auch für die nun verfügbaren Impfungen.
Die Menschen wünschen sich deshalb viele Informationen.
Leider gibt es auch falsche Informationen und Falschmeldungen:

  • über die Corona-Pandemie,
  • über den Verlauf der Erkrankung
  • und über das Virus an sich.

Diese Falschmeldungen verunsichern die Menschen.
Diese Unsicherheit führt dazu,
dass die falschen Informationen
noch weiter verbreitet werden.

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Gerüchte
im Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Impfung.

Sichere Quellen zum Thema Corona-Schutz-Impfung

Hier können Sie sich über COVID-19 
und die Corona-Schutzimpfung informieren:

Gerücht: „Die Corona-Schutzimpfung macht unfruchtbar.“

Nein, das ist falsch.

Es gibt dazu bisher nur Untersuchungen bei Tieren.
Hier wurden keine Auswirkungen festgestellt.
Die Impf-Stoffe verändern das Erbgut nicht.
Das Erbgut sind jene Informationen in unserem Körper,
die dafür verantwortlich sind, dass er gut funktioniert.
Das Erbgut geben wir über die Samenzelle und die Eizelle
an unsere Kinder weiter.

Bisher gibt es nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung
von Vektor-Impfstoffen sowie mRNA-Impfstoffen bei Schwangeren.
Vor einer Impfung muss daher abgewogen werden:
Sind die Risiken oder der Nutzen der Impfung höher?

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Durch die Corona-Schutzimpfung wird Menschen
ein Mikrochip eingebaut.“

Nein, das ist falsch.

Das ist eine klassische Verschwörungstheorie.
Das bedeutet: Menschen denken sich so etwas aus.
Sie glauben: Hinter einer Sache steckt ein Verschwörung.
Im konkreten Fall der Corona-Pandemie heißt das:
Diese Menschen glauben, die Krankheit gibt es gar nicht.
Oder: Es steckt etwas anderes dahinter.
Zum Beispiel: Es geht eigentlich darum,
dass die Hersteller der Impf-Stoffe unsere Daten bekommen.
Deshalb soll im Impf-Stoff ein Mikrochip enthalten sein.
Mit solchen Theorien werden andere Menschen verunsichert.

Richtig ist: Der COVID-19-Impfstoff wurde streng geprüft.
Es gibt klare gesetzliche und wissenschaftliche Regeln,
wenn ein Impf-Stoff an gesunde Menschen verabreicht wird.
Der Impf-Stoff enthält keinen Mikrochip.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Ab dem Zeitpunkt der Corona-Schutz-Impfung
ist das Immunsystem für 7 Tage ausgeschaltet.“

Das ist falsch.

Das Immun-System sind alle Kräfte in unserem Körper,
die eine Krankheit abwehren können.
Impf-Stoffe schalten das Immun-System nicht aus.
Im Gegenteil: Impf-Stoffe regen das Immun-System an,
einen Schutz gegen mögliche Erkrankungen aufzubauen.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Der Impf-Stoff ist radioaktiv.“

Nein, das ist falsch.

Ein Impf-Stoff wird erst nach ausreichender Überprüfung
auf den Markt gebracht.
Das gilt auch für den COVID-Impf-Stoff.
Der Impf-Stoff ist nicht radioaktiv.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Es gibt Tote nach der Corona-Schutzimpfung.“

Wahr ist: Es gibt immer Todesfälle.

Menschen können auch kurz nach einer Corona-Impfung
krank werden oder sterben.
Das muss aber nicht mit der Impfung in Zusammenhang stehen.
Am Beginn der Impfungen wurden vor allem
sehr alte Menschen geimpft.
In dieser Altersgruppe stirbt in 1 Woche 1 Person
von etwa 290 Personen.
Und zwar unabhängig davon,
ob die Person gegen Corona geimpft wurde.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Menschen sind erst durch die Corona-Schutz-Impfung
an COVID-19 erkrankt.“

Nein, das ist falsch.

Der COVID-19-Impf-Stoff ist kein Lebend-Impf-Stoff.
Die verfügbaren Impf-Stoffe enthalten kein lebendiges Coronavirus.
Durch den Impf-Stoff kann es daher zu keiner Ansteckung kommen.

Wichtig: Für einen vollständigen Impf-Schutz ist
die komplette Impfung mit dem gleichen Impf-Stoff erforderlich.
Keine Impfung schützt vollständig.
In Ausnahmefällen kann jemand
trotz Impfung an COVID-19 erkranken.
Die Erkrankung verläuft aber deutlich milder.
Es gibt weniger schwere Erkrankungen und Todesfälle.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Vektor-Impf-Stoffe sind nicht so wirksam
wie mRNA-Impf-Stoffe.“

Fakt ist: Die Impf-Stoffe sind nicht direkt vergleichbar.

Aber sicher ist: Die derzeit verfügbaren Vektor-Impf-Stoffe
von AstraZeneca und Janssen sind wirksam.
Sie können schwere Verläufe und Todesfälle verhindern.

 (07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Die neuen Impf-Stoff sind nicht sicher,
weil sie so schnell zugelassen wurden.“

Das ist falsch. Die vorhandenen Impf-Stoffe sind sicher.

Die Entwicklung von COVID-19-Impf-Stoffen verläuft sehr rasch.
Das ist sehr wichtig und gut,
weil die Krankheit sehr ansteckend ist
Für die Entwicklung und die Zulassung der Impf-Stoffe werden
mehr Personal und mehr Geld als sonst eingesetzt.
Die Europäische Arzneimittel-Behörde EMA berät und unterstützt
die Entwicklerinnen und Entwickler von Impf-Stoffen.
Sie kontrolliert die COVID-19 Impf-Stoffe genauso streng
wie alle anderen Impf-Stoffe.

 (07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Die Impfung macht keinen Sinn,
weil sich das Coronavirus ständig verändert.“

Das ist falsch.
Die Corona-Schutzimpfung schützt auch vor den Mutationen.

Eine Mutation ist eine Änderung im Erbgut.
Das Erbgut sind alle Informationen,
die ein lebender Körper braucht.
Das Erbgut wird an die Kinder und Nachkommen weitergegeben.
Ein Virus gibt sein Erbgut an enorm viele Nachkommen weiter.
Das Erbgut kann sich dadurch sehr rasch ändern.
Deshalb muss man ein Virus genau beobachten,
damit man rasch auf Mutationen reagieren kann.

Das Besondere bei den neuen mRNA- oder Vektorimpfstoffen ist:
Sie können innerhalb von wenigen Wochen
an neue Virus-Varianten angepasst werden.

Die Wirksamkeit der Impfungen kann bei den Virus-Varianten
aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien etwas geringer sein.
Trotzdem schützt eine Impfung davor,
an COVID-19 zu erkranken.
Schwere Verläufen und Todesfälle können vermieden werden.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Der Impf-Stoff ist wirkungslos,
weil sich Menschen trotzdem anstecken können.“

Das ist falsch.
Mit der Corona-Schutz-Impfung ist man selbst geschützt.

Bisherige Daten zeigen,
dass die Impfung zu einer geringeren Viruslast führt.
Das bedeutet:
Geimpfte Personen sind wahrscheinlich weniger ansteckend.

Wer geimpft ist, ist deutlich weniger gefährdet,
schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben.
Ausnahmsweise kann es vorkommen,
dass jemand trotz Impfung an COVID-19 erkrankt.
Dier Erkrankung verläuft aber deutlich milder.
Es gibt weniger Todesfälle.

Ziel ist: Jede Person, für die die Impfung empfohlen ist,
soll auch geimpft werden.
Je mehr Menschen geimpft sind, desto besser.
So können schwere Erkrankungen und Todesfälle vermieden werden.
Unser Gesundheitssystem wird entlastet.

 (07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Der Impf-Stoff führt zu gesundheitlichen Langzeit-Schäden.“

Das ist falsch.
Die in Europa zugelassenen Impf-Stoffe sind überprüft und sicher.


Neue Impf-Stoffe werden zuerst an Tieren getestet.
Dann folgen Studien an sehr vielen Menschen.

Die COVID-19 Impf-Stoffe werden genauso streng getestet
wie andere Impf-Stoffe.

Qualität, Art und Umfang der behördlichen Begutachtung sind
beim COVID-19-Impf-Stoff genauso wie bei allen anderen Impf-Stoffen.

Auch nach der Zulassung werden die Impf-Stoffe kontrolliert.
So können mögliche Nebenwirkungen rasch erkannt werden.
Die Kontrolle dient auch zur Überprüfung der Wirksamkeit.

Im Fall von COVID-19-Impf-Stoffen erfolgt zunächst
eine bedingte Zulassung.
Das bedeutet:
Die Zulassung der Impf-Stoffe kann jederzeit aufgehoben werden,
wenn es bei der Anwendung zu Problemen kommt.

(07.05.2021, 08:00)

Gerücht: „Impf-Stoffe gegen Lungenentzündung und Grippe
schützen NICHT vor COVID-19.“

Das ist richtig.
Nur die Corona-Schutz-Impfung bietet einen Schutz vor COVID-19.

Impf-Stoffe gegen Lungenentzündung oder die Impfung
gegen „echte“ Grippe (Influenza) bieten keinen Schutz
gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2.
Dieses Virus ist neu und anders.
Deshalb wurden eigene Impf-Stoffe
zum Schutz vor dem Corona-Virus entwickelt.

Einige Impfungen sind im Impfplan Österreich 
weiterhin dringend empfohlen,
um Ihre Gesundheit zu schützen.
Zum Beispiel Impfungen gegen Pneumo-Kokken,
Keuchhusten und Influenza.

(07.05.2021, 08:00)

Letzte Aktualisierung: 4. Juni 2021