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Mobiles Arbeiten – Studie zu qualifizierten Frauen in ländlichen Bereichen

Studie „Digitalisierung der Arbeit – Qualifizierte Frauen in ländlichen Bereichen“ und Studienpräsentation am 11. Oktober 2019.

Sozialministerin Mag.a Dr.in Brigitte Zarfl eröffnete heute eine Studienpräsentation zum Thema mobiles Arbeiten, die im Marmorsaal des Bundesamtsgebäudes am Stubenring 1 stattfand. Die Studie mit dem Titel „Digitalisierung der Arbeit – Qualifizierte Frauen in ländlichen Bereichen“ wurde im Auftrag des Sozialministeriums vom ABZ*Austria zusammen mit der prospect Research&Solution durchgeführt.

Ausgehend von dem Befund, dass qualifizierte Frauen in ländlichen Bereichen oft abwandern oder dequalifiziert beschäftigt sind, lautete die zentralen Fragestellung der Studie, wie die durch die technische Entwicklung entstehenden Möglichkeiten am besten genützt werden können. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Vorteile mobiler Arbeit überwiegen, wenn die Unternehmen bestimmte Vorkehrungen treffen. Dazu gehört eine klare rechtliche Vereinbarung (zB. über Erreichbarkeit, Zeiterfassung, Leistungscontrolling, Haftungsfragen), eine klare Definition der Tätigkeitsbereiche, die Etablierung eines entsprechenden Leitbilds im Unternehmen inklusive einer Vertrauenskultur, die Einbindung aller Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein entsprechender technischer Support und eine angemessene Aus- und Weiterbildung.