Der Gebrauch von Cookies erlaubt es uns, Ihnen die optimale Nutzung dieser Website anzubieten. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt suchen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen geeignete Arbeitskräfte, während Arbeitskräfte offene Stellen suchen. Das Besondere am Arbeitsmarkt ist jedoch, dass nicht der Preis – also Löhne und Gehälter – das Angebot regelt, denn das verhindern die Lohnuntergrenzen in den Kollektivverträgen.

Anders als bei Produkten und Dienstleistungen gibt es außerdem keine vollständige Transparenz – zum Beispiel über die gebotenen Arbeitsbedingungen, die Fähigkeiten der Arbeitskräfte sowie die allgemeine (Arbeits-)Marktlage.

Für das gute Funktionieren des Arbeitsmarktes ist daher das Eingreifen der Politik entscheidend. In Österreich hat sich über Jahrzehnte ein System des Miteinanders von Politik und Sozialpartnerschaft entwickelt, das in Europa vorbildhaft ist. Tragfähige Kompromisse münden in produktiven Arbeitsmarkt- und Sozialgesetzen und sichern das funktionierende Miteinander im Arbeitsleben.

Zuständige Stellen

In Österreich ist die Durchführung der Arbeitsmarktpolitik dem Arbeitsmarktservice übertragen, einem Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit.

Internationale Arbeits- und Sozialnormen werden von der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, formuliert und durchgesetzt.

Den Rahmen für die österreichische Arbeitsmarktpolitik bilden außerdem die Konzepte und Vorgaben der Europäischen Union.

Schwerpunkte und Maßnahmen

Laut Arbeitsmarktservicegesetz (§ 59 Abs. 2) ist die Bundesministerin bzw. der Bundesminister für Arbeit verpflichtet, arbeitsmarktpolitische Zielvorgaben an das Arbeitsmarktservice zu übermitteln. Die aktuell geltenden Zielvorgaben von 2019 umfassen unter anderem Förderungen zur Chancengleichheit von Frauen, Jugendlichen, Älteren, Migranten und Migrantinnen sowie von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.