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Europäische Schülerinnen- und Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen

Die Europäische Schülerinnen- und Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (”The European School Survey Project on Alcohol and other Drugs”, kurz ESPAD) ist die weltweit größte Schülerbefragung zum Konsum von legalen sowie illegalen psychoaktiven Substanzen.

Die ESPAD-Erhebung wurde in Österreich im Jahr 2019 zum insgesamt vierten Mal (nach 2003, 2007 und 2015) durchgeführt. Die Stichprobe setzt sich aus 10.279 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 17 Jahren zusammen.

Ergebnisse

  • Alkohol: Die Mehrzahl der Befragten gab an, Alkohol in einem moderaten Ausmaß zu trinken. Etwas weniger als zwei Drittel der Gesamtstichprobe haben nach eigenen Angaben in den letzten 30 Tagen vor der Befragung zumindest einmal ein alkoholisches Getränk konsumiert. Im Zeitvergleich zeigen sich ein Anstieg alkoholabstinenter Jugendlicher und ein Rückgang der durchschnittlichen Konsummenge.
  • Tabak: Etwas weniger als die Hälfte (48 %) der befragten Jugendlichen hat nach eigenen Angaben schon mindestens einmal im Leben Tabak geraucht und jede(r) Siebente raucht nach eigenen Angaben täglich. Etwa ein Fünftel der Befragten (21 %) hat in den letzten 30 Tagen Wasserpfeife (Shisha) geraucht. Erfahrungen mit E-Zigaretten lassen sich überwiegend als Probierkonsum beschreiben, der allerdings inzwischen sehr weit verbreitet ist.
  • Cannabis: Etwa jede(r) Fünfte gibt an, bereits mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert zu haben, etwa jede(r) Zehnte hat das nach eigenen Angaben in den letzten 30 Tagen getan. Männliche Jugendliche konsumieren häufiger Cannabis als weibliche. Bei fast 2 % der Befragten gibt es einen Hinweis darauf, dass der Cannabiskonsum problematische Ausmaße angenommen haben könnte.
  • Andere illegale Substanze: Nur ein sehr geringer Anteil der Jugendlichen berichtet über Erfahrungen mit anderen illegalen Substanzen. 3 % der Befragten gaben an, jemals in ihrem Leben Amphetamine und 4 % schon einmal Neue Psychoaktive Substanzen probiert zu haben.
  • Glücksspiel: Erfahrungen mit Glücksspiel sammeln die Jugendlichen am häufigsten mit Lotteriespielen, dicht gefolgt von Karten- und Würfelspielen (jeweils etwas weniger als 4 %) – vermutlich primär im privaten Raum. Automatenspiel, das generell erst ab 18 Jahren legal möglich ist, spielt bei den Befragten nur eine untergeordnete Rolle (weniger als 2 %).

Berichte und Statistiken

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Inhaltlicher Stand: 24. Februar 2020