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Aktionsplan Frauengesundheit

Aktionsplan setzt Ziele und Maßnahmen zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit für Frauen

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung sind Frauen. Ihre Gesundheitsrisiken, ihr Gesundheitsverhalten und ihre Krankheitsverläufe unterscheiden sich signifikant von jenen der Männer. Frauen leben zwar länger, verbringen aber weniger Lebensjahre in guter Gesundheit. Gesundheitliche Chancengerechtigkeit ist für alle Menschen ein Thema, aber Frauen sind von sozioökonomischen Gesundheitsdeterminanten, insbesondere Armut, deutlich stärker betroffen als Männer.

Im Aktionsplan Frauengesundheit sind 17 Wirkungsziele und 40 Maßnahmen für mehr Chancengerechtigkeit für Frauen formuliert. Im Rahmen des ersten FrauenGesundheitsDialogs wurde der Aktionsplan Frauengesundheit im Bundesministerium für Gesundheit am 22. Mai 2017 vor einem Fachpublikum präsentiert. Der FrauenGesundheitsDialog soll jährlich stattfinden und so die Vernetzung und den intersektoralen Austausch zur Umsetzung von Maßnahmen des Aktionsplans aller Beteiligten unterstützen.

Aktionsplan Frauengesundheit (PDF, 962 KB)

Dokumentation des 4. FrauenGesundheitsDialogs vom 11. Mai 2021
zum Thema: „Beyond COVID‐19 – Frauengesundheit nach der Pandemie“

Die Corona-Pandemie hat starke Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen, das zeigt sich u.a. in den Bereichen der Gendermedizin und der psychosozialen Gesundheit. Vor allem Armut, von der Frauen wesentlich stärker betroffen sind als Männer, wirkt sich negativ auf die Gesundheit und die Lebensdauer von Frauen aus.

Dazu kommt, dass Frauen öfter in prekären Arbeitsverhältnissen oder Teilzeit arbeiten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind sie stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, was ökonomische Abhängigkeiten verstärkt. Mehrfachbelastungen durch Kinderbetreuung, Haushalt und Homeoffice belasten die psychische und körperliche Gesundheit von Frauen, während viele nicht die Zeit finden auf ihr eigenes Wohlbefinden zu achten. Die Pandemie war in vielen Bereichen ein Reality-Check. Der 4. FrauenGesundheitsDialog mit dem Titel „Beyond COVID-19“ Frauengesundheit nach der Pandemie zu stärken und ihre Chancen auf Gesundheit merkbar zu steigern. In der Dokumentation vom 4. FrauenGesundheitsDialog (PDF, 1 MB) sind das Programm, die Eröffnungsrede des HBM Dr. Mückstein, die Inputs der Focal Points, die Panel-Diskussion, der Vortrag über Promoting Gender Equity Post Covid‐19 in EU Policy Development, der Ausblick und Fotos enthalten.

Information für Angehörige von Gesundheitsberufen zum Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit von Migrantinnen/Migranten

Focal Points

Neben der jährlich stattfindenden Veranstaltung des „FrauenGesundheitsDialogs“ tragen die in den Bundesländern eingerichteten Focal Points entscheidend zur Umsetzung der Maßnahmen des Aktionsplans Frauengesundheit bei. Die Focal Points setzen sich aus den Frauengesundheitsexpertinnen der einzelnen Bundesländern zusammen und wurden von den Landesräten/Landesrätinnen für Gesundheit und/oder für Frauen nominiert. Die Focal Points treffen sich 2 bis 3 mal im Jahr zur Vernetzung und nehmen eine koordinierende Rolle in der Umsetzungssteuerung der Themenschwerpunkte ein. Dadurch werden die in den Bundesländern durchgeführten Frauengesundheitsprojekte sichtbar und es können Synergieeffekte in der bundesweiten harmonisierten Umsetzung der Frauengesundheitsprojekte genutzt werden. Die drei aktuellen Themenschwerpunkte für die mittelfristige Umsetzung des Aktionsplans Frauengesundheit betreffen die „Psychische Gesundheit“,  „Chancengerechtigkeit“ und „Stärkung des Selbstbildes von Frauen“.

 

Kontakt:

Dr.in Ines Stamm
Tel: +43 1-71100-644794
E-Mail: ines.stamm@sozialministerium.at

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2020