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Gesundheitsfolgenabschätzung

Die Gesundheitsfolgenabschätzung erkennt frühzeitig positive und negative gesundheitliche Auswirkungen von Projekten und politischen Maßnahmen. Sie erstellt konkrete Handlungsempfehlungen für die bestmögliche Umsetzung und Akzeptanz des Projektziels.

Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) ist ein hilfreiches Instrument zur frühzeitigen Abschätzung der positiven wie auch negativen gesundheitlichen Auswirkungen von politischen Maßnahmen in verschiedensten Sektoren. International ist die Gesundheitsfolgenabschätzung als Health Impact Assessment (HIA) bekannt. Die Gesundheitsfolgenabschätzung erfolgt in Österreich auf freiwilliger Basis. Sie erarbeitet unter Einbeziehung von Fachleuten und Betroffenen konkrete Empfehlungen. Damit bereits in der Planungsphase von politischen Vorhaben Rücksicht auf deren potenzielle Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung genommen werden kann.

Der GFA-Prozess analysiert schrittweise und individuell, welche weitreichenden gesundheitlichen Konsequenzen eine neue Maßnahme (Gesetz, Strategie oder Projekt) voraussichtlich nach sich ziehen wird. Dadurch können noch zeitgerecht Optimierungsmaßnahmen im Projektverlauf stattfinden.

Um die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten, braucht es die Zusammenarbeit aller Politikfelder. Die Gesundheitsfolgenabschätzung ist vielseitig anwendbar und somit ein wichtiger Pfeiler im Rahmen der "Health in all Policies"- Strategie. Sie trägt zu einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik bei und fördert gesundheitliche Chancengerechtigkeit.

GFA-Support-Unit

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hat 2010 die GFA-Support-Unit als nationale Unterstützungs- und Kompetenzstelle an der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) eingerichtet. Sie bietet eine kostenlose Erstberatung, ob eine Gesundheitsfolgenabschätzung im konkreten Fall sinnvoll ist und kann bei der Planung mit Workshops, Materialien und Kontakten unterstützen.

Beispiele für GFA-Projekte in Österreich

Inhaltlicher Stand: 17.09.2019