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Bundesqualitätsleitlinie zum Aufnahme- und Entlassungsmanagement - BQLL AUFEM

Die qualitativ hochwertige Behandlung von Patientinnen und Patienten beginnt bereits mit deren Aufnahme, welche patientenorientiert organisiert sein muss. Dasselbe gilt für deren Entlassung sowie dem fließenden Übergang von einer betreuenden Stelle zur nächsten.

Für die Erbringerinnen und Erbringer von Gesundheitsdienstleistungen ist es die tägliche Aufgabe, die Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau zu behandeln und zu versorgen. Ein wichtiger Aspekt einer qualitativ hochwertigen Behandlung ist selbstverständlich die Kontinuität der Behandlung auch über Berufsgruppen und Sektoren hinweg. Auch für die engagiertes-ten Mitarbeiter/innen ist es aufgrund fehlender Rahmenbedingungen oft eine große Herausforderung, die zahlreichen Schnittstellen zu internen und externen Partnern zu meistern. Die Bundesgesundheitsagentur hat daher Vorgaben für eine patientenorientierte Vorgehensweise bei der Aufnahme und Entlassung erarbeiten lassen und diese im Juni 2012 beschlossen.

Die Bundesgesundheitsagentur hat daher Vorgaben für eine patientenorientierte Vorgehensweise bei der Aufnahme und Entlassung erarbeiten lassen und diese im Juni 2012 beschlossen.

Im Sommer 2017 endete die vorgesehene Geltungsdauer der BQLL AUFEM.

Bei der nunmehr erarbeiteten und von der Bundes-Zielsteuerungskommission freigegebenen Version AUFEM 2018 handelt es sich um eine Aktualisierung. Berücksichtigt wurden insbesondere aktuelle Projekte und Entwicklungen wie z.B. Primärversorgungsgesetz, ELGA-Inhalte oder Vorgaben im Bereich der Hygiene. Darüber hinaus wurden die Inhalte des früheren Leitlinienreports in das Dokument integriert.

Die lücken- und reibungslose Behandlung von Patientinnen/Patienten an Nahtstellen (Versorgungsübergängen) ist das vorrangige Ziel dieser Bundesqualitätsleitlinie. Die Empfehlungen sollen den fließenden Übergang von einer betreuenden Stelle (z.B. niedergelassene Ärztin / niedergelassener Arzt bzw. Ärztin/Arzt in Primärversorgungseinheit) zur nächsten (z.B. Krankenhaus) erleichtern und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteurin-nen/Akteure patientenorientiert optimieren. AUFEM bezieht sich primär auf organisatorische Rahmenbedingungen, d.h. es werden keine medizinischen, pflegerischen, therapeutischen und sozialen Interventionen beschrieben.

Die vorliegende Empfehlung für die Abwicklung des Aufnahme- und Entlas-sungsmanagements soll wie bisher auf regionaler Ebene umgesetzt werden.

Der Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz empfiehlt diesen Qualitätsstandard als Bundesqualitätsleitlinie zum Aufnahme- und Entlassungsmanagement (BQLL AUFEM) für die österreichweite Anwendung.
Bundesqualitätsleitlinie zum Aufnahme- und Entlassungsmanagement (August 2018) (PDF, 1 MB) - Dieses Dokument ist derzeit leider noch nicht barrierefrei verfügbar. Der Inhalt muss jedoch aufgrund der Wichtigkeit für die Zielgruppe oder dahinterstehender gesetzlicher Verpflichtungen veröffentlicht werden. Das Dokument wird derzeit nachbearbeitet und ausgetauscht, sobald es barrierefrei ist.

Analyse regionaler Pilotprojekte

Im Auftrag der Bundes-Zielsteuerungskommission wurde 2015 eine Analyse regionaler Pilotprojekte zum Aufnahme- und Entlassungsmanagement erarbeitet.

Analyse regionaler Pilotprojekte zum Aufnahme- und Entlassungsmanagement (7.10.2015) (PDF, 615 KB) - Dieses Dokument ist derzeit leider noch nicht barrierefrei verfügbar. Der Inhalt muss jedoch aufgrund der Wichtigkeit für die Zielgruppe oder dahinterstehender gesetzlicher Verpflichtungen veröffentlicht werden. Das Dokument wird derzeit nachbearbeitet und ausgetauscht, sobald es barrierefrei ist.

Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2020