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Empfehlung Influenza Impfung (Grippeimpfung) Saison 2020/2021

In der Saison 2020/21 steht die Influenza-Impfung erstmals für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im Rahmen des kostenfreien Kinderimpfprogramms zur Verfügung.

Die jährliche Schutzimpfung gegen die saisonale Influenza ist wichtig, um die "echte Grippe" (Influenza) zu vermeiden. 

 

FAQs Influenza-Impfung

Wer sollte sich gegen Influenza impfen lassen?

Die Impfung ist jeder Person, die sich schützen will, zu empfehlen.

Als Personen mit hohem Risiko gelten einerseits Personen mit einem erhöhten Risiko, sich mit Influenzaviren anzustecken und andererseits Personen, die bei Influenza-Erkrankung ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und schwere Verläufe haben. Um das Ansteckungsrisiko dieser Personen zu vermindern, ist auch eine Impfung der Haushalts- und Kontaktpersonen der Risikogruppen, sowie Personen mit chronischen Erkrankungen und Neugeborenen besonders wichtig.

Besonders empfohlen ist die Impfung daher unter anderem für (Details siehe Empfehlung Influenza-Impfung):

  • Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensmonat
  • Personen mit chronischen Erkrankungen
  • Menschen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personal des Gesundheits- und Pflegebereichs
  • In Gemeinschaftseinrichtungen betreute Personen und Personal (z.B. Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergarten, Schulen, soziale Einrichtungen/Sozialberufe, etc.)
  • Schwangere und Frauen, die während der Influenzasaison schwanger werden wollen
  • Personen mit häufigen Publikumskontakten (z.B. Personal in Tourismus, Gastronomie, Handel, Friseur- und Kosmetikbetrieben, etc.)

Zu welchem Zeitpunkt sollte ich mich gegen Influenza impfen lassen?

Nachdem die Grippewelle in Österreich für gewöhnlich frühestens Ende Dezember, meistens jedoch erst im Jänner in Österreich beginnt und davon auch in der Saison 2020/2021 auszugehen ist, beginnt die beste Zeit für die jährliche Influenzaimpfung Ende Oktober/Mitte November. Sie kann aber zu jedem späteren Zeitpunkt, auch während bereits Influenza-Fälle auftreten, durchgeführt werden.

Impfungen im kostenfreien Kinderimpfprogramm 2020/2021 werden für Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 24. Lebensmonat voraussichtlich ab Mitte Oktober, Impfungen für Kinder ab dem vollendeten 24. Lebensmonat voraussichtlich ab Mitte November 2020 zur Verfügung stehen.

Ist die Influenza-Impfung kostenfrei?

In der Saison 2020/21 steht die Influenza-Impfung erstmals für Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im Rahmen des kostenfreien Kinderimpfprogramms zur Verfügung.

Zudem konnte seitens des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz eine begrenzte Menge eines Hochdosisimpfstoffs, der speziell für Personen >65 Jahren zugelassen ist, beschafft werden. Dieser Impfstoff wird im Rahmen einer Impfaktion in erster Linie in Alten- und Pflegeheimen und bei einzelnen Impfaktionen zum Einsatz kommen.

Zuschüsse oder kostenfreie Impfungen gibt es bei einzelnen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Sozialversicherungen und in manchen Bundesländern und ausgewählten Impfaktionen. Die Impfung für Erwachsene wird jedoch nicht generell kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wo und wie kann ich mein Kind kostenlos gegen Influenza impfen lassen?

Das Nationale Kinderimpfprogramm des Bundes, der Bundesländer und der Sozialversicherung wird von den Bundesländern organisiert und wird in jedem Bundesland etwas anders umgesetzt. Erkundigen Sie sich vor der Impfung, wo und wie Sie am kostenfreien Kinderimpfprogramm teilnehmen können. Eine nachträgliche Rückerstattung von bereits bezahlten Impfstoff und Impfkosten ist nicht möglich.

Die Ansprechstellen in den Bundesländern sind unter www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/impfen zu finden.

Wo kann ich eine Influenza-Impfung erhalten?

Die Influenza-Impfung ist teils an Impfstellen (z.B. Gesundheitsämter, Impf-Ambulanzen, etc.), teils im niedergelassenen Bereich (z.B. bei Hausärztin/Hausarzt, Kinderärztin/Kinderarzt, etc.), und teils auch mit Rezept direkt in Apotheken erhältlich sowie bei ausgewählten Impfaktionen beispielsweise über Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

Erste Impfstoff-Mengen am Privatmarkt stehen üblicherweise ab Anfang Oktober zur Verfügung.

Das Nationale Kinderimpfprogramm des Bundes, der Bundesländer und der Sozialversicherung wird von den Bundesländern organisiert und wird in jedem Bundesland etwas anders umgesetzt. Erkundigen Sie sich vor der Impfung, wo und wie Sie am kostenfreien Kinderimpfprogramm teilnehmen können. Eine nachträgliche Rückerstattung von bereits bezahlten Impfstoff und Impfkosten ist nicht möglich.

Die Ansprechstellen in den Bundesländern sind unter www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/impfen zu finden.

Derzeit wird aus einigen Bereichen über Unklarheiten oder Nicht-Verfügbarkeit von Influenza-Impfstoffen berichtet. Nachdem bis zuletzt alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um die Verfügbarkeit von Influenza-Impfstoffen in Österreich noch weiter zu optimieren und bis Mitte September 2020 noch Beschaffungsprozesse für Impfstoffe liefen, konnte die finale Empfehlung zur Influenza-Impfung in der Saison 2020/21 inkl. der Verfügbarkeiten im Kinderimpfprogramm erst Mitte September veröffentlicht werden.

Wir gehen davon aus, dass es vor dem Hintergrund der nun detailliert bekannten Situation in den kommenden Wochen noch zu einer Umschichtung von Impfstoffdosen und damit auch zu einer Entspannung der Situation am Privatmarkt kommt. Sollten Sie bei der gewünschten Anlaufstelle keinen Impfstoff erhalten, wird empfohlen, das Vorhandensein alternativer Impfangebote, wie beispielsweise am Arbeitsplatz oder über öffentliche Impfstellen zu prüfen.

Welche Arten von Influenza-Impfstoffen gibt es?

Es sind verschiedene Arten von Influenza-Impfstoffen zugelassen. Alle in Österreich zugelassenen und verfügbaren Influenza-Impfstoffe enthalten die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die jeweilige Saison empfohlene Influenzavirus-Impfstämme.

Für die Impfung von gesunden Erwachsenen ist eine Impfung mit einem Totimpfstoff, der gegen vier Influenzaviren-Stämme schützt, empfohlen. Für Personen ab 65 Jahren und Personen mit bestimmten Erkrankungen oder Therapien (vor allem jene, die die Funktion des Immunsystem einschränken) werden spezielle Impfstoffe empfohlen, die einen Wirkverstärker (oder – sofern verfügbar - eine höhere Antigendosis) enthalten. Mit diesen Impfstoffen erwartet man bei diesen Personen ein optimales Ansprechen auf die Impfung.

Für Kinder steht vom vollendeten 24. Lebensmonat bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zudem ein Lebendimpfstoff, der als Nasenspray verabreicht werden kann, zur Verfügung. Dieser ist in der Saison 2020/2021 für Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im kostenfreien Kinderimpfprogramm enthalten.

Wieso ist die Impfung für Kinder ab dem 24. Lebensmonat keine Spritze?

Für Kinder ab dem vollendeten 24. Lebensmonat steht im kostenfreien Kinderimpfprogramm ein Lebendimpfstoff in Form eines Nasensprays zur Verfügung. Der Vorteil dieses Impfstoffes ist, dass er bei der Erstimpfung eine bessere Wirksamkeit zur Ausbildung des Immungedächtnisses aufweist. Durch die Verabreichung in der Nase kommt es außerdem – wie auch bei einem natürlichen Kontakt mit Influenzaviren –  bereits in der Nasen-Rachen-Schleimhaut zu Kontakt mit dem Impfvirus. Dadurch hat der Impfstoff eine hohe Wirksamkeit. Zudem hoffe man, dass eine Impfung als Nasenspray besser angenommen wird. Dies hilft dabei, durch hohe Durchimpfungsraten nicht nur viele Kinder zu schützen, sondern auch Herdeneffekte, also einen indirekten Schutz von Kontaktpersonen, zu erreichen.

Welche Impfstoffe kommen im kostenfreien Kinderimpfprogramm zum Einsatz?

Für Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 24. Lebensmonat, insbesondere Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen und Kinder mit Kontraindikationen für den Lebendimpfstoff wird der inaktivierte, tetravalente Impfstoff „Vaxigrip tetra“ zur Verfügung gestellt. Für Kinder ab dem vollendeten 24. Lebensmonat bis zum vollendeten 15. Lebensjahr kommt die intranasale, tetravalente Lebendimpfung „Fluenz tetra“ zum Einsatz. Details können den jeweiligen Fachinformationen und Gebrauchsinformationen entnommen werden.

 

Sind in Österreich ausreichend Influenza-Impfstoffe verfügbar?

Auf Grund der langen Vorlaufzeit für die Produktion von Influenza-Impfstoffen müssen die Impfstoffe für die jeweilige Influenza-Saison üblicherweise bereits im Sommer des Vorjahres bestellt werden. In der Regel beziehen sich die Herstellerfirmen dabei in ihren Planungen auf die in den Vorjahren verimpften Impfstoffmengen. Da das Interesse an der Influenzaimpfung und damit die Durchimpfungsrate gegen Influenza in Österreich in den letzten Jahren unter 10 % lag, wurden seitens der Herstellerfirmen ursprünglich auch nur entsprechend wenige Impfstoffdosen für Österreich vorgesehen.

Auf Grund der COVID-19 Pandemie herrscht eine weltweit hohe Nachfrage nach Influenza-Impfstoffen, so dass auch eine kurzfristige Erweiterung der Kapazitäten begrenzt möglich war. Seitens des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz konnte vor dem Hintergrund der pandemischen Situation und der möglichen zeitgleichen Zirkulation von Influenzaviren und SARS CoV-2 dennoch eine Aufnahme der Influenza-Impfung in das kostenfreie Kinderimpfprogramm für die Saison 2020/21 ermöglicht werden, zudem wurde eine begrenzte Menge an Impfstoffen für die Personen ab 65 Jahre in Alten- und Pflegeheimen beschafft. Es handelt sich dabei um zusätzliche Impfstoff-Kontingente, die nicht für Österreich vorgesehen waren.

Schließlich konnten für Österreich insgesamt mindestens 1,86 Mio. Influenzaimpfstoffe organisiert werden, was einer Steigerung um deutlich mehr als das doppelte im Vergleich zur vor-Saison 2019/2020 bedeutet.

Wie hoch die Nachfrage nach Influenza-Impfstoffen in der kommenden Saison tatsächlich sein wird und ob die zur Verfügung stehende Menge Impfstoff ausreicht, ist nicht abschätzbar. Insgesamt stehen gemäß der Information, die dem BMSGPK vorliegt, in Österreich aber jedenfalls deutlich mehr Impfstoffdosen als in den Vorjahren zur Verfügung. Die Auslieferung von Influenza-Impfstoffen für die Saison 2020/2021 hat Mitte/Ende September 2020 erst begonnen und es dauert über den Oktober, November und Dezember hindurch bis in den Jänner an.

Warum ist die Influenza-Impfung für Kinder empfohlen?

Kinder spielen eine wichtige Rolle bei der Übertragung und Verbreitung der Influenza, sie sind „der Motor“ der Grippewelle. Die Impfung von Kindern kann daher auch Erkrankungen in anderen Altersgruppen verhindern. Durch eine Impfung werden Ansteckungen verhindert und damit indirekt auch Personen geschützt, die nicht geimpft werden können. Modellrechnungen ergaben, dass bereits eine 20-prozentige Durchimpfung von Schulkindern mit einem besseren (Gemeinschafts-)Schutz vor schwerem Verlauf und Tod durch Influenza für über 60-Jährige einhergeht als eine Impfung von 90 % von Seniorinnen und Senioren.

Zudem können auch Kinder schwer an Influenza erkranken und sogar versterben: so wurden in der Influenzasaison 2017/2018 9 Todesfälle bei Kindern mit einer nachgewiesenen Influenza beobachtet, auch in der Saison 2018/2019 sind insgesamt mindestens 5 Kindern mit Influenza in Österreich verstorben.

Warum sollten sich Risikogruppen gerade während der Corona-Pandemie gegen Grippe impfen lassen?

Neben Säuglingen und Kleinkindern sind vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren für schwere Influenza-Verläufe besonders gefährdet: Mehr als 60 % aller Krankenhausaufenthalte wegen Influenza und rund 90 % der Todesfälle fallen in diese Altersgruppen.

Zudem sind jene Gruppen, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben, bei Influenza und COVID-19 sehr ähnlich: insbesondere Personen höheren Alters und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Neben den betroffenen Personen selbst ist eine Impfung für deren Kontaktpersonen (beispielweise Personen im selben Haushalt oder Betreuungspersonal) dringend empfohlen, um Ansteckungen zu vermeiden.

Vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie ist das Erreichen hoher Influenza-Durchimpfungsraten in diesen Gruppen daher besonders wichtig: Neben dem individuellen Schutz vor einer möglichen gleichzeitigen Erkrankung trägt das Erreichen hoher Influenza-Durchimpfungsraten dazu bei, die Anzahl schwerer Influenza-Krankheitsverläufe und notwendiger Krankenhausaufnahme zu verringern und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Warum wird die Influenza-Impfung für Schwangere empfohlen?

Auch bei Schwangeren besteht ein hohes Risiko, schwer an Influenza zu erkranken und deswegen sogar einen Krankenhausaufenthalt zu benötigen. Eine Influenza-Impfung senkt das Risiko für Schwangere, wegen Influenza einen Krankenhausaufenthalt zu benötigen, um durchschnittlich 40 %.

Die Impfung gegen Influenza wird Schwangeren zum eigenen Schutz und zum Schutz des Neugeborenen daher vor und auch noch während der Influenzasaison empfohlen. Die Influenzaimpfung wird dringend im 2. oder 3. Schwangerschaftsdrittel empfohlen, sollte aber auch bereits im 1. Schwangerschaftsdrittel verabreicht werden, wenn eine Grippewelle unmittelbar bevorsteht.

Kann es trotz Influenza-Impfung zu einer Influenza-Erkrankung kommen?

Für Verwirrung sorgt oft die in der deutschen Sprache übliche Vermischung von Influenza, also „echter Virusgrippe“ und grippalen Infekten (auch Verkühlung, Erkältung). Bei grippalen Infekten handelt es sich um in der kalten Jahreszeit häufig auftretende milde Erkrankungen mit Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und keinem oder nur leichtem Fieber. Die echte Virusgrippe hingegen ist durch plötzlichen Beginn, hohes Fieber, schweres, langanhaltendes Krankheitsgefühl mit Muskel-und Gliederschmerzen und das Risiko für Folgekrankheiten wie Lungen- oder Herzmuskelentzündung bis hin zum Tod gekennzeichnet. Die Influenzaimpfung bietet nur vor der „echten Virusgrippe“ einen Schutz, grippale Infekte können jedoch weiterhin auftreten.

Das Ansprechen auf eine Influenzaimpfung ist abhängig von der individuellen Lage des Immunsystems, der Influenza-Infektions- bzw. Impfgeschichte sowie der Impfstoffeigenschaften, insbesondere von der Übereinstimmung der Impfstämme mit den saisonal zirkulierenden Influenzaviren. Dennoch ist die Impfung gegen Influenza die wirksamste vorbeugende Maßnahme, die zum Krankheitsschutz zur Verfügung steht! Insgesamt sind jedenfalls Geimpfte gegenüber Nicht-Geimpften im Vorteil. Sollten Personen trotz Impfung erkranken, so verläuft die Erkrankung zumeist milder und kürzer, erleiden sie deutlich weniger Influenza-bedingte Komplikationen, und benötigen seltener einen Krankenhausaufenthalt.

Welche Nebenwirkungen sind nach der Influenza-Impfung zu erwarten?

Die Influenza-Impfung ist in der Regel sehr gut verträglich.

Wie bei jeder Gabe von Medikamenten können auch Impfstoffe neben der erwünschten Reaktion - dem Schutz vor einer bestimmten Erkrankung - auch Begleitreaktionen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen klingen jedoch üblicherweise in wenigen Tagen folgenlos ab, generell gilt, dass Impfungen sehr sicher sind.

Vor jeder Impfung wird Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt über mögliche Nebenwirkungen aufklären, eine Auflistung aller beobachteten Nebenwirkungen und ihre Häufigkeit ist auch in den Fachinformationen und Gebrauchsinformationen der Impfstoffe enthalten.

Bei Impfstoffen, die durch Injektion verabreicht werden, kann es zu vorübergehenden lokalen Reaktionen an der Impfstelle kommen (Schmerzen, Rötung, Schwellung). Auch kurz dauerndes Fieber, leichtes Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gliederschmerzen können auftreten. All diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Diese Nebenwirkungen sind jedoch deutlich harmloser, als die Symptome und möglichen Folgeschäden der Erkrankung, die durch die Impfung verhindert werden kann. Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Bei der Impfung als Nasenspray kann es beispielsweise häufig zu laufender oder verstopfter Nase, oder verminderten Appetit kommen, auch Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen können auftreten. Für detaillierte Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wer sollte nicht gegen Influenza geimpft werden?

Wer an einer fieberhaften Erkrankung oder schwereren akuten Infektion leidet, sollte zu diesem Zeitpunkt nicht geimpft werden. Die Impfung sollte aber so bald wie möglich nachgeholt werden, bitte besprechen Sie dies genau mit Ihrer Ärztin oder ihrem Arzt. Allergien gegen Bestandteile des Impfstoffs besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt.

Die entsprechende Vorgehensweise bei immunsupprimierender/immunmodulierender Therapie (u.a. bei Checkpoint Inhibitoren, Biologika) sollte unbedingt mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Kinder und Jugendliche, die unter Langzeit-Aspirin-Therapie stehen, dürfen nicht mit dem Influenza-Lebendimpfstoff (Nasenspray) geimpft werden.

Wo kann ich Informationen zur aktuellen Influenza-Aktivität in Österreich erhalten?

Während der Influenza-Saison informiert das Nationale Referenzlabor für Influenza-Viren am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien auf folgender Website laufend über die aktuelle Influenza-Aktivität in Österreich: www.influenza.at. Seitens der Nationalen Referenzzentrale für Influenza-Epidemiologie wird zudem im wöchentlichen Intervall der Schätzwert der wöchentlichen Anzahl von ILI (influenza like illness)-Fällen berechnet und auf der Website der AGES Homepage veröffentlicht unter www.ages.at.

Letzte Aktualisierung: 2. November 2020