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Abschrift: Früherkennung von demenziellen Erkrankungen

 Es informiert: Mag. Manfred Pallinger, Leiter der Sektion Pflegevorsorge und Behindertenangelegenheiten

Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, deren Hauptsymptom der Verlust bereits erworbener Denkfähigkeiten ist. Manche Formen sind Erkrankungen mit veränderten Stoffwechselprozessen im Gehirn, andere haben z.B. Diabetes oder Herzerkrankungen als Ursache.

Die häufigste Demenzform im fortgeschrittenen Alter ist die Alzheimer-Erkrankung.

Bei Gedächtnisstörungen ist jedenfalls eine frühzeitige Abklärung der Ursachen von besonderer Bedeutung.

Aktuellen Schätzungen zufolge gibt es in Österreich bis zu 130.000 Betroffene. Alzheimer ist zwar nicht heilbar - ein frühes Erkennen ermöglicht es aber den Krankheitsverlauf zu verzögern und zu mildern. Eine qualifizierte Begleitung, und Beratung ist jedenfalls unerlässlich, um Betroffenen und Angehörigen zu helfen. Die Hauptsymptome, wie Vergesslichkeit und abnehmende Flexibilität zu kennen und zu akzeptieren, steigert die Chance, trotzdem ein positives Lebenskonzept zu entwickeln.

In Verdachtsfällen kann man sich an eine Gedächtnisambulanz oder an Fachärzte für Neurologie wenden. Zudem gibt es in den Bundesländern regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote.

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