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Abschrift: barrierefrei Bauen und Förderungen

Es informiert Mag. Manfred Pallinger - Leiter der Sektion Pflegevorsorge und Behindertenangelegenheiten

Ab 1.1.2016 tritt das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz in vollem Umfang in Kraft, das heißt dass das Gesetz für alle Barrieren in allen Gebäuden gilt. Die Übergangsfrist betraf nur Gebäude, die vor dem 01.01.2006 errichtet worden waren. Für alle nicht baulichen Barrieren ändert sich an der seit 01.01.2006 geltenden Rechtslage nichts.

 

 Unter baulichen Barrieren ist all das zu verstehen, was mit einem Bauwerk fest verbunden ist (z.B. Stufen, zu schmale Türstöcke oder Sanitäranlagen, die für Menschen mit Behinderung nicht benutzbar sind).

 

Bei bestehenden Barrieren kommt jedenfalls im Einzelfall immer die Zumutbarkeitsprüfung zum Tragen. (Das heißt die Prüfung des Aufwandes, der mit der Beseitigung der Barrieren verbunden wäre).

 

Um einen Anreiz zu schaffen bestehende Barrieren weiter abzubauen gibt es:

  •  Die Förderung investiver Maßnahmen durch das Sozialministeriumservice
  •   Die Förderung von Umbaumaßnahmen bei der Beschäftigung behinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  •  Behindertenorganisationen wie der Dachverband „Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation bieten ihre Expertise zur Überprüfung der Zugänglichkeit an.
  •  Zahlreiche Informationen auf der Homepage des Sozialministeriums, des Sozialministeriumservice und der Wirtschaftskammer.

 

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