Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Abschrift: ein Überblick

Es informiert: Mag.a. Julia Steurer, Expertin für psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz:

Kurz gesagt, geht es darum in unserer modernen Arbeitswelt gesunde Arbeitsbedingungen anzubieten; es geht also um menschengerechte Arbeitsgestaltung, damit wir lange, sicher und gesund arbeiten könnten.

Menschengerechte Arbeitsgestaltung meint, dass Arbeit ausführbar ist, uns nicht schädigen darf, dass Arbeit erträglich ist und uns nicht beeinträchtigt, auch langfristig nicht und last but not least, soll Arbeit persönlichkeitsfördernd sein.

 

Ganz generell kann man sagen, ungünstige Merkmale der Gestaltung der Arbeit belasten und wirken sich negativ auf das Leistungsvermögen und die Gesundheit aus. Stellen wir uns eine Programmiererin vor, die gleichzeitig unter Zeitdruck programmieren und eine rege benutzte Hotline bedienen muss. Beide Aufgaben zusammenstellen eine unvereinbare Anforderung für jeden Menschen, egal, ob jung, alt, männlich, weiblich oder wie motiviert dar und gelten daher als Fehlbelastung. Sowas wird im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung  verbessert.

 

Die Arbeitsplatzevaluierung ist im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz geregelt. Mit der Novellierung des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes wurde 2013 in Österreich konkretisiert, dass damit auch der Schutz der Psyche eines Menschen gemeint ist.

 

Die Arbeitsinspektion, das ist eine gesetzlich beauftragte Organisation zur Bekämpfung von Defiziten im Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit überprüft auch die Einhaltung der diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen. Zusätzlich bieten wir eine Reihe von Hilfestellungen auch in schriftlicher Form an. Auf unserer Website www.arbeitsinspektion.gv.at in der Rubrik Gesundheit im Betrieb finden sich u.a. ein Leitfaden, Merkblätter und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema, aber auch Kontaktdaten.

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