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Abschrift: Begutachtung

Nachdem Sie den Antrag gestellt haben und der beim zuständigen Entscheidungsträger eingelangt ist, werden Sie vom Entscheidungsträger kontaktiert und es wird mit Ihnen ein Termin für eine Begutachtung vereinbart.

Die Begutachtung findet in der Regel bei Ihnen zuhause statt und Sie dürfen eine Vertrauensperson Ihrer Wahl hinzuziehen bzw. darf diese bei der Begutachtung anwesend sein. Das Beiziehen dieser Vertrauensperson ist sehr wichtig um die konkrete Pflegesituation genau schildern zu können und somit darauf bei der Einstufung Rücksicht nehmen zu können.

Die Begutachtung wird von einer Ärztin oder bei Erhöhungsanträgen ab der Stufe 3 von diplomierten Pflegefachkräften durchgeführt.

Die Sachverständige nimmt bei der Begutachtung einen Befund auf über den Zustand der pflegebedürftigen Person und übermittelt diesen in der weiteren Folge an den Entscheidungsträger.

Der Entscheidungsträger nimmt dann anhand des übermittelten Befundes die Einstufung vor und stellt den Pflegebedarf fest und entscheidet mittels Bescheid über die Höhe des Pflegebedarfs bzw. des Pflegegeldes.

Die Dauer von der Antragstellung bis zum Bescheid beträgt im Durschnitt weniger als 60 Tage und das Pflegegeld gebührt ab dem Folgemonat in dem der Antrag gestellt wurde.

Es informiert: Mag. Alexander Miklautz, Referent für Pflegevorsorge im Sozialministerium

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