Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Abschrift: Die Alterspension

Es informiert: Susanne Slovatsek, Sektion Sozialversicherung

Um eine Alterspension zu erhalten, ist es notwendig, das „Regelpensionsalter“ zu erreichen.

Das ist bei Männern das 65. und bei Frauen das 60. Lebensjahr.

Für Versicherte, die vor dem 1. Jänner 1955 geboren wurden, gelten die Versicherungszeiten für „Altpensionen“. Das sind Beitragszeiten der Pflichtversicherung und der freiwilligen Versicherung sowie Ersatzzeiten.

Für alle Versicherte, die ab dem 1. Jänner 1955 geboren wurden, gilt das Allgemeine Pensionsgesetz. Mit diesem Allgemeinen Pensionsgesetz wurde am 1. Jänner 2005 ein einheitliches Pensionsrecht geschaffen.

Dazu gehört als wesentliche Neuerung die Einführung des persönlichen Pensionskontos.

Um eine Pension erhalten zu können, beträgt die Mindestversicherungszeit im Allgemeinen Pensionsgesetz 180 Versicherungsmonate.

Von diesen 180 Versicherungsmonaten müssen mindestens 84 aufgrund einer Erwerbstätigkeit vorliegen.

Weiters zählen zu den Versicherungsmonaten bestimmte Zeiten, die vor dem 1.1.2005 liegen:

Kindererziehungszeiten,
Zeiten einer Selbstversicherung aufgrund Pflege eines behinderten Kindes,
Zeiten einer begünstigten Weiterversicherung aufgrund Pflege eines nahen Angehörigen
und Zeiten einer Familienhospizkarenz.

Nachgekaufte Schulzeiten werden als Beitragszeiten der freiwilligen Versicherung berücksichtigt.

Das Bundesverfassungsgesetz 1992 regelt die schrittweise Angleichung der unterschiedlichen Altersgrenzen von weiblichen und männlichen Versicherten für die Inanspruchnahme einer Alterspension. Das derzeitige Antrittsalter der Frauen für die Gewährung einer Alterspension - 60. Lebensjahr - wird beginnend mit 01.01.2024 (bis zum Jahr 2033: Anhebung um 6 Monate pro Jahr) an jenes der Männer - 65. Lebensjahr - herangeführt. Das bedeutet, dass Frauen mit einem Geburtsdatum ab 02.12.1963 bereits ein erhöhtes Antrittsalter für die Alterspension haben.

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