Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Verstöße gegen die Arbeitszeitflexibilisierung: Das Sozialministerium hilft weiter

Sie sind der Meinung, dass bei Ihrer Arbeitszeit und den angeordneten Überstunden gegen das neue Arbeitszeitgesetz verstoßen wird? Dann melden Sie sich! Ihre Anonymität wird selbstverständlich gewahrt. Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt.

Alle Informationen zum Arbeitszeitgesetz finden Sie auf der Website des Arbeitsinspektion

Überstunden ab der 10. Stunde täglich bzw. ab der 50. Stunde wöchentlich können jederzeit ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden, müssen also absolut freiwillig erfolgen. Eine generelle Zustimmung zu allen zukünftigen Überstunden bis 12 bzw. 60 Stunden im Dienstvertrag oder einer sonstigen Vereinbarung ist ebenso wie ein Verzicht auf diese Freiwilligkeit nicht möglich.

Wegen dieser Ablehnung dürfen Sie nicht beim Entgelt, bei den Aufstiegschancen, der Versetzung oder bei anderen Arbeitsbedingungen benachteiligt werden.

Erfolgt eine Kündigung, können Sie die Kündigung innerhalb von zwei Wochen beim Arbeits- und Sozialgericht anfechten. Sie müssen nur glaubhaft machen, dass die Kündigung wegen der Weigerung erfolgt ist, diese Überstunden zu machen.

Für eine Beratung oder rechtliche Unterstützung können Sie sich an ihre zuständige Arbeiterkammer wenden.

Wenn Sie uns nähere Angaben zum Betrieb geben, in dem Sie arbeiten, dann wird das Arbeitsinspektorat im Rahmen seiner Befugnisse diese Arbeitszeitüberschreitung kontrollieren. Bei der Kontrolle wird selbstverständlich nicht auf Ihre Beschwerde Bezug genommen werden, Ihre Anonymität wird selbstverständlich gewahrt.

Bitte lösen Sie folgende Rechnung um sich als Person zu identifizieren:
(Zählen Sie die zwei Zahlen zusammen und beantworten Sie die Rechenaufgabe mit einer Ziffer, z.B.: 1 + Eins = 2)

Alle mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Bei allgemeinen Anfragen und Beschwerden aller Art  zum Arbeitnehmerschutzrecht, bei Beschwerden über Arbeitgeber sowie bei  Verstößen gegen Arbeitnehmerschutzbestimmungen aller Art durch die Arbeitgeber können sich Betroffene selbstverständlich jederzeit an die örtlich zuständige Arbeitsinspektion wenden.

Dort werden alle Anliegen von Arbeitnehmern angenommen. Die Arbeitsinspektionen behandeln Beschwerden streng vertraulich, sie dürfen weder dem Arbeitgeber noch sonstigen Personen andeuten, dass eine Kontrolle/ein Betriebsbesuch durch eine Beschwerde veranlasst worden ist (§ 18 Arbeitsinspektionsgesetz).

 
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