Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Ausländerbeschäftigung

Die gesetzlichen Grundlagen für die Zulassung ausländischer Arbeitskräfte zum österreichischen Arbeitsmarkt sind das Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) und die korrespondierenden aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen im Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) und Fremdenpolizeigesetz 2005 (FPG).


Arbeitskräfte aus den EU-Mitgliedstaaten und den EWR-Staaten (Island, Norwegen und Liechtenstein) haben freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt und benötigen daher keine arbeitsmarktbehördliche Berechtigung zur Arbeitsaufnahme (sie genießen Arbeitnehmerfreizügigkeit; Ausnahme: Kroatien). Auch SchweizerInnen sind EU-/EWR-BürgerInnen hinsichtlich des Zugangs zum österreichischen Arbeitsmarkt gleichgestellt.


Arbeitskräfte aus Drittstaaten (Nicht-EU/EWR-Staates) benötigen für einen auf Dauer ausgerichteten Arbeitsmarktzugang eine kombinierte Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung, die die Beschäftigung bei einem bestimmten Arbeitgeber ermöglicht (z.B. Rot-Weiß-Rot Karte) oder freien Arbeitsmarktzugang gewährt (zum Beispiel Rot-Weiß-Rot Karte plus, Daueraufenthalt - EU).

 
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