Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Grenzüberschreitendes Arbeiten

Beim grenzüberschreitenden Arbeiten werden zwei Fälle unterschieden: 

  • Arbeitskräfteüberlassung
  • Entsendung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen 

Eine Arbeitskräfteüberlassung nach Österreich liegt vor, wenn Arbeitgeber/innen (Überlasser/innen) ihre Arbeitskräfte zur Arbeitsleistung an Dritte (Beschäftiger/innen) zur Verfügung stellen. Die Arbeitskraft erbringt die vertraglich geschuldete Leistung gegenüber dem/der Beschäftiger/in, welche/r die Arbeitskraft auch für betriebseigene Aufgaben einsetzt. Die Arbeitskraft stellt kein dem/der Überlasser/in zurechenbares Werk dar. Die Arbeitskraft arbeitet überwiegend mit Werkzeug und Material des Beschäftigers bzw. der Beschäftigerin und unterliegt dessen bzw. deren Weisungen.

Bei einer Entsendung nach Österreich setzt ein Unternehmen ohne österreichischen Betriebssitz zur Erfüllung einer vertraglichen Verpflichtung seine Mitarbeiter vorübergehend zur Erbringung einer Arbeitsleistung in Österreich ein.

Rechtliche Grundlagen zur Überlassung und Entsendung

Die Arbeitskräfteüberlassung unterliegt - im Gegensatz zur Entsendung - dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG). Weitere Rechtsgrundlagen für Entsendung und Überlassung bilden die EU-Entsende-Richtlinie (RL 96/71/EG), das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) und das Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG).

Weitere Informationen zur grenzüberschreitenden Überlassung und Entsendung und den damit verbundenen Melde- und Bereithaltepflichten finden Sie auf der Entsendeplattform (siehe externe Links)

 
nach oben