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Integrative Betriebe

Integrative Betriebe sind Einrichtungen zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Besonders Menschen, die wegen der Art und Schwere der Behinderung noch nicht oder nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, die aber ein gewisses Mindestmaß an Leistungsfähigkeit mitbringen, finden in Integrativen Betrieben berufliche Möglichkeiten.

Die Integrativen Betriebe sind in Modulen aufgebaut:

Modul Beschäftigung

Hier werden Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze geboten. Den Integrativen Betrieben werden in diesem Modul nur jene Nachteile durch Förderung ausgeglichen, die durch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gegenüber anderen Betrieben entstehen. Damit sind die Integrativen Betriebe anderen Betrieben gleichgestellt. Sie müssen sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen – wie die anderen Betriebe auch – am Markt im freien Wettbewerb behaupten.

Modul Berufsvorbereitung

In diesem Modul werden Menschen mit Behinderung qualifiziert, um sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermitteln zu können. Mit der in den Integrativen Betrieben vorhandenen Infrastruktur (Ausstattung, Fachpersonal) ist eine hochwertige Qualifizierung gewährleistet.

Modul Dienstleistungen

Hier werden Dienstleistungen angeboten, die im Zusammenhang mit der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung stehen. Es handelt sich um ein besonderes Serviceangebot an andere Betriebe und Einrichtungen, die dadurch das umfassende Know-how der Integrativen Betriebe hinsichtlich der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nutzen können.

 
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