Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Behindertenpolitik der Internationalen Arbeitsorganisation

Die Internationale Arbeitsorganisation (englisch: International Labour Organization, ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Ihr Auftrag besteht darin, soziale Gerechtigkeit, die Menschenrechte und das Arbeitsrecht zu fördern. Die Internationale Arbeitsorganisation ist weiters verantwortlich für die Entwicklung, Überarbeitung und Überwachung der Einhaltung internationaler Arbeitsstandards.

Zu ihren Aufgabenbereichen zählt in diesem Zusammenhang auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben. Eines der primären Ziele ist, gute Arbeitsbedingungen für alle zu schaffen. 

Seit über 50 Jahren fördert die Internationale Arbeitsorganisation:

  • die Entwicklung und Schulung von Fähigkeiten und Fertigkeiten behinderter Menschen. 
  • die Schaffung von Arbeitsplätzen.
  • die Gleichbehandlung und Gleichberechtigung am Arbeitsplatz.
  • das Recht auf berufliche Rehabilitationsmaßnahmen.
  • das Recht auf Teilnahme an Arbeitsvermittlungsprogrammen.
  • den vollen und gleichwertigen Einbezug behinderter Menschen in Berufswelt und Gesellschaft.

Um Beschäftigungssituation und Arbeitsbedingungen von Menschen mit Behinderung zu verbessern, setzt sich die ILO dahingehend ein, die bestehenden Arbeitsstandards entsprechend anzuheben und weiterzuentwickeln.

Neben Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für dieses Thema gilt es auch, Menschen mit Behinderung aus- und weiterzubilden und somit für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Verschiedene Partnerschaften mit der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor sollen diese Bemühungen unterstützen. Für die Umsetzung der Inklusion hat die ILO eine aktuelle Strategie namens „Disability Inclusion Strategy and Action Plan 2014-17" erarbeitet.    

 
nach oben