Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Unterstützung und Förderungen

Besondere Hilfe für Menschen mit Behinderung

Das Sozialministeriumservice hilft Menschen mit Behinderung,

die in Not geraten sind.

Diese Notlage muss einen Zusammenhang

mit der Behinderung haben.

Das Sozialministeriumservice muss überprüfen,

ob es andere Stellen gibt, die mitzahlen können.

Der Unterstützungsfonds ist dazu da,

dass Menschen mit Behinderung

bei einer Notlage finanzielle Hilfe bekommen:

Das ist nur möglich,

wenn es sonst keine Stelle dafür gibt.

Die Voraussetzungen für eine Förderung sind:

  • Der Grad der Behinderung muss mindestens 50 sein.
  • Eine Einkommensgrenze.

Man braucht folgende Dokumente,

wenn man eine finanzielle Hilfe

vom Unterstützungsfonds

für Menschen mit Behinderung haben möchte:

Einen amtlichen Nachweis oder ein Attest

von einer Ärztin oder einem Arzt.

Darin muss stehen, welche Art von Behinderung man hat

und wie stark diese Behinderung ist.

Oder einen Pflegegeldbescheid.

Einen Nachweis über das Einkommen

und wie viel Geld man im Monat zahlen muss.

Zum Beispiel für die Miete.

Wenn man wegen der Behinderung

etwas kaufen muss, das Geld kostet,

braucht man einen Kostenvoranschlag von Fachleuten,

die das machen dürfen.

Wenn man eine Unfallrente hat

und jetzt weniger Geld bekommt,

weil man dafür Steuern zahlen muss,

kann man manchmal das fehlende Geld

vom Unterstützungsfond dazubekommen.

Dafür gibt es eigene Voraussetzungen.

Ansuchen stellen Sie bitte an das Sozialministeriumservice.

Für den Kauf von technischen Hilfsmitteln kann nach Verordnung durch den Arzt finanzielle Unterstützung seitens der Landesstellen des Sozialministeriumservice, der Ämter der Landesregierung und der Sozialversicherungsanstalten gewährt werden. 

Behinderte Menschen, die durch ein Ereignis bzw. ein Vorhaben, das mit ihrer Behinderung in Zusammenhang steht, in eine soziale Notlage geraten sind, können weiters eine Leistung aus dem „Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung" erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass eine rasche Hilfestellung die Notlage mildern oder beseitigen kann.     

Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung

Das Sozialministeriumservice bietet Beratung zu geeigneten Hilfsmitteln an, sowohl zur Arbeitsplatzanpassung als auch für Erleichterungen im privaten Lebensbereich. 

Ist ein Ankauf nicht zweckmäßig oder gewünscht, können manche Hilfsmittel bei verschiedenen Institutionen, z.B. Anbietern von sozialen Diensten, Sanitätshäusern und Krankenkassen gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Näheres zu Hilfsmitteln und Heilbehelfen ist in der EIN BLICK Broschüre 3 (Rehabilitation) zusammengefasst. Das Heft 7 aus der Reihe informiert über die verschiedenen finanziellen Möglichkeiten. Alle EIN BLICK Broschüren stehen kostenlos als barrierefreie PDFs zum Download zur Verfügung.     

Assistenz- und Therapiebegleithunde

Im Bundesbehindertengesetz (BBG) sind die Voraussetzungen für die Anerkennung von Assistenz- und Therapiehunden und Therapiebegleithunden und deren qualitätsorientierte Beurteilung festgelegt. Mit dieser für ganz Österreich geltenden Regelung wurde Klarheit geschaffen, welche Hunde rechtlich als „Assistenzhund" und als „Therapiebegleithund" gelten. 

Nur jene Hunde, welche die gem. § 39a BBG vorgeschriebenen Prüfungen bestehen, werden von öffentlichen Stellen und Fördereinrichtungen anerkannt. 

Nähere Bestimmungen für die Beurteilung von Assistenzhunden und Therapiebegleithunden wurden vom Sozialminister in Form von Richtlinien erlassen. Diese Richtlinien stehen als PDFs zum Download zur Verfügung. Für weitere Informationen klicken Sie einfach auf den Link "Förderungen und Richtlinien" in der Infobox.

Ausführliche Informationen zu den Beurteilungen erhalten Sie bei der vom Sozialministerium mit der Abwicklung der Beurteilungen beauftragten Prüfstelle beim Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien.  

Bei Fragen zu einer Förderung für die Anschaffung eines Assistenzhundes und deren Eintragung in den Behindertenpass steht Ihnen die örtlich zuständige Landesstelle des Sozialministeriumservice zur Verfügung. 

Basierend auf der österreichweit einheitlichen Definition von Assistenzhunden und Therapiebegleithunden können durch Bund, Länder, Gemeinden, Verkehrsverbände und private Organisationen in ihrem Zuständigkeitsbereich Zugangsregelungen und Ausnahmebestimmungen vom Hundeverbot erlassen werden.

Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung

Eine Zuwendung aus dem Unterstützungsfonds kann bundesweit beim Sozialministeriumservice beantragt werden. Pro Vorhaben kann nur eine Förderung gewährt werden. Die maximale Höhe für Förderungen aus dem Unterstützungsfonds beträgt € 5.800,-.

Förderungsvoraussetzungen

  • Es muss sich um ein konkretes Vorhaben handeln (zum Beispiel behindertengerechte Wohnungsadaptierung für RollstuhlfahrerInnen, behinderungsbedingt notwendige Pkw-Adaptierung).
  • Der Grad der Behinderung liegt bei mindestens 50 Prozent.
  • Der Wohnsitz/ständige Aufenthaltsort ist in Österreich. 
  • Das Einkommen liegt unter der Einkommensgrenze (z.B. bei einer allein lebenden Person unter € 1.680,- netto).
  • Der Antrag muss gestellt werden, bevor das Vorhaben durchgeführt wird.
Die Förderung ist nur dann zulässig, wenn die Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Einsatzes der Fondsmittel gewährleistet sind. Auf die Gewährung von Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.

Das Sozialministeriumservice muss außerdem überprüfen, ob und in welcher Höhe andere Kostenträger zur Finanzierung beitragen können. 

Unterlagen zur Prüfung der Förderungsmöglichkeit

Wer seine Förderungsmöglichkeit aus dem Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung vom Sozialministeriumservice prüfen lassen möchte, muss folgende Unterlagen bereitstellen:

  • amtlicher Nachweis (z.B. Behindertenpass, Pflegegeldbescheid, Bescheid über erhöhte Familienbeihilfe) oder ärztliche Atteste über Art und Ausmaß der Behinderung
  • Nachweis über die Einkommensverhältnisse
  • bei Anschaffungen: Kostenvoranschläge befugter Fachleute
Der Antrag auf eine Förderung aus dem Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung wird direkt an das Sozialministeriumservice gestellt.     

 

 
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