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Österreichischer Gesundheitsbericht 2016

Die Bundesregierung bekennt sich zu einem starken öffentlichen und solidarischen Gesundheitssystem und zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung für alle Menschen in Österreich – unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft, Religion oder Geschlecht. Ein zentraler Anspruch ist es, Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu definieren. Gesundheitspolitik soll sich demnach an Public-Health-Grundsätzen orientieren. Zu diesen Grundsätzen zählt eine systematische Gesundheitsberichterstattung. Gesundheitsberichterstattung ist zudem eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Planung von Maßnahmen im Gesundheitsbereich. Dementsprechend will dieser zweite Österreichische Gesundheitsbericht eine zyklische, vergleichbare und regional differenzierte Gesundheitsberichterstattung liefern und ergänzt hiermit die von den Ländern erstellten Gesundheitsberichte.

Der erste Gesundheitsbericht Österreich wurde im Jahr 2004 erstellt und beschrieb die gesundheitliche Lage der Österreicherinnen und Österreicher, wesentliche gesundheitliche Einflussfaktoren sowie die wichtigsten Merkmale des Gesundheitssystems in Österreich. Der Gesundheitsbericht "Gesundheit und Krankheit in Österreich" (GBÖ 2009) entspricht in Aufbau, inhaltlicher Ausrichtung und Umfang weitgehend dem Vorgänger aus dem Jahr 2004, wobei in verstärktem Maße eine geschlechtsspezifische Darstellung und trendanalytische Betrachtung der Gesundheitsdaten erfolgte.

Der Gesundheitsbericht 2016 beschreibt die gesundheitliche Lage der Österreicherinnen und Österreicher über den Zeitraum von 2005 bis 2014 vor dem Hintergrund wichtiger Gesundheitsdeterminanten und ausgewählter Aspekte des österreichischen Gesundheitssystems. Nach Möglichkeit wurden Unterschiede nach Geschlecht, Alter, Bildung, Einkommen, Migrationshintergrund und regionalen Unterschieden auf Bundesländerebene angegeben.

 
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