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Nationales Krebsrahmenprogramm

Das nationale Krebsrahmenprogramm versteht sich als strategisches Papier mit Empfehlungscharakter, das im Auftrag des ehemaligen Bundesministeriums für Gesundheit, nun Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, erarbeitet wurde und für die Gesundheitspolitik einen Überblick über die wichtigsten Handlungsfelder in der Onkologie liefert. Die Ziele wurden auf Basis internationaler Evidenz sachorientiert ausgewählt, unabhängig von den zuständigen Umsetzungsverantwortlichkeiten im hiesigen Gesundheitswesen.

Strategische Ziele

  1. Verringerte Inzidenz bei Krebserkrankungen in der Bevölkerung durch Prävention/Gesundheitsförderung
  2. Verringerte Mortalität bei Krebserkrankungen und längeres Überleben der Patientinnen und Patienten durch evidenzbasierte und zeitgerechte Fru?herkennung, Diagnostik und Behandlung
  3. Verbesserung der bzw. Erhalt von hoher Lebensqualität der an Krebs Erkrankten in allen Phasen der Erkrankung sowie auch fu?r Angehörige und Bezugspersonen
  4. Gleicher Zugang zu allen Versorgungsstrukturen sowie zu Innovation und Fortschritt fu?r die Bevölkerung - unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und sozioökonomischem Hintergrund
  5. Hochwertige Daten und verbesserte evidenzbasierte Information zur Entscheidungsfindung von Gesunden, Patientinnen und Patienten, Leistungserbringern und politischen Entscheidungsträgern
  6. Förderung der Krebsforschung in allen Bereichen

 
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