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Gipsassistentin, Gipsassistent

Die Gipsassistenz umfasst

die Assistenz beim Anlegen ruhigstellender und starrer Wundverbände, insbesondere von Gips-,
Kunstharz- und thermoplastischen Verbänden, das Anwenden von einfachen Gipstechniken aus therapeutischen Gründen nach ärztlicher Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht.

Der Tätigkeitsbereich der Gipsassistenz umfasst insbesondere

  • Assistenz beim Anlegen von Gips-, Kunstharz- und thermoplastischen Verbänden im Rahmen der Erstversorgung und Nachbehandlung von Frakturen sowie Muskel- und Bänderverletzungen
  • Assistenz bei Repositionen und anschließender Ruhigstellung
  • Anwenden einfacher Gipstechniken, insbesondere bei stabilen Frakturen in achsengerechter Stellung sowie Muskel- und Bandverletzungen
  • Korrektur von in der Stabilität beeinträchtigten starren Verbänden
  • Abnahme starrer Verbände
  • Auf- und Nachbereitung des Behandlungs- bzw. Gipsraums
  • Organisieren und Verwalten der erforderlichen Materialien

Ausbildungseinrichtung:

  • Schule für medizinische Assistenzberufe oder Lehrgang für Gipsassistenz

Dauer der Ausbildung:

  • mindestens 650 Stunden, wobei mindestens die Hälfte auf die praktische Ausbildung und mindestens ein Drittel auf die theoretische Ausbildung zu entfallen hat

Zugangsvoraussetzungen:

  • erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe oder Pflichtschulabschluss-Prüfung
  • zur Berufsausübung erforderliche gesundheitliche Eignung
  • zur Berufsausübung erforderliche Vertrauenswürdigkeit

Abschluss:

  • Kommissionelle Prüfung/Zeugnis
 
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