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Förderungen Gesundheit

OECD: Co-operative Research Programme on Biological Resource Management for Sustainable Agricultural Systems - Research fellowship and Conference Sponsorship Campaign 2020

OECD: Co-operative Research Programme on Biological Resource Management for Sustainable Agricultural Systems - Research fellowship and Conference Sponsorship Campaign 2020

Ziel des OECD-Sponsorship-Programms ist die Förderung der internationalen Kooperation und des Networkings unter WissenschafterInnen sowie wissenschaftlichen Institutionen im Bereich der Grundlagen- und angewandten Forschung im Agro-Food-Bereich (Campaign 2016-2020).

Das Programm gliedert sich in drei Themen:

  1. Managing Natural Capital for the Future
  2. Managing Risks in a Connected World
  3. Transformational Technologies and Innovation

Fellowship Campaign 2020

Sponsoring von Auslandsaufenthalten (Dauer: 6 bis 26 Wochen) in den 25 teilnehmenden OECD-Partnerländern

Online-Bewerbung für WissenschafterInnen: Research Fellowships and Conference Sponsorship

Antragsformular-Beispiel: Fellowship Application Form for Funding

Weitere Information: "Guidelines & Conditions" für Fellowship Programme

Deadline für die Einreichung von Anträgen zur Finanzierung von Auslandsaufenthalten im Jahr 2020 ist der

10. September 2019.

Conference Sponsorship Campaign 2020

Ein Schwerpunkt dieses OECD-Programms ist die finanzielle Unterstützung von einschlägigen Konferenzen.

Teilnahmeberechtigt sind WissenschafterInnen und Institutionen all jener OECD-Mitgliedstaaten, die sich am Programm beteiligen.

Online-Bewerbung: Research Fellowships and Conference Sponsorship

Antragsformular-Beispiel: Conference Application Form

Weitere Information: "Guidelines & Conditions" für Sponsorship Programme

Deadline für die Einreichung von Anträgen zur Finanzierung von Konferenzen für das Jahr 2020 ist der

10. September 2019

Anträge sind mit dem Antragsformular direkt an das Programmsekretariat zu richten: TAD.Prog@oecd.org

Für weitere Informationen steht das Programmsekretariat zur Verfügung: TAD.Prog@oecd.org

Gesundheitsförderungen

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) fördert Projekte und Maßnahmen von besonderem gesundheitspolitischen Interesse. Es werden jährlich eigene Förderschwerpunkte festgelegt. 

Ansuchen, die nicht die jeweiligen Schwerpunkte betreffen, können nicht gefördert werden.

Förderschwerpunkte für das Jahr 2019

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention mit Schwerpunkt auf

  • Kinder und Jugendliche
  • Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (z.B. HIV/AIDS, virale Hepatitis, Hepatitis A, B, Antibiotikaresistenzen, Gesundheitssystem-assoziierte Infektionen) und
  • Gender- und kinderspezifische Gesundheitsförderung und Prävention


Hinweis auf grundlegende Förderungsvoraussetzungen:

1. Ausschließlich für gemeinnützige Organisationen:
Eine Förderungsgewährung ist grundsätzlich nur an gemeinnützige Organisationen möglich. 

2. Förderungen nur für Förderungsschwerpunkte:
Eine Förderungsgewährung ist nur möglich, wenn das Vorhaben den oben genannten Förderungsschwerpunkten des BMASGK entspricht und mit der nationalen Gesundheitsförderungsstrategie konsistent ist.

3. Nur für überregionale Projekte und Modellprojekte:
Eine Förderungsgewährung kann nur für überregionale (Interessensbereich geht über ein einzelnes Bundesland hinaus) Aktivitäten (Projekte) bzw. für innovative Modellprojekte erfolgen. 

4. Finanzierungsnotwendigkeit:
Eine Förderungsgewährung ist nur möglich, wenn seine Durchführung ohne Förderung aus Bundesmitteln nicht oder nicht in dem notwendigen Umfang möglich ist. Sollte also das geplante Vorhaben von FörderungswerberInnen selbst finanziert werden können, ist eine Förderungsgewährung nicht möglich.

5. Finanzierungszeitraum:
Kosten für ein Vorhaben, die vor dem Einlangen eines Ansuchens entstanden sind, können nicht anerkannt werden.

6. Kein Rechtsanspruch auf Förderung
Ein dem Grunde oder der Höhe nach bestimmter subjektiver Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht!

Abwicklungsprozedere:

  • Förderungsansuchen samt den entsprechenden Beilagen sind im Original auf dem Postweg an die Abteilung VIII/A/9 des BMASGK zu übermitteln. Eine elektronische Übermittlung ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
  • Mit Vorliegen eines vollständigen Ansuchens wird eine Prüfung auf Förderungswürdigkeit und –zulässigkeit vorgenommen
  • Nach erfolgter Prüfung wird das Ansuchen entweder schriftlich abgelehnt, oder es wird FörderungswerberInnen ein Förderungsanbot in Form eines Vertrages übermittelt.
  • Dieses Förderungsangebot, das auch alle weiteren Informationen hinsichtlich Auszahlung, Abrechnung etc. enthält, können FörderungswerberInnen innerhalb einer vom BMASGK vorgesehenen Frist durch Unterzeichnung annehmen.
  • Der Förderungsvertrag ist von den zeichnungsberechtigten Organen zu unterfertigen und zu retournieren. Sollte der Förderungsvertrag nicht innerhalb der genannten Frist beim BMASGK eingelangt sein, gilt das Förderungsangebot als widerrufen.


Auskunftsstelle für weitere Fragen:


Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Radetzkystraße 2, 1030 Wien

E-Mail/Telefon: 

Johannes Wohlfart:

johannes.wohlfart@sozialministerium.at, 01/71100–644477

Helga Roth:  

helga.roth@sozialministerium.at, 01/71100–644238 


 


 

3. Aktionsprogramm der Union im Bereich der Gesundheit (2014-2020)

3. Aktionsprogramm der Union im Bereich der Gesundheit (2014-2020)

Das Dritte EU Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit ist das Finanzinstrument der Europäischen Kommission (Generaldirektion SANTE) zur Umsetzung der EU-Gesundheitsstrategie.

Das 3. Aktionsprogramm verfolgt vier übergeordnete Ziele und (ko)finanziert Aktivitäten in diesen Bereichen:

  1. Gesundheitsförderung, Prävention von Krankheiten und Schaffung eines günstigen Umfelds für eine gesunde Lebensführung unter Berücksichtigung des Grundsatzes "Einbeziehung von Gesundheitsfragen in alle Politikbereiche"
  2. Schutz der EU-BürgerInnen vor schwerwiegenden grenzübergreifenden Gesundheitsgefahren
  3. Beitrag zu innovativen, effizienten und nachhaltigen Gesundheitssystemen
  4. Erleichterung des Zugangs zu besserer und sichererer Gesundheitsversorgung für die EU-BürgerInnen

Zur Schwerpunktsetzung werden in Zusammen­arbeit mit den Mitgliedstaaten jährliche Arbeitspläne verabschiedet. Das derzeit gültige Arbeitsprogramm 2019 wurde am 29. März 2019 angenommen.

Die Mittel des Programms werden direkt seitens der Europäischen Kommission verwaltet. CHAFEA, die Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Lebensmittel, ist mit der operationellen Umsetzung des Arbeitsprogrammes und der entsprechenden laufenden Auschreibungen /Aufrufen zur Einreichung von Anträgen betraut. Informationen dazu finden sich auch über das EK Portal Funding & Tender Opportunities.

Die Kofinanzierungsrate der Europäischen Union für Aktivitäten aus dem Aktionsprogramm Gesundheit ist abhängig vom Finanzierungstyp und der Wirtschaftskraft des jeweiligen Mitgliedstaates. 

Für weitere Informationen zum Programm sowie Erläuterungen zu den Teilnahme- und Finanzierungsbedingungen wird auf die angeführten Links verwiesen.

Letztes Update: 08.04.2019 - Dr. Ursula Fronaschütz

Gesundheit für Wachstum

Gesundheit für Wachstum

Das Programm mit dem Titel "Gesundheit für Wachstum" soll sich auf vier Einzelziele, die ein hohes Potenzial für Wirtschaftswachstum durch mehr Gesundheit bieten, konzentrieren:

  1. Entwicklung gemeinsamer Instrumente und Mechanismen auf EU-Ebene zur Behebung des Mangels an Humanressourcen und Finanzmitteln sowie Erleichterung der Übernahme von Innovationen im Gesundheitswesen, um zu innovativen und nachhaltigen Gesundheitssystemen beizutragen (Ziel 1 ist der Schwerpunkt des Programms);
  2. Verbesserung des Zugangs zu medizinischem Fachwissen und Informationen über spezifische Erkrankungen – auch grenzübergreifend – und Entwicklung gemeinsamer Lösungen und Leitlinien zur Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung und der Patientensicherheit, um den Bürgerinnen und Bürgern mehr Zugang zu besserer und sichererer Gesundheitsversorgung zu geben; 
  3. Ermittlung, Verbreitung und Förderung des Know-how-Transfers bezüglich validierter wirtschaftlicher Präventionsmaßnahmen durch Bekämpfung der Hauptrisikofaktoren, wie Rauchen, Alkoholmissbrauch und Adipositas sowie HIV/Aids, unter besonderer Berücksichtigung grenzübergreifender Aspekte, um Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit zu fördern
  4. Entwicklung gemeinsamer Konzepte und Nachweis ihres Werts für bessere Abwehrbereitschaft und Koordinierung in gesundheitlichen Krisenfällen, um die Bürgerinnen und Bürger vor grenzübergreifenden Gesundheitsbedrohungen zu schützen.

Durch den Lissabon Vertrag wurden Maßnahmen in Bezug auf Qualität und Sicherheit von Arzneimitteln und Medizinprodukten in die Rechtsgrundlage „Gesundheitswesen“ aufgenommen, was den Anwendungsbereich des Programms erweitert.

Für die 7-jährige Laufzeit wird seitens der Kommission eine Dotierung von 446 Mio. € vorgeschlagen.

Das Programm baut auf den Strukturen, Mechanismen und Aktivitäten des Vorgängerprogramms auf. Durch den Ausschuss des Programms wird jährlich ein Arbeitsplan beschlossen, der die vorrangigen Aktivitäten für den jährlichen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen sowie die Zuteilung der verschiedenen Finanzierungsinstrumente (Projekte, Konferenzen, Betriebskostenzuschüsse, gemeinsame Aktionen) zu den einzelnen Maßnahmen vorsieht. (07.12.2013)

Sucht- und Drogenprävention sowie Hilfen für Menschen im Hinblick auf gesundheitsbezogene Probleme infolge Drogenkonsums oder Drogenabhängigkeit

Sucht- und Drogenprävention sowie Hilfen für Menschen im Hinblick auf gesundheitsbezogene Probleme infolge Drogenkonsums oder Drogenabhängigkeit

Grundlegende Förderungsvoraussetzungen:

1. Eine Förderung ist grundsätzlich für folgende Bereiche möglich:

  • Beratungs- und Betreuungsangebot für Personen im Hinblick auf Suchtgiftmissbrauch
  • Die Tätigkeit der Fachstellen für Suchtprävention
  • Innovative Angebote im Bereich der selektiven Sucht- und Drogenprävention, insbesondere im Schwerpunktbereich Früherkennung, Frühintervention*
  • Sucht- bzw. drogenspezifische Fachveranstaltungen*
  • Tätigkeit sucht- bzw. drogenspezifischer Selbsthilfegruppen*
  • Gesundheitsrelevante Forschung auf dem Gebiet des Gebrauchs und der Abhängigkeit von Drogen bzw. der sucht- und drogenspezifischen Prävention*

* soweit sie über den Interessensbereich eines einzelnen Bundeslandes hinausgehen.

2. Als Förderungswerber kommen folgende Gruppen in Betracht:

  • Gemäß § 15 des Suchtmittelgesetzes im Bundesgesetzblatt kundgemachte Einrichtungen oder Vereinigungen mit Betreuungsangebot für Personen im Hinblick auf Suchtgiftmissbrauch, einschließlich
  • Gebietskörperschaften als Träger von Einrichtungen und Vereinigungen, die Personen im Hinblick auf Suchtgiftmissbrauch beraten oder betreuen
  • die Fachstellen für Suchtprävention
  • Rechtsträger von Angeboten im Bereich der selektiven Sucht- und Drogenprävention, insbesondere im Schwerpunktbereich Früherkennung, Frühintervention*
  • VeranstalterInnen sucht- bzw. drogenspezifischer Fachveranstaltungen
  • Sucht- bzw. drogenspezifische Selbsthilfegruppen
  • Forschungseinrichtungen mit Schwerpunkt auf dem Gebiet des Gebrauchs und der Abhängigkeit von Drogen bzw. der sucht- und drogenspezifischen Prävention*

* soweit sie über den Interessenbereich eines einzelnen Bundeslandes hinausgehen

Es wird in diesem Zusammenhang besonders darauf hingewiesen, dass gemäß § 16 Suchtmittelgesetz, die Förderung von Gebietskörperschaften unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

3. Eine Förderungsgewährung ist nur möglich, wenn seine Durchführungen ohne Förderung aus Bundesmitteln nicht oder nicht in dem notwendigen Umfang möglich ist. Sollte also das geplante Vorhaben von der/vom FörderungswerberIn selbst finanziert werden können, ist eine Förderungsgewährung nicht möglich.

4. Kosten für ein Vorhaben, die vor dem Einlangen des Ansuchens entstanden sind, können nicht anerkannt werden.

5. Weiters wird hinsichtlich der Allgemeinen Fördervoraussetzungen generell auf die Allgemeine Rahmenrichtlinie für die Gewährung von Förderungen aus Bundesmitteln (ARR 2004), BGBl. II, Nr. 51, in der gültigen Fassung, verwiesen. Ein dem Grunde oder der Höhe nach bestimmter subjektiver Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht!

6 . Zusätzliche Förderungsvoraussetzungen und -bedingungen

6.1. Maßnahmen, für die als Krankenbehandlung ein Sozialversicherungsträger, eine Krankenfürsorgeanstalt oder ein Sozialhilfeträger aufzukommen hat, können nicht gefördert werden.

6.2. Eine Förderungsgewährung ist nur zulässig, wenn auch von anderen Gebietskörper-schaften entsprechende Zuschüsse geleistet werden (§ 16 Abs. 1 SMG). Sofern Gebietskörperschaften Träger der geförderten Einrichtungen oder Vereinigungen sind, ist die Förderung durch den Bund an die Voraussetzung mindestens gleich hoher Zuschüsse anderer Gebietskörperschaften gebunden (§ 16 Abs. 1 SMG).

6.3. Der Förderungsnehmer verspflichtet sich, die zur Bewertung der Umsetzung des Förderungsgegenstandes erforderlichen Daten und Informationen bekanntzugeben und in einer gemeinsamen Plattform mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen insbesondere an der Entwicklung eines einheitlichen quantitativen und qualitativen Leistungscontrolling für die Erbringung von geförderten Leistungen, sowie an der Entwicklung eines einheitlichen Dokumentations- und Qualitätssicherungskonzeptes mitzuarbeiten.

6.4. Bei Einrichtungen und Vereinigungen mit Betreuungsangebot für Personen im Hinblick auf Suchtgiftmissbrauch gemäß § 15 SMG ist die Förderung an eine Kundmachung nach § 15 leg.cit. gebunden.

Abwicklungsprozedere:

Förderungsansuchen (samt den erforderlichen Beilagen) sind bis längstens 15. Oktober des dem Förderjahr vorausgehenden Jahres beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen im Original auf dem Postweg einzubringen. Eine elektronische Übermittlung ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

Später einlangende Ansuchen können nicht berücksichtigt werden.

Mit Vorliegen eines vollständigen Ansuchens wird eine Prüfung auf Förderungswürdigkeit und -zulässigkeit vorgenommen.

Nach erfolgter Prüfung wird das Ansuchen entweder schriftlich abgelehnt, oder es wird der/dem FörderungswerberIn ein Förderungsangebot in Form eines Vertrages übermittelt. Dieses Förderungsangebot, das auch alle weiteren Informationen hinsichtlich Auszahlung, Abrechnung etc. enthält, kann der/die FörderungswerberIn innerhalb einer vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen vorgesehenen Frist durch Unterzeichnung annehmen.

Der Förderungsvertrag ist von den zeichnungsberechtigten Organen zu unterfertigen und zu retournieren.

Sollte der Förderungsvertrag nicht innerhalb der genannten Frist beim BMG eingelangt sein, gilt das Förderungsangebot als widerrufen.

Sucht- und Drogenprävention sowie Hilfen für Menschen im Hinblick auf gesundheitsbezogene Probleme infolge Drogenkonsums oder Drogenabhängigkeit

Auskunftsstelle für administrative Fragen:

Gerald Szecsenyi 
Tel.: 01/711 00 - 64 4279
E-Mail: mailto:gerald.szecsenyi@bmgf.gv.at

Roth Helga
Tel.: 01/711 00 - 64 4238
E-Mail: mailto:helga.roth@bmgf.gv.at

Auskunftsstelle für fachliche Fragen:

Sabine Schabetsberger
Tel.: 01/711 00 - 64 4683
E-Mail: mailto:sabine.schabetsberger@bmgf.gv.at

Mag. Raphael Bayer
Tel.: 01/711 00 - 64 4422
mailto:raphael.bayer@bmgf.gv.at

 
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