Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Sozialpolitischer Wissenschaftspreis des Sozialministeriums (SoWiSo) 2019

Thema: „Die Verteilung von Vermögen und/ oder Einkommen als Gradmesser der Ungleichheit?“

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz wird 2019 zum zweiten Mal einen mit insgesamt neuntausend Euro dotierten sozialpolitischen Wissenschaftspreis (SoWiSo) vergeben. Zentrales Anliegen des Sozialministeriums ist die Förderung der Forschung junger Akademikerinnen und Akademiker, die sich mit sozialpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen.

Ab sofort können abgeschlossene Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen, die im Zeitraum 2016-2018 fertig gestellt wurden, bis 31.12.2018 eingereicht werden.

Die Arbeiten müssen sich mit einem bzw. mehreren der folgende Themen beschäftigen:

Die Verteilung von Vermögen und/ oder Einkommen …

  • und die Rolle des Staates in der Umverteilung (Steuern und Transfers)
  • in Hinblick auf Bildung/ Geschlecht/ Alter/ Herkunft
  • und das Wirtschaftswachstum
  • Erbschaften, Stiftungen und Schenkungen

  … als Gradmesser der Ungleichheit?

Ein expliziter Österreich-Bezug muss in der Arbeit gegeben sein.

Sämtliche Modalitäten und Fragestellungen zur Einreichung finden Sie auf folgenden Seiten:

  • Antrag zur Einreichung SoWiSo 2019
  • Häufig zu SoWiSo gestellte Fragen werden hier beantwortet
  • Ausschreibung SoWiSo 2019

In die Auswahl aufgenommen werden ausschließlich vollständig eingelangte Einreichungen.

Siegerarbeiten widmen sich Themen der Pflege, Arbeitskräfteüberlassung und Arbeitszeitreduktion

Das Sozialministerium schrieb 2014 erstmals einen mit insgesamt 9.000 EUR dotierten Wissenschaftspreis für JungakademikerInnen aus, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit sozialpolitischen Themenstellungen auseinandersetzten.

Die enorme Resonanz aus verschiedensten Disziplinen – 200 abgeschlossene Master-, Diplomarbeiten und Dissertationen – zeigte die gesellschaftspolitische Relevanz im akademischen Bereich: Drei Arbeiten wurden im Oktober 2015 prämiert, 23 weitere von der Jury besonders gewürdigt. Die Abstracts aller eingereichten Arbeiten und die mehrseitigen Zusammenfassungen können im Broschürenservice bestellt werden und stehen als pdf-Download zur Verfügung:

Wissenschaftspreis - Abstracts der eingereichten Arbeiten 2015

Wissenschaftspreis - Kurzfassungen der nominierten Arbeiten 2015

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis ging an Christoph Gretzl für seine Diplomarbeit an der TU Wien zum Thema „Der gesamtwirtschaftliche Nutzen von 24‐h Pflege‐ und Betreuungsdiensten im Vergleich zu stationären Pflegeangeboten".

Den zweiten Preis und 3.000 Euro erhielt Birgit Schrattbauer für ihre Dissertation an der Paris-Lodron-Universität Salzburg zum Thema „Arbeitskräfteüberlassung: Chance oder Risiko für Problemgruppen des Arbeitsmarktes?".

Über den 3. Preis und insgesamt 1.000 Euro konnten sich Stefanie Gerold und Matthias Nocker für ihre Master-These an der WU Wien zur Frage der Arbeitszeitreduzierung in Österreich – „Reduction of Working Time in Austria – A Mixed Methods Study Relating a New Work Time Policy to Employee Preferences“ – freuen.

Ausgewählt wurden die PreisträgerInnen von einer unabhängigen Jury aus ExpertInnen auf dem Gebiet der Sozialpolitik und der Gesellschaftswissenschaften unter dem Vorsitz der ehemaligen Sozialministerin Lore Hostasch

 
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