Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Sozialpolitischer Wissenschaftspreis des Sozialministeriums (SoWiSo) 2019

Einreichfrist ist mit Ende Dezember abgelaufen, Prüfung der Arbeiten läuft

Das Sozialministerium hat im zweiten Halbjahr 2017 den 2. Sozialpolitischen Wissenschaftspreis des Sozialministeriums (SoWiSo) zum Thema

Die Verteilung von Vermögen und/ oder Einkommen …

  • und die Rolle des Staates in der Umverteilung (Steuern und Transfers)
  • in Hinblick auf Bildung/ Geschlecht/ Alter/ Herkunft
  • und das Wirtschaftswachstum
  • Erbschaften, Stiftungen und Schenkungen

 … als Gradmesser der Ungleichheit?" ausgeschrieben.

Zahlreiche interessante deutsch- und englischsprachigen Diplomarbeiten und Dissertationen aus verschiedenen Disziplinen sind bis zum Ende der Einreichfrist, dem 31.12.2018, im Sozialministerium eingelangt.

In den nächsten Monaten erfolgen die Prüfung, Begutachtung und Entscheidungsfindung durch eine unabhängige Jury.

Der Preis ist mit insgesamt 9.000 EUR dotiert.
Ein zentrales Anliegen des Sozialministeriums ist die Förderung der Forschung junger Akademikerinnen und Akademiker, die sich mit sozialpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen.

Die Jury

Jury-Vorsitzender

  • Univ.-Prof. Dr. Reinhard Resch
    (Johannes Kepler Universität Linz; Ausbildung: Jurist, Universitätsprofessor für Medizinrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht und Vorstand des Instituts für Recht der sozialen Daseinsvorsorge und Medizinrecht der Universität Linz)

Jury-Mitglieder

  • Franz Küberl
    ehem. Präsident der Caritas Österreich; Ausbildung: Handelsschule
  • Herbert Pichler
    Präsident des Österreichischen Behindertenrates, zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten bei verschiedensten Behindertenverbänden; Ausbildung: Lebens- und Sozialberater, Mediator, Coach, Mental-Lehrtrainer, Outdoor-Trainer und Supervisor
  • Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder 
    Medizinische Universität Wien – Vizerektorin für Lehre, Leiterindes Instituts für Sozialmedizin, Leiterin des Zentrums Public Health an der Med Uni Wien; Ausbildung: Fachärztin für Sozialmedizin und eingetragene Gesundheitspsychologin
  • Hon. Prof. (FH) Dr. Bernhard Rupp, MBA
    Lehrbeauftragter FH Pinkafeld, FH Campus Wien,Donauuniversität Krems, Medizinische Universität Wien, Medizinische Universität Graz; Lehrtätigkeit an den FHs Wr. Neustadt und St. Pölten; Ausbildung: Jurist und Betriebswirt
  • Mag. Martin Schenk
    Sozialexperte Diakonie Österreich, Mitbegründer Armutskonferenz; Ausbildung: Psychologe
  • Mag. Monika Wild, MAS, MSc
    Leiterin der Gesundheits- und Sozialen Dienste beim Österreichischen Roten Kreuz, Lehr- und Vortragstätigkeit an verschiedenen Aus- und Fortbildungsstätten, Stv. Obfrau der Österreichischen Gesellschaft für Case- und Care-Management; Ausbildung: Philosophin

Hier finden Sie die Ausschreibung zur Information. 

Bei Fragen zum SoWiSo wenden Sie sich bitte an wissenschaftspreis@sozialministerium.at

Siegerarbeiten widmen sich Themen der Pflege, Arbeitskräfteüberlassung und Arbeitszeitreduktion

Das Sozialministerium schrieb 2014 erstmals einen mit insgesamt 9.000 EUR dotierten Wissenschaftspreis für JungakademikerInnen aus, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit sozialpolitischen Themenstellungen auseinandersetzten.

Die enorme Resonanz aus verschiedensten Disziplinen – 200 abgeschlossene Master-, Diplomarbeiten und Dissertationen – zeigte die gesellschaftspolitische Relevanz im akademischen Bereich: Drei Arbeiten wurden im Oktober 2015 prämiert, 23 weitere von der Jury besonders gewürdigt. Die Abstracts aller eingereichten Arbeiten und die mehrseitigen Zusammenfassungen können im Broschürenservice bestellt werden und stehen als pdf-Download zur Verfügung:

Wissenschaftspreis - Abstracts der eingereichten Arbeiten 2015

Wissenschaftspreis - Kurzfassungen der nominierten Arbeiten 2015

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis ging an Christoph Gretzl für seine Diplomarbeit an der TU Wien zum Thema „Der gesamtwirtschaftliche Nutzen von 24‐h Pflege‐ und Betreuungsdiensten im Vergleich zu stationären Pflegeangeboten".

Den zweiten Preis und 3.000 Euro erhielt Birgit Schrattbauer für ihre Dissertation an der Paris-Lodron-Universität Salzburg zum Thema „Arbeitskräfteüberlassung: Chance oder Risiko für Problemgruppen des Arbeitsmarktes?".

Über den 3. Preis und insgesamt 1.000 Euro konnten sich Stefanie Gerold und Matthias Nocker für ihre Master-These an der WU Wien zur Frage der Arbeitszeitreduzierung in Österreich – „Reduction of Working Time in Austria – A Mixed Methods Study Relating a New Work Time Policy to Employee Preferences“ – freuen.

Ausgewählt wurden die PreisträgerInnen von einer unabhängigen Jury aus ExpertInnen auf dem Gebiet der Sozialpolitik und der Gesellschaftswissenschaften unter dem Vorsitz der ehemaligen Sozialministerin Lore Hostasch

 
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